Anders als erwartet
Altes LandVera ist eine typische Einzelgängerin. Ihr hat das Leben mitgespielt. Schon als Kind war sie anders, da sie ein Flüchling aus Polen war. Ihre Mutter hat sich nicht um sie gekümmert und trotzdem hat sie ...
Vera ist eine typische Einzelgängerin. Ihr hat das Leben mitgespielt. Schon als Kind war sie anders, da sie ein Flüchling aus Polen war. Ihre Mutter hat sich nicht um sie gekümmert und trotzdem hat sie das Leben genommen, wie es kam.
Anne flüchtet mit ihrem Sohn zu Vera. Die beiden hatten nie näheren Kontakt und trotzdem sieht sie bei Vera einen Ausweg.
Der Klappentext hört sich nicht so interessant an wie die Geschichte letztendlich ist. Für mich ein Lesehighlight unter den ruhigen Büchern. Eine Studie über zwei Frauen, über zwei Flüchtlinge, über Ausgrenzung, das Anderssein. Es gibt keinen großen Spannungsbogen und die Erzählung wechselt zwischen den beiden Frauen je Kapitel. Trotzdem möchte man weiterlesen und wissen, was dazu geführt hat, dass die beiden Frauen so sind.
Gut finde ich auch, die eingebrachten lokalen Besonderheiten über das Alte Land.
Das Cover finde ich sehr schön und passt auch nach dem Lesen des Buches noch besser zum Buch als gedacht.