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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2020

Netter Ratgeber, der aber sehr an der Oberfläche bleibt

Ein Welpe kommt ins Haus
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+ + Schöner Ratgeber für die ersten Wochen - Anfänger brauchen aber weiterführende Literatur und/oder persönliche Unterstützung + +

Da ein Welpe bei uns eingezogen ist, habe ich mir einen Stapel Welpenbücher ...

+ + Schöner Ratgeber für die ersten Wochen - Anfänger brauchen aber weiterführende Literatur und/oder persönliche Unterstützung + +

Da ein Welpe bei uns eingezogen ist, habe ich mir einen Stapel Welpenbücher aus der Bücherei besorgt. Obwohl wir Hundeerfahrung haben, ist ein neuer Welpe auch eine Herausforderungen.

Dieses Buch bietet einen guten Überblick, geht aber an keiner Stelle in die Tiefe. Für mich war das in Ordnung, weil ich nur etwas "Auffrischung" brauche. Wer zum ersten Mal einen Welpen hat, braucht dringend weiterführende Hilfe und Unterstützung.

Das Buch ist nett und übersichtlich gestaltet. Man findet sich gut zurecht

Veröffentlicht am 09.10.2020

Interessante Gedanken

Alles nur Fake!
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+ + Aufzeichnung einer Vorlesung über die Krise der Medien und der Politik - - bezieht sich vorrangig auf Österreich + +

Ich habe dieses kleine Büchlein in der Bücherei entdeckt und aus Interesse mitgenommen.

Im ...

+ + Aufzeichnung einer Vorlesung über die Krise der Medien und der Politik - - bezieht sich vorrangig auf Österreich + +

Ich habe dieses kleine Büchlein in der Bücherei entdeckt und aus Interesse mitgenommen.

Im Jahr 2018 hielt die Journalistin Eva Linsinger im Rahmen der Theodor-Herzl-Dozentur für Poetik des Journalismus, 3 Vorlesung an der Universität Wien. In diesem Buch wurden die Vorlesungen abgedruckt.

Frau Linsinger spricht einige interessante Punkte an, wie z.B. anschwellende PR-Stäbe der Regierungen, eigene Parteimedien, finanzielle Probleme der Redaktionen,....

Schwerpunktmäßig geht es um die Situation in Österreich und die Beziehung zwischen Medien, Politik und Bürgern. Einige Gedanken fand ich ganz interessant.

Als Leihbuch fand ich das Buch recht gut, aber 15 € hätte ich für dieses Buch nicht ausgegeben.

Veröffentlicht am 30.09.2020

Interessant und lehrreich - - Für einen Thriller hat mir die Spannung gefehlt

Vier Tage im Juni
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+ + 1963: Kennedy kommt in ein geteiltes Deutschland und wird mit gemischten Gefühlen empfangen - - Der mächtigste Mann hat nicht nur Freunde + +

Der Autor Jan-Christoph Nüse arbeitet als Reporter und ...

+ + 1963: Kennedy kommt in ein geteiltes Deutschland und wird mit gemischten Gefühlen empfangen - - Der mächtigste Mann hat nicht nur Freunde + +

Der Autor Jan-Christoph Nüse arbeitet als Reporter und das spürt man auch in seiner Erzählweise in diesem Buch. Er beschreibt sehr detailliert, allerdings auch mit Abstand. Man kann seine Figuren greifen, aber kaum spüren. Das war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach dem ersten Drittel habe ich mich an diesen Stil gewöhnt.

Es geht wie Titel und Cover zeigen, um den Besuch von JFK in Westdeutschland im Juni 1963. Kennedy spielt aber eher eine Randrolle, es geht hauptsächlich um die Vorbereitungen und die Begleitung des Besuchs durch die verantwortlichen Behörden. Wir lernen den Ermittler Thomas Margo kennen, der eine entscheidende Rolle spielt, und bekommen Einblicke in die damalige politische Stimmung. Militärische Aufrüstung, Atombomben und der kalte Krieg, spalten die politischen Lager länderübergreifend.

Der Klappentext verrät schon, dass es um ein Attentat / (-versuch) geht und interessant ist, welche Motivation dahintersteckt.

Dieses Buch liest sich nicht mal so nebenbei. Man braucht ein Grundinteresse für Politik, Geheimdiensttätigkeiten und Geschichte.

Für mich ist es eher ein Bildungsroman mit Krimielementen.

Ich fand es interessant und lehrreich, aber nicht wirklich spannend.

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Veröffentlicht am 01.09.2020

Bedrückende Geschichte, über die man länger nachdenken kann

Epidemie
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+ + Schweden und vielleicht die ganze Welt leidet an einer Fett-Epidemie. Es gibt zu viele Übergewichtige und dieses Problem muss gelöst werden + +

Ich lese sehr gerne Politthriller und wenn sie aus Skandinavien ...

+ + Schweden und vielleicht die ganze Welt leidet an einer Fett-Epidemie. Es gibt zu viele Übergewichtige und dieses Problem muss gelöst werden + +

Ich lese sehr gerne Politthriller und wenn sie aus Skandinavien kommen, habe ich besondere Freude daran.

Die Idee des Buches: Schweden hat zu viele Übergewichtige ( so wird es auf jeden Fall vermittelt ) und die neue Gesundheitspartei setzt sich für ein schlankes und gesundes Schweden ein. In den ersten vier Jahren haben sie schon Erfolge zu feiern, weil sich viele der neuen "Gesinnung" anpassen und sich schlank trainieren, mit Appetitzüglern den Magen beruhigen oder sich gleich ein Magenband einsetzen lassen. Sogar in der Schule wird schon auf die Kinder eingewirkt. Als die nächste Wahl ansteht, geht der Ministerpräsident auf`s Ganze. Alle Fettleibigen ( ein Fett-Muskel-Quotient über 50 ) sollen verschwinden. Offiziell werden sie in Fett-Camps fit gemacht. In Wahrheit werden sie wie fette Schweine behandelt ....s

Einer der Protagonisten kann seine Freundin aus den Fängen der Regierung befreien und danach setzt er alles daran, diesem Treiben ein Ende zu bereiten.

Ich finde die Idee des Buches gut und die Autorin hat es geschafft ein bedrückendes Bild zu zeichnen. Die Geschichte ist nicht wirklich spannend, aber das würde hier auch gar nicht passen. Beim Lesen dachte ich, dass sich die Handlung in die Länge zieht, aber im Nachhinein ist der ruhige Erzählton genau passend. Man muss es aushalten.

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Veröffentlicht am 07.07.2020

Blum wird von ihrer Geschichte eingeholt [ Band 2 von 3 ]

Totenhaus
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+ Buch liest sich super - Die Handlung war für mich etwas dünn - Band 1 hat mir besser gefallen +

Nachdem mir Band 1 "Totenfrau" recht gut gefallen hat, wollte ich wissen wie es weitergeht.

Seit den ...

+ Buch liest sich super - Die Handlung war für mich etwas dünn - Band 1 hat mir besser gefallen +

Nachdem mir Band 1 "Totenfrau" recht gut gefallen hat, wollte ich wissen wie es weitergeht.

Seit den Ereignissen aus Band 1 sind zwei Jahre vergangen und Blum führt mit ihrer Familie ein normales Leben, das man schon fast glücklich nennen kann. In ihrem Urlaub entdeckt sie durch Zufall ein Bild, das ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Kann es sein, dass sie eine Zwillingsschwester hatte, von der sie nichts geahnt hat?

Natürlich will sie es genau wissen und ihre Suche bringt sie in höchste Gefahr.

Parallel gibt es noch andere Probleme. Aufgrund einer Exhumierung tauchen die Leichenteile aus Band 1 wieder auf. Ein Alptraum beginnt und Blum steht als eiskalte Mörderin im Visier von Polizei und Presse.

Bernhard Aichner ist seiner Linie treu geblieben. Mit seiner eigenwilligen Sprache und Ausdrucksweise, konnte er mich fesseln, obwohl ich die Handlung diesmal schon sehr überzogen und eigentlich recht dünn fand.

Ich bin gespannt, wie er die Geschichte in Band 3 abschließen wird.

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