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Veröffentlicht am 30.10.2020

Humorvolle Liebesgeschichte mit wenig Drama

Hate You Much, Love You More (College Love 2)
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Worum geht’s?
Da ihre beste Freundin Delia mit ihrem Freund zusammenziehen und die gemeinsame WG so natürlich nicht länger besteht, steht für Zoe eins fest: Ein neuer Mitbewohner muss her. Die Suche gestaltet ...

Worum geht’s?
Da ihre beste Freundin Delia mit ihrem Freund zusammenziehen und die gemeinsame WG so natürlich nicht länger besteht, steht für Zoe eins fest: Ein neuer Mitbewohner muss her. Die Suche gestaltet sich wie erwartet nicht allzu schwierig, denn bezahlbarer Mietraum ist am College heiß begehrt. Ein vielversprechender Kandidat ist schnell gefunden, die ersten Mails werden geschrieben und Zoe ist bereit, ihren potenziellen Mitbewohner auch in echt kennen zu lernen. Der Schock ist groß, als plötzlich Caleb Mills vor ihr steht und sich als Bewerber vorstellt. Er ist so ziemlicher der letzte Mensch auf dieser Erde, mit dem Zoe zusammen wohnen möchte, denn Caleb ist Delias Exfreund. Und egal wie fest sie an dem Grundsatz hält, dass der Ex der besten Freundin tabu ist – auch Zoe kann nicht leugnen, dass da so eine gewisse Anziehungskraft zwischen ihr und Caleb besteht.


Meine Meinung
Ich war ja schon von Band eins der College – Love – Reihe begeistert und dementsprechend gespannt darauf, wie es in diesem Buch mit den Protagonisten weiter gehen würde.

Direkt zu Beginn wurde ich schon mal glücklich damit gemacht, dass Delia und Zach – die Protagonisten aus Band eins – einen kleinen Gastauftritt hatten und so noch einmal Teil der Geschichte waren.

Die Mischung aus erzählendem Text und Chat – Passagen war auch in diesem Buch ganz interessant zu lesen, zum einen, weil es ein wenig Abwechslung in ein bekanntes Erzählmuster bringt, zum anderen aber auch, weil Ton und Zielsetzung hier noch mal anders waren als in Wrong Number, Right Guy.

Ganz spannend daran war außerdem, wie wenig Zeit die beiden Protagonisten eigentlich tatsächlich miteinander verbringen. Den Großteil ihrer Entwicklung und der ihrer Beziehung zueinander kann man nur über ihre Chats verfolgen, was mir teilweise das Gefühl gegeben hat, dass die Geschichte so ein wenig außerhalb von Raum und Zeit agiert.

Super ist daran natürlich, dass man sich wirklich im Buch und in der Handlung verlieren kann. Es gibt kaum Dramen, der Großteil der kritischen Situationen wird ohne die direkte Anwesenheit des Lesers gelöst und man kann einfach entspannt durch die Seiten blättern. Zeitweise hatte ich dadurch allerdings auch das Gefühl, dass kein wirklicher roter Faden in der Geschichte vorhanden war und man ein wenig ziellos durch die Gegend steuerte.

Im Endeffekt könnte Hate you much, Love you more für mich sicherlich eines der Wohlfühlbücher dieses Jahres werden. Auch ohne konkreten Spannungsbogen – und glücklicherweise auch ohne unnötiges Drama – kann die Handlung fesseln, und auch die schön erzählte Liebesgeschichte trägt dazu bei, dass keine Langeweile aufkommen kann.


Fazit
Wer nach der perfekten Geschichte für einen entspannten Lesenachmittag sucht und dabei keine Lust auf große Dramen hat, der wird hier auf jeden Fall fündig. Ein wenig mehr Zielgerichtetheit hätte ich mir im Verlauf der Handlung zwar schon gewünscht, den Lesespaß mindert das meiner Meinung nach aber nicht gravierend.

Von mir gibt es für dieses Buch viereinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.10.2020

Romantik und Weihnachtsstimmung – die perfekte Mischung

Alaska Love - Winter in Wild River
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Worum geht’s?
Erika Sheraton ist Chirurgin im Alaska General Hospital und geht vollends in ihrem Beruf auf. Freizeit oder ein Privatleben? Das sind Fremdwörter für sie. Verständlich also, dass sie so gar ...

Worum geht’s?
Erika Sheraton ist Chirurgin im Alaska General Hospital und geht vollends in ihrem Beruf auf. Freizeit oder ein Privatleben? Das sind Fremdwörter für sie. Verständlich also, dass sie so gar nicht erfreut über den Zwangsurlaub ist, den ihr die Klinikleitung ausgerechnet zu Weihnachten meint verpassen zu müssen. Widerwillig beschließt sie, die beschäftigungslosen vierzehn Tage in ihrem Heimatort zu verbringen und den eingeschlafenen Kontakt zu ihrer besten Freundin aus Kindertagen wieder aufleben zu lassen – nur um dort feststellen zu müssen, dass Zeit und Entfernung eine unerwartete Distanz zwischen den beiden geschaffen haben. Statt sich also die Pisten der umliegenden Berge hinunter zu stürzen, will sie Cassie wieder besser kennenlernen. Blöd nur, dass sie dabei zwangsläufig auf deren Bruder Reed trifft. Der führt nämlich das örtliche Search and Rescue – Team und ist so gar nicht erfreut darüber, dass Erika aufgrund ihrer medizinischen Ausbildung grundsätzlich alles besser zu wissen scheint und das auch gerne und lautstark kundtut.


Meine Meinung
Weihnachten kann für mich eigentlich nie zu früh kommen, und mit diesem Buch hier habe ich tatsächlich ein kleines vorweihnachtliches Geschenk für mich entdeckt.

Der Schreibstil von Jennifer Snow hat mir hier wirklich gut gefallen, und auch wenn ich bisher noch keines ihrer anderen Bücher gelesen habe, kann ich mir gut vorstellen, dass sie durchaus meinen Lesegeschmack treffen könnten.

Mit der Protagonistin Erika hatte ich zunächst so ein wenig meine Probleme, was aber aufgrund der Art und Weise wie ihr Charakter angelegt wurde auch keine allzu große Überraschung dargestellt hat. Als sie sich dann ein wenig mehr geöffnet hat, mochte ich aber auch sie sehr gerne, insbesondere weil ich die – vermeintliche – Unvereinbarkeit eines zeitintensiven Berufs mit einem glücklichen Privatleben sehr authentisch dargestellt fand.

Reed mochte ich im direkten Vergleich wesentlich schneller und fand ihn im Verlauf der Geschichte auch ein kleines bisschen sympathischer. Das SAR – Team und sein Engagement waren ein toller Gegenpol zu der Liebesgeschichte und haben einiges an Action in die Handlung gebracht.

An beiden Protagonisten hat mich aber trotzdem eine Kleinigkeit gestört: Anstatt einfach zu zeigen, dass beide Gutes tun und auf ihrem jeweiligen Gebiet absolute Experten sind, musste das sehr häufig erwähnt werden. Für meinen Geschmack war das einfach ein bisschen viel, zumal man ja auch im ganz natürlichen Verlauf der Handlung selbst auf den Trichter gekommen wäre.

Wer mich allerdings noch ein wenig mehr aufgeregt hat, war Erikas Vater. Auch wenn ich ja zum Teil nachvollziehen kann, woher sein Verhalten kommt, hat es mich jedes Mal ziemlich wütend gemacht, wenn er irgendwie in der Geschichte aufgetreten ist.

Insgesamt mochte ich die Mischung aus Gefühl und Abenteuer aber sehr gerne und bin jetzt schon gespannt darauf, wie es mit der Reihe um die Mitglieder des SAR – Teams so weiter geht.


Fazit
Egal, ob man jetzt schon in Weihnachtsstimmung kommen will – nach dem Lesen dieser Geschichte ist man es auf jeden Fall. Die Protagonisten sind größtenteils wirklich toll und konnten mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wer jetzt ausschließlich Kitsch und weißen Pulverschnee erwartet und dabei am liebsten fliehen möchte, den kann ich beruhigen: Alaska Love – Weihnachten in Wild River ist zwar definitiv eine Geschichte für's Herz, den Coolness – Faktor der Bergretter darf man aber definitiv nicht unterschätzen. Ich freue mich auf jeden Fall schon jetzt auf den nächsten Teil der Reihe und bin gespannt, auf welche spannenden Reisen wir die Charaktere da begleiten können.

Von mir gibt es für diesen Reihenauftakt viereinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 12.08.2020

Eine Geschichte zum Wohlfühlen

Das Antiquariat der Träume
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Worum geht’s?
Seit Johan bei einem Schiffsunglück seine große Liebe Lina verlor, ist nichts in seinem Leben mehr so, wie es einmal war. Während er aus dem Wasser gerettet werden konnte, verschwand Lina ...

Worum geht’s?
Seit Johan bei einem Schiffsunglück seine große Liebe Lina verlor, ist nichts in seinem Leben mehr so, wie es einmal war. Während er aus dem Wasser gerettet werden konnte, verschwand Lina spurlos – und mit ihr die wertvolle Erstausgabe eines Buches, die sie ihm kurz vor der Havarie geschenkt hatte. Von dem Verlust tief getroffen, flieht Johan aus der Großstadt Stockholm aufs Land und eröffnet ein Antiquariat mit dazugehörigem Literaturcafé. Doch nicht nur sein Leben hat sich verändert – plötzlich erscheinen Johan die Protagonisten seiner Lieblingsbücher und erteilen ihm Ratschläge. Und auf einmal muss er sich zwischen einem neuen Leben und der Hoffnung auf das Überleben seiner großen Liebe entscheiden.


Meine Meinung
Bücher in denen es um Bücher geht – diese Mischung kann einen Bücherwurm eigentlich nur begeistern. Meine Erwartungen an diese Geschichte waren dementsprechend hoch, und auch wenn sich das Buch in eine etwas andere Richtung entwickelt hat, als ich es zu Anfang angenommen hatte, bin ich definitiv nicht enttäuscht.

Der Protagonist Johan ist an sich ein wirklich sympathischer Kerl, der sich in der Welt der Literatur bestens auskennt, für meinen Geschmack aber insgesamt ein wenig flach geblieben ist. Der überwiegende Teil der Handlung besteht aus seinen Dialogen mit den Charakteren, die ihm abwechselnd erscheinen. Das war ohne Frage schön zu lesen, ich hatte aber trotzdem nicht das Gefühl, Johan dadurch emotional näher gekommen zu sein.

Durch diesen hohen Dialoganteil kam leider kein wirklicher Spannungsbogen im klassischen Sinne auf, was die Geschichte teilweise ein wenig langatmig zu lesen gemacht hat. Ab etwas dem letzten Drittel ging dann allerdings alles ein wenig hektisch zu, insbesondere Johans Abreise aus Stockholm und die Wiederaufnahme seines Lebens als Antiquar und Cafébesitzer. Auch das Ende fand ich zwar wunderschön, aber um die in der Szene vorherrschende Hektik zu umgehen, wären zwei oder drei Seiten mehr definitiv nicht verkehrt gewesen und hätten das Werk meiner Meinung nach einfach ein wenig runder abgeschlossen.

Sehr schön gemacht fand ich dann aber wiederum, dass auch eigentlich selbsterklärende Figuren der Weltliteratur entweder durch Nennung des Titels oder des Autors knapp verortet wurden und es so irrelevant war, ob man das entsprechende Buch schon kannte oder bereits selber gelesen hat – völlig ahnungslos wurde niemand zurück gelassen, und das hat meiner Meinung nach einen großen Teil des Charmes dieser Geschichte ausgemacht.


Fazit
Das Antiquariat der Träume ist eine unglaublich schöne Liebeserklärung an bekannte Werke der Literaturgeschichte und ihre Protagonisten. Auch wenn kein wirklicher Spannungsbogen vorhanden ist und das sicherlich an mancher Stelle ein wenig langweilig wurde, ist dieses Buch an sich wirklich angenehm zu lesen.

Von mir gibt es dafür viereinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Spannende Verknüpfung von fiktiven Elementen und wahren Begebenheiten der schwedischen Geschichte

Achtzehn
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Worum geht’s?
Bei seinen Recherchen stößt Journalist Axel Sköld auf eine Verbindung zwischen einem lange zurückliegenden Königsmord und dem Mord am schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme. Seine Vermutung: ...

Worum geht’s?
Bei seinen Recherchen stößt Journalist Axel Sköld auf eine Verbindung zwischen einem lange zurückliegenden Königsmord und dem Mord am schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme. Seine Vermutung: In Schweden agiert ein jahrhundertealter Geheimbund, dessen Arm weit in Politik und Wirtschaft reicht. Eine Reportage zu diesem Thema darf er allerdings nicht durchführen, und so begibt er sich auf eigene Faust immer tiefer hinein in ein beinahe undurchsichtiges Netz aus Machtkämpfen, Lügen und Intrigen, und gerät dabei selbst in Lebensgefahr.


Meine Meinung
Die meisten Politthriller die ich bisher gelesen habe, waren überwiegend fiktiv. Bei Achtzehn war ich mir im Nachhinein aber wirklich nicht mehr sicher, ob nicht auch die Aspekte, die hier als fiktiv beschrieben wurden theoretisch wahr sein könnten.

Der Einstieg in dieses Buch fiel mir sehr leicht, denn ich war sofort im Setting drin und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und sorgt auf jeden Fall dafür, dass die Spannung nicht gemindert wird.

Zu Anfang ist es sicherlich für manchen Leser ein wenig gewöhnungsbedürftig, dass so viel in dieser Geschichte passiert. Schon früh jagt ein Ereignis das nächste, und wirkliche Ruhe oder gar langatmige Stellen finden einfach keinen Platz dazwischen. Unglücklicherweise bedingt diese Art des Erzählens leider auch, dass nicht alle angesprochenen Aspekte in der Tiefe behandelt werden, denn das würde schlicht den Rahmen sprengen. In meinen Augen wurde aber alles Wesentliche mit der nötigen Aufmerksamkeit behandelt, sodass nicht allzu viele offene Fragen übrig blieben.

Axel fand ich eigentlich ganz sympathisch, auch wenn sich zu seiner Hartnäckigkeit des öfteren ein wenig Unpünktlichkeit gesellt. Das macht ihn allerdings auch zu einem sehr menschlichen Protagonisten, der seinen nicht ganz so positiven Eigenschaften reflektiert gegenüber steht.

Das Ende war ein wenig unbefriedigend, kommt es doch etwas abrupt und klärt nicht alle Fragen, die man im Endeffekt noch haben kann. Allerdings steht so auch immer noch die Möglichkeit einer Fortsetzung im Raum, weswegen ich darüber nicht allzu enttäuscht bin.


Fazit
Mit Achtzehn hat Autor Anton Berg ein tolles Thrillerdebüt verfasst. Die Geschichte ist spannend, rasant und verbindet fiktive Elemente mit realen Ereignissen der schwedischen Geschichte.

Von mir gibt es daher viereinhalb Bücherstapel

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Kein typischer Krimi, aber genau so wie ich mir einen Island – Krimi vorstelle

Das Netz
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Worum geht’s?
Um in der Schlammschlacht um das Sorgerecht ihres gemeinsamen Sohnes eine bessere Position als ihr Ex zu haben, muss Sonja mehr Geld verdienen. Notgedrungen lässt sie sich auf einen Job als ...

Worum geht’s?
Um in der Schlammschlacht um das Sorgerecht ihres gemeinsamen Sohnes eine bessere Position als ihr Ex zu haben, muss Sonja mehr Geld verdienen. Notgedrungen lässt sie sich auf einen Job als Drogenkurier ein, ist dabei aber stets bemüht, ihre Nebentätigkeit vor ihrem Umfeld versteckt zu halten. Dabei ahnt sie nicht, wie tief sie selber schon in einem Netz aus Lügen und Intrigen verstrickt ist, welches bis tief in ihr persönliches Umfeld reicht. Zu allem Übel wird auch noch der Zollbeamte Bragi am Flughafen auf sie aufmerksam und sieht so kurz vor der Pensionierung noch die Chance, einen großen Coup zu landen.


Meine Meinung
Ich bin ganz ehrlich, der Einstieg in diese Geschichte fiel mir zunächst ein wenig schwer.

Der Schreibstil ist eher ungewöhnlich und wirkte auf mich ziemlich kalt und distanziert. Insgesamt passt das aber einfach zur Stimmung dieser Geschichte und unterstützt diese wirklich gut.

Als ich dann erstmal den Einstieg gefunden hatte, konnte mich Das Netz mit all seinen Verstrickungen und Lügen wirklich mitreißen.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir hier in der Umsetzung wirklich gut gefallen hat. So konnte man nicht nur von unterschiedlichen Sichtweisen auf die Geschehnisse profitieren, denn gleichzeitig wurde so auch die Spannung um Längen nach oben geschraubt.

So wirklich identifizieren konnte ich mich mit keinem der Protagonisten, was bei hier jedoch auch nicht unbedingt Sinn und Zweck der Charaktergestaltung war. Der Fokus liegt eher auf den menschlichen Abgründen, den schlechten Charakterzügen und der Verzweiflung, zu der Menschen aus Liebe manchmal getrieben werden können.

Spannend fand ich tatsächlich auch die Ausführungen zur isländischen Bankenkrise, was ich vorher wirklich nicht erwartet hätte. Die Autorin schafft es hier, ein eigentlich ziemlich kompliziertes und vielschichtiges Thema interessant aufzubereiten und mich als Leser auch in längeren Passagen zu fesseln. Im Gegensatz dazu fand ich den Schmuggel dann teilweise schon fast ein wenig zu detailliert beschrieben und stellenweise nicht mehr ganz so spannend gemacht.

Insgesamt war diese Mischung aus verschiedenen Themen, Menschen und Verstrickungen genau das, was diese Geschichte so lesenswert macht. An diese Erzählweise muss man sich zwar erst ein wenig gewöhnen, doch hat man diese kleine Hürde erst einmal genommen, begeistert Das Netz als Auftakt zu einer spannenden Island – Trilogie.


Fazit
Auch wenn Lilja Sigurðardóttir mit Das Netz keinen klassischen Krimi verfasst hat, lässt mich dieses Buch irgendwie noch nicht los. Die extreme Kälte dieser Geschichte mag auf den ersten Blick schockierend wirken, im Nachhinein betrachtet macht dieser Aspekt aber auch den Reiz dieses Buches aus.

Dafür gibt es von mir viereinhalb Bücherstapel

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere