Cover-Bild Geständnisse
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 14.05.2018
  • ISBN: 9783328102915
Kanae Minato

Geständnisse

Roman
Sabine Lohmann (Übersetzer)

Die Polizei hält es für einen tragischen Unfall, dass Yuko Moriguchis 4-jährige Tochter im Schulschwimmbecken ertrank. Doch Yuko, Lehrerin an der Schule, weiß, dass zwei ihrer Schüler für Manamis Tod verantwortlich sind, und sie will die Mörder nicht ungeschoren davonkommen lassen. Am Tag vor den Ferien eröffnet sie ihrer Klasse, dass sie ihnen noch eine letzte Lektion erteilen will … Doch der perfide ausgeheckte Racheplan entgleitet ihrer Kontrolle – und sie setzt ein tödliches Drama in Gang, aus dem niemand unbeschadet entkommen wird.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2026

Schuld, Rache und ihre Folgen

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„Geständnisse“ von Kanae Minato war eines dieser Bücher, die ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen.

Alles beginnt damit, ...

„Geständnisse“ von Kanae Minato war eines dieser Bücher, die ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen.

Alles beginnt damit, dass eine Lehrerin vor ihrer Klasse steht und eine erschütternde Nachricht verkündet. Ihre kleine Tochter ist unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. Doch sie ist überzeugt, dass zwei ihrer eigenen Schüler für den Tod verantwortlich sind. In einer ruhigen, sachlichen Rede erzählt sie der Klasse, dass sie bereits ihre eigene Form der Rache vorbereitet hat.

Von diesem Moment an entfaltet sich eine beklemmende Geschichte, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Nach und nach erfahren wir mehr über die beteiligten Personen, ihre Gedanken, ihre Hintergründe und darüber, wie ein einziges Ereignis das Leben vieler Menschen verändert.

Besonders gut gefallen hat mir, wie die Geschichte aufgebaut ist. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man immer neue Einblicke und versteht nach und nach, wie alles zusammenhängt. Gleichzeitig wird die Atmosphäre immer intensiver und auch ziemlich beklemmend.

Der Schreibstil ist dabei sehr ruhig, was die Geschichte noch eindringlicher macht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt.

Wer eine düstere, spannende Geschichte lesen möchte, wird von „Geständnisse“ nicht enttäuscht werden.

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Veröffentlicht am 13.11.2020

Geständisse

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Ich hab bei diesem Buch erst einen Moment gebraucht bis ich reingefunden habe, was wohl mit an der besonderen Art zusammenhängt wie die Geschichte erzählt wird. Das erste Kapitel lesen wir beispielsweise ...

Ich hab bei diesem Buch erst einen Moment gebraucht bis ich reingefunden habe, was wohl mit an der besonderen Art zusammenhängt wie die Geschichte erzählt wird. Das erste Kapitel lesen wir beispielsweise den Vortrag von Moriguchi, deswegen handelt es sich hierbei nur um einen Monolog. Ein Kapitel später folgt ein Brief einer Schülerin dieser Klasse, danach Tagebuchausschnitte einer Mutter. Dadurch wirkt der Schreibstil eher reduziert und distanzierter, da man somit zum Beispiel kaum Beschreibungen der Umgebung erhält. Trotzdem hat mich die Geschichte nach einer kurzen Eingewöhnungszeit dann total gepackt und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Da es nur rund 270 Seiten hat, war ich dann auch schnell durch.

Die verschiedenen Perspektiven die man hier einnimmt, fand ich super interessant. Obwohl sich viele Handlungsstränge wiederholen nur aus Sicht einer anderen Person, hat mich das überhaupt nicht gestört und man hat jedes Mal etwas Neues erfahren, das einen vielleicht nochmal einen anderen Blick auf die Charaktere werfen lässt. Für mich gab es hierbei dann auch einige unerwartete Wendungen.

Fazit

Mir wird das Buch wohl länger im Gedächtnis bleiben, da ich die Erzählweise wirklich besonders fand und es mich total gefesselt hat. Es war interessant zu erfahren wie die unterschiedlichen Personen die Geschehnisse wahrnehmen und das Ende hab ich auf diese Weise nicht kommen sehen.

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Veröffentlicht am 26.09.2020

Raffinierter Thriller

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Ein sehr raffiniertes Buch. Hier beschreibt Kanae Minato,dass es besser ist Selbjustiz in die Hand der Profis zu legen, wenn es nicht zu einer großen Katastrophe kommen soll . Der Roman zeigt  wie kompliziert ...

Ein sehr raffiniertes Buch. Hier beschreibt Kanae Minato,dass es besser ist Selbjustiz in die Hand der Profis zu legen, wenn es nicht zu einer großen Katastrophe kommen soll . Der Roman zeigt  wie kompliziert die menschlichen Psyche ist  und Umständen die einen Menschen zum Täter werden lassen. Wenn man den Roman liest, denkt man unwillkürlich über Moral nach. Was oder wer ist wirklich böse?

Der Aufbau des Romans hat mir sehr gut gefallen, die verschiedenen Kapitel lassen alle Beteiligten der Tat und deren Betroffenen zu Wort kommen,angefangen mit der Lehrerin und mit der Lehrerin beschließende. Das Buch erlangt durch die verschiedenen Blickwinkel,. eine große Tiefe und man lernt Zusammenhänge zu erkennen .

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Veröffentlicht am 11.01.2019

beeindruckend

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Hier tun sich menschliche Abgründe auf.
Eine Lehrerin, die vor einem Monat ihr Kind verloren hat, hält einen langen Monolog vor ihrer Klasse. Sie erzählt, wer an dem Tod Schuld war und hat einen perfiden ...

Hier tun sich menschliche Abgründe auf.
Eine Lehrerin, die vor einem Monat ihr Kind verloren hat, hält einen langen Monolog vor ihrer Klasse. Sie erzählt, wer an dem Tod Schuld war und hat einen perfiden Racheplan. Einige Dinge machen echt Gänsehaut (z.B.hat ein Schüler eine Exekutionsmaschine erfunden). Im nächsten Kapitel lesen wir in einem Brief einer Schülerin an die inzwischen ausgeschiedene Lehrerin wie sich deren Racheplan weiterentwickelt. Die Selbstjustiz der Kinder ist furchtbar und wer nicht mitmacht, wird selbst so bestraft. Die Folgen der Rache sind immer weitreichender und werden von verschiedenen Betroffenen erzählt. z.B. in Form von Tagebuchaufzeichnungen der Mutter eines Schülers oder durch eine Webside. So erfahren wir nicht nur von den Auswirkungen, sondern auch mehr und mehr, was die Täter eigentlich dazu gebracht hat und wie es ihnen nun geht.
Nichts ist, wie es scheint. Man merkt selbst, wie schnell man ein Urteil und eine Meinung gebildet hat und Dinge falsch interpretiert. Habe das Buch quasi am Stück gelesen, weil ich es nicht aus der Hand legen konnte. Großartig !

Veröffentlicht am 02.03.2018

Geständnisse von Kanae Minato

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>> Das ist alles , was ich wollte. Dass mich einfach mal jemand beachtet. >Geständnisse

>> Das ist alles , was ich wollte. Dass mich einfach mal jemand beachtet. <<

Die kleine Tochter der Lehrerin Yoko Moriguchi ist ertrunken. Ein tragischer Unfall, wie es scheint. Kurz darauf tritt Moriguchi mit einem erschütternden Geständnis vor ihre Klasse und setzt damit unter den Jugendlichen ein tödliches Drama in Gang. Kanal Minato erzählt eine faszinierend-verstörende Geschichte um Schuld und Rache, Gewalt und Wahnsinn. Ein packender Roman voller unerwarteter Wendungen, dessen Stimmen einen noch lange begleiten.


Die Autorin:
Kanal Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller >>Geständnisse<<, der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.

Der erste Satz:
Wenn ihr eure Milch getrunken habt, gebt den Karton bitte zurück in den Kasten.

Meine Meinung:
Wo soll ich nur beginnen, nach Beendigung dieses Romans bin ich immer noch sehr erschüttert und die Geschichte wird mir noch sehr sehr lange im Gedächtnis bleiben. Geständnisse ist ein fantastisches einfach mal total anderes Buch das ich vorweg jedem sehr ans Herz legen möchte.

Unscheinbar und sehr schmal, aber der Inhalt fesselt den Leser bis zum Schluss. Der Leser wird hinter die Kulisse der japanischen Erziehung, wie sie beeinflusst und was aus ihr wird, regelrecht entführt. Ja, es wird hier ein Horrorszenario beschrieben, doch ganz ehrlich nicht ganz aus der Luft gegriffen.

Durch die wechselnden Erzählperspektiven dringt der Leser immer tiefer in die dunklen Geschehnisse und dessen Auslöser ein. Es lässt einen nur so durch die wenigen aber sehr langen Kapitel fliegen, langweilig oder langatmig ist hier absolut nichts. Beim Lesen hatte ich ein beklemmendes Gefühl das mich am Ende des Buches mit einem offenen Mund sitzen lies.

Fazit:
Ein starkes, böses Buch … das unbedingt gelesen werden sollte.