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Veröffentlicht am 21.12.2020

Faith & Sheldon

Dangerous Hearts – Mit dir im stärksten Sturm
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„Dangerous Hearts – Mit dir im stärksten Sturm“ ist der dritte Band der Romantic-Suspence-Reihe von Romina Gold.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle lernt die toughe Polizistin Faith den attraktiven Kampfsportler ...

„Dangerous Hearts – Mit dir im stärksten Sturm“ ist der dritte Band der Romantic-Suspence-Reihe von Romina Gold.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle lernt die toughe Polizistin Faith den attraktiven Kampfsportler Sheldon Farley kennen. Mit seinen Flirtkünsten und seiner großen Klappe entgeht er zwar nicht dem Strafzettel, aber er bleibt Faith zumindest im Gedächtnis. Und da Sheldon seinen Urlaub spontan im beschaulichen Kalispell verbringen will, laufen sich die beiden häufiger über den Weg. Faith erliegt schließlich doch seinem unwiderstehlichen Charme und beginnt eine heiße Affäre mit ihm. Aber auch beruflich geht es bei ihr heiß her, denn mehrere verschwundene Mädchen sorgen für Aufregung in der Gegend.

Kampfsportler und Model Sheldon kennt man vielleicht schon aus dem Vorgängerteil, aber das Buch kann problemlos auch unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden.
Faith ist mir sofort sympathisch. Sie ist engagiert in ihrem Job und kümmert sich in ihrer Freizeit noch ehrenamtlich um die Jugendlichen im Reservat. Privat ist Sheldon genau die richtige Ablenkung, die sie im Moment braucht.
Sheldon war schon im letzten Buch eine meiner Lieblingsfiguren. Er möchte sich beruflich neu orientieren und sucht eine kleine Auszeit in der Gegend, in die er sich kürzlich verliebt hat. Faith ist weiterer schöner Grund, länger in Kalispell zu bleiben.
Der Prolog legt die erste Spur, um welche Verbrechen es diesmal gehen könnte. Der Kriminalfall läuft im Hintergrund und beschäftigt natürlich Faith als Polizistin, aber er spielt auch in die Beziehung von ihr und Sheldon hinein. Man darf wieder miträtseln, wer diesmal hinter den dunkeln Machenschaften stecken könnte.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und man fliegt schnell durch die Seiten. Die Story ist stimmig und einige überraschende Enthüllungen lassen es nicht langweilig werden.

Mein Fazit:
Im Rückblick hat mir dieser Teil wohl am besten gefallen und ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 12.12.2020

Hollywoodliebe

Touched: Süchtig nach dir
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„Touched: Süchtig nach dir“ von Lea Mayance erinnert irgendwie an eine Cinderella-Story, in der die Protagonistin auch die unschönen Seiten der Traumwelt kennenlernen muss.
Greta trifft bei einem Zwischenstopp ...

„Touched: Süchtig nach dir“ von Lea Mayance erinnert irgendwie an eine Cinderella-Story, in der die Protagonistin auch die unschönen Seiten der Traumwelt kennenlernen muss.
Greta trifft bei einem Zwischenstopp in einem Café zufällig auf den Hollywoodstar Connor O´Bannion. Sie kann es erst gar nicht fassen, als er sie spontan einlädt, den Tag mit ihm zu verbringen und später auch ein Galawochenende in Berlin. Da ihre Ehe nur noch auf dem Papier besteht, willigt Greta ein und hat die beste Zeit seit langem. Als Connor sie bittet, verlässt sie Deutschland und zieht zu ihm auf seine Ranch nach Montana. Doch sein Leben hat nicht nur schöne Seiten, was sie bald feststellen muss, als sie ihm später nach Los Angeles folgt.

Die Geschichte beginnt eigentlich mittendrin, als Greta gerade ihr altes Leben in Deutschland zurücklässt und in eine unbekannte Zukunft startet. Wie sie überhaupt an diesen Punkt gelangt ist, erfährt man in ausführlichen Rückblenden, die den Beginn ihrer Beziehung zu Connor beleuchten. Dieser Aufbau hat mir ziemlich gut gefallen, da er vom üblichen Schema abweicht. Was mir dagegen etwas gefehlt hat, waren die direkten Perspektiven und Emotionen der Protagonisten. Vor allem zu Connor und seinen Beweggründen hat man dadurch immer eine gewisse Distanz. Aber auch Greta war in manchen Bereichen nicht richtig greifbar für mich.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und trotz Zeitsprüngen kommt man gut durch die Handlung. Greta erlebt ihren Kulturschock spätestens in Hollywood, als sie Connor in seiner Rolle als einen ihr gefühlsmäßig fremden Star erleben muss. Sicher sind vielleicht einige Dramen konstruiert, aber sie sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird.

Mein Fazit:
Frau von nebenan trifft Hollywoodstar ist in diesem Buch trotz kleiner Kritikpunkte unterhaltsam umgesetzt. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung und gute 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 11.12.2020

Gegensätzliches Paar

Verliebt in Virgin River
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„Verliebt in Virgin River“ von Robyn Carr bringt ein weiteres auf den ersten Blick ungleiches Paar zusammen.
Die 25-jährige Shelby ist auf der Durchreise und besucht ihren Onkel Walt in Virgin River. Nach ...

„Verliebt in Virgin River“ von Robyn Carr bringt ein weiteres auf den ersten Blick ungleiches Paar zusammen.
Die 25-jährige Shelby ist auf der Durchreise und besucht ihren Onkel Walt in Virgin River. Nach dem Tod ihrer Mutter, die sie seit der Schulzeit aufopferungsvoll gepflegt hat, will sie endlich ihr eigenes Leben beginnen. Das bedeutet, sie will zuerst etwas von der Welt sehen, bevor sie in San Francisco ihr Studium beginnt. Der ehemalige Black Hawk Pilot Luke Riordan schlägt zeitgleich seine Zelte in Virgin River auf und zwischen beiden knistert es heftig. Aber er ist nicht nur 13 Jahre älter, sondern macht auch klar, dass er keine ernsthafte Beziehung will.

Obwohl Luke ein völlig neuer Charakter ist und auch Shelby bisher selten in Erscheinung getreten ist, würde ich trotzdem empfehlen, die anderen Bücher der Reihe vorher zu lesen. Die Lovestory der beiden nimmt zwar einen Großteil der Handlung ein, aber nebenher werden die Geschichten der übrigen Bewohner und Paare von Virgin River nahtlos weitererzählt, was ohne Vorkenntnisse schwierig werden könnte.
Mit Luke lässt sich ein weiterer Ex-Marine in dem kleinen Örtchen nieder und wird natürlich mit offenen Armen empfangen. Er ist das komplette Gegenteil von Shelby, aber trotzdem kann er sich der flirrenden Chemie zwischen ihnen nicht entziehen. Shelby hat völlig andere Vorstellungen von ihrem Traummann, aber auch sie geht das Risiko ein, der Anziehung nachzugeben.
Natürlich fügen sich in der Wohlfühlstory alle Puzzleteile harmonisch zusammen. Dazu gibt es selbstverständlich wieder eine große Portion Heldenverehrung und idealisierten Pathos, was man mögen muss. Die Gemeinschaft von Virgin River ist wie eine große Familie und die Erzählweise der Autorin spiegelt dies perfekt wieder.

Mein Fazit:
Ein weiterer Teil der sympathischen Wohlfühlreihe, der für unterhaltsame und entspannende Lesestunden sorgt! Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.12.2020

Wunsch ans Universum

Winterküsse in Schweden
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„Winterküsse in Schweden“ von Lina Hansson erzählt vom Neustart der Protagonistin Malin, die einige Wünsche beim Universum gut hat.
Die vierundzwanzigjährige Malin hat ein sehr schweres Jahr hinter sich. ...

„Winterküsse in Schweden“ von Lina Hansson erzählt vom Neustart der Protagonistin Malin, die einige Wünsche beim Universum gut hat.
Die vierundzwanzigjährige Malin hat ein sehr schweres Jahr hinter sich. Sie braucht dringend einen Neustart, der mit dem Umzug in eine eigene kleine Wohnung und einem neuen Job beginnt. Doch ganz so rosig läuft der Neubeginn nicht. Ihr neues Zuhause entpuppt sich auf den zweiten Blick als sanierungsbedürftige Bruchbude und dann wird sie auf dem Heimweg auch noch fast von einem Weihnachtsbaum erschlagen. Zum Glück wird sie dabei von Sven, ihrem gutaussehenden Nachbarn, in letzter Sekunde gerettet. Und mit ihm sieht die Zukunft nicht mehr ganz so düster aus.

Das winterliche Stockholm bietet ein perfektes Setting, auch wenn die Protagonistin überall nur negative Seiten zu sehen scheint. Im Laufe der Handlung erfährt man nach und nach, welche heftigen Tiefschläge sie im letzten Jahr einstecken musste und das lässt einen teilweise schwer schlucken. Gleichzeitig ist das Verhältnis zu ihrer Familie auch als eher schwierig zu bezeichnen und einzig ihre beste Freundin Jule ist in Malins Leben ein Lichtblick, zumindest solange bis Sven auf der Bildfläche erscheint. Malins Verhalten ist für mich nicht immer nachvollziehbar, aber man wünscht ihr nach ihren Schicksalsschlägen auf jeden Fall Glück.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und man merkt, dass sich die Autorin mit der schwedischen Mentalität und Lebenseinstellung auskennt. Im Buch wird ziemlich oft thematisiert, wie Malin mit diesen Erwartungen hadert. Die Charaktere sind allesamt sympathisch, wobei mir besonders Jule und ihre Brüder sehr gefallen haben. Ob Sven wirklich der Traummann ist, den sich Jule für Malin beim Universum gewünscht hat, muss jeder selbst im Buch lesen.

Mein Fazit:
Die Wohlfühlgeschichte sorgt für nette Lesestunden zwischendurch und bekommt von mir gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.12.2020

Zweiter Fall für Kate Monroe

Trügerische Schuld
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„Trügerische Schuld“ von Nina Celentano und Rachel Ferguson ist der zweite Band um die FBI-Ermittlerin Kate Monroe.
Nach ihrer Zeit als Kopfgeldjägerin kehrt Kate Monroe zurück in den Dienst des FBI. Ihr ...

„Trügerische Schuld“ von Nina Celentano und Rachel Ferguson ist der zweite Band um die FBI-Ermittlerin Kate Monroe.
Nach ihrer Zeit als Kopfgeldjägerin kehrt Kate Monroe zurück in den Dienst des FBI. Ihr erster Fall scheint nur Routine zu sein. Die Tochter des Gouverneurs ist verschwunden und Kate und ihr zusammengewürfeltes Team sollen die verwöhnte Studentin aufspüren. Doch bald ist aus der Vermissten eine Leiche geworden und alle Anzeichen deuten darauf hin, dass sie das Opfer eines Nachahmungstäters geworden ist. Ein eindeutiges Brandzeichen ist das Markenzeichen des berüchtigten Columbus Stamper, der aber aktuell in der Todeszelle auf seine Hinrichtung wartet.

Mir hat der Auftaktband um Kate Monroe sehr gefallen und daher war ich auf die Fortsetzung gespannt. Man kann das Buch aber sicher auch unabhängig vom Vorgänger lesen.
Kate ist zurück beim FBI und stürzt sich sofort auf ihren neuen Fall. Sie will nicht in alte Muster verfallen, aber dies ist gar nicht so einfach für sie. Ihr neues Team besteht aus völlig unterschiedlichen Typen, die alle ihre speziellen Eigenarten haben. Aber gerade diese verschiedenen Charaktere machen es interessant. Kates private Probleme und ihre Beziehung nehmen diesmal weniger Raum ein, als im vorherigen Band. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, damit man einen engeren Bezug zur Hauptfigur entwickeln kann.
Der Fall und das Katz-und-Maus-Spiel mit dem Täter sind durchaus spannend gelungen. Immer wieder gibt es falsche Fährten oder unerwartete Überraschungen, bei denen man fleißig miträtseln darf. Die letztendliche Auflösung konnte mich persönlich nicht hundertprozentig überzeugen. Einige Aspekte bleiben ungeklärt oder ergeben im Gesamtbild keinen wirklichen Sinn für mich. Im Vergleich zum Auftakt wirkt die Fortsetzung routiniert, bleibt jedoch in vielen Punkten oberflächlich.

Mein Fazit:
Die Autorinnen liefern hier einen soliden Thriller ab, der Spannung, Action und die Jagd nach einem perfiden Killer bietet. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung und vier von fünf Sternen.

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