Spannender Aufbau
Magdalena SonnbichlerInhalt übernommen:
Ein durch Unterkühlung verstorbener Landstreicher, ein vergiftetes Getränk am Martinimarkt und kunstvoll beschriebene Zettel mit rätselhaftem Inhalt. Inmitten von Fasnachtstraditionen ...
Inhalt übernommen:
Ein durch Unterkühlung verstorbener Landstreicher, ein vergiftetes Getränk am Martinimarkt und kunstvoll beschriebene Zettel mit rätselhaftem Inhalt. Inmitten von Fasnachtstraditionen und weihnachtlichen Vorbereitungen treibt ein fanatischer Mörder sein Unwesen. Magdalena Sonnbichler ahnt, dass etwas Größeres dahintersteckt, doch ihre Neugier stößt nicht überall auf Gegenliebe. Wer ist die junge Obdachlose? Wovor hat sie Angst? Und woher kommen Lenis Alpträume, in denen ein Teufel und ein Engel die Hauptrollen spielen? Ein eiskalter Krimi im winterlichen Allgäu.
Meine Meinung:
Die im Mittelpunkt stehende Magdalena“Leni“Sonnbichler ist eine Frau mit einigen Ecken und Kanten und kommt manchmal etwas verschroben daher. Sie besitzt besondere Gaben ,die sie manchmal in Alpträumen heimsuchen. Obwohl ich ihr Verhalten manchmal sehr leichtsinnig fand und es nicht immer nachvollziehen konnte, war sie mir sehr sympathisch. Die Jagd nach einem fanatischen Mörder, der geheimnisvolle kryptische Bibeltexte hinterlässt war spannend geschildert und ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen.
Die einzelnen Personen waren gut und detailreich geschildert, ich hatte klare Bilder vor Augen. Auch die Fasnachtsbräuche,welche mir ziemlich fremd waren,wurden ausführlich erläutert.Der Spannungsbogen war durchgehend hoch, es gab eine logische Aufklärung. Was mich jedoch störte, war der gehäuft eingeflochtene Dialekt. Auch wenn ich mir die meisten Begriffe zusammenreimen konnte, beziehungsweise sie aus dem Zusammenhang erkennbar waren, störten sie meinen Lesefluss manchmal, hier wäre meiner Meinung nach weniger mehr gewesen.