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Veröffentlicht am 05.03.2026

Illusionen mit (Ent)Täuschung

Illusion – A Lie Worth Believing
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In „Illusion – A Lie Worth Believing“ begleiten wir Stella, die zunächst als Kellnerin arbeitet und ab und an singt. Levin ist begeistert von ihrem Talent und bietet ihr an Teil einer Illusionsshow in ...

In „Illusion – A Lie Worth Believing“ begleiten wir Stella, die zunächst als Kellnerin arbeitet und ab und an singt. Levin ist begeistert von ihrem Talent und bietet ihr an Teil einer Illusionsshow in Las Vegas zu sein und dort zu singen. Eine große Chance die Stella auch ergreift. Doch schnell gerät sie in Gefahr und ist einem großen Geheimnis auf der Spur.

In die Geschichte bin ich zuerst sehr gut reingekommen. Es ging interessant los und zusammen mit Stella entdeckt man die Illusionsshow von Las Vegas. Da aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben wurde, erfährt man hier als Leser etwas mehr als Stella selbst. Allerdings haben sich bei mir auch mehr Fragezeichen gebildet als ich Antworten erhalten habe.

Die Geschichte besteht quasi aus Geheimnissen, Menschen, denen man nicht vertrauen sollte und Manipulationen, sodass sich hier für mich kein Spannungsbogen aufgebaut hat. Ich hatte das Gefühl in der Geschichte verloren herumzuirren und keinen Hinweis auf den Ausgang zu bekommen. Das hat mich beim lesen der Geschichte mehr frustriert als Spannung aufgebaut und Interesse geweckt. Ich hatte einige Male den Eindruck, dass die Geschichte sich um sich selbst dreht und viel geschrieben wurde, was keine Rolle für den Fortgang der Geschichte gespielt hat.

Auch die Charaktere konnten mich nicht von sich überzeugen. Stella hat in Las Vegas zwar eine Probezeit doch sie entscheidet sich schnell auch danach dort zu bleiben. Allerdings stellt sie sich immer wieder die Frage ob sie dort hineinpasst und bleiben soll. Dieses Hin- und Her hat mich etwas genervt. Auch die Verbindung zu Levin habe ich absolut nicht nachvollziehen können. Ich konnte nicht nachvollziehen woher ihre Gefühle füreinander kamen und weshalb sie plötzlich intim wurden. Das hat nicht gepasst und hat gezwungen gewirkt. Auch die Nebencharaktere blieben blass. Die tiefe Freundschaft zu Stellas Freundin habe ich hier nicht finden können genauso wenig wie Levin seine Crew als Familie bezeichnet. Sie haben mehr mit Stella interagiert als Levin. Weshalb sind sie für ihn wie eine Familie? Woher kommt das? Hier hätte ich mir mehr Infos zu ihren Verbindungen zueinander gewünscht.

Insgesamt mochte ich die Idee und ich fand den Klappentext sehr spannend und es hätte mir mit Sicherheit auch gut gefallen, wenn die oben genannten Punkte nicht so stark gewogen hätten.

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Veröffentlicht am 20.01.2026

Schwächer als Band 1

Kaleidra - Wer die Seele berührt (Band 2)
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Die Fortsetzung konnte mich leider nicht so fesseln wie der erste Band. Obwohl die magische Welt der Alchemisten weiterhin eine faszinierende Grundlage bietet und der Schreibstil angenehm leicht bleibt, ...

Die Fortsetzung konnte mich leider nicht so fesseln wie der erste Band. Obwohl die magische Welt der Alchemisten weiterhin eine faszinierende Grundlage bietet und der Schreibstil angenehm leicht bleibt, gibt es zu viele Wiederholungen und unnötigen Längen. Besonders im Mittelteil tritt die Handlung spürbar auf der Stelle, wodurch die Spannung immer wieder abfällt. Ich habe das Buch immer wieder aus der Hand legen und mich zu einem späteren Zeitpunkt dazu durchringen müssen das Buch in die Hand zu nehmen um es fertig zu lesen. Emilia trifft Entscheidungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte und es hat ihrer Entwicklung auch nicht geholfen sondern der Storyline. Was ich mochte war hier die Welt von Kaleidra. Es war spannend die Beschreibungen zu lesen und es wurde etwas düsterer. Auch die Entwicklung zwischen Emilia und Ben mochte hier sehr gerne.

Aktuell fällt mir es etwas schwer zu dem finalen Band zu greifen. Auf der einen Seite möchte ich wissen wie es weitergeht, auf der anderen Seite hat mich der zweite Band eben nicht ganz überzeugen können daher bekommt das Buch von mir 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Zwischen Spannung, Spice und Enttäuschung

Pen Pal
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Das Cover und der Klappentext wecken Erwartungen, die das Buch letztlich nicht erfüllt. Hätte ich im Vorfeld gewusst, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, hätte ich es vermutlich nicht zur ...

Das Cover und der Klappentext wecken Erwartungen, die das Buch letztlich nicht erfüllt. Hätte ich im Vorfeld gewusst, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, hätte ich es vermutlich nicht zur Hand genommen.

Der Schreibstil von J.T. Geissinger ist angenehm leicht und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Die Spannung steigert sich kontinuierlich und lädt dazu ein, mitzurätseln und die Geheimnisse hinter den Ereignissen aufzudecken.

Kayla steht nach dem Tod ihres Mannes vor einer schweren Zeit: Sie erhält rätselhafte Briefe und ihr Haus benötigt dringend eine umfassende Renovierung. Kein Wunder also, dass sie dem Handwerker gegenüber zunächst etwas schroff reagiert – seine Art bringt sie regelmäßig auf die Palme, was stellenweise durchaus amüsant wirkt. Aiden wiederum erscheint anfangs verschlossen und unnahbar, doch bald zeigt sich sein weicher Kern. Er unterstützt Kayla, wo er nur kann, und stellt sich schützend an ihre Seite.

Die geheimnisvollen Briefe lockern die Handlung zwischendurch auf. Der Klappentext versprach eine Brieffreundschaft, was mich neugierig gemacht hatte. Tatsächlich beschränkt sich dieser Aspekt jedoch auf wenige, eher belanglose Nachrichten, die mich enttäuscht zurückließen, da ich mir hier deutlich mehr erhofft hatte.

Ein weiterer Punkt sind die zahlreichen expliziten Szenen, die für meinen Geschmack teilweise etwas willkürlich eingefügt wirkten und nicht immer harmonisch zum Rest der Geschichte passten.

Die überraschende Wendung gegen Ende habe ich nicht kommen sehen – sie hat mich durchaus verblüfft. Allerdings behandelt sie ein Thema, das mir persönlich nicht zusagt, weshalb das Buch für mich dadurch an Reiz verloren hat. Wäre mir dieser Aspekt im Vorfeld bekannt gewesen, hätte ich mich wohl gegen dieses Buch entschieden.

Insgesamt bietet die Geschichte Spannung und unerwartete Entwicklungen, konnte mich aber nicht nachhaltig begeistern. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt, und als „Dark Romance“ würde ich den Roman nicht einordnen.

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Veröffentlicht am 25.08.2022

Etwas enttäuscht

Ashwood Academy – Die Schule der fünf Türme (Ashwood Academy 1)
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Lenya zieht mit ihrem Vater mitten in den Wald zur Ashwood Academy, da er dort einen neuen Job angenommen hat. Doch schnell merkt Lenya, dass an der Ashwood Academy irgendwas nicht stimmt.

Der Klappentext ...

Lenya zieht mit ihrem Vater mitten in den Wald zur Ashwood Academy, da er dort einen neuen Job angenommen hat. Doch schnell merkt Lenya, dass an der Ashwood Academy irgendwas nicht stimmt.

Der Klappentext klingt sehr spannend und vielversprechend, daher habe ich mich sehr auf diese Geschichte gefreut und wollte zusammen mit Lenya die Geheimnisse rund um die Ashwood Academy lüften. Doch hier wurde ich leider enttäuscht. Es passiert einfach nichts. Erst auf den letzten 20-30 Seiten wird es etwas aufregender aber abholen konnte mich die Geschichte dann auch nicht mehr.

Mit Lenya bin ich auch nicht wirklich warm geworden. Sie ist klug und merkt schnell, dass hier irgendwas ganz und gar nicht stimmt. Sie versucht auch immer wieder ihren Vater zu überreden ihr zu erzählen was die Ahswood Academy so besonders macht aber sie wird immer abgewimmelt und viel erfährt sie nicht. Ebenso erfahren wir als Leser auch nichts. Es gibt eine Bedrohung von Außen, das wurde im Buch einmal erwähnt und steht auch auf dem Klappentext. Aber was genau diese Bedrohung ist und wieso weshalb warum.. das bleibt unbeantwortet.

Es gibt Turmschläfer, Nachtaugen und Taglauscher aber was das zu bedeuten hat ist mir nach Ende des Buches immer noch nicht klar.

Nach etwas mehr als der Hälfte habe ich wirklich überlegt ob ich das Buch abbrechen soll weil ich nur Fragezeichen im Kopf hatte, nichts erklärt wurde und es einfach langweilig wurde weil sich alles im Kreis gedreht hat. Lenya nimmt etwas merkwürdiges wahr - fragt ihren Vater/ihre Mitschüler - keiner wird konkret oder es gibt eine Unterbrechung - und dann beginnt es wieder von vorne.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen und auch die Beschreibungn der Umgebeung waren sehr detailreich und schön. Allerdings hätte ich mir ein Voranschreiten der Story mehr gewünscht als über viele Seiten zu lesen welcher Turm welchen Schüler auswählt.

Mit der Rezension fiel mir wirklich nicht leicht und ich hätte die Geschichte so gerne gemocht aber vermutlich werde ich sie nicht weiter lesen. Daher von mir leider nur 2,5 Sterne. Vielleicht finden das Kinder ab 10 aber vielleicht auch wieder sehr spannend.

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Veröffentlicht am 26.12.2020

Konnte mich nicht überzeugen

Sweet Little Lies
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Von Kylie Scott habe ich schon einiges gehört aber dies war mein erstes Buch von ihr. Der Schreibstil hat mir auf Anhieb gut gefallen und lässt sich sehr flüssig und schnell lesen. Die Idee zu dieser Geschichte ...

Von Kylie Scott habe ich schon einiges gehört aber dies war mein erstes Buch von ihr. Der Schreibstil hat mir auf Anhieb gut gefallen und lässt sich sehr flüssig und schnell lesen. Die Idee zu dieser Geschichte hat mich sehr neugierig gemacht da es mal etwas anderes ist. Ich war sehr gespannt und wurde leider etwas enttäuscht.

Der Start in die Geschichte ist schon spannend und actionreich und ohne viel Geplänkel. Das hat mir zwar gut gefallen aber die weiteren actionreichen Szenen haben kaum begonnen, da waren sie schon wieder vorbei. Dadurch ist der Spannungsbogen relativ schnell wieder abgeflacht.

Mit den Charakteren bin ich nicht richtig warm geworden. Besonders mit Betty nicht. Ihre Entwicklung ging viel zu schnell und war kaum nachvollziehbar. Erst hält sie nichts von Waffen und im nächsten Moment kann sie ihre Waffe kaum noch aus der Hand legen. Auch die Beziehung zu Thom konnte ich nicht nachvollziehen, nachdem Betty sein Geheimnis erfahren hat. Es reicht nur ein nackter Oberkörper und Schwupps ist alles vergessen und verziehen.

Im letzten Teil ist so unglaublich viel passiert, dass ich kaum hinterhergekommen bin. Es ging alles Schlag auf Schlag und man hatte kaum die Chance mit zu fiebern. Auch die Emotionen kamen bei mir leider nicht an so konnte ich nicht einmal mit Betty mitfühlen. Das Buch hätten hier entweder weniger Handlungen oder mehr Seiten gutgetan. Es fühlte sich so an als ob die Autorin eine Liste mit Dingen hat, die sie unbedingt auf die wenigen Seiten quetschen muss. Sehr schade.

Der Anfang des Buches hat mir gut gefallen, es war witzig und konnte mich unterhalten. Aber wirklich überzeugen konnte mich das Buch leider nicht daher kann ich nur 2,5 Sterne vergeben.

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