Familientragödie
Im Sog der SchuldVor 17 Jahren sind Ardens Schwester eines Nachmittags beim Spielen spurlos verschwunden. Aufgrund der Tragödie verließ die Familie Keokuk und zerbrach letztendlich daran.
17 Jahre später stirbt Ardens ...
Vor 17 Jahren sind Ardens Schwester eines Nachmittags beim Spielen spurlos verschwunden. Aufgrund der Tragödie verließ die Familie Keokuk und zerbrach letztendlich daran.
17 Jahre später stirbt Ardens Vater und hinterlässt ihr die alte Villa Arrowood. Ardens Mutter ahnt bereits, dass es ein Fehler ist, in die Vergangenheit zurückzukehren, aber Arden lässt sich nicht davon abbringen, den Nachlass anzutreten und sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Die Geschichte wird aus Ardens Sicht erzählt, wobei immer wieder Erinnerungen aus der Vergangenheit auftauchen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich angenehm lesen. Dennoch gibt es längere Atempausen, in denen die Geschichte lapidar vor sich hinplätschert, aber dennoch nichts Einschneidendes passiert. Würde es sich um einen Roman handeln, hätte ich die Einblicke in Ardens Gefühlswelt und ihren Alltag genossen, in Hinblick darauf, dass es sich um einen Thriller handelt, waren mir viele Passagen einfach zu lang. Die Spannung kommt nur immer mal wieder auf, eine bedrohliche Atmosphäre kann ebenso nicht konstant aufrechterhalten werden.
Die Wendungen am Ende haben es für mich ein wenig rausgerissen, jedoch hätte ich mir diese Spannung schon auf den 300 vorherigen Seiten gewünscht.
Eine angenehme Geschichte, die seicht dahin plätschert und erst am Ende mit einigen Überraschungen aufholen kann.