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Veröffentlicht am 05.01.2021

Wundervoller Abschluss der fantastischen Dilogie

Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne
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Nachdem Lelani ihre Mutter Ashwind aus dem Sonnenturm befreien konnte, geht es nun darum, Serpia zu entmachten und die rechtmäßige High Lady auf den Thron zu bringen. Um ins Schloss zu gelangen, erhofft ...

Nachdem Lelani ihre Mutter Ashwind aus dem Sonnenturm befreien konnte, geht es nun darum, Serpia zu entmachten und die rechtmäßige High Lady auf den Thron zu bringen. Um ins Schloss zu gelangen, erhofft sich Lelani Hilfe eines Schattengängers und begibt sich mit Haze und dem gefangenen Kyran nach Kuraigan auf die Suche nach dem geheimnisvollen Fremden. Dabei muss sie sich nicht nur mit den äußeren Gefahren, sondern auch mit den gegensätzlichen Magien in ihrem Inneren auseinander setzen. Auch ihrer Gefühle für die beiden Männer ist sie sich nicht sicher, trotz Kyrans Verrat fühlt sich Lelani immer noch vom Sohn des Mondlords angezogen.

"Shadow Tales - Die dunkle Seite der Sonne" von Isabell May ist eine märchenhaft angehauchte Fantasy-Geschichte, die ich von der ersten bis zur letzten Seite durchgesuchtet habe. Es handelt sich hier um den Zweiten Teil einer Dilogie, zum Verständnis sollte zunächst unbedingt der erste Teil (Shadow Tales - Das Licht der fünf Monde) gelesen werden. Wie schon im Band eins war mir die Protagonistin Lelani sehr sympathisch, auch wenn sie sich immer noch ein wenig unbedarft durch ihre magische Welt bewegt. Sie ist noch sehr jung und hatte bevor ihr magisches Abenteuer begann in einem abgeschiedenen Dorf gelebt, so hat es mich nicht gewundert, dass sie unerfahren und mit wenig Argwohn denkt und handelt.

Den Schreibstil habe ich ebenfalls schon im Vorgängerbuch sehr gemocht, die Seiten sind nur so dahin geflogen und auch über mangelnde Spannung in der Handlung kann ich nicht klagen, Einige märchenhafte Elemente ergänzen das fantasievolle Setting, während im ersten Band einige Parallelen zu Schneewittchen gezogen wurden, war es dieses mal eine versteckte Anspielung auf Dornröschen. Alles in Allem hatte ich mit der fantastischen Geschichte einige sehr schöne Lesestunden und empfehle sie gerne weiter.

Fazit: Auch der zweite Teil von Lelanis fantastischem Abenteuer, der auch das Ende der Dilogie darstellt, hat mich schnell in seinen Bann gezogen und gefesselt. Dafür spreche ich gern eine Leseempfehlung an alle Freunde fantastischer Literatur aus.

Veröffentlicht am 29.12.2020

Düster, spannend, fantastisch

Das neunte Haus
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An der renommierten Universität Yale gibt es acht Verbindungshäuser, die Magie praktizieren. Zur Überwachung dieser Tätigkeiten wurde einst das Haus Lethe gegründet, dessen Mitglieder die Aufgabe haben, ...

An der renommierten Universität Yale gibt es acht Verbindungshäuser, die Magie praktizieren. Zur Überwachung dieser Tätigkeiten wurde einst das Haus Lethe gegründet, dessen Mitglieder die Aufgabe haben, zu gewährleisten, dass bei den magischen Ritualen niemand zu Schaden kommt. Alex Stern wurde von Lethe rekrutiert, weil sie die einzigartige Fähigkeit besitzt, Geister zu sehen, was anderen nur nach Einnahme eines gefährlichen Elixiers gelingt. Nachdem ihr Mentor Darlington verschwunden ist und ein ermordetes Mädchen aufgefunden wird, muss Alex allein ermitteln.

"Das neunte Haus" von Leigh Bardugo hat mich schnell in seinen Bann gezogen und bis zum Ende nicht wieder los gelassen. Die Erzählweise ist zunächst gewöhnungsbedürftig, denn die Handlung wird in drei verschiedenen Zeitebenen dargestellt und fordert die volle Konzentration des Lesers. Die Geschichte beginnt in der aktuellen Zeit und wirft erst einmal viele Fragen auf, die später im Lauf der Erzählung nach und nach beantwortet werden.

Auch die Protagonistin Alex Stern ist eine komplexe Figur, mir der ich nicht sofort warm werden konnte, wie die Handlung selbst entfaltet sich ihre Persönlichkeit erst langsam während des Lesens. Inzwischen mag ich sie sehr gern und freue mich darauf, ihr in der Fortsetzung dieses Romans wieder zu begegnen. Auch die anderen Figuren sind umfassend beschrieben, so dass sie mir sehr gut vor Augen gestanden haben. Nachdem ich mich an die Zeitsprünge gewöhnt hatte, mochte ich das Buch kaum aus der Hand legen, die Spannung hat sich für mich bis zum Schluss hin konstant gesteigert. Jedes mal, wenn ich dachte, dass ich die Hintergründe durchschaut habe, gab es einen weiteren Plottwist und ich war erneut vom Einfallsreichtum der Autorin überrascht. Für dieses einzigartige Buch gebe ich gern eine Leseempfehlung.

Fazit: Die etwas düstere Fantasygeschichte hat mir ein wunderbar spannendes Leseerlebnis geboten. Nach dem leicht sperrigen Anfang entfaltet sich die Handlung immer mehr und die Spannung steigert sich konstant, so dass ich den Roman sehr gern weiter empfehle.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.12.2020

Wunderbar bildreicher Schreibstil und eine berührende Geschichte

Alte Sorten
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Sally ist aus der Klinik weggelaufen, in die ihre Eltern die Siebzehnjährige gesteckt haben - denn dort ist es wie zu Hause, die Realität wirkt falsch und scheint nicht recht zu Sally zu passen. Erst auf ...

Sally ist aus der Klinik weggelaufen, in die ihre Eltern die Siebzehnjährige gesteckt haben - denn dort ist es wie zu Hause, die Realität wirkt falsch und scheint nicht recht zu Sally zu passen. Erst auf dem Bauernhof der zurückhaltenden Liss fühlt sie sich nicht unter Druck gesetzt, denn die Frau stellt keine Forderungen an die Ausreißerin. So werden aus einer Übernachtung schließlich Wochen und zwischen den beiden unterschiedlichen Frauen entwickelt sich eine zarte Freundschaft.

"Alte Sorten" von Ewald Arenz ist ein Buch, über das ich so viele positive Meinungen gehört habe, dass ich es unbedingt lesen wollte. Und ich kann mich nur anschließen, die Geschichte ist etwas ganz Besonderes. Der Autor erzählt in außergewöhnlicher lebhafter und bildgewaltiger Sprache von dem Leben auf dem Land. Obwohl Liss von Früh bis Abend auf den Beinen ist um ihren Hof zu bewirtschaften, scheint die Zeit hier gemächlicher zu vergehen als in der hektischen Stadt, aus der Sally stammt.

Beide Protagonistinnen sind vielschichtige Figuren, erst im Lauf der Zeit erkennen sie, was hinter den emotionalen Mauern der jeweils Anderen steckt und öffnen sich langsam, so dass eine zarte Freundschaft entstehen kann. Diese Entwicklung wird in so wunderbarem Schreibstil dargestellt, dass ich gar nicht mehr aus dem Setting auftauchen wollte. Dabei wird das Landleben keinesfalls idyllisch verklärt, immer wieder gibt es Szenen, die die harte Arbeit auf Liss´ Feldern, Gärten und Waldstücken zeigt.

Regelmäßig wechselt die Perspektive zwischen Sally und Liss, mit kleinen Ausschnitten aus der Vergangenheit der robusten Bäuerin und des sensiblen Teenagers sind mir die Figuren beim Lesen nach und nach immer vertrauter geworden und ich habe das Leseerlebnis sehr genossen. Dieses wunderbare Buch empfehle ich uneingeschränkt weiter, lasst euch von der berührenden Geschichte und dem wunderschönen Schreibstil verzaubern.

Fazit: Gemächlich entwickelt sich die bewegende Handlung, mit jeder Seite war ich mehr gefesselt und die Protagonistinnen sind mir ans Herz gewachsen. Die wortgewandte bildreiche Schreibweise trägt ihren Teil bei, dieses Buch zu etwas Besonderem zu machen, dafür gebe ich gern eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 07.12.2020

Emotional bewegende Fortsetzung der Liebesgeschichte von Shay und Landon

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch
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Landon lebt inzwischen in Kalifornien und macht Karriere als Schauspieler, immer noch kämpft er dabei gegen seine inneren Dämonen und nur die seltenen Besuche bei Shay geben ihm Kraft. Doch als sein Vater ...

Landon lebt inzwischen in Kalifornien und macht Karriere als Schauspieler, immer noch kämpft er dabei gegen seine inneren Dämonen und nur die seltenen Besuche bei Shay geben ihm Kraft. Doch als sein Vater nach einem Herzinfarkt noch einmal all seine Bosheit über Landon ausschüttet und kurz darauf stirbt, kehrt die Dunkelheit mit aller Macht zurück und die Beziehung zu Shay zerbricht daran. Als sie sich zehn Jahre später wieder sehen, ist Landon bereit, sich für seine einzige wahre Liebe zu öffnen - doch inzwischen ist Shays Herz von einer dicken Eisschicht umhüllt.

"Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch" von Brittainy C. Cherry hat mich genau so bewegt und emotional mit genommen, wie der erste Teil. Die Handlung aus dem ersten Buch wird hier nahtlos fort gesetzt, der Lesefluss zwischen den Bänden fühlt sich kaum unterbrochen an. Nach meinem nunmehr dritten Buch der Autorin kann ich feststellen, dass ich ihren Schreibstil einfach liebe, Brittainy C. Cherry vermag es. ihre Leser auf einzigartige Weise zu fesseln und in ihren Romanen tiefgründige Emotionen zu transportieren.

Die Protagonisten waren mir bereits ans Herz gewachsen, bevor ich diesen Band gelesen habe, inzwischen haben sie eine Art Rollentausch vorgenommen. Während im ersten Buch Landon vieles in sich verschlossen hatte und Shay mit offenem Herzen auf ihn zu ging, hat sie inzwischen ihre Gefühle mit einer Eisschicht umgeben, um nicht wieder verletzt zu werden. Es hat mir Freude bereitet, die Entwicklung der Figuren zu sehen und ihre Geschichte mit zu erleben. Wie auch in den anderen beiden Teilen der Reihe, habe ich mich in der Handlung sehr wohl gefühlt, es war wie ein Treffen mit guten Freunden. Für die emotional mitreißende, romantische Lektüre gebe ich gern ein Leseempfehlung.

Fazit: Die Fortsetzung der Handlung um Shay und Landon hat gehalten, was ich mir davon versprochen habe, eine wunderbar gefühlsbetonte Romanze, bei der ich jede einzelne Seite genießen konnte und die ich gern weiter empfehle.

Veröffentlicht am 03.12.2020

Emotional berührende Teenagerliebe

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
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Solange sie zurück denken können, hassen Shay und Landon einander und sind der festen Überzeugung, dass sich das auch nie ändern wird. Erst als sie sich bei einer Party auf die Wette einlassen, wer sich ...

Solange sie zurück denken können, hassen Shay und Landon einander und sind der festen Überzeugung, dass sich das auch nie ändern wird. Erst als sie sich bei einer Party auf die Wette einlassen, wer sich eher in den anderen verliebt, bemühen sich die Teenager, hinter die Fassade des Gegenübers zu schauen - und stellen fest, dass ihr gegenseitiger Hass auf Vorurteilen beruht. Nach und nach ändern sich ihre Gefühle, doch wird Landon seine Dämonen überwinden können, um seiner und Shays Liebe eine Chance zu geben?

"Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch" von Brittainy C. Cherry ist eine wunderbar emotionale Geschichte um die Macht der Liebe, die ich sehr gerne gelesen habe. Die Protagonisten hatte ich in "Wie die Ruhe vor dem Sturm" bereits als Nebenfiguren kennen gelernt und war gespannt auf ihre eigene Erzählung. Wobei Landon dort eher aalglatt und oberflächlich wirkte, erst in diesem Roman hatte ich die Möglichkeit, hinter seine Maske zu sehen und er ist mir ans Herz gewachsen. Shay war auch schon in Eleanors und Greys Buch ein Sonnenschein und sie ist mir genau so sympathisch geblieben.

Den Schreibstil der Autorin habe ich auch dieses mal als sehr tiefgründig, gefühlsbetont und fesselnd empfunden, ich mochte zwischendurch kaum aufhören zu lesen. Brittainy C. Cherry gelingt es immer wieder, Emotionen so zu beschreiben, dass man sie nicht mur auf dem Papier vor sich sieht sondern regelrecht selbst erlebt. Die Geschichte hat mich alle Höhen und Tiefen der Protagonisten mit empfinden lassen und ich habe mich dabei von der ersten bis zur letzten Seiten wohl gefühlt. Im Gegensatz zu dem Roman um Ellie und Gray spielt hier das gesamte Buch in der Jugendzeit der Hauptfiguren und ich freue mich schon auf den zweiten Band, der nahtlos am ersten anknüpft. Für alle romantischen Herzen gebe ich sehr gern eine Leseempfehlung.

Fazit: Die Entwicklung der Liebesgeschichte ist fesselnd und emotional geschrieben, sie hat mich beim Lesen tief berührt, wie ich es auch schon bei einem anderen Buch der Autorin erlebt habe. Ich hatte sehr angenehme Lesestunden mit diesem Roman und empfehle ihn gern weiter.