nicht ganz überzeugend
You're my RivalIch finde das Cover so toll, es hat mich sofort neugierig auf das Buch gemacht und passt auch sehr gut zum Inhalt. Auch der Klappentext hat sich sehr vielversprechend angehört.
Aber leider konnte mich ...
Ich finde das Cover so toll, es hat mich sofort neugierig auf das Buch gemacht und passt auch sehr gut zum Inhalt. Auch der Klappentext hat sich sehr vielversprechend angehört.
Aber leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich von sich überzeugen.
„You’re my rival“ ist der Debütroman der Autorin, was ich übrigens erst vorhin festgestellt habe. Es ist der erste Teil einer Dilogie, in der es um dieselben Charaktere geht.
Schon in diesem Band ist für das Buch die düstere Spannung charakteristisch, welche sich durch das ganze Buch zieht. Dabei steigert sich die Spannung mit jeder einzelnen eigenartigen Situation.
Wir begleiten die Hauptprotagonistin Eliza, die bei einem Autounfall vor fünf Jahren ihr Gedächtnis verloren hat und sich seitdem nicht mehr an ihr altes Leben erinnern kann. Doch eigenartige Vorkommnisse häufen sich, und sie wird den Gedanken nicht los, beobachtet zu werden. Dann begegnet sie dem düsteren Ian, welcher scheinbar Antworten auf ihre Fragen hat und mehr über ihr altes Leben zu wissen scheint als sie selbst...
Die Idee hat sich mega interessant und spannungsgeladen angehört – und all das verpackt in eine Lovestory? 🤔😍
Die Umsetzung war an sich auch wirklich gut. Es passieren Dinge, die sich Eliza nicht erklären kann und die teilweise auch echt creepy waren. Der Aufbau und Handlungsverlauf haben mir sehr gut gefallen.
Allerdings waren es mir persönlich dann doch zu viele Klischees. Ich finde Klischees vollkommen in Ordnung in Büchern, schließlich gibt es sie auch zu Genüge im wahren Leben. Jedoch waren sie mir hier dann doch etwas too much. So hatte es ein wenig diesen Romeo und Julia Touch durch die verfeindeten Familien. Zwar eine nicht ganz so neue Idee, dafür aber gut umgesetzt!
Ich muss leider sagen, dass ich bis zum Ende nicht wirklich mit der Geschichte warm geworden bin. Es ab immer mal wieder Situationen, in denen ich dachte: Jetzt bin ich drin!
Jedoch aber auch viele, denen ich skeptisch gegenüberstand. Das änderte sich leider bis zum Ende nicht wirklich.
Genauso wie die Charaktere, das war ein Wechselbad der Emotionen – mal waren mir Eliza sowie Ian super sympathisch – dann wiederum konnte ich ihre Handlungen gar nicht nachvollziehen. Zum Beispiel Ian war in vielen Situationen so unglaublich fürsorglich und alles, jedoch konnte ich diese dominante Seite an ihm nicht wirklich leiden. Das liegt wahrscheinlich aber auch einfach an meinem persönlichen Geschmack.
Eine richtige Auflösung gab es jetzt noch nicht ganz, aber viele Fragen wurden hier auf jeden Fall schon erklärt. Ich bin mir sicher, dass der Rest im zweiten Band geklärt wird. Wobei ich mir ehrlich gesagt noch nicht wirklich sicher bin, ob ich diesen lesen werde, da eben dieser nicht ganz so meins war. So leid es mir tut, das hier zu schreiben.
Ich hoffe aber, dass meine Kritik nachvollziehbar war!
Alles in allem ein Buch, was mich gut unterhalten hat und vielen Lesern sicherlich auch gefällt, mich aber nicht wirklich überzeugen konnte. Jedoch empfehle ich es Leser:innnen, die dieses Gefühl von Romeo und Julia mögen und nichts gegen einen etwas dunkleren Aspekt haben.