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Veröffentlicht am 12.01.2021

Hat mir sogar noch ein klein wenig besser gefallen als Band eins!

Die Legende von Greg 2: Das mega-gigantische Superchaos
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Hat mir sogar noch ein klein wenig besser gefallen als Band eins!

Klappentext
„Der Kampf gegen die Monster geht weiter!

Es ist bewiesen: Die Kraft der Magie, die Jahrtausende tief unter die Erde verbannt ...

Hat mir sogar noch ein klein wenig besser gefallen als Band eins!

Klappentext
„Der Kampf gegen die Monster geht weiter!

Es ist bewiesen: Die Kraft der Magie, die Jahrtausende tief unter die Erde verbannt war, hat einen Weg zurück in die Welt gefunden! Nun bekommt die Zivilisation Risse, Strom und Satellitennetze fallen aus. Aber noch viel schlimmer ist, dass alle möglichen Monster und magische Wesen wieder zum Leben erwachen. Greg und seine neuen Freunde aus der Zwergenwelt helfen dabei, die ahnungslosen Menschen vor ihnen zu schützen – leichter gesagt als getan. Und auch Gregs Streit mit seinem Freund Edwin, der ja auf der Seite der Elfen steht, ist noch nicht beigelegt. Dieser hat einen ganz anderen Plan als Greg, wie die Welt zu retten ist ...“

Gestaltung
Mir gefällt das Cover total gut, was nicht nur daran liegt, dass meine Lieblingsfarbe rot das Cover dominiert. Ich finde es auch total cool, wie dynamisch das Covermotiv ist. Die dargestellte Szene eines flüchtenden Jungen inmitten einer Hochhausschlucht mit dem geflügelten Monster passt gut zum ersten Band, auf welchem auch eine Szene aus dem Buch dargestellt war. Der Reihentitel hebt sich dabei durch seine grünliche Farbe vom Hintergrund hervor.

Meine Meinung
Nachdem mich der Auftaktband so wunderbar unterhalten konnte, freue ich mich riesig, dass nun schon die Fortsetzung von „Die Legende von Greg“ erschienen ist. In „Das mega-gigantische Superchaos“ kämpft Greg weiter gegen die Monster und jahrtausendalte Magie, um die ahnungslosen Menschen zu schützen und die Welt zu retten. Dabei lastet auch noch der Streit mit seinem Freund Edwin auf seinen Schultern, denn Edwin steht auf der Seite der Elfen und ist anderer Meinung bezüglich der Rettung der Welt…

Ich habe schon in „Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache“ den Humor des Autors und seine witzige Art zu schreiben geliebt. Ich fühlte mich ein wenig an den Stil von Rick Riordan erinnert, was mir persönlich ausgesprochen gut gefallen hat, da ich Rick Riordans Stil liebe. Action wird hier gemischt mit einer riesigen Portion Witz und Charme. Gerade auch Gregs sprechende Axt und die Interaktion dieser mit Greg fand ich mehrmals sehr lustig. Aber auch Gregs trockene Kommentare haben mich zwischendurch immer mal wieder zum Lachen angeregt.

Gleichzeitig fand ich diesen Band aber auch als etwas ernster, wenn man das so sagen kann. Dies rührte meiner Meinung nach daher, dass „Das mega-gigantische Superchaos“ auch die Freundschaftsbeziehung zwischen Greg und Edwin thematisiert. Dadurch wird auch Greg nachdenklicher und das Buch erhielt eine Ernsthaftigkeit, die man als Leser spürt. Dies hat mir richtig gut gefallen, denn zum einen finde ich das Thema Freundschaft wichtig und es wird hier auch auf eindringliche Weise aufgegriffen aufgrund dessen, dass die Beziehung zwischen den beiden Freunden angespannt ist. Zum anderen hat der Autor der Beziehung zwischen Greg und Edwin eine Tiefe gegeben, die mich total erfasst und mir eine Gänsehaut beschert hat. Wie die beiden trotz aller Hindernisse miteinander umgehen, fand ich toll und jedes Aufeinandertreffen der Beiden habe ich mit Spannung verfolgt.

Spannung kommt aber nicht nur durch die Beziehungen zwischen den Charakteren auf, sondern auch durch die Handlung. Die Balance zwischen ruhigeren Momenten und actiongeladenen Szenen war für mich perfekt und sehr harmonisch, da es meiner Meinung nach sehr ausgewogen war und sich gut ergänzt hat. Das Ende dieses Bandes hat meine Neugierde auf den finalen, dritten Band nochmal angefacht und befeuert, da ich mir gut vorstellen kann, dass der Abschlussband nochmal eine Steigerung an Action und Spannung darstellen könnte. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf und kann es gar nicht mehr erwarten, bis der nächste Band erscheint.

Fazit
Nachdem ich schon den Auftaktband von „Die Legende von Greg“ sehr gerne mochte, war ich gespannt auf die Fortsetzung und diese hat mir genauso gut gefallen, wenn nicht sogar noch ein klein wenig besser. Der Humor kommt hier wieder nicht zu kurz, ob nun in witzigen Dialogen oder trockenen Kommentaren von Greg. Es wurde in meinen Augen aber auch etwas ernster wenn es beispielsweise um die freundschaftliche Beziehung zwischen Greg und Edwin geht. Gerade diese hat mit sehr gefallen und mein Herz erwärmt. Die Handlung ist wieder actionreich und das Ende des Bandes macht dann so richtig Lust auf den Abschlussband, sodass ich hoffe und bete, dass dieser bald auf Deutsch erscheint!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Die Legende von Greg – Der krass katastrophale Anfang der ganzen Sache
2. Die Legende von Greg – Das mega-gigantische Superchaos
3. The Rise of Greg (bereits auf Englisch erschienen)

Veröffentlicht am 12.01.2021

Eine schöne Kriminalgeschichte für gemütliche Lesestunden in der kalten Jahreszeit

Rory Shy, der schüchterne Detektiv (Rory Shy, der schüchterne Detektiv, Bd. 1)
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Eine schöne Kriminalgeschichte für gemütliche Lesestunden in der kalten Jahreszeit

Klappentext
„Rory Shy ist ein ungewöhnlicher Detektiv: Es ist ihm unangenehm, Zeugen zu befragen, er ist zu schüchtern, ...

Eine schöne Kriminalgeschichte für gemütliche Lesestunden in der kalten Jahreszeit

Klappentext
„Rory Shy ist ein ungewöhnlicher Detektiv: Es ist ihm unangenehm, Zeugen zu befragen, er ist zu schüchtern, um mit Informanten zu sprechen, und viel zu höflich, um Verdächtige mit Fragen nach einem Alibi zu belästigen. Dafür besitzt er eine hochgeheime eigene Methode, mit der er bislang auch die kniffligsten Rätsel lösen konnte. Bis jetzt: In der Villa einer Millionenerbin ist eine Perle spurlos verschwunden. Und von der Sekretärin bis zum Butler scheint jeder ein Geheimnis zu hüten. An Befragungen führt kein Weg vorbei! Mithilfe der zwölfjährigen Matilda stellt sich Rory dem schwersten Fall seiner Karriere ...“

Gestaltung
Das Cover gefällt mir persönlich richtig gut, was vor allem an der Farbgebung liegt. Die pastelligen, etwas dunkleren Farben sehen zusammen sehr schön aus und fügen sich auch harmonisch zusammen. Die Illustration des Herrenhauses finde ich auch sehr gelungen, weil es herrschaftlich aussieht und mit dem Schnee gleichzeitig auch etwas verträumt. Auch die Details wie der Schneemann oder der Dieb gefallen mir gut. Das kleine Mädchen mit dem Hund fällt zudem durch ihre Farbe sofort auf, obwohl sie ziemlich klein ist auf dem Cover. Eine tolle, detailreiche Gestaltung!

Meine Meinung
Nachdem ich bereits „Wächter der Meere, Hüter des Lichts“ von Oliver Schlick gelesen habe und mich der Klappentext seines neuen Werks sofort überzeugen konnte, habe ich selbstverständlich zu „Rory Shy, der schüchterne Detektiv“ gegriffen. In dem Buch geht es um den gleichnamigen Detektiv, der – wie sein Nachname es schon sagt – unglaublich schüchtern ist. In seinem Job ist dies teilweise ziemlich hinderlich. Zum Glück steht ihm die zwölfjährige Matilda zur Seite, die ihm bei seinem neusten Fall hilft: einer Millionenerbin wurde eine wertvolle Perle gestohlen und jeder in ihrer Villa scheint verdächtig…

„Rory Shy, der schüchterne Detektiv“ ist, wie der Titel schon vermuten lässt, eine Kriminalgeschichte für junge Leser, aber ich bin mir sicher, dass auch ältere ihre Freude mit dem Buch haben werden. Besonders gut gefallen hat mir die Thematik der Schüchternheit. Ich finde, dass es viel zu wenige Bücher für Kinder zu diesem Thema gibt, obwohl es in meinen Augen sehr wichtig ist, da es viele schüchterne Kinder gibt. Rory Shy zeigt ihnen, dass man trotz seiner Schüchternheit das machen kann, was man möchte und worin man gut ist.

Die Handlung fordert die Leser zum Miträtseln auf, was großen Spaß macht. Es war für mich gar nicht so leicht, mich auf einen Verdächtigen für den Diebstahl festzulegen, sodass ich im Grunde jeden in der Villa im Visier hatte. Autor Oliver Schlick ist es hier sehr gut gelungen, den Leser an der Nase herumzuführen und ihm falsche Fährten zu präsentieren. So traut man als Leser auch keiner der Figuren in der Villa so recht über den Weg, wodurch das Lesen aber ungemein spannend wird, da man geradezu auf die Auflösung des Rätsels brennt.

Von der Stimmung und Atmosphäre her hat mir das Buch auch sehr gut gefallen, denn wie das Cover schon vermuten lässt, spielt das Buch zur Winterzeit. So passt es perfekt in die kommende Jahreszeit! Von eisiger Kälte bis hin zu einer urigen, gemütlichen Villa sorgt „Rory Shy, der schüchterne Detektiv“ hier für ein passendes Feeling, das man perfekt unter einer kuscheligen Decke genießen kann.
Außerdem mochte ich auch die Figuren gerne. Allen voran Rory Shy und Matilda, denn Rory ist durch seine schüchterne Art richtig liebenswert und Matilda ist ein sehr cleveres Köpfchen!

Fazit
Für die anstehende Winterzeit ist „Rory Shy, der schüchterne Detektiv“ genau das richtige Buch, denn es versprüht das passende Flair für gemütliche Lesestunden! Auch die Idee über schüchterne Menschen zu schreiben, fand ich toll, denn das Buch sendet diesbezüglich eine schöne Botschaft an seine Leser. Zudem sorgt es für Höchstspannung beim Lesen, da der Kriminalfall nicht leicht zu lösen ist und so bis zum Schluss gerätselt werden kann, wer der Dieb ist.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 12.01.2021

Meisterhaftes Zuckerstück der Kinderliteratur mit großem Charme, Humor und Spannung

Die Zuckermeister (2). Die verlorene Rezeptur
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Meisterhaftes Zuckerstück der Kinderliteratur mit großem Charme, Humor und Spannung

Klappentext
„Magische Süßigkeiten und echte Wunder? In Belony hat Elina beides erlebt und kann es kaum erwarten, noch ...

Meisterhaftes Zuckerstück der Kinderliteratur mit großem Charme, Humor und Spannung

Klappentext
„Magische Süßigkeiten und echte Wunder? In Belony hat Elina beides erlebt und kann es kaum erwarten, noch tiefer in die Welt der Süßigkeitenwerker abzutauchen. Doch schon tut sich das nächste Problem auf, denn ausgerechnet vor Robins erster Süßigkeitenwerker-Prüfung geht sein magisches Werkzeug kaputt. Der alte Herr Schnotter weiß, wo sie Hilfe finden können, und führt Elina und ihre Freunde in die Bittersüße Allee. Schnell wird jedoch klar, dass hier nicht alle Süßigkeitenwerker den talentlosen Menschen wohlgesonnen sind. Auch raunt man sich dort Gerüchte über die Rückkehr der geheimnisvollen Anderwärts-Gesellschaft zu, die sich schon einmal gegen die mächtigen Zuckermeister gestellt hat. Als Herr Schnotter plötzlich spurlos verschwindet, ist es an Elina, Charlie und Robin, den Hinweisen zu folgen, die er ihnen hinterlassen hat. Schnell wird klar: Sein Verschwinden hat einen Grund, denn die Anderwärts-Gesellschaft sucht etwas Bestimmtes - etwas, zu dem Elina, Charlie und Robin den Schlüssel in den Händen halten …“

Gestaltung
Ganz besonders schön finde ich, dass der goldene, verschnörkelte Rahmen wieder das Cover ziert und so wunderschön umrandet. Er funkelt und glitzert auch so hübsch in den Händen. Das Motiv zeigt Elina und Charlie in einer von alten Häusern umgebenen Gasse. Dieses Mal ist das Cover in pink gehalten und viel heller als das des ersten Bandes, doch die dargestellte Szene der beiden Protagonisten wirkt viel ernster als das Motiv von Band eins. Ich liebe die Gestaltung von ganzem Herzen, denn die Illustration ist wunderschön und es gibt so viel zu entdecken.

Meine Meinung
Nach dem grandiosen ersten Band „Die Zuckermeister – Der magische Pakt“ war für mich sofort klar, dass ich die Fortsetzung lesen muss. Ich hatte immerhin schon die Tage bis zum Erscheinen gezählt. In „Die Zuckermeister – Die verlorene Rezeptur“ kehrte ich zurück an die Seite von Elina, Charlie und Robin. Robins erste Prüfung steht an, doch sein Werkzeug ist kaputt und so suchen Elina und ihre Freunde nach Hilfe. Doch nicht alle Süßigkeitenwerker sind Menschen wohlgesonnen und es ranken sich Gerüchte um die Rückker der Anderwärts-Gesellschaft. Dann verschwindet Herr Schnotter spurlos…

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil es einfach so viele tolle Aspekte an „Die Zuckermeister – Die verlorene Rezeptur“ gibt. Ich glaube, ich schwärme als erstes von den tollen Illustrationen von Viktoria Gavrilenko. Jeder Kapitelanfang wird von einer schönen Grafik verziert, aber noch besser sind dann die entweder ganz- oder halbseitigen Illustrationen in den Kapiteln. Diese visualisieren das Geschehen auf optisch unglaublich ansprechende Weise. Die Illustrationen haben meiner Meinung nach richtig viel Tiefe und man kann so viel in ihnen entdecken. Ich bin einfach nur begeistert davon! Auch vom Stil von Viktoria Gavrilenko kann ich nur schwärmen, weil die Zeichnungen sehr süß aussehen und doch nicht zu kindlich wirken.

Dann muss ich wieder Tanja Voosens Schreibstil in den höchsten Tönen loben. Ich bin ein großer Fan ihres Stils, denn einerseits beschreibt die Autorin Geschehnisse oder Orte sehr genau, gleichzeitig aber nicht zu genau, sodass ich mir alles immer gut vorstellen kann und nicht das Gefühl habe, mit Beschreibungen überladen zu werden. Das, was mir aber immer am besten gefällt, ist Tanjas Humor. Sie schreibt so witzig und hat ein großes Talent für spritzige Dialoge und lustige Kommentare. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen und auch jetzt wieder ein breites Grinsen im Gesicht, wenn ich an das Buch zurückdenke.

Die Handlung sprühte aber nicht nur durch den tollen Humor Funken, nein, sie ist auch ungemein spannend. Es gab tiefere Einblicke in die Welt der Zuckermeister, aber gleichzeitig auch wieder einige Rätsel beispielsweise in Bezug auf die geheimnisvolle Anderwärts-Gesellschaft, welche den Zuckermeistern gegenübersteht. Elina, Charlie und Robin geraten in diesem Band in ein neues Abenteuer, das durchaus auch Gefahren aufweist…ich habe jedenfalls Seite um Seite mit den Figuren mitgefiebert und wurde von der Handlung mitgerissen, weil sie so fesselnd war. Auch die besondere Magie der Süßigkeiten hat mich wieder restlos begeistert, denn Tanja Voosens Ideen diesbezüglich lassen mich einfach nur staunen und lösen in mir eine kindliche Freude aus. Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt war, über bestimmte Zusammenhänge zu rätseln, so bangte ich mit den Charakteren mit!

Dieses Buch steckt aber auch voller Liebe zum Detail, denn Tanja Voosen hat in „Die verlorene Rezeptur“ die Freundschaft zwischen den drei Kindern nochmal wunderschön aufgegriffen und gezeigt, wie intensiv das Band zwischen Elina, Charlie und Robin ist. Sie halten zusammen, unterstützen sich und auch wenn es mal Ärger gibt, sind sie füreinander da. Jeder hat dabei seine eigenen Stärken, die er/sie mit einbringt. Ich fand es so schön mitzuerleben, wie liebevoll die Kinder auch miteinander umgehen und irgendwie hatte ich auch ein kleines bisschen das Gefühl, als würde ich zu ihrer tollen Clique dazugehören, wodurch mir ganz wohlig-warm ums Herz wurde…ein solches Gefühl beim Leser auszulösen, das muss ein Buch erstmal schaffen!

Fazit
Für mich zeichnet sich „Die Zuckermeister – Die verlorene Rezeptur“ durch einen einzigartigen Charme aus, denn dieser Band ist nicht nur atemberaubend spannend und spritzig-humorvoll, sondern ein absolutes Wohlfühl-Buch. Die Freundschaft zwischen Elina, Charlie und Robin fand ich so schön greifbar und ich fühlte mich richtig als Teil von ihnen. Außerdem ist diese Geschichte wieder kreativ-magisch mit der einmaligen Süßigkeiten-Magie und dann ist da noch Tanja Voosens wunderschöner Schreibstil, den ich einfach bezaubernd finde. Gekrönt wird dieses meisterhafte Zuckerstück der Literatur mit hinreißenden Illustrationen, die der tollen Geschichte die Kirsche oben drauf setzen.
Verzauberte 5 von 5 Sterne!

Reihen-Infos
1. Die Zuckermeister – Der magische Pakt
2. Die Zuckermeister – Die verlorene Rezeptur
3. ???

Veröffentlicht am 12.01.2021

Eine für mich perfekte Fortsetzung!

Das flüsternde Glas (Glas-Trilogie Band 2)
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Eine für mich perfekte Fortsetzung!

Klappentext
„Die actionreiche Monsterjagd geht weiter!
Moritz und seine Schwester Konstanze sind auf der Suche nach einem mächtigen Wesen mit heilenden Kräften – dem ...

Eine für mich perfekte Fortsetzung!

Klappentext
„Die actionreiche Monsterjagd geht weiter!
Moritz und seine Schwester Konstanze sind auf der Suche nach einem mächtigen Wesen mit heilenden Kräften – dem Mock! Nur der Mock kann ihre Freundin Helene von dem Fluch erlösen, der sie vor über 300 Jahren zum Leben als Untote verdammt hat. In der finsteren Stadt Bad Greifenstein, die unter der nächtlichen Heimsuchung furchterregender Monster leidet, kommt Helenes Rettung endlich in greifbare Nähe – bis sich ein Werwolf an Moritz‘ Fersen heftet. Denn der Junge trägt den schwarzen Splitter der todbringenden Glasmaske bei sich. Und dieser Splitter singt ein Lied, dem alle Monster hörig sind …“

Gestaltung
Ich finde das Cover wieder unglaublich gelungen, denn das Motiv gefällt mir richtig gut. Die Monster, die den Jungen umgeben sehen wirklich gruselig aus und nur das Leuchten des Steins in der Hand des Jungen scheint sie davon abzuhalten, sich auf ihn zu stürzen. Mit den dunklen Farben aus Schwarz und Lila wird diese unheimliche Atmosphäre des Motives noch unterstützt und nicht nur der hellgrau geschriebene Titel sehr schön hervorgehoben, sondern auch das Leuchten des Steins.

Meine Meinung
Nachdem mich der erste Band restlos begeistert hat, musste ich einfach wissen, wie es mit Moritz und Konstanze weitergeht. In „Das flüsternde Glas“ geht es darum, dass Moritz und Konstanze versuchen, den Fluch von ihrer Freundin Helene aufzulösen. Dafür suchen sie den Mock, da dieser heilende Kräfte besitzt. Auf der Suche müssen sie sich jedoch einigen Gefahren stellen und gerade als sie Helens Rettung so nah wie noch nie sind, wird Moritz von einem Werwolf gejagt. Dies hängt mit dem schwarzen Splitter zusammen, den Moritz bei sich trägt…

Schon der erste Band konnte mich vollends überzeugen und hat von mir die volle Punktzahl bekommen. Dementsprechend gespannt war ich auf „Das flüsternde Glas“, da ich gerne wissen wollte wie es weitergeht und neugierig war, ob dieser Band genauso gut sein würde. Nun nach dem Lesen kann ich sagen: ja, er war genauso gut. Ich war von Seite eins an wieder in der Geschichte drin und klebte geradezu an den Seiten. Das lag unter anderem am tollen Schreibstil von Autor Heiko Hentschel. Es gelingt ihm die Atmosphäre des Buches greifbar werden zu lassen und mit nur wenigen Worten Bilder in den Kopf des Lesers zu zaubern. Dazu kommen die gelungenen Perspektivwechsel, die das Lesen spannend machen.

Aber auch die Handlung fand ich mehr als mitreißend. Tatsächlich fehlt mir ein passendes Adjektiv, um zu beschreiben wie genial ich die Geschehnisse von Band zwei fand. Es war wirklich so spannend und atemberaubend, dass mein Herz vor Aufregung furchtbar schnell in meiner Brust gepocht hat. Die Geschichte ist actionreich und spannungsgeladen, voller Überraschungen und packenden Wendungen und auch brenzlige Gefahren ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Genau so liebe ich gute Geschichten: rasant bis zum Schluss! Aber auch die Gefühle kommen nicht zu kurz, da die Charaktere umeinander bangen und füreinander da sind.

Auch die Atmosphäre konnte mich vollends überzeugen. Der erste Band war schon etwas düster und unheimlich, aber „Das flüsternde Glas“ steigert dies noch mal etwas. Wer also Angst bekommt, wenn es um Gruseldinge geht, der sollte sich hier gut rüsten und auf die Geschichte vorbereiten. Ich selber bin auch eher ein Angsthase, aber Heiko Hentschel hat mir beim Lesen so viel Spaß beschert, dass ich zumindest was seine Bücher angeht zum Grusel-Fan werden könnte. Gut finde ich dabei auch, dass der Autor immer wieder auch humorvollere Momente einbringt, wodurch die schaurigen Momente aufgehoben werden und ich mich immer kurz erholen konnte. Diese Mischung war für mich wirklich perfekt!

Fazit
Mit „Das flüsternde Glas“ hat Heiko Hentschel mich genauso überzeugt wie schon mit seinem Trilogieauftakt, sodass ich gar nicht anders kann, als voller Spannung den Abschluss herbeizusehnen. Ich fand die Atmosphäre in „Das flüsternde Glas“ schaurig-düster und total gelungen. Gleichzeitig liebe ich die Kombination mit humorvolleren Einschüben, wodurch die Düsternis etwas aufgelockert wird. Auch die Charaktere sind klasse, aber das Highlight ist für mich die Handlung, denn diese ist actionreich, rasant, überraschend und unglaublich mitreißend! Für mich sieht so eine perfekte Geschichte aus!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Das hungrige Glas
2. Das flüsternde Glas
3. ??? (erscheint voraussichtlich 2021)

Veröffentlicht am 12.01.2021

Das Steinzeit-Thema fand ich klasse und auch die Spannung war richtig hoch

Doggerland
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Klappentext
„Begib dich auf eine atemberaubende Reise in eine versunkene Welt, die es tatsächlich gab, und erlebe ein spannendes Zeitreiseabenteuer ab 11 Jahren.

Doggerland - so heißt das fruchtbare Land, ...

Klappentext
„Begib dich auf eine atemberaubende Reise in eine versunkene Welt, die es tatsächlich gab, und erlebe ein spannendes Zeitreiseabenteuer ab 11 Jahren.

Doggerland - so heißt das fruchtbare Land, das einst in der Steinzeit England mit dem europäischen Festland verband. Jäger und Sammler siedelten hier, bis alles nach der letzten Eiszeit in einem riesigen Tsunami unterging. Rund 8000 Jahre später geraten die Zwillinge Leya und Lex durch ein Zeittor in der Nordsee in diese fast vergessene Vergangenheit und schließen Freundschaft mit dem Häuptlingssohn Alif. Doch während sie voller Faszination in das Leben in der Wildnis eintauchen, naht die Zeit des großen Sturms ...“

Gestaltung
Ich mag das Cover aufgrund des sommerlichen Flairs, das es versprüht, denn die grüne Landschaft und das blaue Meer lassen mich sofort an Urlaub denken. Gleichzeitig gefällt mir, dass man dem Covermotiv sofort das Abenteuer in der Geschichte ansehen kann, da man beispielsweise im Wasser ein Tierskelett entdecken kann. Vor allem dass das Wasser einen größeren Anteil einnimmt als das Land, zeigt schon die Bedeutsamkeit hiervon für die Geschehnisse in Doggerland…

Meine Meinung
Nach dem schönen Abenteuer, das ich in Daniel Bleckmanns „Family Quest“ hatte, habe ich mich sehr auf ein neues Erlebnis in „Doggerland – Die versunkene Welt“ gefreut. In dem Buch geht es um die Zwillinge Leya und Lex, die durch ein Zeittor in die Vergangenheit reisen. So gelangen sie nach Doggerland, einem Land, das einst England mit dem europäischen Festland verband. Dort lernen sie Alif und das atemberaubende, wilde Leben in Doggerland kennen. Doch Doggerland ist in einem riesigen Tsunami untergegangen und genau diese Zeit nähert sich langsam während die Zwillige noch dort sind…

Besonders cool fand ich an „Doggerland – Die versunkene Welt“, dass das Buch auf einer wahren Geschichte beruht, denn das Doggerland gab es wirklich. Ich persönlich hatte jedoch noch nie davon gehört, weswegen ich sehr fasziniert von dem ganzen Setting war. Außerdem finde ich es klasse, dass vergangene Reiche aufgegriffen werden, da man als Leser so neues Lernen und von unbekannten Welten erfahren kann (von denen man, z.B. wie ich, noch nie etwas gehört hat). Die Mischung aus Fiktion und Bezügen zur realen historischen Gegebenheiten fand ich extrem cool!

Gut gefallen hat mir neben dem Setting auch die Zeit, in die die Zwillinge reisen, denn sie landen in der Steinzeit. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich das letzte Mal mit diesem Zeitalter beschäftigt habe, als ich in der Grundschule war. Darum fand ich es sehr spannend, mal wieder in diese Zeit abzutauchen und mich in sie hineinzuversetzen. Aber auch für Kinder finde ich dieses Zeitalter perfekt gewählt, da ich denke, dass es für junge Leser interessant und spannend ist. Sie werden so auch neugierig gemacht, da das Buch (zumindest bei mir) den Wunsch weckte, mehr über die Steinzeit erfahren zu wollen.

Die Handlung fand ich aber nicht nur dadurch spannend, dass ich in die Steinzeit eintauchen konnte. Auch die Frage, ob die Zwillinge rechtzeitig vor dem Untergang von Doggerland zurückreisen könnten, hat mich zum Lesen angespornt. Es schwebt eine leichte Ungewissheit über der Handlung, da keiner so recht weiß, wann genau der Tsunami eintreffen würde durch den das Land untergeht. Auch geschehen einige haarsträubende Dinge, die für entsprechende Spannung beim Lesen sorgen. Zudem fand ich auch die Figuren wieder ausgesprochen gut dargestellt und vom Autor charakterisiert. Ich hatte bei allen drei Kindern das Gefühl, sie sehr gut kennen zu lernen.

Fazit
Mit „Doggerland – Die versunkene Welt“ hat mich Daniel Bleckmann mit der Mischung aus Fiktion und Fakten sehr gut unterhalten. Ich fand es spannend zu erfahren, dass es das Doggerland wirklich gegeben hat. Gleichzeitig gefiel mir das Steinzeit-Setting sehr, da es in meinen Augen kein allzu oft gewähltes Thema ist und es hier für große Spannung sorgt. Auch die Frage, ob die Figuren wieder rechtzeitig vor Untergang des Landes in ihre Zeit zurückreisen können würden, sorgte für große Neugierde beim Lesen.
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband