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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.02.2021

Wie die Tiere wirklich leben

Das wahre Leben der Bauernhoftiere
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Das Buch zeigt Kühe, Schweine, Schafen, Ziegen und Hühner in realistischen Illustrationen. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, stehen die Tiere nicht auf saftigen Wiesen, sondern es werden auch ...

Das Buch zeigt Kühe, Schweine, Schafen, Ziegen und Hühner in realistischen Illustrationen. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, stehen die Tiere nicht auf saftigen Wiesen, sondern es werden auch die Käfige gezeigt. Lena Zeise zeigt die Unterschiede zwischen konventioneller und ökologischer Haltung. Sie beschreibt die beiden Haltungsformen und weist z.B. auch darauf hin, dass bei Hühnern bereist die Käfighaltung verboten ist.

Für den Einkauf unseres Essens erklärt die Autorin die Beschriftung von Eiern und weist auf die Preisunterschiede beim Fleisch und der Wurst hin. Die Kinder erfahren so, dass sie und ihre Eltern beim Einkaufen mitentscheiden können, wie die Tiere vorher gelebt haben.

Uns gefällt das Buch sehr gut. Unsere Tochter (8) fand die Informationen sehr interessant, wobei sie einiges bereits aus dem Kinderfernsehen von Woozle Goozle wusste.

Veröffentlicht am 03.02.2021

Märchen aus der Alpenregion

Von Drachenfrau und Zauberbaum
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Das Buch "Von Drachenfrau und Zauberbaum" beinhaltet eine umfangreiche Sammlung alpenländischer Märchen. Unterteilt ist es in folgende Rubriken:

Wenn sich Weisheit und Witz die Hand geben
Von ganz schön ...

Das Buch "Von Drachenfrau und Zauberbaum" beinhaltet eine umfangreiche Sammlung alpenländischer Märchen. Unterteilt ist es in folgende Rubriken:

Wenn sich Weisheit und Witz die Hand geben
Von ganz schön starken Frauen
Vom kleinen Volk in den Bergen
Von Drachen und anderen Ungeheuern
Zum Gruseln und Fürchten
Was wäre das Leben ohne seinen Zauber?

Zu jeder Rubrik gibt es eine einleitende Seite. Diese Seiten sowie einige Märchen wurden durch Anna Vidyaykina mit Aquarellzeichnungen verschönert.

Aus meiner Kindheit kenne ich vor allem die Märchen der Gebrüder Grimm oder von Hans Christian Andersen. In diesem Buch konnten wir daher für uns neue Märchen entdecken. Es hat uns Spaß gemacht, in die Märchenwelt einzutauchen. Das Buch bietet mit den 49 Märchen eine große Abwechslung.

Mit seinem Cover im Prägedruck und dem Lesebändchen, macht das Buch auch äußerlich einen guten Eindruck. Von uns gibt es daher 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 22.01.2021

Abenteuer auf dem 8. Kontinent

Liane und das Land der Geschichten
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Liane ist ein Mädchen, das Bücher liebt. Sie wünscht sich eine Katze, doch ihre Eltern haben ihr stattdessen zwei winzig kleine Wasserschildkröten geschenkt. Mir ihrem Namen ist Liane sehr unglücklich. ...

Liane ist ein Mädchen, das Bücher liebt. Sie wünscht sich eine Katze, doch ihre Eltern haben ihr stattdessen zwei winzig kleine Wasserschildkröten geschenkt. Mir ihrem Namen ist Liane sehr unglücklich. Warum konnten ihre Eltern ihr nicht einen richtigen Namen geben. In der Schule wird sie deswegen oft gehänselt. Wenn z.B. die Lehrerin die Namen der Schüler aufruft und diese dann "Hier." antworten, folgt auf "Liane?" von irgendwo die Antwort: "Die ist im Dschungle".

In ihrer Freizeit oder den Pausen geht Liane sehr gerne in die Schulbücherei. Dort entdeckt sie eines Tages hinter einem Buch einen staubigen Gegenstand. Es ist ein kleiner Globus. Sie steckt ihn ein und nimmt ihn mit nach Hause. Als sie ihn näher betrachtet entdeckt sie einen achten Kontinent in Form eines aufgeschlagenen Buches....

Elif Shafak erzählt eine schöne Geschichte über die Macht der Fantasie. Liane lernt zwei Kinder aus dem Land der Geschichten kennen und versucht, den Beiden zu helfen, ihr Land vor dem Untergang zu retten. Dazu muss sie sich auf eine abenteuerliche Reise begeben.

Ich habe das Buch mit unserer Tochter (8) gelesen und hat es uns beiden sehr gut gefallen. Wir vergeben 5 Sterne.

Das Buch macht auch bei Antolin mit.

Veröffentlicht am 20.01.2021

Die Not im Scheunenviertel

Fräulein Gold: Scheunenkinder
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Berlin, 1923. Die Hebamme Hulda Gold wird dieses mal zu einer Geburt ins Scheunenviertel gerufen. Das Viertel gehört eigentlich nicht zu ihrem Gebiet, aber ihr Vater hat den Kontakt vermittelt. Die zukünftige ...

Berlin, 1923. Die Hebamme Hulda Gold wird dieses mal zu einer Geburt ins Scheunenviertel gerufen. Das Viertel gehört eigentlich nicht zu ihrem Gebiet, aber ihr Vater hat den Kontakt vermittelt. Die zukünftige Mutter ist bereits im neunten Monat schwanger. Sie macht auf Hulda einen ängstlichen Eindruck. Die Schwiegermutter der jungen Frau ist sehr abweisend.

Die Entbindung läuft problemlos, doch wenige Tage nach der Geburt ist der kleine Säugling verschwunden. Hulda macht sich Sorgen, doch von der jüdischen Familie erfährt sie nichts genaues. Huldas Freund Karl North arbeitet zur Zeit an einem nervenaufreibenden Fall. Doch er sagt zu Hulda, dass er nichts über den Fall erzählen darf. Als Hulda aus anderer Quelle erfährt, dass die Polizei einem Kinderhändlerring auf der Spur ist, befürchtet sie das Schlimmste für das Neugeborene.

Während Hulda im Scheunenviertel nach Spuren zum Baby sucht, fallen die Berliner Nazis über das Viertel her und Hulda gerät in Gefahr....

In ihrem zweiten Band erzählt Anne Stern die Geschichte um die Berliner Hebamme weiter. Dabei ist es ihr wieder gut gelungen das Erzählte mit dem geschichtlichen Hintergrund zu verbinden. Gelesen wird das Buch von Anna Thalbach. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und es hat Spaß gemacht, ihr zuzuhören. Das Buch bekommt von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.01.2021

Eine liebevolle Trostgeschichte

"Ich hab ein großes Aua", sagt der kleine Dachs (Trost-Buch)
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Constanze von Kitzing erzählt in ihrem Buch eine Trostgeschichte. Der kleine Dachs klettert auf einen Baum und fällt herunter. Dabei hat er sich wehgetan. Die anderen Tiere kommen und trösten ihn.

Das ...

Constanze von Kitzing erzählt in ihrem Buch eine Trostgeschichte. Der kleine Dachs klettert auf einen Baum und fällt herunter. Dabei hat er sich wehgetan. Die anderen Tiere kommen und trösten ihn.

Das Buch hat einfache und liebevoll gestaltete Illustrationen mit kleinen Details, wie z.B. eine kleine Schnecke auf dem Baum. Die Bilder regen zum Entdecken an. Die Texte sind verständlich und kindgerecht. Durch die Geschichte wird das Empathieverhalten der Kinder geweckt. Sie haben Mitleid mit dem kleinen Dachs. Die Kinder können sich in die Lage des Dachses versetzen, da sie bereits selbst ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Die Geschichte kann leicht nacherzählt werden. Nach dem ersten Einsatz in der Kita wurde es regelmäßig vorgelesen, angesehen und nacherzählt.

Von uns gibt es 5 von 5 Sterne.