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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2021

Sehr berührend

Hard Land
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Die Handlung spielt in Missouri im Jahre 1985. Sam ist 15 Jahre alt. Seine Mutter ist schwer krank. Um den Problemen zu Hause zu entkommen, nimmt er einen Ferienjob in einem Kino an. Bis jetzt war er immer ...

Die Handlung spielt in Missouri im Jahre 1985. Sam ist 15 Jahre alt. Seine Mutter ist schwer krank. Um den Problemen zu Hause zu entkommen, nimmt er einen Ferienjob in einem Kino an. Bis jetzt war er immer ein Außenseiter. Aber nun findet er Freunde und erlebt dabei einen magischen Sommer.

Der Autor Benedict Wells hat mich sehr begeistert und berührt mit seinem neuen Roman. Sein Schreibstil hat mich mitgerissen. Der Roman ist in der Ich-Perpektive von Sam geschrieben. Man begleitet Sam, wie er erwachsen wird, wobei er sich verliebt und einen großen Verlust verkraften muss. Ich habe mit Sam seine Freuden und seine Trauer geteilt. Ich fand es erstaunlich, wie detailliert der Autor die verschiedenen Stimmungen von Sam vermitteln konnte so, dass ich als Leser immer genau diese Stimmung übernommen habe. Der Autor läßt gekonnt die 80er Jahre beim Leser wieder auf leben. Er versetzt ihn zurück zu Marty McFly in "Zurück in die Zukunft" oder zu Don't stop believin' von The Journey. Das war eine Zeit, wo es kein Internet gab und damit auch keine Social Media. Auf der letzten Seite hat Benedict Wells das Soundtrack zu Hard Land, mit Songs der 80er Jahre, auf einer Seite zusammen getragen. Das fand ich ein schönes Add-On.

Ein sehr berührendes Coming-Of-Age Meisterstück.

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Veröffentlicht am 02.03.2021

Sehr lecker

Hensslers schnelle Nummer
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Steffen Henssler hat 100 neue Rezepte von seiner Schnellen Nummer zusammengestellt. Diese Rezepte sind vor allem deswegen interessant, da sie nicht länger als 25 Minuten dauern. Für Leute, die zum Kochen ...

Steffen Henssler hat 100 neue Rezepte von seiner Schnellen Nummer zusammengestellt. Diese Rezepte sind vor allem deswegen interessant, da sie nicht länger als 25 Minuten dauern. Für Leute, die zum Kochen wenig Zeit haben, ist das ideal. Mit diesem Buch kann man sich schnell etwas leckeres zaubern.

Dieses Kochbuch ist eine grosse Bereicherung, sich schnell etwas genüssliches zu zubereiten. Die Rezepte sind sehr einfach erklärt, dass man es sehr gut nachvollziehen kann. Die Bilder der Gerichte verleiten einen dazu, das jeweilige Gericht zu kochen, weil es so lecker auf dem Foto aussieht. Besonders gefallen hat mir, dass bei jedem Rezept die Anzahl der Zutaten und die Zubereitungszeit in kleinen Symbolen dabei steht. Da sieht man gleich beim Auswählen des Rezeptes, wie lange die Zubereitung dauert. Ausserdem hat mir gefallen, dass Steffen Henssler bei einigen Gerichten dem Leser Tipps gegeben hat. Sie sind sehr hilfreich.

Ein sehr schönes Kochbuch für Leute, die wenig Zeit zum Kochen haben und trotzem gut essen möchten.

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Veröffentlicht am 15.02.2021

Tolles Jugendbuch

Mein geniales Leben
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Sigge ist zwölf und zieht mit seiner Mutter und seinen Schwestern zu seiner Grossmutter in das abgelegene Skärblacka. Für ihn ist das das Paradies, weil seine Oma einen grossen Hühnerstall hat mit vielen ...

Sigge ist zwölf und zieht mit seiner Mutter und seinen Schwestern zu seiner Grossmutter in das abgelegene Skärblacka. Für ihn ist das das Paradies, weil seine Oma einen grossen Hühnerstall hat mit vielen Tieren. Er schielt und ist etwas anders. Er hatte noch nie Freunde und weiss auch nicht, wie er welche bekommt.

Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Sigge geschrieben. Es beginnt 59 Tage, bevor Sigge in die Schule geht. Diese Zeit hat er also in seinen Augen, um Freunde zu finden. Der Schreibstil ist sehr humorvoll und einfach. Ich konnte mich gut in Sigge hineinversetzen. Besonders gefallen hat mir die Darstellung von Sigges Oma. Sie ist herrlich ausgefallen und überdreht dargestellt. Da wünscht man sich, auch so eine Oma zu haben. Die Autorin Jenny Jägerfeld lebt in Schweden. Das Buch wurde zuerst in Schweden herausgebracht. Jetzt erscheint es auf Deutsch.

Eine schöne Geschichte über Freundschaft ab 10 Jahren.





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Veröffentlicht am 06.02.2021

Wunderbar

Der Klang der Wälder
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Tomura trifft in seiner Schule einen Klavierstimmer. Er schaut und hört ihm zu und ist so fasziniert, dass er auch dieses Handwerk lernen möchte. Nach dem Studium fängt er bei einem angesehenen Klavierstimmer ...

Tomura trifft in seiner Schule einen Klavierstimmer. Er schaut und hört ihm zu und ist so fasziniert, dass er auch dieses Handwerk lernen möchte. Nach dem Studium fängt er bei einem angesehenen Klavierstimmer an. Tomura überkommen immer wieder Zweifel seiner eigenen Fähigkeiten. Sein ständiger Begleiter ist die Angst vor dem Scheitern auf der Suche nach dem perfekten Klang.

Der Schreibstil ist sehr einfach und ruhig. Der Roman ist in der Ich-Perspektive von Tomura geschrieben. Ich bin in einen guten Lesefluss gekommen. Ich konnte mich sehr gut in Tomura reinversetzen. Den Charakter Tomura empfand ich als sehr sympathisch. Der Leser begleitet Tomura auf seinem Weg zum Klavierstimmer. Ich habe sehr viele interessante Dinge darüber erfahren. Spannend ist das Buch weniger. Aber mir hat die eigentliche Botschaft des Buches sehr gefallen: wie man sein Ziel erreicht, wie man mit seinen Selbstzweifeln fertig wird, man sei nicht gut genug und schaffe es nicht, das Ziel zu erreichen und dass der Weg das Ziel ist.

Ein ruhiges Buch mit toller Botschaft.

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Veröffentlicht am 28.01.2021

Sehr berührend und spannend

Sprich mit mir
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Die Studentin Aimee liest eine Announce von Professor Guy Schermerhorn. Sie bewirbt sich und darf in seiner Gruppe an der Universität mitarbeiten. Der Professor forscht daran, was menschliches im Tier ...

Die Studentin Aimee liest eine Announce von Professor Guy Schermerhorn. Sie bewirbt sich und darf in seiner Gruppe an der Universität mitarbeiten. Der Professor forscht daran, was menschliches im Tier steckt. Er hat dem zweijährigen Schimpansen Sam die Gebärdensprache beigebracht. Er lebt in seiner Familie und wird wie ein Baby aufgezogen. Aimee zieht bei ihnen ein und verliebt sich in den Affen. Der Forschung am Schimpansen werden die Geldmittel entzogen und so soll Sam an eine andere Universität gebracht werden. Aimee ist alarmiert und entwickelt einen Plan, um Sam zu retten.

T.C. Boyle hat einen eindrucksvollen Roman über die Tierforschung geschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und distanziert. Den Charakter Guy empfand ich als sehr unsympathisch. Besonders gefallen hat mir, dass die Perpektive der einzelnen Kapitel zwischen dem Schimpansen und der anderen handelnden Personen wechseln. Dadurch wird die Spannung gesteigert. Die Kapitel aus der Perspektive des Schimpansen Sam haben mich sehr bewegt und berührt. Die Tiere haben auch Rechte, aber sie werden viel zu wenig berücksichtigt. Man merkt, dass der Autor sehr viel recherchiert hat und viel Wissen in seinen Roman reingepackt hat und vermittelt. In Wirklichkeit gab es die Schimpansin Washoe. Seit 1980 arbeitete Roger Fouts mit ihr zusammen. Er brachte ihr mehrere hundert Gebärden bei und unterhielt sich mit ihr.

Ein sehr bewegender und lesenswerter Roman.

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