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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2021

über Vorurteile - für PferdeliebhaberInnen

Nordstern – Der Ruf der freien Pferde
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Das Buch ist ideal für junge PferdeliebhaberInnen, aber auch für Jugendliche, die andere Begabungen haben als ihre Altersgenossen, die sensibel sind oder es nicht immer ganz so leicht haben, Freundschaften ...

Das Buch ist ideal für junge PferdeliebhaberInnen, aber auch für Jugendliche, die andere Begabungen haben als ihre Altersgenossen, die sensibel sind oder es nicht immer ganz so leicht haben, Freundschaften aufzubauen und sich zu integrieren. Erla, 14 Jahre alt, geht es nämlich genau so. Sie wandert mit ihrer Mutter nach Island aus und findet dort nicht so leicht Freunde. Schon in Deutschland hatte sie Probleme, da sie Dinge wahrnimmt, die andere Menschen nicht verstehen können und dadurch misstrauisch behandelt wird. In Island muss sie bei einer Bauernfamilie hart arbeiten und wird sehr schlecht behandelt und sogar von ihrer Mutter getrennt. Ihr einziger Trost sind die Pferde, zu ihnen hat sie von Anfang an eine sehr gute Bindung und so verbringt sie auch sehr viel Zeit und schöne Momente mit ihnen. Mit der Zeit beginnt sie sich langsam einzuleben und sieht Dinge klarer.
Mein Fazit:
Ich kann die gesamte Nordstern-Bücherreihe für PferdeliebhaberInnen und Menschen, die nicht vorveruteilen, sehr empfehlen!

Veröffentlicht am 28.03.2021

ein Leben auf der Flucht

Der andere Sohn
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Meine Meinung zum Buch:
Der Kriminalroman beginnt spannungsgeladen und temporeich und gibt gleich einen Einblick in das Leben des verdeckten Ermittlers John. Nach einer eskalierenden Situation befindet ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Kriminalroman beginnt spannungsgeladen und temporeich und gibt gleich einen Einblick in das Leben des verdeckten Ermittlers John. Nach einer eskalierenden Situation befindet er sich im Krankenhaus wieder und schon bald ist er unter neuer Identität im Zeugenschutzprogramm. So ganz kann sich John allerdings nicht von seinem alten Leben trennen und es zieht ihn wieder in seine ursprüngliche Heimat, allerdings unter neuem Namen, aber wieder als Ermittler. Diesmal will er die Schuld bzw. Unschuld seines Halbbruders beweisen, auf welche Ergebnisse er stoßen wird, ist ihm selbst nicht klar. Hier drehen sich die Ermittlungen ein wenig im Kreis und auch der Spannungsbogen flacht etwas ab, bis es am Ende wieder hoch hergeht. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, neue Verdächtige treten nach über zehn Jahren ins Lampenlicht, neue Erkenntnisse werden gewonnen und ungeahnte Personen verhaftet. Obwohl die Ermittlungen sehr zu Johns Zufriedenheit verlaufen, kämpft er trotzdem mehr denn je mit seiner Vergangenheit und hat auch sein altes „Undercover-Leben“ nicht komplett abgebrochen, sodass ihn die Vergangenheit irgendwann wieder einholen wird oder auch nicht?

Veröffentlicht am 22.02.2021

interessante Hintergrundgeschichten - leider vorhersehbarer Schluss

Trauma – Kein Entkommen
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Meine Meinung zum Buch:
Der Thriller hat einen sehr guten Aufbau: Als LeserIn wird man zuerst mit einem Mordfall konfrontiert, dazwischen immer wieder Einblicke in das private sowie berufliche Leben der ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Thriller hat einen sehr guten Aufbau: Als LeserIn wird man zuerst mit einem Mordfall konfrontiert, dazwischen immer wieder Einblicke in das private sowie berufliche Leben der beiden Ermittler Katja und erst danach wird der zweite Mordfall eingeführt. Gerade in der Phase, in der es privat bei Katja turbulent hergeht, ihre Tochter rebelliert und ihr Ex wieder ins Spiel kommt, wird es auch mit den Ermittlungen interessant. Zusätzlich kommt noch ein Psychiater ins Spiel, der beide Mordopfer als Klienten betreut hat – Zufall oder nicht? Die Recherche nach Hintergrundinformationen und privaten Details der Opfer ist nicht einfach und auch nicht zufriedenstellend für die Ermittler. Vor allem Katja möchte die Fälle nicht als Zufall abtun und zu den Akten legen, sie bleibt hartnäckig, auch wenn alle Zeichen dagegen sprechen. Am Ende muss sich jede/r ihren bzw. seinen Ängsten stellen und es kommt zu einem rasanten Showdown, leider etwas vorhersehbar. Mir hat der Thriller ziemlich gut gefallen, einzig der Schluss hätte für mich ein wenig realistischer sein können, oft ist weniger mehr.

Veröffentlicht am 12.02.2021

im Strudel der Gefahr

Guilty - Zeit der Vergeltung
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Meine Meinung zum Buch:
Der Thriller beginnt harmlos und schildert das scheinbar idyllische Leben der jungen Staatsanwältin Emilia, die beruflich gerade einen Höhenflug hat und familiär läuft es auch nahezu ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Thriller beginnt harmlos und schildert das scheinbar idyllische Leben der jungen Staatsanwältin Emilia, die beruflich gerade einen Höhenflug hat und familiär läuft es auch nahezu perfekt. Doch wie so oft, trügt der schöne Schein. Emilia wird in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen, das Unglück nimmt seinen Lauf und Emilia muss herausfinden, wer ihre Freunde und wer ihre Feinde sind. Spannend ist natürlich, dass in ihrem engsten Umfeld Menschen sind, die ihr nichts Gutes wollen und so entwickelt sich eine immer gefährlichere Abwärtsspirale, in dessen Strudel Emilia mitschwimmt und versucht herauszukommen. Der Thriller verspricht wirklich Spannung bis zum Schluss und hat mich gut unterhalten, nur der Showdown am Schluss hätte für meinen Geschmack etwas weniger dramatisch ausfallen können.

Veröffentlicht am 11.02.2021

etwas dezenter wäre realistischer

Der Spiegelmann
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Meine Meinung zum Buch:
Der Thriller passt sehr gut zu den Vorgänger-Büchern des Autoren-Duos mit Joona Linna als Ermittler, sowohl stilistisch als auch thematisch. Einerseits hat mir die Idee mit den ...

Meine Meinung zum Buch:
Der Thriller passt sehr gut zu den Vorgänger-Büchern des Autoren-Duos mit Joona Linna als Ermittler, sowohl stilistisch als auch thematisch. Einerseits hat mir die Idee mit den gefangen gehaltenen Mädchen gut gefallen, allerdings finde ich es nicht sehr realistisch, dass dies unbemerkt über einen so langen Zeitraum möglich ist. Die Teile mit der Hypnose haben mir sehr gefallen und auch die unterschiedlichen Zugänge und Theorien was möglich bzw. nicht möglich ist. Der Spiegelmann selbst hat mich zu Beginn an der Nase herumgeführt und ich habe mehrmals meine Meinung geändert, wer in Frage kommt. Etwa ab der Hälfte des Buches ist dann allerdings klar, um wen es sich handelt, auch wenn ich hier keine Namen nennen möchte 😉 Dadurch ist für mich als Leserin allerdings auch der halbe Spaß vorbei und ich finde, das hätte länger ein Rätsel bleiben müssen. Der Showdown am Ende des Buches war für mich dann too much, hier hätte ich es besser gefunden, wenn nicht ganz so dramatische Szenen stattgefunden hätten, sondern eine dezentere Aufklärung wäre realistischer gewesen.