Cover-Bild Die Tote im Steinbruch
Band 1 der Reihe "Hanna Blum ermittelt"
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition M
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 346
  • Ersterscheinung: 02.02.2021
  • ISBN: 9782496705980
Henri Bachmann

Die Tote im Steinbruch

Der spannende erste Fall für Hauptkommissarin Hanna Blum.

Bei Cleeberg, einem Dörfchen im Taunus, wird die Tochter einer reichen Familie tot im Steinbruch gefunden. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin. Hauptkommissarin Hanna Blum ermittelt mit Unterstützung des ortsansässigen Psychologen Benedek Roth.

Der Fall erweist sich als verzwickt. Nicht nur die Patienten der psychiatrischen Klinik im Cleeberger Wald geraten unter Verdacht, sondern auch Hannas Unterstützer Roth, der in der Klinik arbeitet. Stück für Stück erkennt Hanna die Zusammenhänge und kommt einem alten, düsteren Geheimnis auf die Spur.

Neue Ausgabe: Die lieferbare Ausgabe von »Die Tote im Steinbruch« wurde überarbeitet und neu gestaltet.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2021

Ausgang des Krimis nicht vorhersehbar

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Inhalt: Bei Cleeberg, einem Dörfchen im Taunus, wird die Tochter einer reichen Familie tot im Steinbruch gefunden. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin. Hauptkommissarin Hanna Blum ermittelt mit Unterstützung ...

Inhalt: Bei Cleeberg, einem Dörfchen im Taunus, wird die Tochter einer reichen Familie tot im Steinbruch gefunden. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin. Hauptkommissarin Hanna Blum ermittelt mit Unterstützung des ortsansässigen Psychologen Benedek Roth.
Der Fall erweist sich als verzwickt. Nicht nur die Patienten der psychiatrischen Klinik im Cleeberger Wald geraten unter Verdacht, sondern auch Hannas Unterstützer Roth, der in der Klinik arbeitet. Stück für Stück erkennt Hanna die Zusammenhänge und kommt einem alten, düsteren Geheimnis auf die Spur.

Meine Meinung:
Das Cover: Blickt man auf das Cover verspricht man sich Spannung und Action zusammen mit einer düsteren Atmosphäre. Die Farbgebung unterstreicht den Eindruck, da Blautöne immer kalt wirken und dadurch Angst schüren.
Der Schreibstil: Der Autor schafft mit seinem einfach gehaltenen Schreibstil einen roten Faden, welchem der Leser einfach folgen kann. Einzig die vielen Namen, die er einbringt, machen es schwer, der Handlung ohne Probleme zu folgen. Dennoch ein sehr leserfreundlicher Schreibstil, welcher den Leser die Spannung nahegebracht hat.
Die Handlung: Auf mich wirkte die Handlung etwas verwirrend. Das kam dadurch, dass immer mehrere Personen im Spiel waren. Trotz dessen blieb der Täter bis zum Ende unentdeckt. Im Nachhinein betrachtet ist die Handlung realitätsbezogen und wirkte wie echte Polizeiarbeit.
Die Charaktere: Hannah Blum könnte eine echte Kriminalbeamtin sein. Sie scheint sehr freundlich, aber auch leicht durchschaubar zu sein. Gerade deswegen war mir von Anfang an klar, dass sie Gefühle für den Psychologen Benedek Roth entwickelt.
Benedek Roth ist ein ziemlich zurückgezogener Psychologe, trotz seines Berufes hat er selber kaum ein soziales Leben.
Die anderen Charaktere hatten alle nur einen kurzen Auftritt, was mich persönlich teilweise etwas verwirrt hat, gerade da diese hinterher kaum was mit den Geschehnissen zu tun haben.
Fazit: Die Tote im Steinbruch ist keine leichte Urlaubslektüre. Für dieses Buch sollte man sich genügend Zeit nehmen. Dadurch das so viele Personen genannt werden, muss man ab und zu doch mal überlegen, wer mit wem verwandt ist oder in dem Krimi vorkommt.
Der Krimi ist sehr spannend geschrieben. Bis zum Ende weiß man nicht wer der Mörder ist und man kann noch einiges über die Nazizeit lernen. Hannah Blum ist gut beschrieben und ihre Ermittlungen sind nachvollziehbar.
Aus diesen Gründen gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

Cover: 4 von 5 Sternen
Schreibstil: 4,5 von 5 Sternen
Handlung: 4 von 5 Sternen
Charaktere: 4,5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Düstere Geheimnisse im Taunus

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Eine junge Frau liegt ermordet in einem Steinbruch. Hauptkommissarin Hanna Blum übernimmt den Fall im Dörfchen Cleeberg im Taunus. Zusammen mit dem Psychologen Benedek Roth kommt sie einem alten, düsteren ...

Eine junge Frau liegt ermordet in einem Steinbruch. Hauptkommissarin Hanna Blum übernimmt den Fall im Dörfchen Cleeberg im Taunus. Zusammen mit dem Psychologen Benedek Roth kommt sie einem alten, düsteren Geheimnis auf die Spur.
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Autor Henri Bachmann verliert keine Zeit und schmeißt den Leser sofort rein in die Geschichte. Der Mord ist bereits geschehen. Mit den Ermittlungen geht es gleich in die Vollen. Dieser schnelle und schnörkellose Einstieg hat mir gefallen, ebenso die Dorf-Atmosphäre. Interessant ist, dass in diesem Krimi mal kein typisches Ermittlerteam am Werk ist. Hanna ist gezwungenermaßen solo unterwegs. Dafür lernt sie den ortsansässigen Psychologen Benedek Roth kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich immer mehr ein Vertrauensverhältnis. Sie tauschen sich aus und gehen gemeinsam auf Tätersuche.
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Das Ermittler-Duo Blum/Roth ist stimmig und sympathisch. Schon in diesem ersten gemeinsamen Fall macht die Beziehung der Zwei eine unglaubliche Entwicklung durch. Da geht wohl in Zukunft noch so einiges . Blum und Roth gehen den Fall aus unterschiedlichen Perspektiven an. Das befruchtet die Ermittlungen. Teilweise sind mir die Gespräche der beiden aber zu ausführlich geraten. Das hat im Mittelteil leider Tempo und Spannung aus der Story genommen. Am Ende geht es aber nochmal gehörig zur Sache.
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Fazit: "Die Tote im Steinbruch" ist trotz einiger gefühlter Längen und Hänger ein insgesamt doch spannender Krimi. Vor allem die beiden Hauptfiguren haben mich überzeugt. Sie sind intensiv und interessant gezeichnet. Vom starken Duo Blum/Roth möchte ich mehr lesen - allerdings dürfen sie ihre Fachsimpeleien beim nächsten Mal gerne etwas eindampfen.

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Veröffentlicht am 29.12.2020

unterhaltsamer Krimi mit unerwartetem Ende

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Nahe Cleeberg (Taunus) wird in einem Steinbruch die Leiche einer jungen Frau gefunden. Erste Ermittlungen lassen den Verdacht auf ein Gewaltverbrechen aufkommen. Nicht weit vom Fundort befindet sich die ...

Nahe Cleeberg (Taunus) wird in einem Steinbruch die Leiche einer jungen Frau gefunden. Erste Ermittlungen lassen den Verdacht auf ein Gewaltverbrechen aufkommen. Nicht weit vom Fundort befindet sich die Rufus-Baldachin-Klinik. Eine psychiatrische Klinik. Einer der Bewohner, Santiago Russo, gerät als Erster unter Mordverdacht. Aber war er es wirklich???
Mir hat das Buch gut gefallen. Der Autor macht es dem Leser leicht sich in den ersten Fall um Hanna Blum einzufinden. Hanna, Kriminalhauptkommissarin aus Frankfurt am Main, übernimmt die Ermittlungen weitestgehend allein. Dabei hat sie mich beeindruckt, denn sie entwickelt immer wieder sehr gute Ermittlungsansätze. Umso mehr hat es mich befremdet, wie ihr Chef sie da immer wieder rausreist und in eine andere Ermittlungsrichtung schickt. Das fand ich nicht sehr realistisch und bei Hannas geschilderter Persönlichkeit, hätte ich da auch mehr Widerspruch erwartet. Dafür haben mir die Beschreibungen zur Zusammenarbeit mit Benedek Roth, dem ehemaligen Polizeiberater und jetzigen Psychologen in der Rufus-Klinik, sehr gut gefallen. Für mich ist er ein sehr ehrlicher und offener Mensch, ein guter Profiler und ich so konnte nicht nachvollziehen, wie die Aussage eines psychisch kranken Menschen ihn gleich so kaltstellen konnte. Auf diesen Schlenker in der Geschichte hätte ich gerne verzichtet. Alles in allem fand ich diesen Krimi aber sehr unterhaltsam und das Ende, mit seiner unerwarteten Wendung, ist in meinen Augen gelungen. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 16.02.2021

Solider Auftakt einer Krimireihe mit deutlichem Potenzial

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Meinung:

Das Buch hat ein Cover das auf sich aufmerksam macht und der Klappentext verspricht viele Geheimnisse. Hauptkommissarin Hanna Blum ermittelt in einem Mordfall einer jungen Frau, die tot im Steinbruch ...

Meinung:

Das Buch hat ein Cover das auf sich aufmerksam macht und der Klappentext verspricht viele Geheimnisse. Hauptkommissarin Hanna Blum ermittelt in einem Mordfall einer jungen Frau, die tot im Steinbruch gefunden wird. Schell gibt es erste Verdächtige, doch Hanna verfolgt weiterhin eine andere Spur und stößt nach und nach auf ein altes Familien Geheimnis und in welchen Zusammenhang steht die junge Frau die getötet wurde?

Ich war zunächst etwas verwirrt von dem Einstieg des Buches, der sich doch eher von anderen Krimis unterscheidet. Der Leser begleitet Hanna direkt bei der ersten Befragung was ich etwas abrupt fand. Nach und nach kristallisieren sich die ein oder anderen Verdächtigen raus. Zentral ermittelt Hanna Roth alleine, doch ihre Ermittlungen führen sie zu Benedek Roth. Ich brauchte einige Zeit bis ich mit Hanna warm geworden bin und das ist mir auch bis zum Schluss nicht so ganz gelungen. Sie bleibt zu jedem Zeitpunkt bei der Sache und versucht in alle Richtungen zu ermitteln, auch wenn sie sich schnell an eine festbeißt. Ihre Gedanken und Handlungen als Ermittlerin haben mir zwar auf der einen Seite gefallen, aber ich hatte oft das Gefühl das sie sich eher mit Gedanken aufhält und nicht zur Tat schreitet. Oft hat sie nur Spekulationen im Kopf, die sie eigentlich ganz schnell überprüfen könnte, es aber nicht macht. Dennoch haben mir ihre Gedankengänge gefallen und sie wurden auch recht schlüssig gestaltet.

Die Spannung der Buches findet einen recht sanften Anstieg. Die Ermittlungen führen dazu, dass es sehr viele verschiedene Richtungen der Wahrheit gibt und nicht nur Hanna Blum fängt mit dem spekulieren an, sondern auch der Leser. Die Spekulationen schlagen dadurch schnell in eine Art Rätseln um. Das Buch kommt ohne große Aktion aus, denn der Fokus liegt doch eher auf dem rätseln nach der Lösung. Dennoch gibt es am Ende die ein oder andere Szene mit mehr Aktion. Mit dem Schreibstil hatte ich zu keinem Zeitpunkt Probleme, jedoch habe ich mich manchmal dabei erwischt wie meine Gedanken nicht mehr bei der Geschichte waren und ich manche Szenen somit nicht ganz folgen konnte. Die vielen Spekulationen von Hanna Blum können schnell dazu führen, dass die Geschichte an manchen Stellen langweilig ist, vor allem wenn man sich für das Thema, dass das Buch doch recht Zentral behandelt, nicht so ganz interessiert. Auch wenn die Richtung da war, fand ich die Geschichte trotzdem nicht langweilig.

Mir hat die Gestaltung des Autors sehr gut gefallen. Die vielen Verschiedenen Richtungen, die die Geschichte geht, mit den vielen Spekulationen. Ich war viel damit beschäftigt, die ganzen Gedanken richtig zu ordnen und dadurch wurde es nie langweilig. Der Autor hat es geschafft mehrere glaubwürdige Wege zu beschreiben, in der die Lösung liegen kann ohne das es komisch oder zu aufgesetzt wurde. Bis zum Schluss war es für mich schwierig die richtigen Antworten zu finden.

Eine Anmerkung habe ich zu der Geschichte noch, die mir beim lesen doch häufiger aufgefallen ist. "Die Tote im Steinbruch" ist das erste Buch einer Reihe und trotzdem hatte ich an manchen Stellen das Gefühl etwas verpasst zu haben. Es werden Dinge aus der Vergangenheit angesprochen, die für Hanna irgendwie eine Bedeutung haben, aber dennoch nie zu hundert Prozent ausgeführt werden. Ich hoffe für die Folge Bände, dass für manche Sachen noch Licht ins Dunkle gebracht wird.

Fazit:

"Die Tote im Steinbruch" ist in solider Auftakt einer Krimireihe mit deutlichem Potenzial. Das Buch verfolgt eine spannende Idee mit einer sehr ausführlichen Umsetzung, mit vielen Verschiedenen Wegen, bei dem es vielleicht nicht immer leicht ist der Überblick zu behalten.
Auch wenn es nicht der erste Fall für Hanna Blum ist, fand ich ihr Verhalten an manchen Stellen doch etwas zu unbedacht und naiv. Sie verliert sich schnell in Spekulationen, obwohl es das ein oder andere mal leicht ist der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
Das Buch kommt gut ohne viel Action aus und ist dennoch bis zu einem gewissen Maße spannend. Auch wenn mich das Ende nicht ganz überraschen konnte, hat mir das Buch im Allgemeinen recht gut gefallen. Es gibt an manchen Stellen deutliche Schwächen, aber das Buch ist ein solider Krimi und ich bin gespannt wie es um Hanna Blum weitergeht.

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Veröffentlicht am 13.02.2021

Vergangenheit

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Im Steinbruch des Dörfchens Cleebrug wird die Leiche einer jungen Frau aus reichem Hause gefunden. Sie starb jedoch nicht am Sturz in den Steinbruch, sondern an einer Kopfverletzung und wurde tot in den ...


Im Steinbruch des Dörfchens Cleebrug wird die Leiche einer jungen Frau aus reichem Hause gefunden. Sie starb jedoch nicht am Sturz in den Steinbruch, sondern an einer Kopfverletzung und wurde tot in den Steinbruch geworfen. Hauptkommissarin Hanna Blum erhält Unterstützung durch den ortsansässigen Psychologen Benedek Roth. Es führen Fußspuren von der Leiche zur Psychiatrischen Klinik, direkt in ein Patientenzimmer. Doch dieser Patient behauptet erst, er kann sich an gar nichts mehr erinnern, doch dann behauptet er, dass Benedekt Roth in gezwungen hat, ihn nicht zu verraten. Stück für Stück setzt Hanna die einzelnen Puzzelteile zusammen und kommt einem alten Geheimnis auf die Spur.

Ich bin noch etwas zwiegespalten wie mir das Buch gefallen hat, auf der einen Seite war es super spannend doch dann gab es wieder Abschnitte wo ich mir gedacht habe und jetzt? Hanna hat z.B. herausgefunden, dass in dem Buch ein Code versteckt ist und dann eine Passage gefunden, die erst nach der Veröffentlichung geschehen ist (war sozusagen eine Vorhersage). Jetzt wollte sie wissen ob im Manuskript diese Stelle auch vorhanden ist. So hat sie sich aus dem Speicher von Roth die Manuskripte geholt und dann festgestellt, dass in ihrem Auto eingebrochen wurde, was ich jetzt vermisst habe (vielleicht habe ich es auch überlesen), dass sie dann im Manuskript nachgesehen hat, ob diese Passage bei der Originalfassung auch schon vorhanden war. So etwas ist mir öfters aufgefallen, dass sie etwas vorhatte und dann nicht gemacht hat. Das hat mich hat etwas am Lesefluss gestört und daher leider nur 3,5 von 5.

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