Ein faszinierendes Konzept <3
Four Dead QueensKURZREZENSION
»Sei schnell und noch schneller wieder weg«, das ist das Motto von Keralie Corrington, Taschendiebin aus Quadara. Im Regierungsbezirk von Quadara stiehlt sie dem Boten Varin Erinnerungschips ...
KURZREZENSION
»Sei schnell und noch schneller wieder weg«, das ist das Motto von Keralie Corrington, Taschendiebin aus Quadara. Im Regierungsbezirk von Quadara stiehlt sie dem Boten Varin Erinnerungschips – ein begehrtes Gut auf dem Schwarzmarkt. Allerdings muss sie feststellen, dass es sich keinesfalls um leere Chips handelt: Unfreiwillig wird sie Zeugin, wie Quadaras vier regierende Königinnen ermordet werden.
Keralie und Varin werden unfreiwillig zu Spielbällen einer weitreichenden Verschwörung.
Zusammen versuchen sie, den Strippenziehern zu entkommen und deren Pläne zu vereiteln.
Was mir besonders gut gefallen hat:
Grundsätzlich bin ich mehr als positiv überrascht.
Das „Worldbuilding“ mit den vier verschiedenen Bezirken und den Königinnen aber auch dem Gesetz hat mich wirklich begeistert.
Vor allem die Einteilung der Handlung in vier Teile hat mir sehr zugesagt.
Auch die relativ häufig auftretenden Perspektivwechsel hat die Tiefe der Handlung wirklich gut ausgebaut.
Ich habe super schnell in die Handlung hereingefunden und bin im Allgemeinen der Ansicht, dass sich die Geschichte sehr gut aufgebaut und weiterentwickelt hat.
Keralie und Varin sind trotz ihrer Differenz tolle Protagonisten, die ausgesprochen gut miteinander umgehen können.
Zu Mackiel kann ich nur sagen, dass er mir von Anfang bis Ende einen Grund mehr zum Hinterfragen gegeben hat.
Er ist mir nie wirklich sympathisch gewesen.
Gegen Ende war ich kurz verwirrt, aber danach bin ich einfach nur sprachlos gewesen, da sich etwas Unerwartetes offenbart hat.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach zu lesen und gleichzeitig auch sehr spannend und unterhaltsam. Viele finden das Cover vielleicht weniger schön, aber für mich ist es die schönste Version, die ich bis jetzt auffinden konnte.
Ich finde, dass die einzelnen Elemente wirklich gut zusammenpassen und auch die farbliche Gestaltung ist zumindest für mich genau das, was ich mir für diesen Roman gewünscht habe.
Was ich ein wenig vermisst habe:
Ich hätte wirklich gerne einige Kapitel aus Mackiels Sicht gelesen, zumal er trotz seiner „Boshaftigkeit“ ein sehr interessanter Charakter ist.
Vielleicht hätte ich einige seiner Motive besser nachvollziehen können, wenn er seine eigene Geschichte erzählt hätte.
Mein Fazit:
Trotz meines kleinen Kritikpunktes bin ich absolut verliebt in dieses Buch und zähle es daher auch zu meinen Lesehighlights 2021 dazu.
Besonders das Konzept hat mich fasziniert.
Von daher ist es auf jeden Fall eine Leseempfehlung wert! 😊