Fesselnd
Der BruderDas Cover sagte mir so gar nicht zu. Dafür klang der Klappentext umso spannender:
Die Mutter der jungen Architekturstudentin Sloane verschwindet spurlos. Alles deutet auf Selbstmord hin. Zur selben Zeit ...
Das Cover sagte mir so gar nicht zu. Dafür klang der Klappentext umso spannender:
Die Mutter der jungen Architekturstudentin Sloane verschwindet spurlos. Alles deutet auf Selbstmord hin. Zur selben Zeit erhält Sloane ein Angebot, das sie nicht ausschlafen kann. Sie soll ein Denkmal entwerfen für einen anonymen Auftraggeber. Dieser allerdings möchte, dass Sloane selbst herausfindet wie die sechs Personen, für die das Denkmal sein soll, mit dem Auftraggeber in Verbindung stehen.
Mein erstes Buch von John Katzenbach und ich kann euch gleich verraten: es wird bestimmt nicht mein letztes sein. In die ersten zwei Prologe konnte ich mich nur schwer hineinlesen. Danach allerdings war ich gleich mitten drin im Geschehen.
Die Protagonistin Sloane war mir nicht gleich zu Beginn sympathisch, das baute sich erst mit zunehmender Handlung auf. Ich denke jedoch, dass der Autor den Charakter absichtlich etwas undurchschaubarer gewählt hat, um gleich zu Beginn Spannung aufzubauen, obwohl da ja noch nicht wirklich viel passiert. Somit wird der Leser bereits auf den ersten Seiten aufgefordert seine Gehirnzellen zu aktivieren und eigene Vermutungen aufzustellen.
Nach etwa 100 Seiten nimmt die Handlung dann Fahrt auf. Es fiel mir mit zunehmender Seitenanzahl immer schwerer das Buch aus der Hand zu legen.
Zudem gibt es mehrere Handlungsstränge bei denen man immer selbst versucht Verknüpfung herzustellen.
Ein Buch, bei dem einfach alles passt, Atmosphäre, Spannung, Lesevergnügen.
Fazit: John Katzenbach weiß wie man dem Leser Gänsehaut einjagd.