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Veröffentlicht am 24.05.2021

Zuviel Kitsch und Klischee

Cinder & Ella - Happy End - und dann?
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Cinder und Ella haben sich endlich gefunden. Doch die glitzerende Welt Hollywoods hat noch einiges für das Pärchen parat. Und wird Ella sich endlich trauen, der Welt zu zeigen wer sie wirklich ist? Und ...

Cinder und Ella haben sich endlich gefunden. Doch die glitzerende Welt Hollywoods hat noch einiges für das Pärchen parat. Und wird Ella sich endlich trauen, der Welt zu zeigen wer sie wirklich ist? Und wird ihre Beziehung dem standhalten?
Wie schon der erste Teil lässt sich auch dieser sehr gut weghören und die vor allem die weibliche Synchronstimme hat es mir wieder sehr angetan. Die Charaktere sind nach wie vor sehr sympathisch und die auch die Nebencharaktere bekommen ihren Spielraum. Jedoch was mir im ersten Band schon zu viel war, wurde hier in dieser Geschichte noch auf die Spitze getrieben. Ellas Selbstmitleid ging mir nach einer Weile ziemlich auf die Nerven und bei dem gesamten Kitsch rund um die Beziehung der beiden ist mir fast ein bisschen schlecht geworden. Das mag jetzt etwas drastisch klingen, aber besser kann ich es einfach nicht ausdrücken. Natürlich ist es nicht einfach für Ella mit ihren Narben innerlich und äußerlich umzugehen – wie sie allerdings im Buch damit umgeht, bzw. wie das Ganze immer wieder betont wird, war für mich zu viel. Damit möchte ich nicht sagen, dass die gesamte Geschichte so ist, aber an manchen Stellen wäre weniger definitiv mehr gewesen. Die Beziehung der beiden hätte gar nicht soviel Klischee und Kitsch gebraucht, sondern hätte allein von ihrem Verständnis und ihrer Zuneigung leben können. Natürlich Brian ist ein berühmter Hollywoodstar aber man muss es in meinen Augen damit auch nicht übertreiben. Das wirkt relativ schnell unrealistisch und überheblich. An manchen Stellen des Buches war ich kurz davor abzubrechen, weil es mir so auf die Nerven gegangen ist. Generell findet hier im Gegensatz zum ersten Teil nicht wirklich viel Spannung statt. Die Geschichte dümpelt so vor sich hin ohne dass es groß Action gibt. So plätschert das Ganze nur so vor sich hin und das Ende ist meinen Augen fast grauenhaft gewesen. Es war an Kitsch und Klischee fast nicht zu überbieten und für mich schlichtweg einfach over the top.
Schade, nachdem mir der erste Teil bis auf ein paar Abstriche wirklich gut gefallen hat, kann dieser hier leider überhaupt nicht mithalten. Dafür wurde zu viel mit Kitsch und Klischee um sich geworfen und hat eine eigentlich wirklich schöne Liebesgeschichte mit tollen Charakteren etwas ruiniert. Deswegen gibt es von mir hier leider nur 2 von 5 Sternen. Ich hätte gerne mehr gegeben.

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Veröffentlicht am 24.03.2021

Leider gar nicht meins

Neubeginn in Virgin River
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Ich muss sagen, dass Buch war ein absoluter Coverkauf und die Story rund um Mel die nach Virgin River kommt um neu anzufangen, hat sich sehr gut angehört und ich hatte auf eine Geschichte im „Redwood-Love“- ...

Ich muss sagen, dass Buch war ein absoluter Coverkauf und die Story rund um Mel die nach Virgin River kommt um neu anzufangen, hat sich sehr gut angehört und ich hatte auf eine Geschichte im „Redwood-Love“- Stil gehofft. Reinfallen, wohlfühlen, Buch zuklappen. Leider wurde Virgin River ein absoluter Reinfall für mich.
Angefangen von der Sprache, mit der ich absolut nicht klarkam. Sie wirkte auf mich sehr plump und einfach ohne große Schnörkel oder Besonderheiten. Das hat das Lesen für mich fast schon langatmig und zäh gemacht. Die Situationen wirken sehr konstruiert und manchmal etwas seltsam und unglaubwürdig. Die Dialoge zwischen den Charakteren können sich dem nur anschließen. Bei manchen konnte ich nur verwirrt die Stirn runzeln und ich musste querlesen, weil sie einfach sehr befremdlich auf mich gewirkt haben. Generell war es eher ein Kampf als ein Genuss, da mich die Story selbst nach 60/70 Seiten einfach überhaupt nicht packen oder begeistern konnte. Die erhoffte Atmosphäre blieb ebenfalls aus. Alles wirkte aneinandergereiht und ein wenig einfallslos. Zugutehalten möchte ich dem Buch, dass es die Grundlage für eine sehr gute Serie geschaffen hat, denn die Idee dahinter ist eine wirklich Schöne. Leider konnte mich es so gar nicht überzeugen. Dementsprechend habe ich das Buch nach ca. 100 Seiten abgebrochen, da mir die Zeit dann doch etwas zu Schade war. Da ich ungern 1 Stern gebe, bekommt das Buch 2 von 5 Sternen, da es zumindest keine komplette Vollkatastrophe war und mir in den Grundzügen gefallen hat. Leider hat es sehr an der Umsetzung des Ganzen gehapert.

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Veröffentlicht am 22.02.2021

Leider sehr blass und oberflächlich

Die Bücherfrauen
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Drei Frauen treffen sich im ländlichen Kansas – in New Hope. Jede von Ihnen bringt ihr eigenes Päckchen mit. Angelina ist auf der Suche nach Informationen über Bibliotheken die ihre Großmutter damals ins ...

Drei Frauen treffen sich im ländlichen Kansas – in New Hope. Jede von Ihnen bringt ihr eigenes Päckchen mit. Angelina ist auf der Suche nach Informationen über Bibliotheken die ihre Großmutter damals ins Leben gerufen haben soll, Traci ist eine mittellose Künstlerin die das Kulturzentrum in New Hope wieder beleben soll und Gayle hat beim letzten Tornado alles verloren. Ihre Wege und Schicksale kreuzen sich.
Der Buchumschlag ist in Pastellfarben gehalten und die Bücher machen Hoffnung über eine Geschichte rund um und mit Büchern. Doch der Schein trügt. Hinter dem scheinbar hübschen Cover, liegt leider ein Buch was mich ziemlich enttäuscht hat. Zunächst einmal war der Einstieg sehr mühsam. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der drei Frauen erzählt. Dabei ist der Schreibstil so nüchtern gehalten, dass man oft gar nicht mehr weiß welche der drei jetzt gerade am erzählen ist. Generell kommt Gayle fast gar nicht zum Zug und wirkt fast schon wie eine unwichtige Nebenfigur. Der Fokus liegt eher auf Traci und Angelina. Wobei nur Angelina wirklich den Bezug zu Büchern hat. Wer hier mehr erhofft, wird definitiv enttäuscht. Denn lediglich die Entstehung der Bibliotheken und Angelinas Nachforschungen für ihre Doktorarbeit schneiden das Thema Bücher überhaupt an. Traci versucht sich in Kunst aus Müll, strahlt dadurch aber leider auch nicht mehr als Angelina. Generell kamen Emotionen nicht wirklich an. Die drei Protagonistinnen wirkten sehr blass und oberflächlich, so dass man überhaupt keinen Bezug zu den Hauptpersonen aufbauen konnte. Auch die Flut an Nebencharakteren konnte einen erschlagen. Und dabei hatten sie noch nicht einmal eine großartige Rolle inne. Es war mehr verwirrend, als dass sie groß zur Geschichte beigetragen haben. Apropo Geschichte – wer hier einen roten Faden sucht, der kann lange suchen. Der Spannungsbogen war kaum bis gar nicht vorhanden und fast bis Ende wusste ich nicht wirklich worauf das Buch denn jetzt eigentlich hinaus möchte. Lediglich der Charme und Flair von New Hope haben mich ein wenig positiv gestimmt. Ansonsten habe ich gegen Ende fast nur noch quergelesen und hatte nicht wirklich Freude an der Geschichte. Nach dem das Happy End furchtbar an den Haaren herbeigezogen war, wie viele Situationen in diesem Buch, war für mich klar, dass dieses Buch leider ein Griff ins Klo war. So leid es mir tut, dass so drastisch auszudrücken.
Ich hatte mir unter dem Titel „Bücherfrauen“ wesentlich mehr erwartet. Selbst wenn meine Hoffnungen auf eine tolle Büchergeschichte nicht erfüllt wurden, hätte wenigstens die Umsetzung der anderen Inhalte passen müssen. Und das hat es in meinen Augen leider nicht. Mir fehlten jegliche Farbe, Tiefe und Spannung in der Geschichte und auch sprachlich war sie kein großer Wurf. Deswegen vergebe ich 2 von 5 Sternen, da die Idee gut war und das Flair der Kleinstadt ein klein wenig retten konnte.

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Veröffentlicht am 18.07.2020

Verschenktes Potential

Lovely Curse, Band 2
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Da ich bereits Teil 1 gehört habe und davon nur mäßig begeistert war, war ich nun umso mehr auf Band 2 der Dilogie gespannt.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und die Erzählerin des Hörbuchs ...

Da ich bereits Teil 1 gehört habe und davon nur mäßig begeistert war, war ich nun umso mehr auf Band 2 der Dilogie gespannt.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und die Erzählerin des Hörbuchs macht einen guten Job – das einmal vorweg. Allerdings konnte mich alles andere wieder nur mittel bis wenig begeistern. Schade! Zunächst einmal die Charaktere. Arya war bereits in Band 1 für mich kein Sympathieträger, leider hat sie es auch in dieser Fortsetzung nicht geschafft mich von sich zu überzeugen. Dazu waren mir ihre Handlungen leider zu sprunghaft und für mich nicht nachvollziehbar. Genauso wie die der anderen Charaktere. Noemi, Dean und Simon. Es hat sich für mich einfach nicht wie eine runde Sache angefühlt, wie Protagonisten miteinander kommuniziert und agiert haben. Teilweise konnte ich bei manchen Dialogen auch nur den Kopf schütteln und seufzen. Wie schon gesagt – einfach keine runde Sache. Und auch das Dreieckliebesszenario konnte mich einfach nicht mitnehmen. Das ist in meinen Augen leider viel zu sehr ins Klischeehafte gerutscht und hat den Charakteren noch mehr von ihrer Glaubhaftigkeit genommen. Sehr schade! Die Idee hinter der Geschichte finde ich jedoch eine sehr gelungene. Vier Inkarnationen der apokalyptischen Reiter und das Ende der Welt, klingt im ersten Moment actionreich und spannungsgeladen. Leider war jedoch für mich der Spannungsbogen der Geschichte nicht wirklich erkennbar und viele Gegebenheiten haben auf mich zu gewollt und zu konstruiert gewirkt. Das hat die ganze Story ein wenig vorhersehbar gemacht und ihr auch noch den letzten Funken Spannung genommen. Ereignisse überschlagen sich einerseits, andererseits plätschern die Geschehnisse vor sich hin ohne das etwas passiert. Hier hat mir definitiv die gute Mischung aus beidem gefehlt.
Wie unschwer zu erkennen, hat die Geschichte leider für mich mehr Schwachstellen als Stärken mitgebracht. Was ich wirklich sehr schade finde, da ich von der Idee dahinter sehr begeistert bin. In meinen Augen hat das Buch, durch blasse Charaktere und fehlenden Spannungsmomente, Potential nach oben verschenkt. Deshalb gibt es für Teil 2 leider auch nur 2 blasse Sternchen von mir.

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Veröffentlicht am 22.02.2020

Schade!

Priest of Bones
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Ganz gespannt habe ich auf dieses Buch gewartet, denn die Story hat sich mal nach etwas ganz anderem angehört. Doch leider konnte ich auch nach 300 Seiten nicht in die Geschichte finden und habe das Buch ...

Ganz gespannt habe ich auf dieses Buch gewartet, denn die Story hat sich mal nach etwas ganz anderem angehört. Doch leider konnte ich auch nach 300 Seiten nicht in die Geschichte finden und habe das Buch deswegen leider abgebrochen.
Wie gesagt fand ich die Idee dahinter gut und freute mich auf etwas Anderes im Fantasygenre. Doch schon auf den ersten Seiten habe ich mich mit dem Schreibstil unglaublich schwergetan. Durch viele umgangssprachliche Wörter und Formulierungen wie „mitkriegten“ oder „nach hinten raus“ hat er auf mich sehr holprig gewirkt. Hier stellt sich mir allerdings die Frage ob das lediglich an der Übersetzung oder am allgemeinen Stil des Autors liegt. Nebenbei war die Sprache teilweise auch sehr brutal und anzüglich, was sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist. Mich hätte nicht weiter gestört, wäre der Schreibstil generell nicht so uneben gewesen. So hat es mich einiges an Konzentration gekostet im Lesefluss zu bleiben.
Die Story an sich kommt für mich auch leider nur sehr langsam in Fahrt, man lernt viele verschiedene Charaktere kennen – die vorne noch einmal zum Nachschlagen aufgezählt sind – doch es geschieht in meinen Augen recht wenig. Wenn etwas passiert wirken die Ereignisse sehr aufeinandergereiht und vorhersehbar. Zuerst erobern sie das mit Gewalt zurück, dann das, dann das, usw. Zwischendurch gibt es vielleicht noch, dass ein oder andere gewollt tiefsinnige Gespräch aber sonst passiert leider sehr wenig. Generell konnte ich durch die sehr einfache Zeichnung der Charaktere wenig Verbindung zu Tomas und Co aufbauen. Lediglich Anne erschien mir durch ihre Beichte und Geschichte ein wenig farbenfroher als die anderen. Dafür, dass das Buch unter dem Fantasygenre läuft hätte ich mir tatsächlich auch mehr solcher Elemente gewünscht. Lediglich eine kleiner Junge mit magischen Fähigkeiten war mir neben dem ständigen Schlachtgetümmel und Blutvergießen einfach zu wenig. Wie gesagt musste ich das Buch leider nach ca. 300 Seiten abbrechen, weil mir schlichtweg die Motivation und der rote Faden gefehlt haben um das Buch zu Ende zu bringen. Das finde ich sehr schade, da ich mir einiges davon versprochen hatte.
Vielleicht tut sich jemand anderes mit dieser Art von Schreib- und Erzählstil leichter als ich. Für mich war es leider nichts.

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