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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2019

Für mich leider nicht überzeugend..

Backstage - Bühne frei für Daisy
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Leider fehlt es mir schwer diese Rezension zu schreiben. Ich habe lange überlegt, wie ich es nun beurteilen soll. Das Buch ist ab vierzehn Jahren und doch kam es mir für zwölfjährige Leser beinahe vor. ...

Leider fehlt es mir schwer diese Rezension zu schreiben. Ich habe lange überlegt, wie ich es nun beurteilen soll. Das Buch ist ab vierzehn Jahren und doch kam es mir für zwölfjährige Leser beinahe vor. Was diese Meinung vor allen beeinflusst, waren für mich persönlich teilweise die Dialoge, besonders am Ende habe ich sie vollkommen übersprungen, denn sie hätten aus einem Klatsch-Comic aus einer Jugend-Zeitschrift stammen können. Daisy und Trevin waren eigentlich zwei sympathische Hauptprotagonisten, doch irgendwie bin ich nicht so richtig mit ihnen warm geworden. Ich habe sie zwar verstanden, konnte mit ihnen mitfühlen, doch manchmal war Daisy mir einfach ein wenig zu kindisch und Trevin nicht so ganz der Bookboyfriend, den ich mir an dieser Stelle gewünscht hätte. Das Setting war immer das gleiche und ehrlich gesagt war es für mich ermüdend, denn die Geschichte hat sich immer in demselben Rahmen bewegt, es war selten eine Bewegung oder eine Entwicklung zu beobachten, wenn doch, gingen sie mir zu schnell, zu abrupt. Das Verhältnis zu Daisys Vater war irgendwie auch ein wenig seltsam, an dieser Stelle hätte ich mir ein paar mehr Szenen zwischen ihnen gewünscht, denn letztendlich war dieser Punkt auch ein Hauptbestandteil der Geschichte. Genauso wie das Mobbing von Daisy hat auch keine Erwählung zwischen ihr und Trevin gefunden, als hätte die Autorin diesen Punkt vergessen! Der Schreibstil war flüssig, das Ende war zufriedenstellend und doch hat mir immer etwas an der Geschichte gefehlt, etwas Eigenes, obwohl mir die Idee sehr gut gefallen hat!

Veröffentlicht am 20.02.2019

Hatte mehr erwartet...

Spark (Die Elite 1)
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Das Cover wie der Klapptext versprechen schon sehr viel. Jedoch ist mir die ganze Geschichte ein wenig zu dünn gehalten worden. Das Setting verströmt eine harte und disziplinierte Atmosphäre, sodass man ...

Das Cover wie der Klapptext versprechen schon sehr viel. Jedoch ist mir die ganze Geschichte ein wenig zu dünn gehalten worden. Das Setting verströmt eine harte und disziplinierte Atmosphäre, sodass man in der Welt recht gut ankommt. Bei der Protagonistin hat mir sehr gefallen, dass sie mehrere Schwächen hat und deshalb ein wenig greifbarer wirkt. Die Liebesgeschichte hat mir jedoch nicht wirklich dazu gefallen, vielleicht weil es nicht genügend Szenen und Eindrücke dazu gab. Mehrere unerwartete Wendungen sind zwar in der Geschichte enthalten, jedoch hätte man sie an Spannung ein wenig steigern können. Der Schreibstil kam mir ein wenig zu einfach vor, trotzdem war er flüssig zu lesen.
Ein wenig bin ich von dem Auftakt der Dystopie enttäuscht, hoffe aber sehr, die drei darauffolgenden Teile können mich etwas mehr begeistern ; )

Veröffentlicht am 15.08.2018

Es hätte besser sein können...

Snow
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Obwohl das Buch mit einem sehr schönen Schreibstil überzeugt, der Klapptext ebenso, wurde in dem Buch die Geschichte nicht ganz ausgebaut. Es fehlte der Bezug zu den Protogonisten, ebenso wie zu der Hauptprotogonisten. ...

Obwohl das Buch mit einem sehr schönen Schreibstil überzeugt, der Klapptext ebenso, wurde in dem Buch die Geschichte nicht ganz ausgebaut. Es fehlte der Bezug zu den Protogonisten, ebenso wie zu der Hauptprotogonisten. Ebenso wirkte diese neue Welt ein wenig farblos, was man vielleicht mit einer größeren Reise hätte ausbauen können. Ebenso fehlte ihr ein wenig die Spannung, die sich aber dann auf den letzten Seiten ein wenig gezeigt hat.

Veröffentlicht am 12.04.2021

Mmh..schwierig

Fly & Forget
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2021 hat mich kein Buch bislang so zwiegespalten zurückgelassen wie Fly & Forget.
Der Einstieg in das Buch verlief für mich eher holprig. Irgendwie hatte ich bis kurz
vor Schluss nie so richtig das Gefühl, ...

2021 hat mich kein Buch bislang so zwiegespalten zurückgelassen wie Fly & Forget.
Der Einstieg in das Buch verlief für mich eher holprig. Irgendwie hatte ich bis kurz
vor Schluss nie so richtig das Gefühl, Liv & Noah (Die beiden Hauptprotagonisten)
richtig zu kennen. Das war vor allen der Tatsache geschuldet, dass sie für mich
häufig mehrere Gesichter hatten, was ihre Emotionen anbelangte. Außerdem
entwickelte sich ihre Liebesgeschichte für mich auf einmal so rasant, sodass
ich wieder den Gedanken hatte, die beiden überhaupt nicht kennenzulernen.
Gegen Schluss hat sich das bei mir allmählich gewandelt, sodass ich an einer
Stelle sogar ein paar Tränchen vergossen habe und wirklich mit ihnen
mitgelitten, mitgefühlt und mit gefiebert habe!
Allerdings hat mir die WG, in der die Geschichte größtenteils spielt,
wahnsinnig gut gefallen, ich würde von ihr sogar sagen, dass er ein
echter Wohlfühlort ist! Ein weiteres positives Detail war für mich der lockere
Schreibstil der Autorin, der flüssig durch die Geschichte führte und mir
eigentlich anschaulich und gefühlvoll die Gefühle der beiden Haupt-
protagonisten schilderte, nur hakte es wie gesagt bei mir dann bei
denen beiden. Mit den Nebenprotagonisten habe ich sehr viel gelacht
und dementsprechend freue ich mich schon auf die weiteren zwei Bände
der Soho-Love Reihe!
Ihr seht also die Geschichte war für mich sehr durchwachsen, aber
schlussendlich würde ich nicht sagen, dass ich es bereue das Buch
gelesen zu haben.

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Veröffentlicht am 01.02.2020

Viel erwartet, aber leider wenig bekommen

180 Seconds - Und meine Welt ist deine
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Aber nun zur Rezension. Kennt ihr den Spruch: Das Äußere sagt nichts über das Innere aus? Ein bisschen so ist es mit diesem Buch hier. Das Cover ist LYX einmal mehr wahnsinnig gut gelungen und ich bin ...

Aber nun zur Rezension. Kennt ihr den Spruch: Das Äußere sagt nichts über das Innere aus? Ein bisschen so ist es mit diesem Buch hier. Das Cover ist LYX einmal mehr wahnsinnig gut gelungen und ich bin so verliebt darin, deshalb habe ich mich auch sehr gefreut das Buch zu lesen! Doch der Klapptext verspricht eine ganz eine andere Geschichte als die, die ich tatsächlich gelesen habe. Angefangen bei der Hauptprotagonistin Allison. Ihre Kindheit ist wie ein zerpflückter Teppich, bestehend aus zahlreichen Pflegefamilien, unendlicher Dunkelheit und einem Schmerz, der sie mit aller Härte in diese Zeit geformt hat. Allein schon deshalb hatte ich erwartet, dass mehr auf ihre Vergangenheit eingegangen wird, dass es eine Entwicklung, ein länger andauernder Prozess ist, bis sie wieder Vertrauen zu Menschen fasst, lernt, sich selbst zu lieben wie sie ist. Doch überraschender Weise war dieser Punkt schon nach ca. 100 Seiten abgehakt. Plötzlich drehte sich die Story nur noch über sie und Esben, den Social-Media-Star, den sie durch ein interessantes Experiment kennengelernt hatte, woher auch der Titel des Buches stammt. Plötzlich gab es nur noch sie beide und nichts dazwischen. Die Geschichte spielte also immer nur an einer Oberfläche, gewann nie an Tiefe und Abwechslung und die Thematik des Buches wurde überhaupt nicht aufgegriffen. Insgesamt war mir auch Espen zu perfekt. Natürlich träumen wir alle von dem Partner, der perfekt zu uns passt, beinahe perfekt ist, vor allen in der ersten Zeit, denn dort trägt man kurzgesagt eine Roserotebrille. Diese hat Allison niemals abgelegt. Esben war perfekt, ohne Kanten und irgendwie konnte ich mich in seine Figur deshalb auch nicht hineinfühlen, denn man wusste sehr wenig von ihm, außer dass er verdammt perfekt ist und dass er ein sehr erfolgreicher Influenca ist. Man erfuhr nicht einmal, welches Fach er studierte und das nicht einmal von Allison und generell war die Universität ein sehr farbloses Setting. Tatsächlich erinnere ich mich nur an eine einzige Szene, wo die Umgebung, in der die Geschichte hauptsächlich spielte, beschrieben wurde. Insgesamt war mir das Buch auch zu unrealistisch, beinahe hat es bei manchen Szenen gewirkt, als wäre Espen ein Zauberer, der die Menschen auf wundersame Weise dazu bewegt, ihre tiefsten Sehnsüchtige hervorzuholen. Auch war die Geschichte viel zu kitsch, deshalb habe ich auch häufig Seiten übersprungen, denn sonst hätte ich noch öfter mit den Augen gerollt. Der Schluss war emotional keine Frage, aber was genau ist eigentlich in der Geschichte geschehen? Was vermittelt sie dem Leser? Irgendwie kann ich auf diese Frage überhaupt nicht antworten, denn wie schon erwähnt, war die Geschichte dafür einfach viel zu oberflächlich und teilweise auch langatmig.

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