Profilbild von Lesemama

Lesemama

Lesejury Star
offline

Lesemama ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesemama über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2021

Die Macht der Tattoos

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy)
0

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Schon immer hat Quinn ein Tattoo im Nacken von dem weder sie noch ihre Adoptiveltern wissen wo es herkommt. Es war einfach schön da, als sie Quinn adoptierten.
Dann ...

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Schon immer hat Quinn ein Tattoo im Nacken von dem weder sie noch ihre Adoptiveltern wissen wo es herkommt. Es war einfach schön da, als sie Quinn adoptierten.
Dann geht Quinn aufs College und lernt dort den nervigen "Vorzeigestudent" Nathan kennen. Nathan der ihr den StudentenJob vor der Nase weggeschanppt hat. Der so wunderschöne Augen hat und ihr doch suspekt ist.

Meine Meinung:
Das Cover finde ich ein wenig langweilig und farblos. Ich mag den Trend mit nur Schrift nicht wirklich.
Die Geschichte selbst hat lange gedauert bis ich reinkam, ich fand den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Die Kapitel endeten oft sehr unbefriedigend, warfen mehr Fragen auf, als sie beantworteten. Ich hätte mir einen durchgängigen Erzählstrang gewünscht.
Aber die Idee mit den Wandlern und Sängern fand ich ganz gut, mal was anderes. Die meisten Charaktere waren junge Menschen auf der Uni, mal mehr mal weniger interessant, es gab natürlich auch sehr unsympathische. Einige hatte besondere Fähigkeiten. Abgesehen davon hätte es auch ein ganz normaler Collegroman mit den alltäglichen Problemen junger Menschen sein können. Manchmal ein wenig drüber und ein wenig nervig, aber im großen und ganzen ganz unterhaltsam.
Die zarte Anbahnung zwischen Quinn und Nathan war süß. Das offene Ende macht neugierig und verlangt tatsächlich nach dem zweiten Teil.

Veröffentlicht am 24.04.2021

Eine Zeitgeschichte

Wo wir Kinder waren
0

Zum Buch:
Die Sonneberger Spielzeugindustrie ist in der ganzen Welt bekannt. Eva, Iris und Jan sind direkte Nachfolger der Spieözeugdynastie Albert Langzeit. Die drie hatten sich im Laufe der Jahre zerstritten ...

Zum Buch:
Die Sonneberger Spielzeugindustrie ist in der ganzen Welt bekannt. Eva, Iris und Jan sind direkte Nachfolger der Spieözeugdynastie Albert Langzeit. Die drie hatten sich im Laufe der Jahre zerstritten und sich auch nicht mehr viel zu sagen, gab es doch eine riesige Erbengemeinschaft und im Prinzip nichts mehr was zu vererben wäre.
Jans Vater, der als letzter im Stammhaus der ehemaligen Fabrik wohnte, kam ins Heim. So beginnt Jan das Haus zu räumen seine Cousinen helfen im. Zu Beginn, damit nichts wegkommt, aber mit jedem Tag werden die Erinnerungen besser und das Verhältnis der drei ändert sich.

Meine Meinung:
Eine Zeitgeschichte weit über ein Jahrhundert erzählt. Das wichtigste Teil, der New-Yorker-Sicherheitsfüller. Diese Detail führte durch das ganze Buch, ist aber eigentlich total nebensächlich.
Die Geschichte beginnt im Jetzt, im Sommer 2019. Aber eigentlich beginnt die Geschichte 1898, als Albert Langbein mit seiner Frau die Fabrik gründete. Immer abwechselnd, ein Kapitel jetzt, ein Kapitel früher, wird die Geschichte der Spielzeugdynastie Langbein erzählt. Je nachdem was die drei Cousins im Haus finden, wird die passende Vergangenheit erzählt und so nähern wir uns langsam der Zeit, bis die Fabrik verstaatlicht wurde. Ein ganzes Leben nur fürs Spielzeug, sehr beeindruckend aber auch bedrückend erzählt.
Ein schöner Schreibstil, auch die Lebensgeschichte von Otto und Flora war sehr berührend. Am Ende hat vielleicht nicht alles gepasst und wurde vielleicht nicht alles aufgedeckt, aber es war sehr schön zu lesen. Genausolche Geschichte mag ich so gerne, wenn die Vergangenheit in eine berührende Geschichte gepackt ist und trotzdem einen geschichtlichen Hintergrund hat. Gut recherchiert und flüssig erzählt.
Kindheitserinnerung werden geweckt.

  • Einzelne Kategorien
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2021

Es hat mich sehr berührt

Morgen und die Ewigkeit danach
0

Zum Buch:
Nathalie Amalia Jefferson ist fast siebzehn und seit einem guten Monat in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sie leidet sehr unter dem Tod ihres kleinen Bruders, woran sie sich die Schuld gibt.
Dort ...

Zum Buch:
Nathalie Amalia Jefferson ist fast siebzehn und seit einem guten Monat in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sie leidet sehr unter dem Tod ihres kleinen Bruders, woran sie sich die Schuld gibt.
Dort lernt sie Lucas kennen, einen Jungen der den Glauben an sich selbst und an die Liebe verloren hat. Aber als die Beiden beginnen Zeit miteinander zu verbringen, bemerken sie das Besondere zwischen ihnen ...

Meine Meinung:
Ich kann gar nicht genau sagen, was ich eigentlich erwartet hatte, als ich das Buch entdeckte. Ich wusste nur, ich will es lesen.
Die Geschichte von Nathalie hat mich gleich sehr mitgenommen und unglaublich berührent, bin ich doch selbst eine Mutter von zwei Teenager-Töchtern.
Manuela Inusa ist es gelungen, die Geschichte von Nathalie und Lucas sehr behutsam zu erzählen, es hat mich sehr berührt und trotzdem war es nicht kitschig.
Eine wunderschöne Erzählung, mit Höhen und Tiefen, mit tiefgründig erzählt und trotzdem unterhaltsam.
Mich hat es jedenfalls sehr bewegt, wie sich die Beiden begegnet sind und soch gegenseitig unterstützten.
Sehr gelungenes Jugendbuchdebüt, absolut empfehlenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2021

Witziges Hörspiel

Und dann kam Juli
0

Zum Hörbuch:
Paul traut seinen Augen nicht, da steht ein Pferd in seinem Garten. Ausgerechnet ein Pferd.
Paul mag keine Pferde, er findet es ganz schrecklich. Alle anderen finden Juli total süß, vor ...

Zum Hörbuch:
Paul traut seinen Augen nicht, da steht ein Pferd in seinem Garten. Ausgerechnet ein Pferd.
Paul mag keine Pferde, er findet es ganz schrecklich. Alle anderen finden Juli total süß, vor allem Mädchen. Die mag Paul auch nicht wirklich. Es gibt nur eine Möglichkeit, das Pferd muss weg und zwar schnellstens.

Meine Meinung:
Eine total witzige Geschichte, von Marius Clarén gelesen und in Szene gesetzt.
Ihm gelingt es sehr gut Spannung aufzubauen, aber er macht das total humorvoll, dazu noch die musikalische Untermalung.
Ich las Juli zwar schon als Buch, aber auch als Hörbuch/Hörspiel ist es ein Genuss. Es macht einfach Spaß.
Der Sprecher haucht den Figuren Leben ein, sie bekommen unterschiedliche Stimmlage, das süüüüüüüüüß der Mädels quietscht mir jetzt noch in den Ohren.
Ein großer Spaß für alle Zuhörer, auch für ältere (;

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.04.2021

Von Oxford in die Welt

Die Erfindung von Alice im Wunderland
0

Zum Buch:
Alice im Wunderland von Lewis Caroll, wer kennt es nicht. Aber wer ist dieser Lewis Caroll, wie kam er auf die Idee mit Alice.
Genau über dieses Phänomen berichtet das Buch.
Von Oxford in die ...

Zum Buch:
Alice im Wunderland von Lewis Caroll, wer kennt es nicht. Aber wer ist dieser Lewis Caroll, wie kam er auf die Idee mit Alice.
Genau über dieses Phänomen berichtet das Buch.
Von Oxford in die weite Welt reiste Alice vor über hundertfünfzig Jahren.

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, ich hatte was anderes erwartet.
Ich liebe Alice im Wunderland. Als Buch und als Film. So war ich dann auch neugierig auf sie Geschichte die hinter dem Buch steckt. Aber es hat mich teilweise gelangweilt und enttäuscht.
Die Illustrationen im Buch sin großartig, man fühlt sich in die Kindheit zurückversetzt, aber am Ende ist es eher ein Buch für wahre Fans. Sehr trocken und emotionslos wird von der Entstehung erzählt, ein paar Worte zu dem Autor, der ja eigentlich Charles Dodgson heißt, wo und wie er aufgewachsen ist.
Für Interessierte durchaus lesenswert. Ich fand es nicht ganz so interessant und habe mich mehr mit den fabelhaften Bildern aufgehalten.