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Veröffentlicht am 07.05.2021

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Aveline Jones im Bann der Hexensteine (2)
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Ich mochte den ersten Band von Aveline Jones unheimlich gerne und so habe ich mich sehr auf Band 2 gefreut. Vermutlich bin ich mit den falschen Erwartungen an das Buch herangegangen, denn irgendwie habe ...

Ich mochte den ersten Band von Aveline Jones unheimlich gerne und so habe ich mich sehr auf Band 2 gefreut. Vermutlich bin ich mit den falschen Erwartungen an das Buch herangegangen, denn irgendwie habe ich etwas anderes Erwartet.

Dies lag wohl daran, dass ich Band 1 wirklich sehr gruselig fand und Band 2 ist mehr dem Alter entsprechend und ich würde es mit gutem Gewissen einem Kind ab 9 Jahren in die Handrücken, was ich von Band 1 nicht sagen kann. Ich glaube, deswegen habe ich einfach ein bisschen mehr erwartet.

Aber, wenn man die Geschichte davon löst, hat man auch hier ein klasse Abenteuer. So machen Aveline und ihre Mutter Urlaub, das Ferienhaus ist ausgerechnet in der Nähe von mysteriöses Steinkreisen, auch Hexensteine genannt. Dort begegnet sie der ominösen Hazel, mit der sich Aveline anfreundet. Doch irgendetwas ist komisch mit Hazel...

Ich liebe den Zeichenstil in dem Buch, es gibt zwar nicht so viele Zeichnungen, aber wenn sind sie ein Highlight und sie visualisieren die einzelnen Szenen vortrefflich. Von mir aus könnte es noch viel mehr von ihnen geben.

Aveline mag ich auch, sie ist ein sympathisches Mädchen, steht auf gruseliges und entdeckt gerne neues. Gleichzeit ist sie auch ziemlich darauf bedacht es den Leuten recht zu machen, so möchte sie Hazel nicht vor den Kopf stoßen, obwohl ihr Bauchgefühl ihr etwas anderes sagt. Die Atmosphäre im Buch spitz sich immer weiter zu und am Ende habe ich gebannt an den Seiten gehangen. Wobei ich gestehen muss, dass ich mir einen bisschen anderen Ausgang erhofft habe, aber vielleicht kommt da noch was, sollte es, was ich sehr hoffe, einen dritten Band geben.

Sehr gefallen hat mir, dass alte Bekannte aus Band 1 wieder auftauchen, besonders auf Harold habe ich mich gefreut. Aber auch sein Onkel hat mich wieder zum Schmunzeln gebracht. Noch erwähnen muss ich das Setting, welches man sich beim Lesen wirklich sehr gut vorstellen kann und das zur gruseligen Atmosphäre beiträgt.

Fazit:
Aveline Jones begeistert nicht nur Kinder. Auch Erwachsene werden ihre Freude mit ihr haben.
Hier bekommt man eine spannende und bisweilen gruselige Geschichte geliefert, die einem unter die Haut geht und auch berühren kann.
Die Illustrationen ist erstklassig und ein kleines Highlight. Genauso wie die sympathische Aveline, die ich ins Herz geschlossen habe.
Ich hoffe wirklich, dass es weiter gehen wird.

Veröffentlicht am 07.05.2021

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Meine krasse Monsterklasse - Gruselschock mit Schottenrock
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Gruselschock mit Schottenrock ist Band 2 der Meine krasse Monsterklasse Reihe von Thomas Krüger und Anton Riedel. Es handelt sich hier zwar um Band 2, aber ich denke, wenn man möchte, kann man auch gut ...

Gruselschock mit Schottenrock ist Band 2 der Meine krasse Monsterklasse Reihe von Thomas Krüger und Anton Riedel. Es handelt sich hier zwar um Band 2, aber ich denke, wenn man möchte, kann man auch gut mit diesem in die Reihe starten.

Band 1, in dem Hannah die geheime Monsterklasse entdeckt hat mir damals sehr gefallen. So wollte ich dann natürlich auch unbedingt Band 2 lesen. Um zu Erfahren wie es mit Hannah, Monique und Frieda weiter geht.

Zunächst muss ich das tolle Artwork loben. Anton Riedel hat das Buch illustriert und man findet auf jeder Seite eine kleine Zeichnung. Manchmal ist es nur ein kleiner Totenkopf, oder der Gesichtsausdruck eines Lehrers. Manch andere Zeichnungen sind wieder größer und zeigen kreative Einfälle zum Beispiel ein Scharf, welches anstatt Hörner, einen Fahrradlenker hat und dieses Scharf ist dann sozusagen ein Hexenbesen, nur in schottisch.

So ist das Buch eine Augenweide, da man auf jeder Seite etwas zu entdecken hat. Die einzelnen Zeichnungen untermalen die Szenen schön und ich habe die Fülle an ihnen wirklich genossen. Was auch an der Kreativität der Ideen lag. Da waren so coole Einfälle dabei, die man auch noch nicht hundertmal gelesen hat.

Das Setting ist, wie man sich bei dem Titel schon denken kann Schottland. Was soll man mehr dazu sagen, Schottland geht immer, besonders wenn es dann noch ein altes Schloss ist. Das hat wunderbar zur gruseligen Monsterklasse gepasst. Die Geschichte dreht sich also um die Klassenfahrt nach Schottland.

Und hier muss ich gestehen, dass mir die Geschichte nicht ganz so gut gefallen hat wie in Band 1. Irgendwie hat mir lange Zeit etwas gefehlt, so ein bisschen ein roter Faden, in die Richtung wo möchte die Geschichte hinführen. Gegen Ende wurde es dann besser und das Thema mit den Fuchsen und dem ganzen drumherum hat mir wieder sehr gefallen.

Nichtsdestotrotz habe ich auch diesen Band wieder gerne gelesen und hatte meinen Spaß dabei. Besonders toll fand ich die vielen Zeichnungen und die kreativen Ideen. Und ich könnte mir gut vorstellen, dass Kinder ab 8 Jahren, die Story stimmiger finden.

Veröffentlicht am 25.04.2021

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Blake - Der Geschmack des Todes
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Lange mussten wir auf Band 2 warten, aber nun ist er endlich da und ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. Zunächst ist es ratsam vorher Band 1 zu lesen, um zusammenhänge zu kennen. Aber wenn man unbedingt ...

Lange mussten wir auf Band 2 warten, aber nun ist er endlich da und ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut. Zunächst ist es ratsam vorher Band 1 zu lesen, um zusammenhänge zu kennen. Aber wenn man unbedingt will, kann man auch mit Band 2 einsteigen, dann fehlt einem aber etwas.

Blake ist ein besonderer Ermittler, denn er gehört nicht unbedingt zu den Guten. Oder kann ein Kannibale ein guter Mensch sein? Ich hege seit Jahren ein Interesse an Serienmördern und der Frage, Wieso macht ein Mensch sowas. Und da trifft Blake genau meinen Geschmack.

Als Leser:in bekommt man hier einen kniffligen Fall geliefert, welchen zumindest ich, nicht so leicht durchschaut habe. Das fand ich klasse, ich wusste nicht schon gleich, worauf alles hinausläuft, sondern wurde wirklich überrascht. Also die Grundstory ist klasse.

Aber für mich lebt diese Reihe von Blake, er ist ein Sonderermittler beim FBI. Was ziemlich cool klingt, aber eigentlich wird er nicht einmal dafür bezahlt. Und außerdem hat er ständig Angst, dass rauskommen könnte, das er heimlich Menschen isst. Ich habe schon andere Bücher über Kannibalen gelesen und im Vergleich, wird das Thema hier nicht besonders eklig dargestellt. Blake ist trotzdem in meinen Augen ein Sympathieträger. Ich mag seinen logischen und analytischen Verstand sehr und auch seinen Humor. Es gab so einige bizarre Szenen, bei denen ich schmunzeln musste.

Was mir nicht so gut gefallen hat, ist die sexuelle Gewalt gegenüber Frauen, die mir zu expliziert beschrieben wurde. Ich verstehe, warum das Thema aufkam, aber für mich hätte man die Beschreibungen kürzen können. Das ist aber auch mein einziger Kritikpunkt. Davon abgesehen fand ich Blake wieder genial und ich hoffe so sehr, dass es bald weiter geht.

Fazit:
Für alle Fans von Dexter. Die nicht davor zurückschrecken, wenn der Protagonist mal einen Happen Menschenfleisch nimmt.
Bizarr, aber auch humorvoll.
Es hat Spaß gemacht, diesen undurchsichtigen Fall mit dem analytischen Blake zu erleben.
TW, die sexuelle Gewalt war mir an manchen Stellen etwas too much.
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 25.04.2021

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Die Erfindung von Alice im Wunderland
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Alice im Wunderland mochte ich schon als Kind und so war ich neugierig auf die Hintergründe. In Die Erfindung von Alice im Wunder Land, Wie alles begann erfahren wie die Hintergründe der Geschichte und ...

Alice im Wunderland mochte ich schon als Kind und so war ich neugierig auf die Hintergründe. In Die Erfindung von Alice im Wunder Land, Wie alles begann erfahren wie die Hintergründe der Geschichte und deren Nachfolger, so wie einiges zum Autor.

Peter Hunt ist Professor für Kinderliteratur, so verwundert es nicht, dass er hinter die Kulissen blicken wollte und dieses Buch geschrieben hat. Ich muss gestehen, der Schreibstil war nicht immer meins. Es liest sich mehr wie ein Lehrbuch, was bei Hunts Hintergrund nicht verwunderbar ist. Der Leserschaft werden allerlei Fakten und Informationen geliefert und diese Fülle an Wissen war für mich bisweilen etwas trocken. Dies lag auch daran, dass der Autor hin und wieder sehr ins Detail ging, was dann in der Summe nicht mehr so fesselnd war und eher etwas anstrengend zum Lesen.

Deswegen würde ich das Buch eher für Fans empfehlen, die wirklich mehr wissen wollen und mit den richtigen Erwartungen an die Geschichte ran gehen. Nämlich, dass man das Buch nicht so locker flockig lesen kann. Wenn man damit aber klarkommt, bekommt man wirkliche viel Wissen geliefert. So wusste ich zum Beispiel nicht, dass Lewis Carroll nur sein Künstlername ist. Oder dass der Struwwelpeter, der mich als Kind traumatisiert hat, eine Parodie, auf die ganzen "Du darfst nicht" Kinderbücher zu der Zeit war.

Ich fand es wirklich sehr interessant zu erfahren was hinter der Geschichte steckt und man erfährt wirklich viel. Untermalt wird der Text von Zeichnungen und Fotos. Diese sind stimmig und passend gewählt. Dadurch, dass der Text wie gesagt eher etwas trocken ist, lockern die Bilder dann immer wieder etwas auf und ich habe mich immer wieder gefreut, wenn ein neues Bild kam.

Fazit:
Empfehlung für alle Alice im Wunderland Fans, die gerne mehr wissen wollen, sei es über die Hintergründe, dem Autor oder auch Bezug zu anderen englischen Kinderbüchern.
Man muss sich aber darauf einstellen, dass man das Buch nicht so locker flockig lesen kann. Da es sehr informativ zum Teil detailliert und dadurch manchmal etwas trocken und fordernd sein kann.
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 22.03.2021

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Das verlorene Buch
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Wer mich kennt weiß, ich liebe die Shadowhunter Welt und insbesondere Malec. So habe ich mich wahnsinnig gefreut, als der zweite Band der Reihe rund um Magnus und Alec bei mir eingezogen ist.

Man könnte ...

Wer mich kennt weiß, ich liebe die Shadowhunter Welt und insbesondere Malec. So habe ich mich wahnsinnig gefreut, als der zweite Band der Reihe rund um Magnus und Alec bei mir eingezogen ist.

Man könnte auch mit Band 2 anfangen bzw. diesen unabhängig lesen, aber zum besseren Verständnis und wegen Spoiler Gefahr würde ich dringend empfehlen vorher Band 1 zu lesen und am besten auch noch die Clockwork Reihe und die City Reihe, sowie die Akademie der Schattenjäger. Man muss dies natürlich nicht, aber wenn man diese nicht vorher kennt, spoilert man sich sehr für wichtige Dinge und sollte man dies nicht wieder vergessen, sind so einige Spannungspunkte, die die Geschichten ausmachen weg.

Nun aber zum Buch. In diesem Band begleitet man nicht nur Alec und Magnus, sondern auch die alte Truppe aus der City Reihe. Es hat Spaß gemacht wieder mit ihnen auf Abenteuer zu gehen, auch wenn ich es schön gefunden hätte, wenn Alec und Magnus mehr im Zentrum gestanden hätten. Irgendwie hätte ich mir mehr Momente mit den beiden zusammen gewünscht. Ich liebe es, wie ihre Beziehung dargestellt wird. Der Umgang der beiden ist so liebevoll und voller Rücksichtnahme.

Es war wie gewohnt witzig, wie die Protagonisten alle miteinander interagieren. Sei es Magnus in Bezug auf Jace mit einem flapsigen Spruch, oder Simon der etwas Sarkastisches von sich gibt. Man merkt deutlich, was für ein tolles Team sie sind, auch wenn sie sich gegenseitig ein bisschen ärgern. Cassandra Clare schafft es einfach wunderbar Charaktere zu erschaffen, die man liebgewinnt und man möchte einfach immer mehr über sie lesen. So auch hier, man kennt die Truppe schon, aber trotzdem ist es nicht langweilig, weil man sie gerne begleitet und Abenteuer mit ihnen erlebt.

Was die Geschichte angeht, konnte sie mich nicht permanent packen, aber da haben die tollen Charaktere drüber hinweggeholfen, sodass trotzdem keine Langeweile aufkam. Ich muss aber auch sagen, dass ich das Buch nicht so durchgesuchtet habe wie andere Shadowhunter Geschichten. Was vielleicht auch einfach daran lag, dass man im groben weiß was passiert, dadurch das die Geschichte in er Vergangenheit spielt, wenn man bei den Reihen aktuell ist. Ich glaube, dies hat für mich etwas die Spannung aus genommen. Es gibt natürlich Actionszenen, wie man es gewohnt ist, aber man weiß halt trotzdem irgendwie wo das ganze hinführt. Nicht weil die Storyline gleich offensichtlich ist, sondern vom großen ganzen meine ich.
4,5 Sterne