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Veröffentlicht am 01.07.2021

Nicht ganz so wie erwartet aber eine trotzdem unterhaltsame Suche

All Our Hidden Gifts - Die Macht der Karten (All Our Hidden Gifts 1)
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Ich fand den Titel und die Beschreibung und das es sich hier um ein Jugendbuch handelt sehr interessant und war dementsprechend neugierig.
Die Autorin ist Journalistin und Autorin und war mir bis dato ...

Ich fand den Titel und die Beschreibung und das es sich hier um ein Jugendbuch handelt sehr interessant und war dementsprechend neugierig.
Die Autorin ist Journalistin und Autorin und war mir bis dato unbekannt.
Auch aus diesem Grund war ich interessiert.

Aus dem Inhalt:

Maeve ist speziell und das ist nicht einfach wenn man in einer Familie voller Genies lebt.
Speziell wie sie ist spielt das Schicksal ihr im Schulkeller Tarotkarten in die Hände.
Und hier kommt ihr Talent zum Vorschein.
Allerdings ist wo Licht ist, ist auch Schatten und als Maeve ihrer Freundin Lily ungefragt die Karten legt und Lily hinterher spurlos verschwindet muss Meave zeigen was sie kann, denn hier sind spezielle Kräfte am Werk.

Meine Meinung:

Das Cover empfinde ich schön gestaltet und es passt zum Buchthema.
Ich war sofort in der Handlung und hatte eine gute Vorstellung nach dem Einstieg.
Natürlich ist die Handlung auch interessant und ich bin gern dabei geblieben da ich ja wissen wollte was steckt hinter allem und wie entwickelt es sich um Lily.
Maeve und die anderen Protagonisten sind vorstellbar, interessant gezeichnet und polarisieren in die eine oder andere Richtung.
Wobei ich es gut fanf das Maeve nicht zu erwachsen erschien denn es ist ja ein Jugendbuch.
Gern mochte ich Fiona als Charakter weil sie sich als gute Freundin entwickelt.
Leider entwickelte sich die Handlung des Buches nicht so wie es erhofft hatte, denn die Spannung um Lilys Verschwinden lies nach und das Lesen war mir erschwert da einige Nebenthemen aufgemacht werden, welche ich zu viel empfand.
Auch wenn die Nebenthemen ihre Bedeutung haben sind hier in dem Buch etwas zu gebündelt und übernehmen zu viel Raum.
Auch wenn die Liebe eine Rolle spielt ist sie für mich gewöhnungsbedürftig geschildert.
Der Schreibstil indem Maeve als Erzählerin agiert ist flüssig und gut zu lesen.
Das Ende ist ok und es bietet die Möglichkeit einer Fortsetzung.

Fazit:

Das Buch ist anders als erwartet und daher empfehle ich das Buch Interessierten weiter, welche mit diesem Fantasy Jugendroman und Nebenthemen keine Probleme haben.
Ich vergebe 3.5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.05.2021

Lebe das Leben…schrankenlos…unersättlich

Die Tänzerin vom Moulin Rouge
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Der Titel des Buches hat mich sehr interessiert, da ich meinen letzten Paris Besuch noch gut in Erinnerung habe.
Und da dieses Buch eine Romanbiografie über eine reale Person der damaligen Zeit erzählt ...

Der Titel des Buches hat mich sehr interessiert, da ich meinen letzten Paris Besuch noch gut in Erinnerung habe.
Und da dieses Buch eine Romanbiografie über eine reale Person der damaligen Zeit erzählt wollte ich das es sehr gern lesen.

Aus dem Inhalt:

Louise Weber wächst in Paris in am Ende des 19. Jahrhunderts als Kind einer Wäscherin auf.
Das Laben ist von Armut geprägt.
Nach dem Verlust des Vaters und dem Weggang der Schwester erkennt sie einmal mehr, dass die harte Arbeit die Existenz kaum sichert und entscheidet sich ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Doch ist es das, was sie erhofft hat?
Lest selbst!

Meine Meinung:

Ich war nicht sofort durch von der Handlung begeistert da sich der Anfang für mich etwas zu trocken zog.
Die gelungene Schreibweise der Autorin in die Handlung und in die geschilderten Verhältnisse zu dieser Zeit hat mich erst etwas später begeistert.
Als ob man selber durch das Pariser Leben gegangen ist.
Herrlich, sich lesend durch das lebendige Pariser Nachtleben zu schlendern.
Die Hauptperson Louise ist eine besondere Person welche polarisiert, ebenso die anderen Nebencharaktere der Handlung.
Der Name „La Goulue“ welcher Louise anhängt passt sehr gut zu ihrer geschilderten Persönlichkeit.
Doch wer hoch fliegt kann auch tief fallen und so ist das Leben um Louise nicht nur eitel Sonnenschein.
Gefallen hat mir auch das einige bekannte Persönlichkeiten der Zeit aufgegriffen werden.
Allerdings sind manche Charaktere in meinen Augen zu viel bzw. unnötig gewesen da sie nicht umfänglich erzählt werden.
Das mag auch daran liegen, dass über Louise eben nicht alles bekannt ist und die Autorin sich der Interpretation bedienen musste, was sich auch bemerkbar macht da dadurch einige Längen vorkommen.

Fazit:

Eine interessante Erzählung über Aufstieg und Fall einer besonderen Person des Pariser Nachtlebens.
Welche ich gern Interessierten empfehlen kann.
Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.03.2021

Leider bin ich nicht völlig überzeugt – trotz des interessanten Themas

Geteilte Träume
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Der Inhalt las sich interessant.
Auch wenn man kaum Beziehungen zu dem Inhalt hat könnte es interessant sein das Buch zu lesen.
Ebenso sollte diese Zeit nicht vergessen werden, daher ist jede Geschichte ...

Der Inhalt las sich interessant.
Auch wenn man kaum Beziehungen zu dem Inhalt hat könnte es interessant sein das Buch zu lesen.
Ebenso sollte diese Zeit nicht vergessen werden, daher ist jede Geschichte die die Erinnerung wachhält interessant für mich.
Somit ein guter Grund das Buch zu lesen.

Aus dem Inhalt:

Knapp nach der Wende erfährt Ingke das sie zu DDR Zeiten als Säugling adoptiert wurde.
Und sie macht sich auf die Suche nach ihren Eltern und ihrer Geschichte welche es in sich hat.
Und mit einem Mal hat sie zwei Familien.
Wie wird sie dieses Wissen verwenden?
Wird sie mit zwei Familien ihren Weg finden? Diese und andere Dinge erfährt man im Buch.

Meine Meinung:

Ich war sehr neugierig auf das Buch, behandelt es doch auch den Blick auf eine deutsche Geschichte welche nicht vergessen werden sollte.
Auch hört man immer mehr von Adoptionen welche zu DDR Zeiten fragwürdig abgewickelt wurden.
Das in einem Roman zu lesen fand ich im Vorfeld interessant.
Der Einstieg in das Buch las sich gut, denn bei dem Versuch ihrer Mutter mit einer Stammzellenspende zu helfen stellt sich heraus, dass die Protagonistin Ingke adoptiert wurde.
Das sie dann aufbricht mehr über ihre leiblichen Eltern zu erfahren ist nachvollziehbar.
Allerdings beginnt ab da eine Reise wo sie immer mehr und mehr die Hintergründe und Personen ihrer zweiten Familie kennenlernt.
Diese Erfahrung teilt der Leser mit ihr.
So haben die vielen Anderen – welche mich Mühe gekostet haben alle zu sortieren- eher einen Hauptanteil, da sie pö a pö ihre Geschichte erzählen.
Auch hatte ich Probleme mit Ingke als Person.
Wenn man derart enttäuscht ist von den Dingen, ist es dennoch schwer zu verstehen, dass sie sich öfters so kindisch- pubertär und wenig feinsinnig verhält.
Denn trotz der Enttäuschung zu wissen, dass sie adoptiert wurde, hatte sie ein gutes Elternhaus.
Im Buch lesen sich einige Dinge interessant und andere wiederum nicht.
Dann der geschilderte Teil der DDR hinterlässt da bei mir nur einen negativen Eindruck.
Im Gegenzug kommt die BRD sehr gut weg.
Aber es gab nicht nur Schatten im Osten und nur Sonne im Westen.
Es waren viele Dinge sehr schlimm und auch menschenverachtend aber ich denke, dass wenn man unterschiedliche Meinungen hört wenn man verschiedene Menschen zu dieser Zeit befragt.
Auch ist die im Buch beschriebene Moral leider eine Einbahnstraße und mit hat mussfallen das andere begangene Dinge aus der Familie heraus welche ebenfalls zu den Straftaten zählen entschuldigt wurden.
Wenn man das unterscheiden kann, und beherzigt das es sich um einen Roman handelt, ist das Buch mit seinen Blick auf die damaligen Zeiten unterhaltsam zu lesen.
Der Schluss hat mich nicht recht überzeugt.
Positiv ist der Stammbaum am Ende des Buches welcher einem hilft den Überblick zu bewahren.

Fazit:
Auch wenn viele Dinge sich so ereignet haben finde ich das Buch nicht so überzeugend wie ich es mir im Vorfelde erhofft hatte.
Vielleicht liest sich das Buch besser, wenn man das System DDR nicht kennt, oder niemanden kennt der dort gelebt hat, da es sonst sehr polarisierten könnte.
Daher möchte ich einem Interessierten die Entscheidung das Buch zu lesen selber überlassen und vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.12.2020

Eine nette mehr fiktive als reale Geschichte

Die Douglas-Schwestern
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Wer kennt sie nicht, diese Filialen mit der türkisen Schrift?
Fast jeder war da schon mal drin und erinnert sich daran.
Auch kannte ich bisher die Autorin nicht.
Gründe genug um sehr neugierig auf dieses ...

Wer kennt sie nicht, diese Filialen mit der türkisen Schrift?
Fast jeder war da schon mal drin und erinnert sich daran.
Auch kannte ich bisher die Autorin nicht.
Gründe genug um sehr neugierig auf dieses Hörbuch zu sein.

Aus dem Inhalt:

Als kleines Mädchen ist Maria von Düften fasziniert und das verfolgt sie.
Daher kommt es später dazu, dass sie mit ihrer Schwester später eine eigene Parfümerie eröffnet.
Das findet leider nicht jeder gut und somit haben sie mit Widrigkeiten zu kämpfen.
Aber im Jahr 1910 eröffnen sie in Hamburg in der Innenstadt die Douglas Parfümerie- ein Start ihres Siegeszuges.

Meine Meinung:

Ich habe gut in die Handlung gefunden was auch an der guten Sprecherin liegt.
Die Stimme ist eingängig, die Sprechpausen werden gut eingehalten und man kann entspannt hören.
Das Thema ist eigentlich auch ein Gutes, nur hätte ich mehr Anlehnung an der Realität erhofft.
Und das liegt hier leider vor- eine größtenteils erfundene Geschichte.
Die beiden Schwestern finde ich gut dargestellt, nur die Liebesdinge nehmen für meinen Geschmack viel zu viel Raum ein.
Die anderen Darsteller finde ich ebenfalls gelungen sie polarisieren und sind vorstellbar.
Das Ende wird in meinen Augen zu schnell abgehandelt.
Was mir wieder gut gefallen hat ist die Beschreibung der Welt der Düfte und alles was damit zusammenhängt.

Fazit:
Mehr eine Liebesgeschichte mit dem Rahmen der Douglas Parfümerie.
Ich empfehle das Buch gern an Interessierte weiter die nicht unbedingt den Wert auf Realitätsnähe verspüren.
Ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.


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Veröffentlicht am 31.12.2020

Ein spezielles Thema - die Ausführung anders als gedacht

Tödliche Gemälde
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Ich wurde auf das Werk aufgrund des interessanten Buchcovers aufmerksam.
Ein Krimi aus dem Kunstbereich? Wow! Da ich aus meiner Erinnerung bisher keinen Krimi dieser Art gelesen habe war ich sehr gespannt.

Aus ...

Ich wurde auf das Werk aufgrund des interessanten Buchcovers aufmerksam.
Ein Krimi aus dem Kunstbereich? Wow! Da ich aus meiner Erinnerung bisher keinen Krimi dieser Art gelesen habe war ich sehr gespannt.

Aus dem Inhalt:

Martin – ein menschenhassender Polizeibeamter führt ein eintöniges Arbeitsleben bis sein Arbeitsalltag plötzlich durch krasse Mordfälle angereichert wird.
Ein durch antike Pfeile durchbohrter Mann, ein enthaupteter Russe – Fälle ohne geringste Spuren oder erkennbares Motiv.
Ihn plagen seltsame Träume.
Als sich nach Jahren ohne Kontakt sein verachteter Bruder Jonas – ein Kunsthändler und Lebemann- meldet.
Und plötzlich gestalten sich Zusammenhänge welche Beweise erfordern.

Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch gelang mir gut, obwohl die Erzählweise teilweise an einen Bericht erinnerte.
Auch fand ich es mal interessant von Anfang an über den Täter Bescheid zu wissen.
Allerdings muss das das Drumherum Gewebte einen fesseln und das geling hier nur teilweise.
Die Charaktere polarisieren und das ordentlich.
Im Buch fanden sich viele Beschreibungen alter Meister und das hat mir sehr gut gefallen.
Man merkt dem Autor eine hohe Sachkenntnis in diesem Bereich an und hat mein Interesse geweckt doch noch das ein oder andere Mal ein Museum zu besuchen.
Viele Beschreibungen der Kulinarik bereicherten die Handlung und das war mir teilweise etwas zu viel des Guten.
Auch die Art und Weisen einiger Beteiligter wie Unfähigkeit (welche man bei der Polizei gerade noch durchgehen lassen könnte- aber nicht bei Leuten vom Fach) oder nicht nachvollziehbare Unterordnung bei Killern.
Auch die Handlung des Täters lässt mich zweifeln denn so ein Täter handelt in meiner Vorstellung für sich allein und erweist keinem anderen Dienste als Erfüllungsgehilfe.
Vielleicht liegt es auch daran das ich eine komplett andere Vorstellung von der Handlung hatte und auch weil ich gern einen anderen Spannungsbogen gehabt hätte.

Fazit:

Daher bin ich ein wenig enttäuscht, denn hier hätte man mehr herausholen können.
Trotzdem würde ich das Buch dem interessierten Leser empfehlen und vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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