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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2021

Zunehmend an Fahrt aufnehmend!

The Watchers - Wissen kann tödlich sein
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Erst gerade eben habe ich das Buch beendet und bin noch etwas überwältigt von diesem Ende.

Vielleicht habt ihr schonmal von den anderen Büchern 'The One' oder 'The Passengers' von diesem Autor gehört. ...

Erst gerade eben habe ich das Buch beendet und bin noch etwas überwältigt von diesem Ende.

Vielleicht habt ihr schonmal von den anderen Büchern 'The One' oder 'The Passengers' von diesem Autor gehört. Bis jetzt habe ich darüber fast ausschließlich nur positive Meinungen gehört und auch wenn ich diese Bücher (noch) nicht gelesen habe, hat sich 'The Watchers' in meinen Augen super spannend angehört.

Es geht um ein Geheimprojekt der britischen Regierung, bei dem bestimmt ausgewählte Menschen Informationen, die unbedingt geheim gehalten werden müssen, mit ihrem Leben beschützen sollen. Doch kann das lange gut gehen?

Ich habe nicht besonders viel erwartet und mich einfach mal auf die Handlung eingelassen, der Einstieg ist mir auch sehr leichtgefallen. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm.
Die Handlung wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt, was ich hier als sehr passend gewählt empfunden habe, da dadurch ein sehr guter Blick hinter jede Handlung der einzelnen Personen sichtbar wurde.

Leider muss ich sagen, dass mich das Buch in der ersten Hälfte des Buches eher so semi gepackt hat. Ich wollte auf der einen Seite zwar sehr gerne weiterlesen, aber auf der anderen Seite war es einfach nicht das, was zu meiner Stimmung gepasst hat. Zumal besonders eine Perspektive ziemlich brutal erzählt wurde.

Doch zu meiner Freude nahm die Handlung ab Seite 300 immer mehr an Fahrt auf und die letzten 150 Seiten konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, so spannend war es. Eine unvorhersehbare Wendung jagte die nächste und tatsächlich gab es auch einige Plotwists, bis zur letzten Seite.
In diesem Buch finden viele verschiedene Menschen und ihre Leben Platz und es hat sehr gut gezeigt, dass die Wahrheit doch oftmals anders sein kann, als man denkt. Auf diese beeindruckende Art hat es mir auf jeden Fall den Kopf verdreht.

Ich plane definitiv, die anderen Bände auch noch zu lesen, da diese Geschichten schon angedeutet wurden und sich genauso interessant anhören.
Dieses Buch kann ich nur für alle Thriller-Leser:innen empfehlen, oder die auf sehr viel Action und verdrehte Wahrheiten stehen.

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Veröffentlicht am 09.06.2021

Super schön, aber das Ende war nicht meins

Ein letzter erster Augenblick
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Das Buch hat sich richtig gut angehört, da es nicht nur eine reine Liebesgeschichte ist, sondern auch einen leicht übernatürlichen Aspekt enthält.

In diesem Buch geht es um Joel, der in Träumen die Zukunft ...

Das Buch hat sich richtig gut angehört, da es nicht nur eine reine Liebesgeschichte ist, sondern auch einen leicht übernatürlichen Aspekt enthält.

In diesem Buch geht es um Joel, der in Träumen die Zukunft von den Menschen sieht, die er liebt und dann auf Callie trifft. Die Probleme, die damit zusammenhängen sind nicht immer einfach, da wirklich jeder Traum von ihm wahr wird und er schließlich von Carrie träumt. Am Ende stellt sich die Frage: Kann Liebe alles überwinden?

Am Anfang dachte ich eigentlich, dass die Protagonisten jünger sind (beide sind circa 35), weshalb es für mich erstmal etwas gewöhnungsbedürftig war, da ich mich nicht sofort mit allen Handlungen und Problemen der Charaktere identifizieren konnte. Doch das störte schon bald gar nicht mehr.
Joel und Carrie lernen sich langsam kennen und ich mochte das Tempo hier sehr gerne, da dadurch der Aufbau der Gefühle füreinander sehr authentisch war. Außerdem wurde das Buch über einen sehr langen Zeitraum erzählt, wodurch auch einige größere Zeitsprünge vorhanden waren, was aber keineswegs verwirrend war. Besonders den Schreibstil mochte ich bei diesem Buch sehr. Er ist sehr angenehm und ich bin schnell durch das Buch geflogen. Es ist so ein „In-einem-Rutsch-durchsuchten-Buch“, da es sich so gut lesen lässt. Ich mochte die leichte Poesie und auch den Einbezug der Natur durch wunderschöne Beschreibungen so gerne.

Callie sowie Joel waren mir sehr sympathisch und ich finde die Entwicklung beider Charaktere absolut toll. Es waren sehr vielschichtige und definitiv liebenswerte Persönlichkeiten, mit all ihren Eigenheiten.
Trotzdem muss ich sagen, dass mir im letzten Teil die Handlung nicht mehr so gut gefallen hat, da sie einfach eine komplett andere Richtung eingeschlagen hat. Ich denke, dass es dadurch schon irgendwie auch lebensecht war, aber das hat mich dann doch ein bisschen enttäuscht. Ich kann dies an dieser Stelle nicht weiter ausführen, da ich sonst spoilern müsste, und das wollen wir ja nicht… :)
Der Kritikpunkt, der für mich persönlich einfach nicht gestimmt hat, wirkt sich auch ein bisschen negativ auf meine Bewertung aus. Trotzdem denke ich, kann ich das Buch guten Gewissens weiterempfehlen. Nur weil das Ende für mich nicht befriedigend war, kann es einem andern Leser oder einer Leserin natürlich gerade gut gefallen.
Definitiv ein schönes Wohlfühlbuch mit einer tollen Geschichte und einem großartigen Schreibstil für Zwischendurch.
3.5/5✨

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Veröffentlicht am 30.05.2021

stärkere Fortsetzung!

numina ZEITENSPRUNG
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Nachdem mich der erste Band der Numina Reihe nicht ganz überzeugen konnte, war ich trotzdem gespannt auf den zweiten.
Tatsächlich hat er mir auch viel besser gefallen! Beide Bücher sind mit ihren jeweils ...

Nachdem mich der erste Band der Numina Reihe nicht ganz überzeugen konnte, war ich trotzdem gespannt auf den zweiten.
Tatsächlich hat er mir auch viel besser gefallen! Beide Bücher sind mit ihren jeweils 200 Seiten nicht besonders dick, allerdings ist das sehr erfrischend, da man das Buch in einem Haps verschlingen kann.

Nachdem der letzte Band mit einem Cliffhanger geendet hatte, setzte hier die Handlung ein wenig später ein. Ich habe eine Weile gebraucht, um wieder in die Story hineinzufinden, da einige Ereignisse schon wieder in Vergessenheit geraten waren, aber das legte sich schnell. :)

Mara ist eine sympathische Protagonistin, deren Handlungen ich größtenteils nachvollziehen konnte.
Sie ist sozusagen die Heldin der Geschichte und entdeckt in diesem Band, welche besondere Gabe sie besitzt. Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle aber nicht so viel sagen, dafür werde ich den Klappentext vom ersten Band in die Kommentare schreiben.

Was ich toll an den Büchern fand, ist, dass die Liebesgeschichte nicht allein im Vordergrund stand. Zwar wird hier oder da eine Anziehung erwähnt, aber das ist keinesfalls zu aufdringlich.
Mara ist übrigens 16 und ich hatte schon manchmal das Gefühl, dass sie sehr gutgläubig ist. Trotzdem mag ich ihre naive – teils auch schüchterne – Art.

Außerdem gab es in diesem Buch sogar einen coolen Zeitreisen Aspekt, das mag ich immer sehr gerne in Büchern. Dieses Stolpern in eine komplett andere Welt, zusammen mit den Buchfiguren und diese zu erkunden ist einfach total spannend.

Trotz dem das Buch so schnell zum Durchlesen ist, lernt man als Leser:in die Nebencharaktere sehr gut kennen. Sie sind mir alle auch sehr sympathisch und ich mag diese Dynamik.

Da die Schrift auch etwas größer ist liest es sich sehr angenehm und der Schreibstil ermöglicht einen guten Lesefluss. Da ich mich so gut wie gar nicht mit der nordischen Mythologie auskenne, war das Buch auch sehr praktisch zum Kennenlernen von genau dieser.

Nur leider fällt es mir noch etwas schwer, die Anziehung zwischen Lando und Mara nachvollziehen zu können. Lando erscheint mir so abweisend, auch wenn ich seine Beweggründe durchaus verstehen kann.
Zudem hatte ich hier so oft das Gefühl, dass die Tragik in brenzligen Situationen nicht bei mir ankam. Die Lösung des Problems war immer super schnell zur Stelle und dadurch flachte die Spannung schnell wieder ab.

Ich persönlich fand diesen Numina Band stärker als seinen Vorgänger, auch wenn mich noch Kleinigkeiten gestört haben. Ein kurzweiliges, aber sehr angenehmes Buch, was ich vor allem jugendlichen Lesern empfehlen kann.
3.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Jugendbuch mit einem Hauch Thriller

Whisper
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Wie auch schon die anderen Jugendbücher der Autorin „Imago“, „Lucian“ und „Isola“ hat mir dieses hier sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist super flüssig und ich habe das Buch sozusagen in einem Rutsch ...

Wie auch schon die anderen Jugendbücher der Autorin „Imago“, „Lucian“ und „Isola“ hat mir dieses hier sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist super flüssig und ich habe das Buch sozusagen in einem Rutsch durchgelesen. Besonders gefällt es mir, dass bei Isabel Abedis Geschichten immer nicht nur einem bestimmten Genre zugeordnet werden können, sondern sie meistens auch noch einen Touch etwas anderes in sich tragen. In diesem Fall waren einige Thrillerelemente enthalten.
Die Rolle, welche das Haus Whisper dabei spielte, hat mich sehr fasziniert. Ich habe es in diesem Buch besonders toll empfunden, was für eine Atmosphäre erschaffen wurde. Diese war unglaublich greifbar und authentisch und ich habe mir beschriebene Orte schnell im Kopf ohne große Probleme vorstellen können. Dabei spielt auch hier wieder eine kleine Liebesgeschichte eine Rolle, welche aber nicht im Vordergrund steht und auch nicht das ganze Buch ausfüllt. Stattdessen kommen wir als Leser:in Stück für Stück dem Geheimnis auf die Spur. Leider muss ich allerdings auch hier anmerken, dass ich bis zum Schluss nicht wirklich warm mit Noa geworden bin. Sie schien mir teilwiese zu impulsiv, zu übertrieben, auch wenn sie als Teenager dargestellt wurde. Genauso wie ihre Mutter, deren Handlungen ich auch nicht immer nachvollziehen konnte. Außerdem war ein großer Teil der Handlung vorhersehbar – wobei ich an dieser Stelle sagen muss, dass dieses Buch natürlich eher für jüngere Leser ist und diese Kritikpunkte da wahrscheinlich noch nicht so ernstgenommen werden. Allerdings alles in allem ein zu empfehlendes Buch mit einigen Schwächen. Das Ende war sehr unvorhersehbar und ein wirklich großartiger Schluss!
3.5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Jugendbuch mit einem Mystery Touch

Whisper
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Wie auch schon die anderen Jugendbücher der Autorin „Imago“, „Lucian“ und „Isola“ hat mir dieses hier sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist super flüssig und ich habe das Buch sozusagen in einem Rutsch ...

Wie auch schon die anderen Jugendbücher der Autorin „Imago“, „Lucian“ und „Isola“ hat mir dieses hier sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist super flüssig und ich habe das Buch sozusagen in einem Rutsch durchgelesen. Besonders gefällt es mir, dass bei Isabel Abedis Geschichten immer nicht nur einem bestimmten Genre zugeordnet werden können, sondern sie meistens auch noch einen Touch etwas anderes in sich tragen. In diesem Fall waren einige Thrillerelemente enthalten.
Die Rolle, welche das Haus Whisper dabei spielte, hat mich sehr fasziniert. Ich habe es in diesem Buch besonders toll empfunden, was für eine Atmosphäre erschaffen wurde. Diese war unglaublich greifbar und authentisch und ich habe mir beschriebene Orte schnell im Kopf ohne große Probleme vorstellen können. Dabei spielt auch hier wieder eine kleine Liebesgeschichte eine Rolle, welche aber nicht im Vordergrund steht und auch nicht das ganze Buch ausfüllt. Stattdessen kommen wir als Leser:in Stück für Stück dem Geheimnis auf die Spur. Leider muss ich allerdings auch hier anmerken, dass ich bis zum Schluss nicht wirklich warm mit Noa geworden bin. Sie schien mir teilwiese zu impulsiv, zu übertrieben, auch wenn sie als Teenager dargestellt wurde. Genauso wie ihre Mutter, deren Handlungen ich auch nicht immer nachvollziehen konnte. Außerdem war ein großer Teil der Handlung vorhersehbar – wobei ich an dieser Stelle sagen muss, dass dieses Buch natürlich eher für jüngere Leser ist und diese Kritikpunkte da wahrscheinlich noch nicht so ernstgenommen werden. Allerdings alles in allem ein zu empfehlendes Buch mit einigen Schwächen. Das Ende war sehr unvorhersehbar und ein wirklich großartiger Schluss!
3.5/5 Sterne

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