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Veröffentlicht am 13.08.2021

Martin Luther einmal anders

Freies Geleit für Martin Luther
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Im Jahr 1521 findet im Worms ein Reichstag statt, der in die Geschichte eingehen wird. Der Augustinermönch Martin Luther ist vorgeladen. Doch er widerruft seine Thesen nicht. Doch dann wir dein Toter in ...

Im Jahr 1521 findet im Worms ein Reichstag statt, der in die Geschichte eingehen wird. Der Augustinermönch Martin Luther ist vorgeladen. Doch er widerruft seine Thesen nicht. Doch dann wir dein Toter in de Stadt gefunden und Luther gerät unter Verdacht. Gemeinsam mit seinem Ordensbruder Petzensteiner flieht er vor den Söldnern. Sie versuchen den wahren Schuldigen zu finden. Doch alle hüten ihre Geheimnisse gut. Die Wahrheit ist immer tiefer vergraben und die Zeit läuft gegen Luther denn seine Feinde wollen ihn auf dem Scheiterhaufen sehen.
In den historischen Quellen gab es Lücken, die die Autoren geschickt genutzt haben um sie mit einem fesselnden Kriminalfall zu füllen, und Fakten und Fiktion zu verschmelzen. Es könnte so gewesen sein, ja vielleicht war es ja auch so.
Meine Meinung
Bei diesem Buch hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Und ich habe es auch nicht bereut, es gelesen zu haben. Dank des unkomplizierten Schreibstils der Autoren, der keine Unklarheit im Text zuließ, konnte ich, ohne Unterbrechung des Leseflusses, dieses Buch leicht und flüssig lesen. Ich war in der Geschichte schnell drinnen. Und ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Luther, der ja vom Erzbischof und vom deutschen Kaiser für vogelfrei erklärt werden sollte, und dem sie jetzt auch noch einen Mord anhängen wollten. Würde er es schaffen, das Gegenteil zu beweisen? Jeder geneigte Leser, der dieses Buch liest, wird es feststellen. Wird feststellen, was passiert ist, und was er als Strafe auferlegt bekommen hatte. Ob das dem entspricht, was damals tatsächlich geschah (Strafe) lasse ich unkommentiert, denn ich fühle mich nicht berufen, es nachzuprüfen. Wichtig ist hier für mich, dass es ein spannendes Buch war, das mir gut gefiel, mich fesselte und auch gut unterhalten hat. Daher von mir eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 03.08.2021

Eine spannende Geschichte

Marvel | Legenden von Asgard – Der Kopf des Mimir
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Der junge Heimdall begibt sich auf einen Weg um Odin und alle in Asgard zu retten.
Eine schlimme Zeit herrscht in Asgard, denn während der Allvater im Odinschlaf gefangen liegt, greifen die Frostriesen ...

Der junge Heimdall begibt sich auf einen Weg um Odin und alle in Asgard zu retten.
Eine schlimme Zeit herrscht in Asgard, denn während der Allvater im Odinschlaf gefangen liegt, greifen die Frostriesen das Land an. Und es ist eine ungewöhnliche Leichtigkeit mit welcher die Krieger agieren. Heimdall ist ein junger kluger Krieger. Er glaubt nicht an einen Zufall, dass Odin schon so lange außer Gefecht ist. Außerdem sind die Riesen viel zu gut informiert. Er dringt in Odins Zimmer ein und stellt fest, dass der Kopf des Mimir verschwunden ist. Seine Schwester Sif begleitet ihn , als er die zehn Welten durchsucht um den Kopf zurück zu holen. Denn nur dann kann Asgard gerettet werden.

Meine Meinung
Bisher habe ich noch kein Buch dieses Autors gelesen. Aber ich mag solche Fantasybücher, die von den Göttern Asgards handeln und ich habe es nicht bereut dieses gelesen zu haben. Es ist in einem unkomplizierten Schreibstil geschrieben, der keine Unklarheiten im Text zulässt. Dadurch wurde auch mein Lesefluss nicht beeinträchtigt ich konnte es leicht und flüssig lesen. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Da auch in Frigga, die Gattin Odins, die seinen Schlaf – obwohl er schon so ungewöhnlich lange dauerte – nicht unterbrechen wollte. Sie hatte Angst, sich seinen Zorn zuzuziehen, denn das Aufwecken war verboten. Aber auch in Heimdall, der das so nicht hinnehmen wollte, weil er eben davon überzeugt war, dass das nicht normal war. Und seine Schwester Sif, stand ihm bei. Wie es den beiden gelang festzustellen, dass Mimirs Kopf fehlte und wie sie den Verfolgern Friggas,, die Ihnen beraten von Amora, einer Zauberin, nicht geglaubt hatte, entkamen um letztendlich um Asgard zu kämpfen, das soll der geneigte Leser bitte selbst lesen. Im Prolog dieses Buches erzählt ein Mann seinem Sohn diese Geschichte, denn er will ihm klarmachen dass Kämpfen nicht einfach nur draufhauen heißt. Dieses Buch war für mich spannend vom Anfang bis zum Ende. Ich habe es sehr gerne gelesen und es hat mich gut unterhalten. Von mir dafür eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 23.07.2021

Berührender Roman

Solange es Schmetterlinge gibt
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Die kleine Familie der Grundschullehrerin Penelope wird durch eine Tragödie auseinandergerissen. Sie lässt ihren Mann allein und zieht sich in ein Schneckenhaus zurück. Die Außenwelt wird ausgesperrt. ...

Die kleine Familie der Grundschullehrerin Penelope wird durch eine Tragödie auseinandergerissen. Sie lässt ihren Mann allein und zieht sich in ein Schneckenhaus zurück. Die Außenwelt wird ausgesperrt. Da entdeckt sie zufällig dass ihre vierundachtzigjährige Nachbarin ein Geheimnis hat. Sie heißt Trudi Siebenbürgen und Penelope freundet sich mit ihr an. Trudi ist freundlich und lebenslustig. Sie lässt es nicht zu, dass sich Penelope weiter vergräbt. Jason ein attraktiver junger Mann ist gerade in das Dachgeschoß des Hauses eingezogen und er zeigt Penelope, dass die Welt nicht stehengeblieben sondern voller Wunder ist.


Meine Meinung
Dies ist ein wunderschöner Roman über eine junge Frau, die eigentlich – nach einem großen Verlust und Schuldgefühlen - fast mit dem Leben abgeschlossen hat. Ich bin in diese Geschichte sehr gut hineingekommen und durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin störte auch keine Unklarheit im Text meinen Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. Hier eben hauptsächlich in Penelope die nach einem großen Verlust fast zugrunde geht und sich vor allem die Schuld daran gibt. Es war Trudis Anliegen und Jasons Aufgabe, sie von diesem Unsinn abzubringen. Was dadurch alles geschah, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Und vor allem was überhaupt alles geschah. Das Buch ließ sich sehr gut lesen, das Lesen hat mir großen Spaß gemacht und ich habe es nicht bereut. Im Gegenteil, ich möchte den Folgeband auch gerne lesen, denn ich fühlte mich durch dieses Buch gut unterhalten. Es gibt vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten und eine Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 12.07.2021

Nicht so spannend wie sonst und am Ende fehlt etwas

Ein Zimmer über dem Meer
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Sie spürt die Felskante und es ist verlockend ihrer großen Liebe in den Tod nachzuspringen. Doch die junge Frau wird zurückgehalten von einer alten Frau, die sie nach Hause mitnimmt. Sie hat ein Haus am ...

Sie spürt die Felskante und es ist verlockend ihrer großen Liebe in den Tod nachzuspringen. Doch die junge Frau wird zurückgehalten von einer alten Frau, die sie nach Hause mitnimmt. Sie hat ein Haus am Meer. Kim erfährt aus einem Tagebuch die Geschichte der stummen Leandra, die genauso verzweifelt war wie sie, allerdings zunächst aus einem anderen Grund. Auch sie wurde von jemandem an den Klippen Cornwalls gerettet. Es war der Leuchtturmwärter der ihr das Leben rettete. Kim ist von Leandras Geschichte berührt, doch gibt es für sie auch eine neue Liebe? Wie sieht es in ihrem Herzen aus?

Meine Meinung
Ich muss sagen, dass dieses Buch eines ist, das mir von Corina Bomann nicht soooo gut gefiel. Was nicht besagt, dass ich es schlecht fände, denn in die Geschichte bin ich gut hin eingekommen. Mein Lesefluss wurde auch nicht von einem Schreibstil unterbrochen, der Unklarheiten im Text zuließ. Im Gegenteil, das Buch ließ sich sehr gut lesen. Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Hier zumachst in Kim, die ihren Verlobten durch einen Unfall verloren hatte und tief um ihn trauerte, so sehr, dass sie sich selbst das Leben nehmen wollte, dachte, sie könne ohne ihn nicht mehr leben. Doch Janet, die alte Dorfbewohnerin versuchte, sie eines Besseren zu belehren. Dann in Leandra, die das Tagebuch geschrieben hatte, und deren Schicksal mich tief berührt hat, ja sogar mehr als Kims. Was mich jedoch störte, ist die etwas fehlende Spannung. Spannung gab es nur wenn Kim das Tagebuch las. Alles was sie selbst betraf kam mir immer etwas lasch vor. Doch es störte mich auch etwas bezüglich des Tagebuchs… Doch was das war, wird der Leser erfahren, wenn er dieses Buch liest, denn lesenswert ist es allemal. Ich habe es gerne gelesen, denn ich lese alle Bücher von Corina Bomann gerne. Doch in diesem Buch fehlte es einfach an Spannung, und die Liebesgeschichte ist auch nicht so ganz ausgegoren. Jedoch kann ich für dieses zwar eine Leseempfehlung aussprechen, aber leider gerade so vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten vergeben.

Veröffentlicht am 30.06.2021

Agentinnen in Frankreich

Die Frauen von Paris
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1946. Grace Healey, eine junge Witwe, findet einen Koffer und darin Bilder von zwölf sehr attraktiven Frauen. Sie findet heraus, dass diese während des Krieges nach Frankreich geschickt worden waren um ...

1946. Grace Healey, eine junge Witwe, findet einen Koffer und darin Bilder von zwölf sehr attraktiven Frauen. Sie findet heraus, dass diese während des Krieges nach Frankreich geschickt worden waren um die Landung der Alliierten vorzubereiten, doch keine von ihnen ist zurückgekommen. Grace versucht das Rätsel zu lösen und stößt auf tragische Geschichten.
1943. Marie bringt ihre Tochter von den Bombenangriffen in London auf das Land in Sicherheit. Um genug Geld zu verdienen nimmt sie die angebotene Stelle zum ersten Mal als weibliche Agentin mit noch anderen Frauen im besetzten Frankreich nach vielem Überlegen an. Der Plan scheint zunächst aufzugehen. Doch dann wird Marie klar, dass es einen Verräter in ihren Reihen geben muss.
Dies ist ein bisher unbekanntes wahres Kapitel des Zweiten Weltkriegs über den bemerkenswerten Mut der Frauen, die im Verborgenen halfen, den Krieg zu gewinnen.

Meine Meinung
Dies ist das erste Buch das ich von dieser Autorin lese. Ich habe auch nicht bereut, es gelesen zu haben, denn dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin wurde mein Lesefluss durch unklare Worte im Text nicht unterbrochen. Das Buch heißt ‚Die Frauen von Paris‘ was mir nicht so ganz passend erscheint, auch wenn es von Frauen handelt, die in Frankreich eingesetzt worden waren. Allerdings handelt es nur sporadisch von Paris! Aber es geht in dem Buch ja nicht um den Titel, sondern um den Inhalt und ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Eleanor Trigg, die die Frauen rekrutiert hat, die beweisen wollte, dass Frauen im Krieg genauso viel erreichen konnten wie Männer. In Marie, die von ihr rekrutiert worden war, gerade weil sie so perfekt französisch sprach. Und die die schwere Ausbildung beinahe aufgegeben hätte. In Grace, die in einem Koffer Bilder fand und dem nachgehen wollte, wer die darauf abgebildeten waren. Das Buch ist spannend und fesselnd geschrieben. Und es beruht auf wahren Begebenheiten, auch wenn vieles darin fiktiv ist. Was mir jedoch darin fehlt, ist ein Personenverzeichnis bzw. ein Glossar. Mich hätte interessiert, welche dieser Personen vielleicht tatsächlich gelebt habe, und welche fiktiv sind. Zwar hat die Autorin in einer Anmerkung am Ende des Buches einiges erklärt, doch ich finde das reicht nicht ganz. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Und ich empfehle es gerne weiter, vergebe jedoch nur vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.