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Jessica_Diana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2021

inhaltlich langweilig und blass

Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland
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Meinung
Die Geschichte von Peter Pan bietet für mich viel Spielraum für den Einfluss von Dunkelheit und Düsternis. Nachdem ich kürzlich einen anderen Titel mit dieser Materie gelassen habe waren die Erwartungen ...


Meinung
Die Geschichte von Peter Pan bietet für mich viel Spielraum für den Einfluss von Dunkelheit und Düsternis. Nachdem ich kürzlich einen anderen Titel mit dieser Materie gelassen habe waren die Erwartungen sehr hoch. Zumal die Geschichte von Captain Hook auf den ersten Blick sehr vielversprechend klingt.

Der Einstieg in die Geschichte war leicht und die ersten Worte von Jamie gingen mir unter die Haut. Christina Henry hat einen sehr vielseitiigen, aber dennoch schattenähnlichen Peter Pan geschaffen, der nicht im ersten Moment für mich greifbar war. Nach und nach kam Licht in das Dunkle, man konnte die Zusammenhänge nachvollziehen, aber dieser letzte Funke hatte mir die ganze Zeit während des Lesens gefehlt.

Der Inhalt ist düster, er ist dunkel, bietet auch große Überraschungen hinsichtlich der Verkettung von Neu und Alt, aber ebenso verspürte ich beim Blättern durch die Seiten eine große Portion an Langeweile. Szenen bei denen ich das Adrenalin hochpochen hörte ebbten ziemlich schnell ab. Charaktere über deren Erscheinen ich mich gefreut habe entpuppten sich als trist und flach. Mir ist bewusst, dass der Fokus auf Jamie alias Captain Hook und Peter Pan liegt, aber dennoch waren mir die restlichen Facetten des Buches zu oberflächlich gehalten.

Der große Pluspunkt war für mich um ehrlich zu sein das Ende. Es war auf der einen Seite geprägt von Erstaunen, aber ebenso passte es auch irgendwie zu dem Bild, welches man sich von den Beiden gemacht hatte. Dieser machte das Buch für mich rund und sorgte dann final doch für einen stimmungsvollen Abschluss.

Fazit
Über die Gestaltung mit Buchschnitt und Co brauchen wir gar nicht reden. Inhaltlich war mir das Buch an der ein oder anderen Passage zu blass. Man konnte zwar die Verbindungen zwischen den beiden Hauptcharaktere gut nachvollziehen, sich voller Tatendrang in diese hinein versetzen, aber der Funke "Begeisterung" wollte nicht gänzlich bei mir ankommen. Aus diesem Grund 3.5 von 5 Sternen

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2021

Andere Erwartungen

All Our Hidden Gifts - Die Macht der Karten (All Our Hidden Gifts 1)
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Meinung
All our hidden gifts war ein Titel bei dem ich sehr hohe Erwartungen hatte. Die Materie der Hauptthematik bietet viel Spielraum und ich war gespannt auf die Umsetzung zwischen den Buchdeckeln. ...

Meinung
All our hidden gifts war ein Titel bei dem ich sehr hohe Erwartungen hatte. Die Materie der Hauptthematik bietet viel Spielraum und ich war gespannt auf die Umsetzung zwischen den Buchdeckeln.

Als Leser wird einem der Einstieg in die Geschichte sehr leicht gemacht. Man ist direkt mitten im Geschehen, die Charaktere wirken authentisch und benahmen sich ihren Alter entsprechend.

Maeve ist die taffe Hauptprotagonistin. Roe ist der Symphatisiant des Gespanns und Fiona war für mich die heimliche Heldin aus dem Buch- sie war locker, hilfsbereit und vor allem eine gute Freundin.

Auch die Spannung, das Adrenalin, welches eine Suche mit Hürden und Geheimnisse mit sich bringt war hier zunächst allgegenwärtig.

Im Verlauf verlor die Handlung jedoch für mich ihren Fokus. Zu viele Themen wurden plötzlich zu einem Mittelpunkt, Knall auf Fall folgte ein Ereignis dem nächsten. All diese neuen Schwerpunkte waren zwar wichtig um die Zusammenhänge vollständig greifen zu können, aber nahmen für mich persönlich zu viel Raum ein. Stellenweise wurden diese neuen Bereiche sehr oberflächlich behandelt, andere gingen sehr ins Detail - es fehlte eine klare Linie.

Fazit
All our hidden gifts zeichnete sich vor allem durch eine Grundidee aus, die meine Neugier beflügeln konnte. Insgesamt wurden mir aber zu viele unterschiedliche Bereiche aufgearbeitet, die den Anteil an Fantasy und Spannung verschwindend gering wirken ließen. 3.5 von 5 Sternen ❤

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Veröffentlicht am 25.06.2021

sehr detailliert

Die goldene Göttin - Das Schwert der Wahrheit
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Meinung
Mir fällt es schwer diesen Titel zu bewerten, insbesondere nachdem ich kürzlich erfahren habe, dass der Autor verstorben ist. Besonders Kritik möchte man da nur sehr ungern loswerden, aber ich ...

Meinung
Mir fällt es schwer diesen Titel zu bewerten, insbesondere nachdem ich kürzlich erfahren habe, dass der Autor verstorben ist. Besonders Kritik möchte man da nur sehr ungern loswerden, aber ich hoffe sehr, dass ihr trotz meiner kritischen Worte zu der Geschichte greifen werdet.

Das Cover ist schlicht und elegant gestaltet und verlockte mich regelrecht dazu zu greifen. Mir sprang die Optik direkt ins Auge und dieses Spiel vom schwarzen Hintergrund mit goldenen Ornamenten/Schrift gefällt mir sehr.

Inhaltlich erwartet uns eine Novelle, in der viel Liebe zum Detail steckt, was man in der Regel bei dieser Schreibart weniger erwarten würde. Bei all den Details gingen mir die Protagonisten ein wenig unter. Sie wirken im Vergleich zum Setting, der Handlung sehr schwach und es war schwierig mich vollständig auf das Werk einzulassen. Im Verlauf begleitet man Richard ein Charakter, den ich bis zum Ende nicht gänzlich greifen konnte. Auch, wenn das ein oder andere von ihm durchsickert hat man das Gefühl es würde eine wichtige Information von ihm fehlen, um ihn voll und ganz verstehen zu können.

Der Stil des Autors ist sehr prägnant, flüssig, kurzweilig, aber eben auch bildlich. Hier und da hätte ich mir ein wenig von diesem Informationsfluss gewünscht, um die Story auf mich wirken lassen zu können. Dennoch oder vielleicht auch gerade deswegen wird man neugierig auf die Nachfolgebände.

Fazit
Die goldene Göttin war für mich ein zwiegespaltener Auftakt, welcher jedoch nicht die Lust auf die Reihe genommen hat. Es ist ein Buch, welches inhaltlich sehr detalliert ist und die Emotionen bzw. Hauptpersonen etwas auf der Strecke bleiben. Aus diesem Grund 3,5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 22.05.2021

Schöne Adaptionen

Märchenwaldchronik: Band 1
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Meinung
Es war einmal anders. In diesem Buch tummeln sich Adaptionen von drei unterschiedlichen Autorinnen, welche gemeinsam bekannte Märchen auf den Kopf stellen. Jede einzelne Geschichte enthält bekannte ...

Meinung
Es war einmal anders. In diesem Buch tummeln sich Adaptionen von drei unterschiedlichen Autorinnen, welche gemeinsam bekannte Märchen auf den Kopf stellen. Jede einzelne Geschichte enthält bekannte Züge der klassischen Erzählungen, aber ebenso auch viel Neues, sodass man auf der ein oder anderen Seite überrascht wurde.

Bei den ersten beiden Märchen handelt es sich um Rumpelstilzchen und Hänsel und Gretel, welche im neuen Glanz erstrahlen durften. Mir haben diese Interpretationen sogar einen ticken mehr gefallen, als die originale da beispielsweise die Emotionen mehr in die Tiefe gingen und ich als Leser das Gefühl bekam die unterschiedlichen Facetten besser greifen zu können.

Die letzte Stpry handelte von Selkies und hatte einen leicht exotischen Touch. Im großen und ganzen hat sie mir gefallen, aber sie passte nicht wirklich zu den anderen Handlungen und tanzte somit dezent aus der Reihe. Als Leser habe ich mich schlichtweg auf eine gewisse Art von Märchen eingestellt und nach dem Lesen der beiden auch Vordtellungen von der letzten gehabt, welche dementsprechend nicht gänzlich erbracht werden konnten.

Fazit
Das Buch ist definitiv ein Eyecatcher und das Konzept gemeinsam ein solches Werk zu erarbeiten ließ mein Herz höher schlagen. Auch Die unterschiedlichen Interpretationen konnten mich größtenteils begeistern. Aus diesem Grund 4 von 5 Sternen ❤

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Veröffentlicht am 10.05.2021

Komplexe Geschichte

Lichttrinker
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Meinung
Bei diesem Titel hat mich mal wieder im ersten Moment das Cover gelockt, aber ebenso schrie auch der Klappentext mir förmlich entgegen "Lies mich".

Eines vorweg ist es definitiv kein Buch Buch ...

Meinung
Bei diesem Titel hat mich mal wieder im ersten Moment das Cover gelockt, aber ebenso schrie auch der Klappentext mir förmlich entgegen "Lies mich".

Eines vorweg ist es definitiv kein Buch Buch zwischendurch und auch wenn ich ein Fan davon bin Bücher am Stück zu lesen müsste ich dieses ab und an schlichtweg zur Seite legen. Die Handlung ist sehr komplex und im Verlauf lernt man einige Charaktere kennen, die es zunächst einmal zuzuordnen gilt.

Am meisten gefallen haben mir die humorvollen Einschübe und die stellenweise gruseligen Szenen, die dem Cover so im Endeffekt gerecht wurden. Was die Protagonisten angeht fiel es mir schwer eine gewisse Nähe aufzubauen. Es stand eher das rundherum in Fokus, das bildliche beschreiben des Setting und der Vorkommnisse anstelle der Emotionen, welche mit den Ereignissen eintraten. Wer mich kennt weiß, daß mir die Personen oft wichtiger sind als die Story und ich mich gern in die Menschen hinter die Zeilen hinein versetzen möchte, das gelang mir hier erst in den letzten Zeiten und war somit ein kleiner Wermutstropfen.

Inhaltlich wurde ich von der Komplexität im ersten Moment überrannt, war stellenweise sogar überfordert. Aber die Geschichte hat dennoch auf ihre ganz eigene Art und Weise mein Leserherz zum Teil für sich gewinnen können. Es war für mich etwas Neues, ich wurde überrascht und wusste nicht wohin mich die Reise führen würde.

Fazit
Lichttrinker hatte für mich seine Stärken und Schwächen. Allerdings gefiel mir die Handlung an und für sich, aber von den Charakteren erhoffe ich mir in den
Folgebänden etwas mehr Herz. Aus diesem Grund 3.5 von 5 Sternen ❤

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