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Veröffentlicht am 11.07.2021

Erstaunliche und spannende Dystopie!

Das Billardcafé
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Der Schreibstil ist gut zu lesen und spannend – durch den ganzen Roman – und der Sprachstil auf hohem Niveau.

Das Cover hatte mich zu Anfang etwas skeptisch gemacht, wirkt er doch eher etwas Comichaft. ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und spannend – durch den ganzen Roman – und der Sprachstil auf hohem Niveau.

Das Cover hatte mich zu Anfang etwas skeptisch gemacht, wirkt er doch eher etwas Comichaft. Man sieht „Das Billiardcafe“ (Namensgebend) und ein Hochhaus. Davor ein Mann nur als schwarzer Umriss – der unscheinbare Mann. Aber es passt sehr gut zum Roman.

Der Klappentext macht neugierig auf eine spannende Dystopie deren Schauplatz „quasi“ vor unserer Haustür liegt.

Fazit:
Da ich absoluter Dystopie Fan interessierte mich der Roman, denn er spielt in einer gar nicht mehr so weiten Zukunft in Deutschland. Es gibt nur noch Megastädte, Leben auf dem Land nicht erlaubt. Der angebliche Wohlstand endet meist um die Ecke rum – verschwimmende Gesetze und aktive Unterwelt.
Und dann gerät ein unscheinbar aussehender Mann zwischen die Fronten eine augenscheinlichen Bandenkrieges, nur mit viel Glück überlebt er. Mit dem Versprechen ein streng geheimes Paket zu schmuggeln, beginnt ein Abenteuer – denn er ist nirgends mehr sicher – der Inhalt ist hochbrisant und gefährlich.

Wir werden im Roman immer wieder in einen Wechsel von Wahrheit und Fiktion gezogen. Dem Autor scheinen durch Recherche, diverse Hintergründe der „Dienste“ von Ost und West bekannt zu sein. Grenzen scheinen bisweilen schwimmend. Wie immer wird es Stimmen geben, die hier vom „schwurbeln“ und „Aluhut Träger sprechen“ würden. Aber ob der Blick, den man Hinter Kulissen des offensichtlichen wagt, einen gleich dazu machen?

Die Orte der Handlung sind gut beschrieben und wirken real, so dass man gut an der Seite des unscheinbaren Mannes dieses Erleben kann. Auch die hin und wieder leicht erotischen Anspielungen (weltliche Ausschweifungen) haben mich nicht gestört. Auch humorvolle und sarkastische Andeutungen nicht – könnten ab und an von mir kommen.

Für mein Empfinden eine interessante spannende und ideenreiche Dystopie, sprachlich hohes Niveau aber dennoch gut zu lesen – aber auch nachdenklich machend. Von mir 5 Sterne die verdient sind.

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Veröffentlicht am 09.07.2021

Würdiger Abschluss der Reihe und das Schicksal findet immer einen Weg („Fatum viam invenit“)!

Wenn die Nacht stirbt und die Zeit still steht
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Der Schreibstil ist spannend und man kann sich gut in die Personen einfühlen. Modern und gut zu lesen.

Das Cover zeigt eine junge Frau mit schwarzen offenen Haaren. Vor einem recht blauen Hintergrund. ...

Der Schreibstil ist spannend und man kann sich gut in die Personen einfühlen. Modern und gut zu lesen.

Das Cover zeigt eine junge Frau mit schwarzen offenen Haaren. Vor einem recht blauen Hintergrund. Etwas weiter unten liest man den Titel „Wenn die Nacht stirbt und die Zeit stillsteht“ darunter ist eine fliegende Krähe / Rabe dargestellt – die sich auf allen 4 Covern der Reihe wiederfindet.

Der Klappentext macht neugierig auf den finalen Band der Reihe um die Hexe Read.

Fazit:
Nach dem sie mit ihren Freunden endlich wieder vereint ist versuchen sie die Pläne der bösen Königin zu durchkreuzen, Hexenjäger und Verräter machen die Aufgabe nicht leichter, aber auch nicht unmöglich. Allerdings hinterfragt Read ihr Dasein als Hexe.
Wird es ihnen gelingen die böse Königin zu besiegen? Und was muss read noch entscheiden?

Wir konnten ein letztes Mal mit Read und ihren Freunden mitfiebern, mitbangen und mitleiden – aber die Hoffnung stirbt ja als letztes. Wir erleben Abenteuer und Gefahren, Hoch und Tiefs, Ängste und Emotionen. Alles in allem ein würdiges Finale und Abschluss der Reihe.

Allerdings muss ich leider gestehen mit Read bin ich in der ganzen Reihe nicht so recht warm geworden, mit den anderen Protagonisten schon, sie hätte ich gerade in den ersten Bänden gerne mal an die Wand geschubst. Als Freundin wäre sie mit Sicherheit nicht meine – man muss die Hauptprotagonisten nicht unbedingt lieben oder „toll“ finden.

Alles in allem sehr gelungen: mit einem ansprechenden Cover, neugierig machenden Klappentext und einem spannenden Jugendroman (und nicht nur für diese). Ein Lese Spaß nicht nur für Freunde von Hexen und magischen Internaten – 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 05.07.2021

Betrug und schöne Überraschungen sowie eine Suche!

Federn über London 3
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Der Schreibstil ist modern, spannend, fesselnd und fantastisch – typisch für die Autorin was sie uns schon in anderen Reihen bewiesen hat.

Das Cover ist in sehr hellen Farben gehalten, Beige und Weiß. ...

Der Schreibstil ist modern, spannend, fesselnd und fantastisch – typisch für die Autorin was sie uns schon in anderen Reihen bewiesen hat.

Das Cover ist in sehr hellen Farben gehalten, Beige und Weiß. Es zeigt einen Engel mit geöffneten dunklen Flügeln über den Dächern von London. Sehr passend zum Romaninhalt und den Protagonisten.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Fortsetzungsband dieser neuen Fantasy Reihe.

Fazit:
Ihr habt schon mitbekommen dies ist nicht der erste Roman der Autorin den ich gelesen habe, immer wieder kann sie mich mit ihnen überzeugen und fesseln. So auch mit dieser neuen Reihenfortsetzung die ich nicht verpassen wollte.

Beim Thema Engel bin ich immer erstmal skeptisch, ich mag halt nicht diese christliche Verklärung selbiger, da habe ich sogar keine Lust drauf. Und ich war schon von Band 1 - 2 angenehm überrascht.

Auf der einen Seiten haben wir Schutzengel sie bewahren Menschen vor Schaden. Todesengel, eine eher seltene Gattung, sie begleiten die Seelen zum Seelentor. Dann gibt es noch gebrochene und gefallene Engel. Noch zu erwähnen wären die Vellas, gefallene Sterne, die ihre Macht den Engeln zu Verfügung stellen. Das alle bietet den Grundstock der Handlung, quasi das Setting

Auch nach dem Verschwinden der Direktorin kommen die Engel nicht zur Ruhe. Sie hat das Chaos erweckt und wenn man es nicht aufhält, bedeutet es den Tod für Engel und Menschen gleichermaßen – London würde nicht mehr existieren.

Aber auch zwischen den Protagonisten finden sich Paare, durch Betrug oder ein Herz, wird sich herausstellen. Auf jeden Fall bleibt die Handlungsweise von Lasallas und auch Daimion undurchsichtig.

Und auch Cleare muss sich neuen Herausforderungen stellen und sich besser kennenlernen. Wird sie ihre Kräfte einsetzen können, um das Chaos zu bannen? Und für welchen Mann schlägt ihr Herz?

Geschrieben ist der Roman aus der Sicht von Clear, Ease, Lance und Aura. Man bekommt so einen guten Einblick in die Gedanken der Protagonisten und zu den Geschehnissen. So kann man, Sorgen und Kummer, Freude und Kameradschaft, vielleicht auch mehr, noch besser nachvollziehen. Die Kapitel beginnen immer mit den Namen aus wessen Sicht es geschrieben ist. Der Text wird mit kleinen Zeichnungen, Handzeichen zu den Vellas, aufgelockert.

Die Protagonisten sind trotzdem sie sehr unterschiedlich sind, einfach toll und man schließt sie schnell ins Herz. Am meisten haben mich allerdings Zerus und Sonas beeindruckt – lesen. Nicht zu vergessen der begeisternde Schreibstil der Autorin die uns ja schon aus der „Melody von Eden“, „Azur“, „Mederia“ und der „Greifenreiterin“ Reihen bekannt ist.

Viel zu schnell war der Fortsetzungsband gelesen und nun heißt es warten, bis Band 4 Überleben im August erscheint. Für mich ein klare Leseempfehlung zu einer gelungenen spannend fantastischen Reihe, weit ab von der sonstigen Vorstellung von Engeln. Gerne vergebe ich für Band 3 auch wieder 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 04.07.2021

Vlad als Geschichtenerzähler: spannend bis brüllend komisch!

Memento Monstrum (Bd. 1)
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Der Schreibstil ist bildhaft und reichlich beschreibend, es kann gut in Wort und Bild erfasst werden – und kindgerecht, zum Vorlesen uns Selberlesen.

Cover: Optisch ist das Buch ein Schmuckstück, das ...

Der Schreibstil ist bildhaft und reichlich beschreibend, es kann gut in Wort und Bild erfasst werden – und kindgerecht, zum Vorlesen uns Selberlesen.

Cover: Optisch ist das Buch ein Schmuckstück, das immer wieder gerne ansieht und in die Hände nimmt. Mit Prägung, goldenen Akzenten und glänzendem Lack. In der Bildmitte sehen wir Vlad und rundherum die Protagonisten seiner Geschichten und Abenteuer.
Im Inneren laden größere (teils komplette Seiten) und kleine Illustrationen – passend zum Inhalt und lassen einen noch tiefer in die Geschichten eintauchen.

Fazit:
Obwohl ich weit außerhalb der Zielgruppe liege, konnte ich in der Buchhandlung nicht an diesem Buch vorbei. Die Monster sind nur zum in Herz zu schließen gedacht.

Die Geschichten und Abenteuer (es sind mehrere) die der liebe Vlad zum Besten gibt sind spannend, voller Humor (zum Brüllen komisch) – einfach nur wunderbar. Die eigentlichen Geschichten sind immer in rot angedruckt. Man sieht sofort auch optisch den Unterscheid zwischen den Erinnerungen und dem was er aktuell seinen Enkeln erzählt.

Vlad (eigentlich Graf Dracula) der sonst eher zum Fürchten ist kommt hier ganz als recht liebevoller und begeistert Opa und Geschichtenerzähler daher, noch mehr lässt er alle an seinen Erinnerungen teilhaben.

Es stecken so viele wunderschöne Botschaften in dem Buch: keine Vorurteile gegen andere egal wie sie sind, auch hinter die Fassade zu schauen. Und das bevor man Urteile fällt! Einfach offen zu bleiben für Neues oder Neue, Träume zu leben, mutig füreinander einzustehen.

Für mich ist das Buch Optisch und inhaltlich einfach nur gelungen, kleine und auch große Gruselfans werden ihren Spaß daran haben. Er wird bestimmt mehr als einmal in die Hände genommen und gelesen. Eine Leseempfehlung für eine Hausbibliothek, es ist wohl auch als E-Book erhältlich, wobei dann der optische Eindruck auf der Strecke bleibt. Und von mir für 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 29.06.2021

Debütroman mit einer gelungenen Mischung aus Dystopie und Science-Fiction!

Omega
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Der Schreibstil ist gut zu lesen und man kann sich nach den Umschreibungen gut die Szenen, das Setting und die Protagonisten vorstellen.

Das Cover ist in Brauntönen aller Art gehalten und zeigt eine Wüstengegend. ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen und man kann sich nach den Umschreibungen gut die Szenen, das Setting und die Protagonisten vorstellen.

Das Cover ist in Brauntönen aller Art gehalten und zeigt eine Wüstengegend. Man sieht Ruinen im Hintergrund – die Vermächtnisse der Alten und im Vordergrund eine beschädigte große Metallkugel. Was es mit der auf sich hat, erfährt man in der 2.Hälfte des Romans – der Titel hat damit zu tun. Es passt super zum Roman und seinem Inhalt, gibt ihn gut wieder.

Der Klappentext verspricht viel interessante Handlung und die erfüllt der Roman.

Fazit:
Schon der Prolog ist sehr gut und wirft uns mitten ins Geschehen – er ist überraschend emotional.
Das Setting spielt in einer fiktiven Zukunft unserer Erde, genauer 2188. Die Landmasse besteht zu sehr großen Teilen nur noch aus Wüsten, in denen die Millionenstädte wie ausgebleichte Gerippe herausragen – Zeugen der Vergangenheit. Also ist die Erde unbewohnbar für uns Menschen geworden. Die letzten Menschen ernähren sich von dem was sogenannte Sucher in den Ruinen finden und das mehr schlecht als recht. Ray ist ein Sucher und als er ein unbekanntes Signal in der Wüstet ortet macht er sich mit Sarah (aus der Stadtwache) und Logan (einem Aussteiger) auf die Suche. Gemeinsam stoßen sie auf ein Geheimnis und gehen auf eine Reise, die nicht nur ihre Zukunft, sondern die aller Menschen verändern wird.

Der Roman ist superspannend, und überrascht mit immer wieder neuen Entdeckungen, Geheimnissen und Wendungen. Auch die Protagonisten, allen voran Sarah, können überzeugen und sind sympathisch. Ich kam mir nach wenigen Seiten vor, als ob ich den Weg mit ihnen gehen würde, die Reise und weiteres mit ihn erleben würde – quasi ein Teammitglied wäre.
Ray hat ein Geheimnis und hat Angst Sarah davon zu erzählen, auch hat er an seine Vergangenheit keine Erinnerung mehr.
Logan ist ein Aussteiger der, bis Sarah und Ray zu ihm stoßen eigentlich nur vor hat das Leben in vollen Zügen zu genießen, solange es geht.

Ein äußerst spannender und Ideenreicher Roman, ich wollte nur am Stück weiterlesen, um zu wissen, wie es weitergeht mit den Protagonisten – für eine Debütroman echt überraschend. Auch das Cover passt wie die Faust aufs Auge. Er wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben und ich wüsste gerne, ob es gelingt, was die Protagonisten sich zum Ziel gesetzt haben: die Erde und die verbliebenen Menschen zu retten – um wieder für alle ein Lebenswertes Umfeld zu schaffen.
Ich vergebe gerne 5 Sterne für den Roman und hoffe auf weiteres aus der Feder des Autors lesen zu können.

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