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Veröffentlicht am 22.09.2021

Ermittlungen in Venedig

Tod am Canal Grande - Ein Fall für Jackie Dupont
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Inhalt übernommen:

Venedig im Sommer 1921. Der attraktive Adlige Christopher restauriert in einer berühmten Kirche ein Gemälde von unschätzbarem Wert. Doch seine Arbeit wird jäh unterbrochen, als Jackie ...

Inhalt übernommen:

Venedig im Sommer 1921. Der attraktive Adlige Christopher restauriert in einer berühmten Kirche ein Gemälde von unschätzbarem Wert. Doch seine Arbeit wird jäh unterbrochen, als Jackie Dupont auftaucht: Die Privatdetektivin mit Vorliebe für edlen Diamantschmuck und ungewöhnliche Ermittlungsmethoden behauptet, in der Kapelle sei in der vergangenen Nacht eine Frau ermordet worden. Mehrere Indizien sprechen eindeutig dafür – doch von der Toten fehlt jede Spur. Gemeinsam machen sich die beiden in der sommerlichen Hitze der Lagunenstadt auf die Jagd nach Leiche und Mörder – nicht ahnend, dass sie selbst längst in allergrößter Gefahr schweben ...

Meine Meinung:

Es war für mich das erste Buch dieser Reihe, insofern waren mir die Protagonisten bisher nicht bekannt. Ich hatte jedoch nicht den Eindruck, dass mir wesentliche Informationen gefehlt haben.

Leider konnte ich mich weder mit den Protagonisten, noch den anderen Personen wirklich identifizieren,was mein Lesevergnügen etwas eingeschränkt hat.

Obwohl das Buch durchgehend spannend war,es gab keine nennenswerten Längen und eine überraschende Auflösung hatte,konnte es mich nur mäßig begeistern.

Veröffentlicht am 25.08.2021

Auf La Gomera lebt man gefährlich

Dünenzorn
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Laura Mars reist nach La Gomera. Sie ist dem Hilferuf ihres Vaters gefolgt: Lauras Stiefmutter Ramona ist entführt worden, Mischa vermutet die lokale Drogenmafia dahinter. Dann wird ...

Inhalt übernommen:

Laura Mars reist nach La Gomera. Sie ist dem Hilferuf ihres Vaters gefolgt: Lauras Stiefmutter Ramona ist entführt worden, Mischa vermutet die lokale Drogenmafia dahinter. Dann wird nach einer Alt- Hippie-Party eine Leiche angespült – und Laura ahnt man Schreckliches.

Mischa engagiert Privatdetektiv Alfredo Díaz.Dem traut Laura anfangs nicht so recht über den Weg. Bis die beiden gemeinsam auf Teneriffa und Gran Canaria zu ermitteln beginnen – und sich dabei zwischen schwarzem Lavasand, schroffen Landschaften und verlockenden Inselspezialitäten näherkommen …..

Meine Meinung:

Die Geschichte begann spannend,man lernte die Protagonisten kennen und erfuhr einiges über Land und Leute.Die Landschaftsbeschreibungen waren so angelegt, dass man ein gutes Bild vor Augen hatte.Neben den Geschehnissen auf La Gomera gab es immer wieder Einschübe,welche die Situation von Ramona betrafen.

Auch wenn eine gewisse Grundspannung durchgehend erhalten blieb, verlor sich die Geschichte über längere Strecken in banalen Nebensächlichkeiten, die mein Lesevergnügen deutlich abbremsten. Erst zum Schluss zog die Spannung wieder an und es kam zu einer schlüssigen Auflösung der Geschichte.

Was mich außerdem massiv gestört hat,war der äußerst großzügige Umgang mit Alkohol. Es wurde immer wieder reichlich getrunken und auch die Autofahrten nach Alkoholgenuss wurden als völlig normal dargestellt.

Fazit:

Ein Krimi, der mir aufgrund der beschriebenen Kritikpunkte nur bedingt gefallen hat.

Veröffentlicht am 14.07.2021

Imker leben gefährlich

Imkersterben
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Imkern ist der neueste Trend – und ein gefährliches Geschäft? Als sich Imker Kurt Tietjen auf seinem Moped wegen eines über den Feldweg gespannten Drahtes das Genick bricht, spielt ...

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Imkern ist der neueste Trend – und ein gefährliches Geschäft? Als sich Imker Kurt Tietjen auf seinem Moped wegen eines über den Feldweg gespannten Drahtes das Genick bricht, spielt die Polizeiführung den Fall herunter. Doch Kommissar Oke Oltmanns spürt, dass mehr dahinter steckt. Dann findet er heraus dass Tietjens Honig mit Glyphosat verseucht war. Als es ein weiteres Opfer aus der Bienen – Branche gibt, ist Oke sich sicher, dass an der Küste neben dem Bienen sterben dass Imkersterben beginnt..

Meine Meinung:

Das Thema Imkerei fand ich sehr interessant, es gab viele Informationen dazu. Jedoch waren wir manche zu spezifisch gefasst und wohl nur für Fachleute in dieser Branche verständlich und interessant.

Die Geschichte wurde in kurze Kapitel aufgeteilt, die jeweils mit dem Namen einer vorkommenden Person überschrieben waren. Der Anfang war spannend, jedoch kamen neben mehreren Morden,im weiteren Verlauf ständig neue Themen dazu (gepanschter Honig,Diebstähle auf dem Campingplatz, Ferienkurse im Sargbauen,vegane Ernährung usw.)Dadurch wurde die Geschichte ziemlich unübersichtlich und die Spannung ging etwas verloren.

Dennoch waren mir Kommissar Oke Oltmann und seine Frau sympathisch, ich würde auch weitere Fälle mit ihm lesen wollen,auf seinen Kölner Kollegen könnte ich aber verzichten.

Veröffentlicht am 28.05.2021

Mütter und Töchter- ein weites Feld

Die Frauen von Kilcarrion
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Kates Verhältnis zu ihren Eltern war immer schwierig. Als junge Frau hat sie Irland verlassen, unverheiratet und schwanger, um in London neu anzufangen. Bei ihrer eigenen Tochter wollte ...

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Kates Verhältnis zu ihren Eltern war immer schwierig. Als junge Frau hat sie Irland verlassen, unverheiratet und schwanger, um in London neu anzufangen. Bei ihrer eigenen Tochter wollte sie alles besser machen. Kates unstetes Leben jedoch belastet die Beziehung zu der mittlerweile sechzehnjährigen Sabine. Als die Kluft zwischen ihnen immer größer wird, macht sich Sabine auf den Weg nach Irland, um auf Gut Kilcarrion ihre Großmutter kennenzulernen.

Joy freut sich darauf, ihre Enkelin zu sehen. Sie hofft, dass sie zu ihr die Verbindung aufbauen kann, die sie zu ihrer Tochter Kate so schmerzlich vermisst. Aber Sabines unbefangene Art wirbelt das Leben auf Kilcarrion durcheinander und zwingt Joy, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Gut gehütete Geheimnisse kommen ans Licht. Und alle drei Frauen müssen sich fragen, ob sie bereit sind, zu verzeihen und die Wunden der Vergangenheit heilen zu lassen.

Meine Meinung:

Ich kenne fast alle Bücher von Jojo Moyes,sie haben mir überwiegend sehr gut gefallen,allen voran der großartige Roman„Ein ganzes halbes Jahr“. So bin ich mit großen Erwartungen an ihre neu aufgelegten Debütroman heran gegangen. Leider konnte mich das Buch nicht vollends überzeugen.
Der Schreibstil war zwar wie gewohnt flüssig, jedoch gefielen mir die ständigen abrupten Zeitsprünge gar nicht,da sie den Lesefluss immer wieder unterbrachen.
Obwohl die drei im Mittelpunkt stehenden Frauen, mir sympathisch waren, sprang der Funke beim Lesen über weite Teile nicht wirklich über. Erst im letzten Drittel wurde die Geschichte spannender und hat mich dann nicht mehr losgelassen.
Das Ende war nachvollziehbar und zufrieden stellend. Insgesamt gesehen kann ich dem Buch aber leider nur drei Sterne geben.

Veröffentlicht am 08.05.2021

Meine Erwartungen sind leider nicht erfüllt worden

Das Erbe der Päpstin
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Die junge Freya wird Zeuge, wie ihre von dänischen Wikingern entführte Mutter ermordet wird. Anschließend flieht sie gen Süden, getrieben von der Sehnsucht nach ihrem Großvater Gerold. ...

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Die junge Freya wird Zeuge, wie ihre von dänischen Wikingern entführte Mutter ermordet wird. Anschließend flieht sie gen Süden, getrieben von der Sehnsucht nach ihrem Großvater Gerold. Bald findet sie heraus, dass Gerold inzwischen in Rom lebt, als Schutzherr des Papstes. Verkleidet schafft Freya es, im Jahr 858 in die Heilige Stadt zu gelangen. Doch dort muss sie mitansehen, wie Gerold während einer Prozession ermordet wird – und mit ihm der Papst, der in Wahrheit eine Frau ist: die kluge Heilerin Johanna. Freya beschließt, herauszufinden, wer hinter dem Mord an der Päpstin steckt, auch wenn sie damit übermächtige Feinde auf den Plan ruft.

Meine Meinung:

Ich habe das Buch „Die Päpstin“ vor einigen Jahren mit großer Begeisterung gelesen, auch die Verfilmung dazu gefiel mir gut.
Dementsprechend groß waren die Erwartungen an dieses Buch, welche jedoch leider nicht erfüllt wurden.
Zwar hat mir die Protagonistin Freya,eine couragierte Frau, gut gefallen,jedoch gab es nicht den berühmten Funken ,der übersprang und mich an das Buch fesselte.
Die historischen Ereignisse, welche in dem Buch dargestellt wurden, waren interessant und es gab Parallelen zu tatsächlich lebenden Persönlichkeiten. Hier wäre in meinen Augen ein Personenverzeichnis hilfreich gewesen. Was mir gut gefallen hat, waren die medizinischen Aspekte. Ich bin immer wieder beim Lesen von historischen Romanen erstaunt, wie die Menschen mit den wenigen damaligen Mitteln, in der Lage waren, verschiedene Krankheiten zu erkennen und teilweise zu heilen.
Die Begegnung mit der Päpstin Johanna war leider nur ein kurzes Intermezzo, hier hätte ich mir etwas mehr Ausführlichkeit erwartet.

Fazit:

Ein historischer Roman, der sicherlich interessant zu lesen war, der jedoch meine Erwartungen nur unzureichend erfüllt hat.