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Veröffentlicht am 20.07.2021

Band 2 der Dark Fantasy Trilogie konnte wieder Punkten auf ganzer Linie!

Diener des Ordens
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Der Schreibstil ist bildhaft und reichlich beschreibend, Kopfkino wird gut bedient – manchmal etwas zu detailliert! Es wird einem viel geboten, noch dazu spannend und fantastisch.

Das Cover wirkt sehr ...

Der Schreibstil ist bildhaft und reichlich beschreibend, Kopfkino wird gut bedient – manchmal etwas zu detailliert! Es wird einem viel geboten, noch dazu spannend und fantastisch.

Das Cover wirkt sehr dunkel, der Hintergrund ist in einem sehr dunklen Lila-Schwarz gehalten. In einem Kreis sind magische Zeichen angeordnet und es wirkt wie eine riesige Iris. Seitlich sind zwei Totenschädel abgebildet. Und ist groß der Romantitel in passender Schrift zu lesen. Ich finde es wird im Stil und Farbgebung dem Roman gerecht und ist auch passend. Genau wie die schönen Illustrationen, die im Buch zu finden sind und von der Autorin selbst gezeichnet wurden, werten den Roman auf.

Der Klappentext macht neugierig auf den 2.Band der neuen Dark Fantasy Reihe.

Fazit: Wieder geht es in die mittelalterliche Welt von Wristangul ein Land, in dem viele Völker ihr Zuhause gefunden haben. Das aber auch im Laufe der Zeit viel Land eingebüßt hat, nach diversen kriegerischen Auseinandersetzungen ist es nur noch ein Teil seiner ehemaligen Weite und Größe. Noch dazu kommt eine neue Bedrohung hinzu, die Uzmiten. Sie vermehren sich rasend und nehmen sich was ihnen gefällt – und das auch mit Gewalt!

Die Beteiligten bzw. Protagonisten:
Troija, strebt nach der alleinigen Macht, selbst König zu sein und zu herrschen. Er ist Mitglied des Rates und versucht dort die Mehrheit zu halten. Noch dazu ist er skrupellos und scheut keine Mittel, um sein Ziel zu erreichen. Wenn ihn niemand aufhalten kann, wird er sein Ziel erreichen.

Dann ist dort der Orden, ein Geheimorganisation, die vom Priester Gudja geführt wird. Dessen Macht und Gaben auf einer unheimlichen Religion beruhen, diese scheint auch nicht allen Anhängern bekannt zu sein. Dieser Orden betrachtet es als seine Aufgabe den wahren König zu finden. Dazu lässt er die vier Kugel sprechen in einem elitären Kreis, aufgeteilt in kleine Gruppen werden diese dann in die Welt geschickt, um ihre Mission zu erfüllen. Allerdings haben sie keinen Kontakt zueinander.

Eine dieser Auserwählten ist Elouzija, eine junge Frau, die von einem weisen Obligator in der Kunst der Magie eingewiesen ist. Sie ist allerdings noch nicht fertig mit ihrer Ausbildung und kennt nur einen gewissen Teil. Diesmal wird sie von ihrem Mentor getrennt und sie hat andere Begleiter für die Reise. Sie lernt viel über sich und ihre Fähigkeiten, wie sie die Magie lenken und einsetzen kann. Neue Tränke und ihre Wirkung.

Die Handlung gliedert sich hauptsächlich um diese vier Gruppen, es gibt aber auch noch einige kleiner Nebenhandlungen. Der Wechsel findet immer von einem Kapitel ins nächste Kapitel statt, so beliebt eine gewisse Übersicht erhalten. Und so lernt man immer wieder neue Gebiete von Wristangul, diverse Nachbarländer und Personen kennen.

Der Roman zeichnet sich durch eine wahre Fülle von Charakteren aus – Ähnlichkeiten wie bei Games of Thrones – dort gab es diese auch. Man könnte meinen das einen das Ganze durcheinanderbringen würde, aber die Erklärungen machen es einem leicht diese zuordnen zu können. Alle in der Rezension vorzustellen, würde echt den Rahmen sprengen. Und wenn man jetzt denkt, so viele Personen und Länder geht bestimmt auf Kosten der Tiefe – weit gefehlt – denn es gelingt der Autorin hervorragen uns die Ansichten und das Verhalten zu beschreiben.

Klar ist manchen Charakter mag man, andere wiederum nicht. Aber auch das ist völlig normal bei der Anzahl und Komplexität. Wie in Fantasy Romanen ist das Leben immer wieder bedroht und man muss sich auch mal von einem Protagonisten verabschieden – er stirbt.

Die Welt im Roman ist vielfältig in verschiedenen Völkern, unterschiedlichen Rassen, abwechslungsreichen Religionen mit ihren Göttern, Mythen und Legenden. Es zeigt auch dass es trotzdem möglich ist, weitgehend friedlich miteinander umgehen zu können – außer wenn ein Volk versucht über andere zu herrschen und dies mit kriegerischen Handlungen durchdrückt.

Der Roman ist nichts für zart besaitete Leser, im Ganzen düster gehalten, brutale Kampfszenen und auch im Zusammenleben geht es zur Sache. Man leidet mit den Charakteren, Teils ist man auch geschockt – aber mittelalterliche Welt sind kein Ponyhof. Durch Krankheiten, Krieg und Tod ist dieses Leben nicht unbedingt einladend. Auch die überraschend auftretende Seuche oder das Verhalten des Königs von Thal gegenüber seiner Stieftochter sind nicht gerade „normal“. Dazu noch das Verhalten und die Hintergründe des Ordens. Sie sind mit Aufnahmeritualen und merkwürdigen Verbindungen schon grausig genug – es läuft einem eiskalt über den Rücken.

Die Dark Fantasy Trilogie ist voll von dunklen Riten, Magie, intriganten Machtspielen und sexuellen Begierden. Je tiefer man in diese Geschichte eintaucht, desto schwerer wird es, Recht von Unrecht zu unterscheiden.

Der Fortsetzung Band der Trilogie kann mit einer aufwendigen Welt, vielen liebevoll gestalten Charakteren, einer spannenden Handlung – einer totalen Komplexität punkten. Noch dazu immer neue Wendungen und Überraschungen in der Handlung lassen einen weiter dran sein. Es ist auch keine Eindeutigkeit von Gut und Böse zu erkennen. Dark Fantasy Leser, die Brutalität und mehr gewöhnt sind in dem Genre, werden sich wohlfühlen. Ein zusätzlicher Bonus: der Stil und die Farbgebung des Covers und die Illustrationen die im Roman bei den meisten Kapiteln vorhanden sind – also auch ein Augenschmaus und Hingucker.

Von mir gibt es 5 Sterne dafür und ich freue mich schon auf das Lesen von Diener des Ordens (Band 3) der schon im Herbst erscheinen soll.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

Körpertausch und neue Gefühle!

Meine Seele gehört dir
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Der Schreibstil ist wie gewohnt von der Autorin gut zu lesen, moderne Sprache, frisch und flockig, dem jugendlichen Lesealter angepasst. Trotz alledem kann man die Gefühle der Protagonisten mitfühlen, ...

Der Schreibstil ist wie gewohnt von der Autorin gut zu lesen, moderne Sprache, frisch und flockig, dem jugendlichen Lesealter angepasst. Trotz alledem kann man die Gefühle der Protagonisten mitfühlen, ihre negativen und positiven Emotionen erfassen. Abwechselnd kommen Isabella und Alejandro zu Wort.

Das Cover, ich muss ehrlich zugeben es nicht ganz meines, aber die Zielgruppe wird von den knalligen Farben angetan sein. Für mich sieht es aus, als ob jemand buntes Pulver in die Luft geworfen hat und man es in einer Momentaufnahme festgehalten hat – moderne Kunst und spannt damit den Bogen zum Inhalt – der Liebe der beiden Protagonisten zur Kunst. Es soll wohl die Gefühle der Protagonisten darstellen.

Der Klappentext macht gespannt auf einen etwas anderen New Adult Roman.

Fazit:
Äußerst unterhaltend und zum Teil auch voller Humor – die Dialoge der beiden Hauptprotagonisten Isabella und Alejandro. Es zeigt sich im Laufe des Romans: sie können ernst und tiefgreifende Gespräche führen – hätte man das zu Anfang gedacht?

Die Idee des Körpertauschs an sich ist jetzt nicht gerade neu oder eine Erfindung der Autorin, aber immer wieder gut und unterhaltend. Wenn sich zwei unterschiedliche Charaktere plötzlich im Körper des anderen wiederfinden – komische Szenen mit viel Humor sind Programm – auch hier im Roman.

Zum einem haben wir Alejandro, der kurz vor der Hochzeit mit einer jungen Frau steht, die er nicht gut kennt – eine Pflichtehe, um den Reichtum zu mehren – aber „Glücklich sein“ sieht anders aus. Und das erkennt man auch im allgemeinen Verhalten von Alejandro.

Und Isabella ist aus seiner Sicht das Modepüppchen ohne Hirn. Das da wohl mehr die Erziehung und die Erwartungshaltung der Eltern dahintersteckt – für einen Außenstehenden schwer ersichtlich.

Aber es gibt etwas das die beiden eint, ihre Liebe und Leidenschaft für die Kunst. Und das bringt ihre verrückte Kunstlehrerin auf den Plan.

Aber der Autorin gelingt es gut im Roman auch Themen wie Mobbing und Rassismus in leisen Tönen mit hineinzubringen, man erkennt gut die Abneigung gegen Latinos in der Gesellschaft. Aber manche Gesellschaftliche Regeln sind halt mittlerweile überholt und sollten überdacht werden im Rahmen der Gleichstellung.

Beide Protagonisten sind auf ihre Art liebenswert, eigenwillig und starke Charaktere, die sich in einer Umwelt behaupten müssen, die nicht so ist wie sie scheint. Aber auch Liebe kann und ist nicht immer „rosarot“ und „Wolke 7“, Beziehung bedeutet im auch Arbeit. Man muss vom anderen lernen können und Toleranz üben – gerade das anders sein bringt überraschende Elemente in eine Beziehung und es wird nicht langweilig.

Ein gelungener New Adult Roman um eine junge und nicht einfache Liebe, unterhaltend und mit kleinen Überraschungen, man kann den Roman auch über die Zielgruppe hinaus lesen und hat seinen Spaß dabei. Von mir 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 16.07.2021

Besondere Gaben, Faaraahs Licht und eine Stadt voller Menschen!

Stadt ohne Nacht
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Der Schreibstil ist gut zu lesen, von der Sprache und dem Lesefluss. Die Spannung steigt langsam an, erstmal muss man die Protagonisten kennenlernen. Auch wird der Roman aus der Sichtweise der beiden Protagonisten ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, von der Sprache und dem Lesefluss. Die Spannung steigt langsam an, erstmal muss man die Protagonisten kennenlernen. Auch wird der Roman aus der Sichtweise der beiden Protagonisten Ala und Dexter erzählt.

Das Cover zeigt eine Stadt bei Nacht (wie schon der Titel sagt) aber sie versinkt nicht in völliger Dunkelheit – denn da ist dieses Licht – das keine echte Nacht zulässt in der Stadt. In großer Schrift lesen wir darüber den Titel des Romans. Für mich passt das Cover wunderbar in Stil und Farbe zum Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen interessanten und spannenden Fantasy Roman.

Fazit:
Wir begegnen der 19-jährigen Ala, ihr Vater brachte sie in ein Waisenhaus in ihrer Heimatstadt Realtaris nachdem er beobachtet hat das sie ein Tier heilt. Sie scheint die Gabe des Heilens zu besitzen. Leider werden aber Begabte in ihrem Land verfolgt und getötet. Deshalb war sie schon lange nicht mehr in ihrer Heimatstadt. Dann aber gerät sie an Dexter und er verschleppt sie ausgerechnet dorthin. Denn er hofft sie wird die Frau heilen, die er liebt. Leider erregen die beiden die Aufmerksamkeit des fanatischen Ordens in der „Stadt ohne Nacht“. Und damit gerät Ala in allerhöchste Gefahr.

Ala ist als Protagonistin am Anfang eher eine zurückhaltende Einzelgängerin, die sich versucht unauffällig durchs Leben zu schlagen – nur nicht auffallen. Mit der Arbeit als Köchin in der Mine gelingt ihr das auch lange Zeit, dann verändert sich die Situation zu ihren Ungunsten und sie rückt dort in den Fokus des Minenbetreibers. Aber sie wächst an ihren Herausforderungen und zeigt Zähne.

Dexter war einst berüchtigt als Jäger unter den Begabten, aber nach dem Verlust seiner Frau und seines ungeborenen Kindes fehlt ihm der nötige Biss – auch stellt er seine Arbeit in Frage. Denn er hat Verantwortung, auch finanzieller Art, für die junge Gilla übernommen. Ala ist eigentlich erstmal Mittel zum Zweck. Auch bringt er sich immer wieder in gefahrvolle Situationen mit gefährlichem Ausgang.

Das Setting ist wie zumeist in den Fantasy Roman mehr mittelalterlich und dementsprechend die Schere zwischen Arm und Reich groß. Noch dazu herrscht der Orden mit seinem Licht.

Der Roman benötigt keine fremden Wesen oder fantastische Kreaturen, um überzeugen zu können. Also nicht das typische Schema: Gruppe trifft sich, um einen kostbaren Gegenstand zu finden und es gibt viel Abenteuer sowie Action. Klar gibt es auch abenteuerliche Ansätze und Kämpfe, aber sie sind nicht das herausragende des Romans, eher die leisen Töne spielen eine Rolle. Die Botschaft von Liebe und Hass, Vertrauen und Verrat, von Toleranz und Andersartigkeit sind die tragenden Elemente des Romans.

Ich finde ihn gelungen, spannend und voller Magie, ohne das normale Brimborium zu bedienen. Auch die abwechselnde Erzählperspektive macht den Roman insgesamt interessant und abwechslungsreich. Es muss nicht immer „Mainstream“ sein und auch das Ende lässt vielleicht (ein wenig) auf eine Fortsetzung hoffen. Von mir wohl verdiente 5 Sterne für diesen Fantasy Roman.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Geheimnisvoller Skelettfund und alte Geheimnisse auf einer Nordseeinsel!

Wellenbrecher
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Der Schreibstil ist mir schon bekannt durch ihre anderen Bücher und lässt sich recht gut lesen, man bleibt dran und gespannt.
Das Cover wirkt dunkel man sieht das Meer bei einem starken Unwetter. Mehr ...

Der Schreibstil ist mir schon bekannt durch ihre anderen Bücher und lässt sich recht gut lesen, man bleibt dran und gespannt.
Das Cover wirkt dunkel man sieht das Meer bei einem starken Unwetter. Mehr als überraschend ist die Schwanzflosse, die man in den Wellen sieht – sie scheint keinem Wal oder Hai zugehören, keinem Tier was wir kennen. In großer Schrift ist der Titel „Wellenbrecher“ darunter etwas kleiner „Gezeitenwechsel“ zu lesen.
Der Klappentext macht gespannt auf einen etwas anderen Mystery Krimi.
Fazit:
Da ich bereits Bücher (ASET und INEPU aus der Reihe „Die Herren des Schakals2 auch aus dem Hybrid Verlag) von der Autorin Roxane Bicker kenne und mir diese gut gefielen, wollte ich selbstverständlich auch ihren mystisch angehauchten Krimi lesen.

Der Roman beginnt gleich mysteriös und geheimnisvoll, so dass mir der Einstieg leicht viel. Die zwangsversetzte Polizistin Phlippa (Phil) Berger wird in den geheimnisvollen Fund eines Skeletts verwickelt. Ihre Neugierde lässt ihr keine Ruhe und so kommt sie einem alten Geheimnis auf die Spur.

Obwohl ich mir recht schnell klar, um was es für ein Geheimnis die Handlung sich dreht, konnte ich doch voller Spannung und Überraschung der Geschichte folgen.

Die Handlungsorte sind so bildhaft beschrieben, aber nicht zu detailreich bzw. ausführlich. So dass man sich gut in die Personen und die Handlung einfühlen kann. Die ganze Geschichte wird mehr oder weniger aus der Sicht der Polizistin geschildert, so dass wir an ihren Gedankengängen und ihren Gefühlen teilhaben und folgen können. Als Protagonistin ist Phil ganz nach meinem Herzen, nicht ganz einfach in der Persönlichkeit (kein „Ja“ Sager und Mit - Schwimmer), eckt eher mal an. Aber mit dem Herzen am rechten Fleck und einem guten „Riecher“. Voller Mut und Hartnäckigkeit – die sich auszahlt. Aber auch einige Protagonisten habe ich ins Herz geschlossen.

Eine gelungene Mischung aus Thriller (was ich weniger gern lese), Fantasy und Mystery. Schon das Cover haut einen aus den Schuhen und verspricht sehr viel – was der Roman an Spannung und Überraschung hält.
Dafür gibt es von mir 5 Sterne und ich bin auf eine Fortsetzung gespannt (Epilog gibt durchaus Berechtigung darauf zu hoffen).

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Veröffentlicht am 14.07.2021

Eine Epidemie und Robotermütter – die Zukunft?

Der Muttercode
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Der Schreibstil ist sehr spannend und überaus gut zu lesen, auch wenn ab und zu vielleicht Fachbegriffe verwendet werden. Ich habe es verstanden und bin auch kein Genetiker. Es gibt zwei Handlung stränge ...

Der Schreibstil ist sehr spannend und überaus gut zu lesen, auch wenn ab und zu vielleicht Fachbegriffe verwendet werden. Ich habe es verstanden und bin auch kein Genetiker. Es gibt zwei Handlung stränge die sich abwechseln von Kapitel zu Kapitel.

Das Cover wirkt dunkel, man sieht im unteren Bereich eine menschliche Hand und ob die eines künstlichen Roboter oder KI. Sie streben aufeinander zu. In großer Schrift ist der Titel in Weiß und die der Autorin in Rot zu lesen. Einfach aber ansprechend und dem Thema des Romans gerecht werdend.

Der Klappentext macht gespannt auf einen spannenden Dystopie Roman.

Fazit:
Der Roman sprach mit dem Klappentext sofort als begeisterter Dystopie Leser an, auch das Cover gerade in seiner Einfachheit (aber perfekt und passend) ist ansprechend.

Aber um was geht es den eigentlich im Roman: Es geht darum das die Menschen einen (aus meiner Sicht) gravierenden Fehler gemacht haben und so eine weltweite Epidemie höchsten Ausmaßes verursacht haben. Die Forschung an Gegenmittel und der Fortgang ist ein Handlungsstrang in der Geschichte. Auch das eine zukünftige Generation wohl Roboter Mütter haben würde. Ausgebrütet und aufgezogen! Aber wir wissen alle das Babys mehr brauchen als Luft und Nahrung, dafür wurde ein spezielles Computerprogramm entwickelt – „Der Muttercode“.

Der zweite Handlungsstrang beginnt mit Kai und seiner (Roboter) Mutter Rho-Z.Er streift mit ihr durch das zerstörte Amerika. Kai ist mit seiner Mutter glücklich, sie umsorgt ihn liebevoll und lehrt ihn alles was er für das Überleben benötigt.

Aber es gibt Menschen, die noch am Leben sind und die wollen die Mütter wieder abschalten. Wie wird es für Kai und den anderen Kindern enden? Was passiert mit ihren Müttern?

Für mich war die Dystopie eine kleine Überraschung, Roboter die Kinder austragen und erziehen inkl. dem Muttercode. Den anscheinenden lieben diese Mütter ihre Kinder genauso wie es jede andere Mutter tun würde. Sie hegen und pflegen sie, unterrichten und beschützen. Man meint diese Mütter würden auch noch lernen oder es wenigsten wollen.

Die ewige Frage: Was bedeutet Mensch sein? Wo beginnt Menschlichkeit oder wo endet sie? Eine Frage deren Klärung uns noch beschäftigen wird, den künstliche Intelligenzen (KI) werden unseren Alltag immer mehr begleiten. Und das Empfangen von Kindern bei uns Menschen wird auch immer schwieriger, viele Paare bleiben ungewollt ohne Kinder und greifen auf künstliche Befruchtung zurück. Aber was, wenn es nicht geht, weil die Mutter kein Kind austragen kann. Schon heute kennt man die Retorten Babys – rein aus Gründen der Ethik – schwer umstritten. Aber im Roman geht man noch einen Schritt weiter. Vielleicht verliert man vor dem Hintergrund einer Katastrophe auch diese Hemmschwelle.

Kai und die anderen Kinder wirkten sehr echt, sympathsich und real, auch der Umgang mit ihren Müttern der fast noch enger was als unsere heutige Mutter – Kind – Beziehung. Man kann die Gefühle gut nachvollziehen.

Aber die Mütter einfach abschalten? Ich denke, dass es keine Lösung ist. Lest im Roman wie man damit umgeht und wie es endet – ich verrate es euch nicht.

Eine echt gelungene Dystopie, um brisante Themen – die auch ernst werden könnten. Auch wenn die jetzige Epidemie schon Todesopfer forderte und fordert, die Menschheit ist noch nicht vorm Aussterben bedroht. Aber wer sagt denn das nicht eine neue kommt oder wir Menschen einen Fehler machen. Den Wissenschaftler kennen oft keine Grenzen. Es ist vieles Gutes durch Forschung entstanden, aber auch vieles Bedrohliches, Leid bringendes (z. b. Atombombe oder A B C Waffen). Die Grenzen sind schnell überschritten, von humaner Nutzung zur Waffe, die Folgen nicht abzusehen – und schon haben wir so ein Szenario. Wir brauchen keine Astroiden oder Aliens (Besucher), wir werden unser Ende schon selbst einleiten. Durch Fehler oder weitere Klimatreiber ist glaube ich egal – Das Ergebnisse das gleiche.

Von mir 5 Sterne für diese spannende und nachdenklich zurücklassende Dsytopie.

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