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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2021

Alles in allem ein gelungener, fesselnder Krimi!

Heideopfer
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Obwohl es schon der 8. Band mit dem sympathischen Ermittlerteam ist und ich bisher kein Buch der Reihe gelesen habe, hatte ich überhaupt kein Problem in die Reihe einzusteigen.
Ganz im Gegenteil, ich bin ...

Obwohl es schon der 8. Band mit dem sympathischen Ermittlerteam ist und ich bisher kein Buch der Reihe gelesen habe, hatte ich überhaupt kein Problem in die Reihe einzusteigen.
Ganz im Gegenteil, ich bin direkt gut in die Geschichte gestartet und fand Katharina von Hagemann und Benjamin Rehder direkt sympathisch und authentisch. Das ausgerechnet Katharina´s Chef der Zwillingsbruder ihres Freundes ist, fand ich recht interessant. Zumal die Konstellation nicht unbedingt einfach zu sein scheint... .

Der Fall spielt in Lüneburg und wer schon mal in Lüneburg war, hat schnell ein gutes Bild der Szenerie vor Augen. Das Cover ist natürlich absolut treffend gewählt und war für mich sofort ein Hingucker.

Mir gefiel der Schreibstil super. Das Buch liest sich angenehm flüssig und auch die Kapitellänge animierte mich stets weiterzulesen, so dass ich "Heideopfer" in einem Rutsch gelesen habe.

Die Spannung wurde kontinuierlich aufgebaut und konstant gehalten. Es hat wirklich Spaß gemacht, den Ermittlern über die Schulter zu schauen.Tatsächlich wird auch viel vom Privatleben der Ermittler preisgegeben, was für mich als Neueinsteiger in die Reihe natürlich sehr unterhaltsam und interessant war.

Die Verknüpfung vom Cold Case und der heutigen Realität hat super funktioniert und man erfährt nur stückenweise mehr über die Zusammenhänge.

Ich habe lange nicht gewußt, in welche Richtung sich der Fall entwickeln wird, fand aber, dass schlussendlich alles nachvollziehbar aufgelöst wurde.

Das Ende kam nach der detailreichen vorangegangenen Erzählung leider sehr abrupt, was ich schon etwas schade fand. Ausserdem bleibt eine Frage zum Privatleben von Katharina von Hagemann unbeantwortet. Da die Thematik mehrfach, gerade zum Ende hin, angesprochen wurde, fand ich es dann doch enttäuschend, dass der Leser keine Antwort erhält. Vielleicht ist es aber auch als "Cliffhanger" anzusehen und wird im 9. Band beantwortet?!

Alles in allem ein gelungener Krimi, der fesselnd war und den ich gerne weiterempfehle, weil er mich sehr gut unterhalten hat.
Einen halben Stern ziehe ich für das Ende und die nicht beantwortete Frage ab, also 4,5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.08.2021

Fesselnder, eher ruhiger Thriller!

Mohnblumentod
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Mohnblumentod ist für mich das erste Buch der Autorin Lina Bengtsdotter. Das Cover sowie der Klappentext haben mich direkt angesprochen. Das Cover spiegelt die Stimmung des Buches ganz gut wieder, eher ...

Mohnblumentod ist für mich das erste Buch der Autorin Lina Bengtsdotter. Das Cover sowie der Klappentext haben mich direkt angesprochen. Das Cover spiegelt die Stimmung des Buches ganz gut wieder, eher ruhig und doch spannend und fesselnd.

Was für eine grauenhafte Vorstellung, ein kleines Kind verschwindet und die Eltern bangen, denn es gibt weder eine Spur noch eine Lösegeldforderung. Wie gut, dass Charlie Lager, eine erfolgreiche Kommissarin, mit dem Fall betraut wird.

Die Geschichte wird langsam aufgebaut und die Spannung steigt langsam an.

Als Leser kann man jeden kleinen Ermittlungsschritt mitverfolgen. Das muss man natürlich mögen und kann ggf. etwas langweilig werden, sollte man auf die schrittweise Ermittlungsarbeit keinen großen Wert legen. Für mich waren diese Schilderungen jedenfalls nicht langweilig, sondern haben mir eher ein umfassendes Bild vermittelt und mich mitten ins Geschehen gebracht.

Die Protagonisten sind authentisch und mit einer gewissen Tiefe beschrieben. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass Charlie eine tolle Ermittlerin ist, aber ein paar persönliche Schwächen hat, die auf die eigene Vergangenheit zurückzuführen sind.
Manche Reaktionen der Protagonisten und die Zurückhaltung von Informationen haben mich zunächst irritiert, erklären sich aber zum Ende hin.

Obwohl Mohnblumentod bereits der dritte Band der Charlie Lager Reihe ist, hatte ich nicht das Gefühl, dass mir Informationen fehlen.

Die zwei Handlungsstränge, die die Story aufweist werden geschickt miteinander verflochten. Der Fall ist schon recht verzwickt und ist nicht direkt durchschaubar. Ich habe das Ende jedenfalls so gar nicht kommen sehen und wurde dazu noch überrascht. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen.

Den Schreibstil der Autorin habe ich als wirklich angenehm empfunden, sehr fließend und leicht zu lesen. Ich habe immer gerne weitergelesen und jede freie Minute genutzt.

Ich vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung an alle, die es gerne etwas ruhiger, dennoch spannend und fesselnd mögen. Die Story sowie deren Umsetzung haben mir sehr gut gefallen und machen Lust auf die Vorgängerbände, die jetzt bereits auf meiner Wunschliste stehen.

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Veröffentlicht am 25.07.2021

Spannend bis zum Schluß

Böse Seele: Thriller
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Nicht nur der Klappentext, auch das Cover haben mich direkt angesprochen und Frage aufgeworfen.
Ein Kommissar, der einen Serienmörder als Vater hat und diesen in aktuelle Fälle einbindet, klingt nicht ...

Nicht nur der Klappentext, auch das Cover haben mich direkt angesprochen und Frage aufgeworfen.
Ein Kommissar, der einen Serienmörder als Vater hat und diesen in aktuelle Fälle einbindet, klingt nicht nur spannend, es ist auch so.

Für mich war es das erste Buch der Autorin und ich wurde nicht enttäuscht.
Durch einen aufreibenden Prolog wird man direkt ins Geschehen gezogen und hat kaum Zeit durchzuatmen. Denn es bleibt nicht nur bei einer Leiche....

Milla Rostow und ihr Kollege Martyn Becker haben mir sehr gut gefallen. Sie sind realistisch beschrieben und haben jeder für sich eine eigene dunkle Vergangenheit, die die Charaktere noch interessanter macht.
Ich hätte mir zwar teilweise gewünscht, noch mehr über ihre Geheimnisse zu erfahren und etwas mehr Hintergrundwissen zu Martyn´s Vater, dem Serienkiller zu bekommen, aber das ist nur mein Empfinden, tut der Story an sich aber keinen Abbruch.

Den Schreibstil habe ich als sehr flüssig und leicht verständlich empfunden. Die Kapitel sind eher kurz gehalten und schließen des öfteren mit einem Cliffhanger ab, der einen natürlich zum Weiterlesen animiert.

Das Ende hat mich überrascht und war m.M. nach nicht vorhersehbar. Es war schlüssig und die entscheidenden Fragen wurde beantwortet.

Ich hätte Lust, weitere Fälle mit Milla und Martyn zu lesen und empfehlen "Böse Seele" gerne weiter. Das Buch bekommt 4 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 08.03.2021

Wenn die Erinnerung langsam zurückkommt...

Wahrheit oder Sylt
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Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich sofort an dem tollen Cover hängengeblieben bin. Es macht wirklich Lust auf einen Kurztrip nach Sylt.

Der Klappentext verspricht einen geheimnisvollen Kriminalroman, ...

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich sofort an dem tollen Cover hängengeblieben bin. Es macht wirklich Lust auf einen Kurztrip nach Sylt.

Der Klappentext verspricht einen geheimnisvollen Kriminalroman, der in einem traumhaften Luxushaus in den Sylter Dünen spielt. Ein Kurztrip unter Freunden. Doch auf einmal läuft alles gehörig aus dem Ruder und die Erinnerung kommt erst langsam zurück... .

Ich hatte tatsächlich mit einer ganz anderen Geschichte gerechnet, nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen habe, aber soviel sei vorweggenommen, diese Geschichte ist auf jeden Fall viel besser als ich erwartet habe.
Selbst der Titel könnte nicht passender gewählt sein.

Den Schreibstil habe ich als angenehm und flüssig zu lesen empfunden.

Die Kapitel variieren in der Länge und wechseln in den Erzählperspektiven zwischen "davor", "danach" und "währenddessen". Dieser Perspektivwechsel bringt Dynamik in die Geschichte und verschafft dem Leser zusätzlich einen Rundumblick auf die Situation. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile zu einem Ganzen.

Die Protagonisten sind gut beschrieben, hätten aber gerne noch intensiver ausgearbeitet werden können. Mir fehlte leider etwas das Bild vor Augen, wie sieht jemand aus, was sind die Gedanken, warum verhält sich die Person so und warum.
Ähnlich erging es mir mit der Umgebungsbeschreibung. Sicherlich hat man eine Vorstellung von Sylt und dem Lifestyle, der dort herrscht. Aber auch hier fehlte es mir leider etwas an detailreichen Beschreibungen.

Trotz der Kritikpunkte hat mich "Wahrheit oder Sylt" mitgerissen und gut unterhalten. Ich habe immer gerne weitergelesen und war gespannt, wie sich das Wochenende auf Sylt wohl weiter entwickelt. Für mich war die Geschichte ein aussergewöhnliches Leseerlebnis.

Ich würde auf jeden Fall weitere Bücher des Autors lesen, vergebe 4 Sterne und eine Leseempfehlung, an alle die gerne an die See verreisen und die Wahrheit über dieses Wochenende unter Freunden auf Sylt herausfinden möchten.

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Veröffentlicht am 24.01.2021

Inspirierender Ratgeber mit wertvollen Tipps für ein aufgeräumtes Zuhause!

Der Aufräum-Kompass
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In "Der Aufräumkompass" hält die Autorin, Jelena Weber, viele tolle Tipps rund um das Thema "aufräumen/ordnen" parat.

Es werden unterschiedliche Methoden beschrieben, wie man sich ans Ausmisten von Kleidung, ...

In "Der Aufräumkompass" hält die Autorin, Jelena Weber, viele tolle Tipps rund um das Thema "aufräumen/ordnen" parat.

Es werden unterschiedliche Methoden beschrieben, wie man sich ans Ausmisten von Kleidung, digitalen Medien sowie Papieren & Post heranwagen kann und dieses auch nachhaltig umsetzen kann.
Immer wieder bezieht die Autorin auch ihren eigenen Weg in ein aufgeräumtes Leben mit ein, was das Buch noch lebendiger und authentischer wirken lässt.

Was mir ausserdem sehr gut gefallen hat, dass immer wieder betont wird, dass in dem Buch Ideen und Möglichkeiten erläutert werden sollen und jeder sich das Passenden für sich herausziehen kann. Man hat nicht das Gefühl, dass die Autorin einem ihr Konzept aufzwingen will, sondern lediglich Ideen und Anregungen vermitteln möchte.

Alle Passagen sind motivierend geschrieben, so dass man wirklich direkt Lust bekommt, sofort durchzustarten und mit dem Ausmisten beginnen möchte.

Ausserdem sind einige DIY Ideen zum Thema "Ordnung/Verstauen" sowie "Putzen" in diesem Buch untergebracht. Für mich war hier zwar kein DIY-Tipp dabei, den ich mir vorstellen könnte, umzusetzen. Aber da sind die Geschmäcker ja auch verschieden.

Jelena Weber gibt darüber hinaus auch Anregungen, was man mit den Dingen, die man aussortiert hat, machen kann. Hier findet man viele Möglichkeiten von Spenden, über Flohmarkt und weiteren Portalen, wo man Sachen weiterverkaufen kann.

Ich habe aus diesem Buch einige Inspirationen und Tipps mitgenommen, die ich bereits angefangen habe, umzusetzten. Von daher kann ich das Buch auch guten Gewissens weiterempfehlen, denn die beschriebenen Strategien sind wirklich praktikabel und umsetzbar.

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