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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.08.2021

Solider Abschluss

One Last Act
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One Last Act ist der finale Band der One Last - Trilogie von Nicole Böhm. Nachdem mir der 2. Band, One Last Dance, leider gar nicht gefallen hat, war der Abschluss der Reihe wieder etwas besser.
In diesem ...

One Last Act ist der finale Band der One Last - Trilogie von Nicole Böhm. Nachdem mir der 2. Band, One Last Dance, leider gar nicht gefallen hat, war der Abschluss der Reihe wieder etwas besser.
In diesem Buch begleiten wir Ally, Rileys beste Freundin. Nachdem ein neues Prüfungsverfahren an der NYMSA ausgearbeitet wird, und sie im Thema Schauspielerei immer mehr Probleme bekommt, lernt sie auch noch Ethan besser kennen.
Ethan, der ehemalige Bandkollege von Julian, hat immernoch mit seinem Entzug zu kämpfen, bis er sich an ein neues Projekt heranwagt. Doch plötzlich bringt Ally ihm den Teufel in sein Haus.
Insgesamt war es ein solides Buch, jedoch möchte ich schonmal etwas "negatives" vornweg ansprechen, was mich am Ende auch dazu gebracht hat, diesem Buch keine 5 Sterne zu geben, auch wenn es der Handlung an sich keinen Abbruch tut. Hier fehlt definitiv eine Triggerwarnung. Ich persönlich hatte bzw. habe zwar keine Probleme mit diesen Themen, aber vieles wurde sehr detailliert beschrieben und Personen, die damit nicht gut umgehen können / es selbst schonmal erlebt haben, könnten damit definitiv zu kämpfen haben.

Ally war eine Protagonistin, die man im gesamten ganz gern hatte. Man konnte alle Gedanken von ihr verfolgen und vorallem wie sie selbst mit sich hadert an gewissen Stellen. Jedoch war ihr Verhalten stellenweise wirklich sehr naiv.
Ethan war eigentlich fast genau wie Ally. Beide hatten ähnliche Gedanken, wollten dasselbe aber haben nicht miteinander gesprochen. Die Handlung im generellen war sehr vorhersehbar, obwohl schon nach den ersten 50 Seiten die Liebesgeschichte an sich geklärt war.
Insgesamt liegt das Buch für mich irgendwo zwischen 3,5 - 4 Sternen. Wirklich empfehlen würde ich aber nur den 1. Band rund um Riley und Julian.

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Veröffentlicht am 05.08.2021

Leider sehr enttäuschend

One Last Dance
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One Last Dance von Nicole Böhm ist der 2. Band einer Trilogie, die man aber unabhängig voneinander lesen kann, da es in jedem Buch um andere Charaktere geht.
Nachdem ich vor einigen Monaten Band 1, "One ...

One Last Dance von Nicole Böhm ist der 2. Band einer Trilogie, die man aber unabhängig voneinander lesen kann, da es in jedem Buch um andere Charaktere geht.
Nachdem ich vor einigen Monaten Band 1, "One Last Song", gelesen und mit 4,5 Sternen bewertet habe, habe ich nun endlich zu Band 2 gegriffen. Leider hat dieser mir aber auch bewiesen, wieso ich Reihen die von unterschiedlichen Protagonisten handeln, normalerweise nicht weiter lese, aber dazu später mehr.
Auch One Last Dance spielt wieder an der NYMSA, und wie es der Titel schon verät dreht sich alles um das Thema tanzen. Gillian, die vorübergehende Leiterin der Schule, wird von Problemen nur so überhäuft. Viele Räume der Schule sind nicht nutzbar und zudem wird sie auch noch von ihrem eigenen Mitarbeiter hintergangen.
Jaz, ein Streetdancer ohne richtiges Dach über dem Kopf, muss auf der Straße alles geben um sich über Wasser zu halten und bekommt es dabei auch noch mit einer sehr gewaltbereiten Bande zu tun.
Alles in allem war das Buch nicht unbedingt schlecht, eher haben die Charaktere nicht gepasst für mich. Der Schreibstil von Nicole Böhm ist sehr angenehm, man wird nicht mit unnötigen Kleinigkeiten zugeschüttet aber erfährt auch genügend Dinge, um sich alles besser vorstellen zu können.
Nun aber zu den Charakteren: Gillian war eine sehr starke Protagonistin, die mit sehr vielen Problemen auf einmal zu kämpfen hatte. Jedoch wurden hierbei sehr, sehr viele Klischees eingebaut, nach dem Motto "Ich habe so viele Probleme und keine Ahnung wie ich die alle lösen soll". Ihr Verhalten war einfach sehr naiv.
Mit Jaz bin ich von Anfang an nicht warm geworden. Auch bei ihm waren Handlungen für mich nicht nachvollziehbar, es hat eher gewirkt als müsste man seine Situation immer schlimmer machen, als sie eigentlich schon war.
Generell hat man leider auch nur sehr wenig zu den Protagonisten aus Band 1 erfahren, genauso wenig wie zu den kommenden aus Band 3, "One Last Act". Rilye's Name (Protagonistin Band 1) ist zwar zum Ende hin immer mal gefallen, aber von allen anderen hat man so gut wie nichts erfahren.
Als Standalone würde One Last Dance sicher sehr gut funktionieren, aber für mich als Band einer Reihe leider nicht. Deswegen auch nur 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Leider eine Enttäuschung

All That We Are Together (2)
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„All that we are together" ist der 2. Band der Let-it-be Dilogie von Alice Kellen.
Da die Handlung thematisch direkt an den ersten Band anknüpft, werde ich hier nicht näher auf den Inhalt eingehen, um ...

„All that we are together" ist der 2. Band der Let-it-be Dilogie von Alice Kellen.
Da die Handlung thematisch direkt an den ersten Band anknüpft, werde ich hier nicht näher auf den Inhalt eingehen, um niemanden zu spoilern.
Wie schon erwähnt, knüpfen wir mit einer kleinen Zeitdifferenz direkt an „All that we never were" an.
Meiner Ansicht nach hat sich Leah weiterhin sehr stark weiterentwickelt. Sie ist quasi im Vergleich zum Beginn des ersten Bandes gar nicht mehr wieder zu erkennen und hat wohl eine der Stärksten Charakterentwicklungen jemals hingelegt.
Bei Axel hingegen haben sich genau die Aspekte verstärkt, die mir schon im 1. Band bei ihm nicht wirklich gefallen haben.
Meiner Ansicht nach ist er ein extrem toxischer Protagonist, der Leah durch falsche „Methoden" auf seine Seite zieht.
Diese Charakterzüge sind mir in dem Band leider einfach zu negativ aufgefallen, wodurch ich dann auch nicht mehr wirklich Spaß am Lesen hatte.
Auch im zweiten Band sind die Kapitel größtenteils sehr kurz, was es jedoch erträglicher macht mit Axel klarzukommen.
Den 1. Band würde ich sogar noch bedingt weiterempfehlen, wer aber grundlegend ein Problem mit toxischen Handlungssträngen hat sollte dann aber eher die Hände vom 2. Band lassen.
2,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.01.2023

Leider eine Enttäuschung

Bleib bei mir, Sam
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„Bleib bei mir, Sam" ist ein Jugendbuch von Dustin Theo, das vor allem auf TikTok sehr gehypt wurde, weshalb ich mir unbedingt selbst eine Meinung bilden wollte. Da ich aber sehr verschiedene Meinungen ...

„Bleib bei mir, Sam" ist ein Jugendbuch von Dustin Theo, das vor allem auf TikTok sehr gehypt wurde, weshalb ich mir unbedingt selbst eine Meinung bilden wollte. Da ich aber sehr verschiedene Meinungen gehört habe, bin ich ohne größere Erwartungen an die Geschichte herangegangen.
Aber worum geht es eigentlich genau? Im Prolog lernen wir erst einmal kurz zusammengefasst die Geschichte um Julie und Sam kennen, überwiegend wie sie sich kennengelernt haben. Nach Sams Tod wollte Julie seine Stimme eigentlich nur noch ein einziges Mal über die Mailbox hören und beschließt ihn anzurufen. Sie hat aber nicht damit gerechnet, dass Sam den Anruf tatsächlich annimmt und mit ihr redet.
Ehrlicherweise fand ich den Beginn der Geschichte sehr verwirrend. Vor allem die zusammengefassten Handlungen aus dem Prolog haben die meiste Zeit eher überstürzt auf mich gewirkt als logisch. Die ersten 100 Seiten sind noch relativ spannend, ohne dass man sich beim lesen gelangweilt fühlt. Ab da an beginnen sich Handlungen aber nur noch zu wiederholen. Alles was gesagt wird, wurde schonmal gesagt und Julie dreht sich mit ihren Handlungen gefühlt nur noch im Kreis.
Das Ende war irgendwie abzusehen. Deshalb hat die Story meiner Meinung auch keinen wirklichen Plot.
Ab dem Ende vom 1. Kapitel weiß man als Leser, was am Ende passieren wird.
Was mich aber im Endeffekt am meisten stört ist, dass nie aufgeklärt wird, warum die beiden telefonieren können. Die Frage, die meiner Ansicht nach am wichtigsten ist.
Schlussendlich kann ich nach dem lesen sagen, dass ich die eher negativen Rezensionen leider verstehen kann. Für diejenigen, die keine Liebesgeschichte erwarten, ist das Buch sicherlich etwas, allen anderen würde ich es eher nicht empfehlen.
2-2,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.08.2021

Leider sehr enttäuschend

Bis ans Ende aller Fragen
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Bis ans Ende aller Fragen wurde von Anne Hertz geschrieben, dem Pseudonym von den Schwestern Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz.
Maxi ist mitte vierzig, Single, kinderlos und Besitzerin eines kleinen ...

Bis ans Ende aller Fragen wurde von Anne Hertz geschrieben, dem Pseudonym von den Schwestern Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz.
Maxi ist mitte vierzig, Single, kinderlos und Besitzerin eines kleinen Cafés. Genau wie sie sich ihr Leben nicht vorgestellt hat. Nachdem ihre Nichte sie zu einer Trauergruppe bringt um endlich jemanden kennenzulernen, hat sie gleich mehrere Männer am Hals.
Obwohl mir die Leseprobe sehr gut gefallen hat, konnte mich das Buch im Ganzen nicht überzeugen. Die ersten 80-90 Seiten waren, was den Schreibstil betrifft, noch ganz okay. Während ich vorallem in meiner Kindheit schon einige Bücher von Frauke Scheunemann gelesen habe und dort auch gut mit dem Schreibstil zurecht gekommen bin, hatte ich hier das Gefühl das alles sehr witzig und locker scheinen sollte. Dadurch hat es sich angefühlt, dass das Buch auf Zwang geschrieben wurde und nicht auf dynamische Sätze oder Dialoge geachtet wurde.
Maxi, die Hauptprotagonistin, schien einfach nur naiv. Sie hat sich nicht ihrem Alter entsprechend verhalten, sondern eher wie jemand der bald mit der Schule fertig ist und vorher noch auf ganz viele Partys will um Männer kennenzulernen. Irgendwann im Verlaufe der Handlung hatte sie ihren Urlaubs - Flirt, ihren Ex, die Jugendliebe und einen Gast am Hals und schien, als würde sie nichts dagegen unternehmen wollen.
Einigen Kapiteln waren Tagebucheinträge von der "Teenager-Maxi" angehangen. Diese schienen nur nicht wirklich von einem Teenager geschrieben worden zu sein, sondern eher von einem Grundschulkind, welches gerade schreiben gelernt hat.
Der Handlungsverlauf im generellen war sehr unrealistisch. Anfangs schien kaum etwas zu passieren, Mxi mit ihrem "Schicksal" einverstanden und zum Ende hin kamen Wendungen, die keineswegs sinnvoll zur Handlung beigetragen haben.
Leider nur 2 Sterne & keine Empfehlung von mir.

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