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Veröffentlicht am 21.09.2021

Eine kleine Auszeit auf Sylt

Inselsommerstürme
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Bea bucht ihr Team vom Büchernest kurzerhand in einem Sylter Hotel ein, denn gerade ist wirklich viel los bei ihnen. Ihre Nichte Lissy ist schwanger und leider ist die Schwangerschaft nicht ganz unkompliziert, ...

Bea bucht ihr Team vom Büchernest kurzerhand in einem Sylter Hotel ein, denn gerade ist wirklich viel los bei ihnen. Ihre Nichte Lissy ist schwanger und leider ist die Schwangerschaft nicht ganz unkompliziert, ihre beste Freundin Vero hat einen Konkurrenten aus dem Gastrobereich vor Ort, über den sie sich sehr ärgert und Nele wird von Eifersucht geplagt. Jedoch wird die kleine Auszeit eine große Bewährungsprobe für alle…

Von Gabriella Engelmann hatte ich lange kein Buch mehr gelesen, habe mich aber auf diese Lektüre gefreut – auch weil dieser Sehnsuchtsroman auf grade mal 76 Seiten daherkommt. Eine schöne Lektüre also mal – für vielleicht einen Leseabend.

Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gut gefallen, es liest sich angenehm, locker, leicht. Gut verständlich inhaltlich, jedoch habe ich mir bei den Personen manchmal etwas schwergetan. Es handelt sich um einen Fortsetzungsroman der Büchernest-Serie, so dass anderen Lesern natürlich manches Wissen schon bekannt ist. Mir nicht. Beispielsweise, dass die Nichte Lissy eigentlich Larissa heißt. Klar, ist vom Namen her schon denkbar, verwirrt aber, wenn das nicht erwähnt war. Ich habe es nicht gelesen – vielleicht habe ich es überlesen?

Die Geschichte ist grundsätzlich recht unterhaltsam, emotional aber auch spannend. Manchmal war es mir aber zu viel „drumherum“, zu viel an „normalen“ Informationen. (z.B. die Info, dass Geburten auf Sylt nicht mehr stattfinden können in einem Krankenhaus, sondern wenn ich es mir recht gemerkt habe, Flensburg angefahren werden muss.) Sowas ist natürlich eine Hintergrundinformation, aber wie es eingeflochten war, war für mich komisch. (Auch manches „drumherum“ bezüglich einer Geburt war etwas „drüber“, vielleicht bin ich in diesem Thema aber auch zu sehr „drin“ bzw. zu sensibel.)

Alles in allem war dieser Roman eine schnelle, leichte Lektüre für mich, die mich gut unterhalten hat, eine doch eher frauentypische Geschichte eben. Wer die Büchernest-Serie kennt, der kennt die Protagonisten und hat vielleicht noch mehr Spaß am Lesen als ich. Von mir gibt es hier 3 von 5 Sternen, hinsichtlich einer Empfehlung bin ich eher unentschlossen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Darüber hinwegkommen.

Es war nicht anders möglich
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Martina ist eine junge Frau, deren Vater erst verstorben ist. Sie kannte ihn wohl kaum. Im Berliner Nachtleben, viel mehr in verschiedensten Kneipen, versucht sie, darüber hinwegzukommen bzw. damit klarzukommen.

Der ...

Martina ist eine junge Frau, deren Vater erst verstorben ist. Sie kannte ihn wohl kaum. Im Berliner Nachtleben, viel mehr in verschiedensten Kneipen, versucht sie, darüber hinwegzukommen bzw. damit klarzukommen.

Der Einstieg ins Buch klang für mich sehr vielversprechend, so dass ich sehr gespannt darauf war. Tatsächlich hat mich dann das weitere Buch leider nicht so begeistern können wie der Beginn.

Das Buch startet mit einer genialen Playlist, die mir wirklich gut gefallen hat. Verschiedenste Lieder, die durchaus Kult sind, die ich definitiv gerne anhören mag und natürlich kenne. Auch der erste Start ins Buch war dank eines für mich amüsanten Satzes gut.

Der Schreibstil ist interessant, weil man erst mal überhaupt nicht einzuordnen weiß, was wie genau geschehen ist. Es gibt nie so richtig klare Ansagen über die Protagonistin, was es mir erschwert hat, mit ihr warm zu werden.

Die Worte sind gut gewählt, auch die manchmal angebrachten witzigen Szenen. Dennoch ist es eigentlich irgendwie ein Trauerspiel, wie das Leben von Martina abläuft.

Mit dieser Lektüre habe ich mir unheimlich schwergetan, teilweise hat mir die Leichtigkeit, die man mit der Playlist vorn im Buch erhalten hat, sehr gefehlt. Für mich ist vieles recht kryptisch geschrieben, ich mag hier lieber auch mal klare Ansagen.

Leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugen können, ich hatte mir hier doch eine etwas interessantere, unterhaltsame Lektüre vorgestellt. Natürlich darf es auch dramatisch bzw. traurig sein, was man liest, aber hier war vieles für mich undurchsichtig.

Von mir gibt es hier 2 von 5 Sternen und leider keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Verrückte Suche nach Zwillingen mit einem Elf

Kiss me, it's Christmas
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Lola ist als Au-pair für ein Jahr in den USA, um dort auf die drei Kinder einer Familie aufzupassen. Doch für die junge Spanierin ist es dermaßen anstrengend, wie die Zwillinge sich verhalten. Als es um ...

Lola ist als Au-pair für ein Jahr in den USA, um dort auf die drei Kinder einer Familie aufzupassen. Doch für die junge Spanierin ist es dermaßen anstrengend, wie die Zwillinge sich verhalten. Als es um ein Foto mit dem Weihnachtsmann für die Familie geht, kümmert sie sich mit den drei Kindern darum und geht in das riesige Einkaufszentrum. Plötzlich sind die Zwillinge weg... Hilfe bekommt sie von einem verdammt gut aussehenden Elf...

Auf die Geschichte war ich sehr gespannt, denn eine weihnachtliche Geschichte ist doch auch immer wieder etwas Schönes, finde ich. Dass es sich dabei um ein Jugendbuch handelt, war mir bewusst, finde ich nach wie vor aber auch in Teilen etwas krass.

Der Schreibstil des Buches ist soweit ganz ok, es liest sich flüssig und angenehm, durch manche Schilderungen (Wechsel der Sichtweise von Lola zum Elf) sowie Worte von Cupido dann wurde es für mich etwas wirr. Vielleicht liegt es auch am Stil, da die Autorin die Geschichte ja auch auf Spanisch geschrieben hat? Bei mir war die Lust das Buch zu Lesen dadurch etwas gedämmt.

Auch ist die Geschichte recht turbulent, aber dann doch immer wieder auch abstrus. Zusätzlich kommt die Liebesgeschichte mit dem Elf, die in diesem ganzen Chaos etwas unwirklich ist. Und tatsächlich muss ich da sagen: die Altersempfehlung liegt hier bei 14 Jahren. Holla die Waldfee, bei manchen Aussagen im Buch finde ich das gewagt. Ab 16 Jahren vielleicht, aber in meinen Augen ist das für 14-jährige Leser:innen schon auch etwas krass. (Meine Ansicht dazu.)

Für mich war es leider kein so großer Lesegenuss, es hat sich für mich in die Länge gezogen, war für mich einfach keine gesamt attraktive Geschichte. Die Idee dahinter könnte schön sein, für mich war es leider nicht so unterhaltsam.

Von mir gibt es hier leider nur 2 von 5 Sternen und keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Neue Geschichten aus der Valerie Lane.

Die kleine Straße der großen Herzen
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Einiges hat sich getan in der Valerie Lane in Oxford und den dortigen Lädchen. So gab es Nachwuchs bei Laurie, Keira ist verheiratet und Orchid in die USA ausgewandert. Doch dann gibt es eine traurige ...

Einiges hat sich getan in der Valerie Lane in Oxford und den dortigen Lädchen. So gab es Nachwuchs bei Laurie, Keira ist verheiratet und Orchid in die USA ausgewandert. Doch dann gibt es eine traurige Nachricht, die allerdings alle auch wieder ein Stück weit eint... so dass man noch einen großen Wunsch erfüllt.

Nachdem mir die Geschichte über den Geschenkeladen so gut gefallen hatte, war ich gespannt auf neue Geschehnisse aus der Valerie Lane. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, eine locker-leichte Lektüre, unterhaltsam und emotional.

Diese Geschichte habe ich leider als recht zäh empfunden, für mich war bedauerlicherweise etwas zu viel an Informationen enthalten, die mich nicht zum Lesen begeistert haben. Es war mir einfach zu viel ausgeschmückt. Außerdem hätte ich mir tatsächlich mal eine Übersicht über die einzelnen Läden und Personen gewünscht, damit man direkt besser wieder im Geschehen ist.

Für mich war das diesmal leider keine so gute Unterhaltung, das Buch zog sich in die Länge und konnte mich nicht begeistern.

Von mir gibts hier 2 von 5 Sternen und leider keine Empfehlung.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Lesen bildet.

Lesen ist deine Superkraft
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Mithilfe dieses Buches soll man die Erkenntnis gewinnen, wie man durch Bücher klüger wird und sich somit beruflich weiterentwickeln kann. Ebenso wie man Social Media konkret nutzen kann, ohne davon abgelenkt ...

Mithilfe dieses Buches soll man die Erkenntnis gewinnen, wie man durch Bücher klüger wird und sich somit beruflich weiterentwickeln kann. Ebenso wie man Social Media konkret nutzen kann, ohne davon abgelenkt zu werden, denn das tun TikTok, Instagram und Co ja durchaus gerne.

Tatsächlich war ich auf das Buch gespannt und neugierig, habe allerdings schnell gemerkt, dass ich hier nicht zur Zielgruppe gehöre. Ich lese gerne, schon lange, außerdem auch verschiedene Genres und gebe das auch beim bzw. an den Nachwuchs weiter. Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, dass es eher für wenig lesende bzw. bisher gar nicht lesende Personen geschrieben wurde.

Die Schriftgröße im Buch empfinde ich als nicht optimal, da es (ca. Schriftgröße 9-10) doch recht klein gedruckt ist, wohl damit man viel an Inhalt unterbringt. Bei über 230 Seiten wollte man es ggf. auch etwas komprimieren.

Inhaltlich ist es gut verständlich, in meinen Augen ist es leider jedoch so, dass sich die Aussagen immer wieder sehr wiederholen. Für mich muss ein Argument nicht mehrfach angesprochen werden, wenn es denn gut ist - aber ich sehe mich hier nicht als Zielgruppe.

Manche Tipps empfinde ich als durchaus praktisch (Handy sollte beim Lesen nicht in der Nähe sein, gewisse Zeitspanne lang lesen), lassen sich gut umsetzen. Immer wieder vom finanziellen Nutzen des Lesens zu sprechen, empfinde ich als etwas übertrieben. (Ich lese auch Fachliteratur, damit ich mein Fachwissen für Mandanten immer optimal aktualisiere - aber das als „finanziellen Nutzen“ zu sehen… naja.)

Für mich ist der Titel des Buches eine schöne Aussage („Lesen ist deine Superkraft“), die man aber auf das allgemeine Lesen auch beziehen kann und darf. (Egal welches Genre man liest. Selbst mit einem Roman kann man beispielsweise in ferne Länder verreisen und so dabei etwas über Land und Leute, die dortige Kultur etc. lernen.)

Insofern kann ich hier leider nur 2 von 5 Sternen vergeben, eine Empfehlung für Menschen, die sowieso schon gerne lesen, kann ich nicht aussprechen.

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