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Veröffentlicht am 23.09.2021

“No one is likable from the inside out.”

Verity
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Klappentext:
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit ...

Klappentext:
Die Jungautorin Lowen Ashleigh bekommt ein Angebot, das sie unmöglich ablehnen kann: Sie soll die gefeierten Psychothriller von Starautorin Verity Crawford zu Ende schreiben. Diese ist seit einem Autounfall, der unmittelbar auf den gewaltsamen Tod ihrer beiden Töchter folgte, geistig nicht mehr ansprechbar.

Lowen akzeptiert – auch, weil sie sich zu Veritys Ehemann Jeremy hingezogen fühlt. Während ihrer Recherchen im Haus der Crawfords findet sie Veritys Tagebuch und liest darin Erschreckendes: Hinter der Maske der gefeierten Starautorin verbirgt sich eine zutiefst gefährliche Psychopathin, die die Mitschuld am Tod ihrer eigenen Töchter trägt und auch ihren eigenen Unfall inszeniert hat.

Meine Meinung:
„Verity“ war das erste Buch, dass ich von Colleen Hoover gelesen habe und ich muss ehrlich sagen ich bin sprachlos von der Genialität der Geschichte.

Die Spannung hält durch das ganze Buch hindurch an. Nach und nach werden Veritys Taten offenbart und ließen mich voller Abscheu und Gänsehaut zurück.

Ich wusste irgendwann nicht mehr was real ist und was Fiktion, was auch der Grund dafür war, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte bis ich am Ende der Geschichte angekommen bin.

Die Geschichte ist zum größten Teil aus Lowens Sicht geschrieben, sie liest aber immer wieder in Veritys Biografie, in der der Leser mehr über die Vergangenheit der Crawfords erfährt.

Mit dem Plot Twist am Schluss habe ich überhaupt nicht gerechnet, da kann einem schon mal die Kinnlade nach unten klappen.

Mehr möchte ich aber über den Inhalt der Geschichte nicht verraten um niemanden zu Spoilern.

Fazit:
Für mich ist dieses Buch ein absolutes must-read. Es ist mal eine ganz andere Art von Roman und definitiv nichts für schwache Nerven.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

"I don't care what you are. I care about who you are”

Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen
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Klappentext:
Poppy ist eine Auserwählte. Wenn sie den Segen der Götter erhält, wird sie die Einzige sein, die ihre Heimat vor dem Angriff des Verfluchten Königreiches retten kann. So will es die Tradition. ...

Klappentext:
Poppy ist eine Auserwählte. Wenn sie den Segen der Götter erhält, wird sie die Einzige sein, die ihre Heimat vor dem Angriff des Verfluchten Königreiches retten kann. So will es die Tradition. So will es das Gesetz. Das Leben einer Auserwählten ist einsam. Niemand darf sie ansehen, geschweige denn mit ihr sprechen oder sie berühren. Eines Tages wird der attraktive Hawke – mit den goldenen Augen, dem frechen Grinsen und den provokanten Sprüchen – Poppys Leibwache zugeteilt, und sie merkt, dass es in ihrem Leben so viel mehr geben könnte als nur ihr Amt. Dass sie ein Herz hat, eine Seele und die Sehnsüchte einer ganz normalen jungen Frau. Als an den Landesgrenzen die Schatten der Verfluchten immer drohender werden, muss Poppy sich zwischen Liebe und Pflicht entscheiden …

Meine Meinung:
Was für ein unfassbar guter Reihenauftakt!

Die Bücher von Jennifer L. Armentrout sind meistens Highlights aber mit diesem Reihen Auftakt hat die Autorin noch ein paar Schippen draufgelegt. Ihr Schreibstil ist fesselnd, bildhaft und man weiß nie was als Nächstes passieren könnte.

Man sollte von Beginn an aufmerksam lesen, da man von Anfang an mit vielen verschiedenen Charakteren konfrontiert wird.

Die Protagonistin der Geschichte heißt Penellaphe, ihre Freunde nennen sie allerdings Poppy.

Sie ist ein unglaublich starker Charakter. Als „Jungfräuliche“ darf sie eigentlich keine Freundschaften pflegen und im Prinzip auch nichts Anderes tun, was Spaß machen könnte. Sie kämpft gegen diese Fremdbestimmtheit an, aber leicht wird es ihr nicht gemacht.

Hawke, Poppys neuer Leibwächter hat absolutes Bookboyfriend Potenzial. Er ist brillant, schlagfertig, ungemein sexy und charmant. Ich bin ihm auf jeden Fall von der ersten Seite an verfallen.

Die Handlung ist absolut spannend und mitreißend. Das Ende oder besser gesagt der bösartige Cliffhanger am Schluss macht sofort Lust auf den nächsten Teil und ich habe mich dafür verflucht, das Buch so schnell beendet zu haben.

Fazit:
Ein absolutes Jahreshighlight aus der Feder von Jennifer L. Armentrout.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

❤ Hunter ❤

Boston Belles - Hunter
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Klappentext:
Sich in ihn zu verlieben, war nicht Teil des Deals ...

Sailor Brennan hat einen Traum: Sie will einmal in ihrem Leben an den Olympischen Spielen teilnehmen. Alles, was ihr dazu noch fehlt, ...

Klappentext:
Sich in ihn zu verlieben, war nicht Teil des Deals ...

Sailor Brennan hat einen Traum: Sie will einmal in ihrem Leben an den Olympischen Spielen teilnehmen. Alles, was ihr dazu noch fehlt, ist ein finanzieller Sponsor. Da kommt das Angebot einer der reichsten Familien Bostons gerade richtig: Sailor soll für ein halbes Jahr mit Hunter Fitzpatrick zusammenleben und aufpassen, dass das schwarze Schaf der Familie keinen weiteren Skandal anzettelt. Was Sailor nicht weiß: Der attraktive Hunter hat sich in den Kopf gesetzt, seine strenge "Nanny" ins Bett zu bekommen, und macht dabei seinem Namen alle Ehre ...

Meine Meinung:
Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von L. J. Shen geben wird, war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Sie schreibt so fesselnd, schon ab der ersten Seite möchte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Emotionen sind richtig greifbar. Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen, dass ihr Schreibstil aufgrund der oft ziemlich derben Sprache, nicht für jeden etwas ist.

Die Geschichten der Autorin sind immer etwas speziell, so auch die von Hunter und Sailor.

Hunter kennt man schon aus der All-Saints-Hight-Reihe, er ist ein ziemlich arroganter und verwöhnter Idiot, mit einem sehr großen Mundwerk. Er verkörpert den perfekten, reichen Playboy. Er hat aber auch diese selbst vernichtende Art an sich, die so typisch für die Protagonisten von L. J. Shen ist. Es ist immer wieder erstaunlich, wie es die Autorin schafft, einen eigentlich durchwegs unsympathischen Charakter zu erschaffen, der sich dann doch ganz tief in mein Herz schleicht.

Sailor mochte ich von Anfang an. Sie ist eine talentierte Bogenschützin und arbeitet sehr diszipliniert daran ihren Traum, Olympionikin zu werden, zu verwirklichen. Sie ist von ihren Charakterzügen her sehr vielseitig. Auf der einen Seite ist sie sehr gradlinig und etwas schüchtern auf der anderen Seite aber auch eine Kämpferin.

Die Geschichte der Zwei hat mir richtig gut gefallen. Sie sind im Laufe der Handlung toll zusammengewachsen, sie haben sich gegenseitig unterstützt aber auch das Leben schwergemacht. Die sexuelle Spannung zwischen ihnen wurde von Seite zu Seite immer greifbarer.

Es gab aber auch ein paar sehr interessante Nebencharaktere, wie z. B. Sailors Freundinnen Persephone, genannt Persy und Emmabelle oder auch Hunters Geschwister Cillian und Aisling.

Das Ende war in meinen Augen perfekt und ließ keine Wünsche offen.

Fazit:
Die Bücher von L. J. Shen sind für mich immer kleine Highlights vor allem, weil die unterschiedlichen Reihen miteinander verknüpft sind und so immer wieder Figuren aus den anderen Büchern der Autorin eine kleine Rolle spielen dürfen.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

BCC enttäuscht mich nie!

Gegen den bittersten Sturm
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Klappentext:
Durch ihn wusste ich, dass es Sekunden gab, in denen alles perfekt zusammenpasste

Als ich ihm eines Abends plötzlich wieder gegenüberstand, konnte ich fühlen, wie mein Herz erneut zerbrach. ...

Klappentext:
Durch ihn wusste ich, dass es Sekunden gab, in denen alles perfekt zusammenpasste

Als ich ihm eines Abends plötzlich wieder gegenüberstand, konnte ich fühlen, wie mein Herz erneut zerbrach. Denn für die Welt war er Connor Roe - einer der vermögendsten und einflussreichsten Männer New Yorks. Aber für mich war er der Mann, dem ich in einer Nacht vor zwei Jahren all meine Träume und tiefsten Geheimnisse anvertraut hatte. Für einen kurzen Augenblick hatten wir uns ineinander verliebt - weil wir wussten, dass wir uns nicht wiedersehen werden. Doch jetzt war er zurück in meinem Leben - wieder war es der falsche Zeitpunkt für uns. Und so zog er mich an sich und hielt mich einfach nur fest. Denn niemand wusste besser als Connor, dass man manchmal in den Trümmern stehen und hoffen musste, dass man lernte, mit den zerbrochenen Teilen zu leben.

Meine Meinung:
Nach dem berührenden ersten Teil der Compass-Reihe musste ich natürlich auch dieses Buch lesen.

Ich liebe den Schreibstil von Brittainy C. Cherry einfach. Selten haben mich Bücher so sehr berührt wie ihre. Sie schafft es auch immer wieder schwierige und belastende Themen authentisch zu übermitteln.

Der männliche Protagonist der Geschichte heißt Connor Roe, wir kennen ihn schon zum Teil aus dem ersten Band. Seit „Durch die kälteste Nacht“ sind einige Jahre vergangen. Der kleine Connor ist nicht mehr ganz so klein und hat sein Ziel reich zu werden erreicht. Er ist noch genauso sympathisch wie früher, denn er hat ein unglaublich gutes Herz und möchte mit seinem Reichtum weniger privilegierten Menschen helfen.

Die Protagonistin der Geschichte heißt Aaliyah. Sie ist eine absolut starke Persönlichkeit. In ihr steckt so viel, sie ist humorvoll, mutig und trotz allem, was ihr bisher in ihrem Leben widerfahren ist, verschenkt sie ihr Herz immer noch bereitwillig.

Alle in allem konnte mich das Buch vollends überzeugen, es war dramatisch ein bisschen schnulzig, emotional und super spannend.

Was dieses Genre angeht, ist BCC einfach eine Meisterin. Bis jetzt hat mich noch keines ihrer Bücher enttäuscht. Mittlerweile lese ich ihre Bücher, ohne mir vorher überhaupt den Klappentext durchzulesen.

Fazit:
Wer das Genre genauso gerne liest wie ich, kann mit den Büchern von BCC eigentlich nie etwas falsch machen.

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Veröffentlicht am 16.09.2021

"Déjà vu. Déjà su. Déjà vécu."

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
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Klappentext:
»Das unsichtbare Leben der Addie LaRue« ist ein großer historischer Fantasy-Roman, eine bittersüße Liebesgeschichte – und eine Hommage an die Kunst und die Inspiration.

Addie LaRue ist die ...

Klappentext:
»Das unsichtbare Leben der Addie LaRue« ist ein großer historischer Fantasy-Roman, eine bittersüße Liebesgeschichte – und eine Hommage an die Kunst und die Inspiration.

Addie LaRue ist die Frau, an die sich niemand erinnert. Die unbekannte Muse auf den Bildern Alter Meister. Die namenlose Schönheit in den Sonetten der Dichter. Dreihundert Jahre lang reist sie durch die europäische Kulturgeschichte – und bleibt dabei doch stets allein.

Seit sie im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat, ist sie dazu verdammt, ein ruheloses Leben ohne Freunde oder Familie zu führen und als anonyme Frau die Großstädte zu durchstreifen. Bis sie dreihundert Jahre später in einem alten, versteckten Antiquariat in New York einen jungen Mann trifft, der sie wiedererkennt. Und sich in sie verliebt.

Meine Meinung:
Niemals hätte ich gedacht, dass sich in diesem Buch eine so besondere Geschichte verbirgt. Der Schreibstil der Autorin ist malerisch, fast poetisch. Normalerweise bin ich kein Fan von so einem Schreibstil aber in diesem Fall, hat es einfach perfekt zur Geschichte gepasst.

Interessant, ist auch der Aufbau der Geschichte. Die Autorin arbeitet sich langsam in Zeitsprüngen aus der Gegenwart bis in Addies Vergangenheit vor.

Wie der Titel der Geschichte schon verrät, lautet der Name der Protagonistin Addie LaRue. Addie ist ein ausgesprochen cleverer Charakter, außerdem ist sie ihrer Zeit weit voraus. Sie will sich ihrer Familie nicht unterordnen. Die Vorstellung im gleichen Ort, in dem sie geboren wurde, zu leben und irgendwann dort auch zu sterben, ist für sie ein Graus. Aus diesem Grund lässt sie sich auch auf einen Pakt mit dem Teufel ein.

Der Teufel, oder Luc, wie Addie ihn nennt, ist ebenfalls ein unheimlich interessanter Charakter. Über drei Jahrhunderte war er die einzige Person, die Addies waren Namen kannte und sich überhaupt an sie erinnern konnte. Addies Gefühle für Luc sind dadurch auch nicht immer ganz klar. Auf der einen Seite mag sie ihn, weil es eben keinen anderen gibt, auf der anderen Seite hasst sie ihn, weil er an ihrer Situation die Schuld trägt.

Doch als Addie auf Henry trifft, spielt das alles keine Rolle mehr. Denn Henry erinnert sich an Addie.

Es dauert sehr lange bis man Henry richtig kennenlernt. Sein Auftauen hat viele Fragen in mir geweckt, die lange Zeit unbeantwortet blieben. Er ist aber ein ungemein angenehmer Charakter und er behandelt Addie sehr liebevoll.

Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Im Prinzip bin ich ein Fan von Happy Ends. Ob es sich bei diesem Ende um eines handelt, darüber lässt sich streiten. Für mich persönlich war es aber sehr zufriedenstellend.

Fazit:
Für mich eine absolute Leseempfehlung, auch für Leute die eigentlich nicht so gerne Fantasy Bücher lesen.

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