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Veröffentlicht am 25.09.2021

Emotionaler Abschluss

Feels like Forever
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„Feels like Forever“ von Sarah Heine ist der der abschließende Teil ihrer emotionalen Trilogie über das Traumpaar Mila und Leo.
Nach der emotionalen Gefühlsachterbahn der letzten beiden Bände scheint ...

„Feels like Forever“ von Sarah Heine ist der der abschließende Teil ihrer emotionalen Trilogie über das Traumpaar Mila und Leo.
Nach der emotionalen Gefühlsachterbahn der letzten beiden Bände scheint die Beziehung von Leo und Mila in gefestigten Bahnen angekommen zu sein. Beide haben ihren Traumjob und sind inzwischen seit ein paar Jahren verheiratet. Sie leben in ihrer Villa in Potsdam und Liebe ist immer noch so stark wie zu Beginn. Aber ihre vermeintlich unzerstörbare Einheit wird durch ein tragisches Ereignis schwer erschüttert. Mila zieht sich zurück, während Leo mit seinem plötzlichen Herzenswunsch ungewollt einen noch tieferen Keil zwischen beide treibt. Steht ihre Liebe damit vor dem Ende?

Der kleine Cliffhanger vom zweiten Band ist schnell aufgelöst, denn natürlich hat Mila Leos spontanem Heiratsantrag zugestimmt und beide sind jetzt mehr als drei Jahre verheiratet. Wo bei anderen Geschichten an dieser Stelle der Sonnenuntergang und der Abspann eingeblendet werden, geht das Leben von Leo und Mila mit den alltäglichen Höhen und Tiefen weiter. Und Sarah Heine macht erschreckend deutlich, wie zerbrechlich das Glück sein kann und wie sich von einer Sekunde auf die nächste alles ändern kann.
Milas Verlust ist unglaublich berührend und glaubhaft geschildert, so dass man beim Lesen mit ihr mitempfinden kann. Genauso kann man Leos Gefühle für den kleinen Finn nachvollziehen, denn ihre Verbindung ist geradezu überwältigend. Leider verfällt Leo wie früher in alte Muster und will mit dem Kopf durch die Wand und zerstört dabei fast die wichtigste Beziehung in seinem Leben.
Beide Hauptcharaktere sind einem im Laufe der drei Bücher richtig ans Herz gewachsen und man wünscht ihnen nach allen herzzerreißenden Tiefschlägen unbedingt ein Happy End. Wenn noch nicht alles gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende. Dies gilt für die Lovestory von Leo und Mila wie für keine andere. Die Autorin lässt auch im Abschlussband kein Quäntchen nach und geht mit ihren Themen teils brutal in die Tiefe. Das macht diese Reihe so besonders und intensiv, so dass sie mir definitiv länger im Gedächtnis bleiben wird.

Mein Fazit:
Der finale Band macht es den Protagonisten nicht einfacher, aber er übertrifft noch meine Erwartungen. Von mir kann es nur eine ganz klare Leseempfehlung geben!

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Veröffentlicht am 25.09.2021

Spannende Pflanzenmagie

Lidwicc Island College of Floral Spells
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„Lidwicc Island College of Floral Spells“ von Andreas Sutter ist eine magische Fantasy voller Intrigen, Geheimnisse und Gefahren.
Margo und ihre beste Freundin Daphne schlagen sich in Griechenland als ...

„Lidwicc Island College of Floral Spells“ von Andreas Sutter ist eine magische Fantasy voller Intrigen, Geheimnisse und Gefahren.
Margo und ihre beste Freundin Daphne schlagen sich in Griechenland als Straßenmädchen durch. Auf der Flucht vor einigen Verfolgern setzt Margo eines Tages ungeahnte magische Kräfte frei, die ihr die Aufmerksamkeit eines weit gefährlicheren Verfolgers bringen. Margo wird von der geheimnisvollen Leiterin des Lidwicc College gerettet, aber Daphne wird entführt. In dem abgeschirmten College soll Margo lernen, ihre starken Kräfte zu kontrollieren, was alles andere als einfach ist. Zudem ist sie genervt und gleichzeitig angezogen vom arroganten Drakon, der zur magischen Elite gehört und ihr dummerweise nicht von der Seite weicht.

Dies ist mein erstes Buch des Autors und sein Schreibstil hat mich ehrlicherweise überrascht, aber auch fasziniert und gefesselt. Die ungewöhnlichen Brüche oder Sprünge zwischen den Kapiteln sind anfangs gewöhnungsbedürftig, aber ein gelungenes Stilmittel.
Margo ist der Inbegriff von tough, denn das hat sie in den langen Jahren als Waise und auf der Straße gelernt. Nur ihre einzige wirkliche Bezugsperson Daphne ist ihre Schwäche. Die fremde Umgebung auf Lidwicc Island ist wie ein Kulturschock, denn angeblich soll Margo schon immer magische Kräfte besitzen. Von den anderen Schülern wird ihr plötzliches Erscheinen sehr unterschiedlich aufgenommen, zumal sich seit ihrer Ankunft tödliche Überfälle anderer Magiebegabter auf die Insel häufen.
Ich mag Margos schlagfertige und direkte Art, mit der sie zwar einige Leute vor den Kopf stößt, aber Dinge eben klar und ungefiltert anspricht. Damit überrascht sie auch Drakon, der dies überhaupt nicht gewohnt ist. Ihre witzigen Schlagabtausche sind herrlich und man spürt von Anfang an die knisternde Chemie zwischen den beiden. Überhaupt sind sämtliche Charaktere des Buches unglaublich facettenreich und vielschichtig. Das zeichnet die Story definitiv aus.
Die unvorhersehbaren Wendungen der Handlung lassen die Spannung nie abreißen und nehmen auch manchmal schmerzhafte Richtungen. Der Kampf der jungen Pflanzenmagier ist voller Action, aber auch schwerer Verluste. Wie der finale Showdown ausgeht, sollte jeder selbst im Buch lesen.

Mein Fazit:
Magie, Action, Gefühl, Romantik und Humor sind in dieser packenden Story gekonnt vereint. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 24.09.2021

Grandios

Berlin Monster - Nachts sind alle Mörder grau
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„Berlin Monster – Nachts sind alle Mörder grau“ von Kim Rabe ist eine packende und abwechslungsreiche Fantasy-Story, die mich von Anfang bis Ende begeistern konnte.
Lucy Wayne ist Privatdetektivin und ...

„Berlin Monster – Nachts sind alle Mörder grau“ von Kim Rabe ist eine packende und abwechslungsreiche Fantasy-Story, die mich von Anfang bis Ende begeistern konnte.
Lucy Wayne ist Privatdetektivin und eine Expertin für Übersinnliches in Berlin. Vor dreißig Jahren ließ die Strahlung einer Bombe den Aberglauben der Menschen weltweit lebendig werden. Da Berlin der Ursprung des ganzen war, sammeln sich vor allem hier die übersinnlichen Phänomene. Ihre neue Auftraggeberin sucht verzweifelt nach ihrer Freundin, einer verschwundenen Fee. Doch je tiefer Lucy gräbt, desto gefährlichere Gestalten schreckt sie auf. Zudem ergeben sich immer mehr Zusammenhänge zur der brutalen Mordserie an Übersinnlichen, die Berlin montan in Atem hält.

Die Beschreibung klingt einfach interessant, so dass ich nicht lange gezögert habe. Selbst mit all den übersinnlichen Kreaturen büßt Berlin nichts von seinem unvergleichlichen Charme ein. Ich kann mir die Szenerie bildlich vorstellen und nirgendwo anders als in Berlin könnte sie normaler und selbstverständlicher wirken.
Lucy hat ihre ganz persönliche Vergangenheit mit der versehentlich gezündeten Bombe und ich hatte den Eindruck, sie versucht immer noch, Wiedergutmachung zu leisten. Sie ist tough, neugierig und selbstbewusst und ist damit eigentlich perfekt für ihren Job. Leider hat sie auch die Tendenz, sich immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen, was für sie solange in Ordnung ist, wie ihre Lieben nicht mit hineingezogen werden.
Der bunte Moloch Berlin wird durch den manifestierten Aberglauben noch farbenprächtiger und der lebhafte und lockere Schreibstil lässt nie Langeweile aufkommen. Kim Rabe lässt ihre faszinierende Welt lebendig werden, ohne sich in langatmigen Details zu verlieren. Die Handlung schlägt immer wieder ungeahnte Richtungen ein und man weiß nie, was einen als nächstes erwartet. Spannung, Action, Humor und eine winzige Prise Romantik sind ebenfalls vorhanden, so dass man mit der ungewöhnlichen Heldin mitfiebern darf. Lucys Fall ist am Ende abgeschlossen, aber es bleiben noch jede Menge Fragen offen, die ausreichend Stoff für eine Fortsetzung bereithalten. Ich persönlich würde gern sofort weiterlesen.

Mein Fazit:
Die schillernden Charaktere und die atmosphärische und fesselnde Story haben mich komplett überzeugt. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Band!

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Veröffentlicht am 24.09.2021

Explosive Chemie

The Game – Wild Desire
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„The Game – Wild Desire“ ist der erste Band der neuen knisternden Trilogie von Lauren Rowe.
Georgina steht kurz vor dem Abschluss ihres Journalistikstudiums und hofft auf einen Job bei einem erfolgreichen ...

„The Game – Wild Desire“ ist der erste Band der neuen knisternden Trilogie von Lauren Rowe.
Georgina steht kurz vor dem Abschluss ihres Journalistikstudiums und hofft auf einen Job bei einem erfolgreichen Musikmagazin. Bei einem Vortrag der Musikfakultät am College will sie ihrer potenziellen neuen Chefin einige Schreibproben überreichen. Aber fast ihre gesamte Aufmerksamkeit wird von dem heißen Musikproduzenten Reed Rivers abgelenkt, der offensiv mit Georgina flirtet. Die Funken sprühen zwischen ihnen sprühen immer intensiver, bis ein scheinbares Missverständnis das Feuer bei Georgina abrupt zum Erlöschen bringt. Aber Reed ist nicht bereit, aufzugeben, und setzt alle Hebel in Bewegung, um Georgina wiederzusehen.

Fans der Autorin kennen Reed Rivers bereits aus ihrer „The Club“ – Reihe, aber man kann das Buch problemlos ohne Vorkenntnisse lesen.
Die Story startet mit einem Rückblick auf ein traumatisches Ereignis in Reeds Leben, welches seine Zukunft stark beeinflussen und permanent überschatten wird. Man ist schnell in der Geschichte drin, denn der Schreibstil von Lauren Rowe liest sich gewohnt leicht und locker. Die Perspektiven wechseln zwischen Reed und Georgina, so dass man die Gedankengänge und inneren Konflikte beider Seiten absolut nachvollziehen kann. Auch wenn man natürlich nicht jede Reaktion gutheißen muss.
Die Dynamik der beiden Hauptfiguren als explosiv zu bezeichnen, ist schon fast eine Untertreibung, denn manchmal hat man das Gefühl, die Seiten werden sich jeden Moment spontan selbst entzünden. Die Flammen lodern heiß und es ist sehr amüsant und einfach nur großartig, dass Georgina dem älteren und dominanten Reed absolut gewachsen ist und ihr italienisches Temperament oft mit ihr durchgeht. Die zwei liefern sich jede Menge spritzige Schlagabtausche, die wie ein sehr langes Vorspiel wirken und viel Spaß machen. Georgina hat echt Rückgrat und ich liebe ihren Charakter.
Die Autorin lässt ihren Auftaktband diesmal recht sanft und ohne fiesen Cliffhanger ausklingen. Aber trotzdem ist die Neugier geweckt, wie die turbulente Nichtbeziehung von Reed und Georgina weitergehen wird. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt und fiebere jetzt schon mit den Charakteren mit.

Mein Fazit:
Der Auftakt ist für meinen Geschmack perfekt gelungen und ich gebe eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 24.09.2021

Süßer als Lebkuchen

Weihnachtsglück in Willowbrook
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„Weihnachtsglück in Willowbrook“ von Sophie Claire ist eine wunderschöne Lovestory, die sich nicht am klassischen Weihnachtsfest orientiert.
Evie hat sich ihren langersehnten Traum erfüllt und einen kleinen ...

„Weihnachtsglück in Willowbrook“ von Sophie Claire ist eine wunderschöne Lovestory, die sich nicht am klassischen Weihnachtsfest orientiert.
Evie hat sich ihren langersehnten Traum erfüllt und einen kleinen Handarbeitsladen im idyllischen Städtchen Willowbrook eröffnet. Leider wirft ihr Geschäft bisher keinen Gewinn ab und so muss sie sich nicht nur dem Druck der Bank, sondern auch den Gemeinheiten ihrer bevormundenden Eltern und denen ihres Ex-Verlobten aussetzen. Ein lukrativer Auftrag führt sie in das Haus des mürrischen Jake, der aus seiner Abneigung gegen ihre positive und fröhliche Art keinen Hehl macht. Doch je öfter sie Mr. Arktis über den Weg läuft, desto mehr freunden sich beide langsam an.

Wer eine Alternative zu kalorienreichen Naschereien in der Vorweihnachtszeit sucht, der hat mit dieser süßen und romantischen Lovestory den perfekten Ersatz gefunden. Die Autorin hat mit dem verschneiten Willowbrook und seinen äußerst liebenswerten Bewohnern ein traumhaftes Setting erschaffen, in dem sich die beiden sympathischen Hauptfiguren näherkommen dürfen.
Evie ist eine unerschütterlich Optimistin und ein wahrer Sonnenschein, was bewundernswert ist, denn das Leben hat ihr fast nur Zitronen mitgegeben. Trotzdem leuchtet sie wie ein bunter Schmetterling und strahlt voller Lebensfreude.
Jake hat sich nach dem Tod seiner geliebten Frau komplett zurückgezogen und bleibt lieber für sich. Nur widerwillig und ohne es zu merken lässt er ganz langsam zu, dass Evie sein Einsiedlerdasein erhellt. Und bei der gemeinsamen Flucht vor den Feiertagen muss er sich zu seinem Entsetzen eingestehen, dass er längst mehr in ihr sieht.
Die herzerwärmende Geschichte steckt voller Humor, Hoffnung und Romantik, aber sie ist auch eine Gefühlsachterbahn für die beiden Hauptfiguren. Sophie Claire beschreibt ihre zarte Annäherung so berührend und authentisch, dass man ihnen die Entwicklung komplett abnimmt. Evie muss man einfach lieben und auch Jake wächst einem im Laufe der Handlung ans Herz, wobei ihm sein süßer Dalmatiner große Konkurrenz macht.

Mein Fazit:
Dieses Buch, eine gemütliche Couch und eine heiße Schokolade bilden die perfekte kleine Auszeit im Weihnachtsstress. Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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