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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2021

Based on the novel - echt jetzt?

Die 100
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Als riesiger Fan der Serie musste ich mir natürlich auch die Bücher zulegen, welche als Grundlage zur Verfilmung dienten. Ich habe mich wirklich sehr darauf gefreut, Clarke, Bellamy und die anderen im ...

Als riesiger Fan der Serie musste ich mir natürlich auch die Bücher zulegen, welche als Grundlage zur Verfilmung dienten. Ich habe mich wirklich sehr darauf gefreut, Clarke, Bellamy und die anderen im Buch wiederzusehen. Doch diese Begeisterung hielt leider überhaupt nicht lange. Durch andere Rezensionen war mir bewusst, dass die Bücher komplett anders sind, als die Serie. Diese Klarheit konnte aber leider nicht darüber hinweg helfen, dass man hier mit einer Geschichte konfrontiert wird, die weit unter dem Niveau der Serie liegt. Der Schreibstil ist zäh und erzeugt keinerlei Spannung und die Charaktere sind sehr farblos dargestellt. Im Grunde geht es hauptsächlich um die Liebeleien und Eifersuchtsdramen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In diesem ersten Teil passiert sonst nicht wirklich viel. Um ganz ehrlich zu sein ist mir vollkommen schleierhaft, wie dieses Werk die Basis einer tollen Serie werden konnte. Und wäre es nicht schon langweilig genug, wird im ersten Teil des Buches oft Glass mit Clarke verwechselt. Wie kann sowas passieren? Copy und paste? Derartige Fehler machen bei mir leider das ganze Buch kaputt, da ich die Story dann nicht mehr ernst nehmen kann. Es ist, als würde man dadurch aus dem Buch katapultiert und einem vor Augen geführt, wie fiktional die Ereignisse eigentlich sind.

Fazit:
Es tut mir im Herzen weh, dies schreiben zu müssen, aber: Bleibt bei der Serie! Dieser erste Band hat mich sehr enttäuscht, ich musste mich richtiggehend durchquälen und es erübrigt sich wohl zu sagen, dass ich die weiteren Bände nicht lesen werde.

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Veröffentlicht am 16.08.2021

Das war wohl nichts

Auch das Christkind muss dran glauben
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Dieses Buch habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und es lag lange auf meinem SUB. Nachdem ich es nun endlich gelesen habe, wurde mir bewusst, warum es so lange auf dem SUB lag. Der Autor Michael ...

Dieses Buch habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und es lag lange auf meinem SUB. Nachdem ich es nun endlich gelesen habe, wurde mir bewusst, warum es so lange auf dem SUB lag. Der Autor Michael Altinger war mir bisher kein Begriff, aber nachdem ich gelesen hatte, er sei bayerischer Kabarettist, hatte ich ein Buch erwartet, das mich zum Schmunzeln bringt. Doch leider komplette Fehlanzeige: Ich hatte ständig das Gefühl, Herr Altinger will auf Biegen und Brechen lustig sein und diese gezwungenen Späße haben dem Lesen die Freude genommen. Einige Male kam mir Mario Barth in den Sinn, denn auch hier werden von Michael Altinger Sprüche gerissen, die auf Kosten der Partnerin gehen. Wirklich witzig fand ich das nicht gerade. Und eben: etwas Neues war das nicht, eher der kampfhafte Versuch, anderen Kabarettisten nachzueifern. Mit gerade mal 160 Seiten ist man zum Glück schnell durch mit dem Werk. Empfehlen kann ich es jedoch ganz und gar nicht.

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Veröffentlicht am 23.04.2021

Hier ist Nullnummer leider Programm

Nullnummern
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Vor ein paar Jahren habe ich dieses Werk geschenkt bekommen und nach der Lektüre kann ich auch verstehen, warum es so lange auf meinem SUB blieb. Wir lernen in der Geschichte Dayna kennen, die sich zwischen ...

Vor ein paar Jahren habe ich dieses Werk geschenkt bekommen und nach der Lektüre kann ich auch verstehen, warum es so lange auf meinem SUB blieb. Wir lernen in der Geschichte Dayna kennen, die sich zwischen ihren Wehen an ihre ganzen Beziehungen erinnert. Leider ist dieses Resümee alles andere als unterhaltsam. Mir schien es, als wolle die Autorin auf Biegen und Brechen eine lustige Story schreiben, ich jedoch konnte nur oft den Kopf schütteln. Die Hauptprotagonistin ist unsympathisch dargestellt und die Geschichte trieft nur so von Klischees. Leider wurde die Story auch noch in der Ich-Erzählung verfasst und nachdem ich Dayna ja schon sowiso nicht grad lieb gewonnen habe, haben mich ihre Gedankengänge noch weiter von ihr entfernt. An ihren Ex-Freunden wird natürlich kein gutes Haar gelassen und unterstützt wird Dayna natürlich von ihrer besten Freundin. Das Einzige, was mich zumindest ein klitzekleines bißchen neugierig gemacht hat, war ihre Beziehung zu ihrem Vater. Das war’s aber dann auch schon. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich durch dieses Buch einfach nur durchgequält habe. Wer etwas völlig anspruchloses ohne Tiefgang sucht, ist mit „Nullnummern“ sicherlich gut bedient.

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Veröffentlicht am 10.03.2021

Kein Gefühl, ohne Authentizität und nervige Protagonisten

Winterliebe in Sandcastle Bay
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Jedes Jahr im Winter lese ich mindestens ein Weihnachtsbuch und deshalb hat mich Winterliebe in Sandcastle Bay extem angesprochen. Der Klappentext versprach eine gefühlvolle Story und auch das Cover ist ...

Jedes Jahr im Winter lese ich mindestens ein Weihnachtsbuch und deshalb hat mich Winterliebe in Sandcastle Bay extem angesprochen. Der Klappentext versprach eine gefühlvolle Story und auch das Cover ist definitiv ein Blickfang. Doch um was geht es denn eigentlich genau in diesem Winterroman?

Isla kümmert sich voller Liebe um Elliot, ihren Neffen. Islas Bruder Matthew ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen und seitdem tut sie alles für den kleinen Mann. Auch sein Patenonkel Leo ist immer für Elliot da und jeder weiß, dass Isla und Leo das perfekte Paar wären. Nur die beiden haben zu sehr Angst, sich auf etwas Ernstes einzulassen, da sie noch mit üblen Verletzungen aus der Vergangenheit zu kämpfen haben. Und dann steht plötzlich Elliots Mutter Sadie vor der Tür. Was will sie? Kann sie Isla und Leo den kleinen Elliot einfach wieder wegnehmen?

Mein Eindruck vom Buch:
Ganz ehrlich gesagt hatte dieses Buch nichts mit einem Winterbuch zu tun. Es spielt im Herbst und allein diese Tatsache hat mich schon leicht enttäuscht. Aber das war nur der Anfang, denn Isla war mir nicht gerade sympathisch. Sie erzählt wirklich ALLES ihren Leuten und mir taten die Figuren leid, die bis auf’s kleinste Detail auseinander genommen wurden. Privatsphäre ist in Sandcastle Bay schier unmöglich. Dafür gibt es aber jede Menge Selbstmitleid und falsche Rücksichtnahme. Die Geschichte lebt von Wiederholungen der Gedanken und vorallem Isla nervte mit dem ständigen Rumgeeiere. Und wäre das alles nicht schon genug, war die Geschichte einfach nicht authentisch. Denn bei aller Liebe: Wie klein ist dieser Ort? Islas Schwester Melody ist mit Leos Bruder Jamie zusammen, ihre Freundin Tory heiratet Leos Bruder Aidan und Islas Lieblingscafe gehört Emily, Leos Schwester. Und es wurde sogar noch eins draufgesetzt, denn ausgerechnet Leos Tante ist auch ständig in dem Café und last but not least ist Leos Patenonkel Sadies Anwalt. Echt jetzt? Soviele Zufälle gibt es? Oder gibt es schlicht und einfach nicht mehr Personen in diesem Ort?

Fazit:
Schade! Man hätte soooo viel aus der Grundgeschichte machen können, doch leider wurde das Potenzial überhaupt nicht ausgeschöpft. Dieses Buch ist ein Teil der „Sandcastle Bay“-Reihe und kann wohl unabhängig von den anderen gelesen werden. Für mich reichte dieses Werk jedoch vollkommen und ich werde die anderen Bände nicht lesen.

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Veröffentlicht am 16.02.2021

Paper Princess? Wohl eher Paper Waste...

Paper Princess
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An diesem Buch hat mich als allererstes der Titel angesprochen, gleich gefolgt von dem wunderschönen Cover. Doch ganz ehrlich? Diese beiden Dinge sind das einzig wirklich gute an diesem Werk. Nachdem es ...

An diesem Buch hat mich als allererstes der Titel angesprochen, gleich gefolgt von dem wunderschönen Cover. Doch ganz ehrlich? Diese beiden Dinge sind das einzig wirklich gute an diesem Werk. Nachdem es extrem gehypt wurde, wollte ich die Geschichte um Ella unbedingt lesen, doch ich frag mich wirklich, wie diese Story zum Spiegel Bestseller wurde! Um was geht es aber eigentlich?

Ella ist gerade mal 17 Jahre jung, als ihre Mom stirbt und sie schlägt sich mehr schlecht als recht mit Strippen durch. Ihr Ausweis ist gefälscht, auf ihrer Schulanmeldung hat sie selbst statt ihre Mutter unterschrieben und Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Da taucht der Milliardär Callum auf, der behauptet, ihr Vormund zu sein. Sie hat überhaupt keine Lust darauf, in sein Haus zu ziehen, in dem dazu auch noch seine 5 verwöhnten Söhne wohnen, doch nachdem er ihr ein geregeltes luxuriöses Leben bietet, willigt sie schließlich für’s erste ein. Und plötzlich merkt sie, dass Reed Royal, einer von Callums Söhnen, sie ganz und gar nicht kalt lässt.

Mein Eindruck vom Buch:
Ich weiß gerade gar nicht so richtig, wie ich anfangen soll, denn dieses Buch hat mich im Grunde sprachlos zurück gelassen. Aber leider nicht im positiven Sinne. Es ist unglaublich, wieviele Klischees in diese Geschichte eingeflochten wurden. Und nicht nur das, denn es wird auch sexuelle Belästigung total verharmlost und es scheint wohl normal in der Welt der Autorinnen zu sein, wenn während einer Autofahrt auf den Fahrer einfach so mal eingeschlagen wird. Die Charaktere sind vollkommen oberflächlich gezeichnet. Die einzigen Dinge, die zählen sind top Figuren, überteuerte und stylische Markenklamotten, fette Partys mit viel Alkohol, Drogen und Schlägereien. Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber mich haben die vulgären Absätze wirklich schon genervt und ich konnte nur noch darüber den Kopf schütteln, wie oft betont wurde, wie muskulös und sexy doch Reed ist. Ja, im Grunde ist das die komplette Beschreibung von Reed. Und auch seinen Brüdern. Hauptsache, man sieht gut aus und hat ein teures Auto und einen Swimmingpool zuhause. Rache, die gewaltsam ausgeübt wird, ist im Alltag von den Royals wohl auch vollkommen in Ordnung. Es erschreckt mich, dass dieses Werk so viele gute Bewertungen hat, denn es trieft nur so vor Niveaulosigkeit.

Fazit:
Das ist und bleibt mein einziges Buch, welches ich von dem Autoinnenduo Erin Watt gelesen habe. Wenn dies die bevorzugte Literatur unserer Jugend ist, dann gute Nacht! ☹

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