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Veröffentlicht am 25.02.2022

Heiß und sexy, aber mit gefühlvollen Elementen

Limits of Law
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin habe ich sehr schnell ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin habe ich sehr schnell in die Geschichte hinein gefunden, auch wenn ich mich erstmal an die Erzählperspektive gewöhnen musste (ich bin halt einfach eher die Ich- Perspektive gewöhnt).
Das Dubai hier (teilweise) als Setting gewählt wurde hat mich positiv überrascht, da ich bisher noch nichts in die richtig gelesen habe und es sehr interessant fand etwas mehr über das Land zu erfahren. Interessant und erschreckten gleichermaßen, den die dort gelebte Homophobie gehört für mich ins Mittelalter.
Die Geschichte wird sowohl aus Julians, wie auch aus Étiennes Perspektive erzählt, so dass man sich gut in beide hineinversetzten konnte. Besonders Julian mochte ich dabei sehr und er war mir auch auf Anhieb sympathisch. Er hat sich ein gutes Leben aufgebaut, hat eine tolle Familie und doch spürt man eine Traurigkeit die von seiner nicht verarbeiteten Trennung von Étienne kommt. Obwohl ihre Trennung schon lange her ist spürt man wie viel Julian immer noch an ihm liegt, aber Gleichzeitig kann er ihm auch nicht verzeihen und ist wütend, was ich gut nachvollziehen konnte.
Mit Étienne brauchte ich ein bisschen um warm zu werden, da er mir auf den ersten Blick etwas zu unnahbar und arrogant gewirkt hat. Dies hat sich aber im Laufe der Zeit gelegt und nach und nach konnte man hinter seine aufgebaute Fassade schauen, was mir gut gefallen hat.
Zwischen den beiden ist bei ihrer Trennung viel ungesagt geblieben und dennoch spürt man gleich bei ihrem ersten Wiedersehen, dass sie mit ihrer Beziehung nicht abgeschlossen haben. Die Chemie zwischen den beiden stimmt einfach, allerdings mussten sie einiges aufarbeiten, Vertrauen wieder aufbauen und einige Hürden nehmen bevor sie zueinander finden konnten.
Die Sex- Szenen zwischen den beiden sind etwas gewagter und heiß, an einigen Stellen gegen Mitte und Ende des Buches was mir der Fokus allerdings insgesamt ein wenig zu sehr auf den Sex ausgelegt. Manchmal kam es mir so vor als würden sie es entweder gerade tun, oder darüber nachdenken es miteinander zu tun.
Insgesamt fand ich das Buch aber ziemlich gelungen. Es gab viele heiße Szenen, gewaltiges Knistern und gleichzeitig eine emotionale Verbundenheit zwischen den Protagonisten.

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Veröffentlicht am 19.02.2022

Ein gelungenes Debüt

Schattenthron 1: Erbin der Dunkelheit
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und dadurch das man ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und dadurch das man praktisch in die Geschichte hineingeworfen wird, ist man gleich mitten im geschehen, was mir gut gefallen hat. Auch das Worldbuilding hat hat mir gut gefallen, ebenso wie die Atmosphäre im Buch.
Was mich etwas gestört hat waren jedoch die sehr oft wechselnden Erzählperspektiven (es gibt insgesamt glaube ich 5 Perspektiven), dadurch wurde mein Lesefluss manchmal ein wenig unterbrochen und ich hatte das Gefühl nicht so eine Verbindung zu den Protagonisten aufbauen zu können. Auch der Übergang zwischen den Szenen und Personenwechseln war für mich nicht immer ganz rund.
An sich haben mir die Protagonisten allerdings alle gut gefallen, auch wenn ich mache ein wenig lieber mochte als andere.
Kaaya mochte ich ziemlich gerne, sie ist sympathisch und mutig. Arian dagegen ist mir insgesamt ein wenig zu blass geblieben, was aber euch der Situation geschuldet ist. Leider ist bei mir aber auch die Liebe zwischen ihm und Kaaya nicht so richtig spürbar gewesen. Es kann aber auch sein, das ich einfach Team Ilias bin. Ich bin ein richtiger Fan von ihm geworden und finde das es zwischen ihm uns Kaaya deutlich mehr knistert. Deswegen bin definitiv schon gespannt wie es zwischen den beiden bzw. den dreien in Band zwei weitergeht.
Auch Arians Bruder Aron und seine Freundin Luana mochte ich sehr gerne. Luana kann man auf den ersten Blick zwar für etwas zickig halten, allerdings konnte ich ihr Verhalten durch den Blick in ihre Vergangenheit deutlich besser verstehen und das machte sie wiederum doch sympathisch.
Insgesamt ein gelungenes Debüt, mit einer interessanten Welt, spannenden Plot Twists und sympathischen Charakteren. Und nach diesem Cliffhanger bin ich schon super gespannt auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 11.02.2022

Ein gelungener Auftakt der allerdings einige Klischees bedient

Black Roses
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte bereits die Royal Saga der Autorin sehr gerne und habe ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte bereits die Royal Saga der Autorin sehr gerne und habe mich deshalb schon total auf ihre neue Reihe gefreut.
Die Grundidee und auch ihr Schreibstil haben mir dabei auch wieder super gefallen, allerdings muss ich sagen, dass sich das Buch an einigen Stellen etwas gezogen hat.
Ich fand die Idee mit der Blacklist und der Rache von Sterling eigentlich super interessant, nur an der umzusetzen hat es für mich an machen Stellen etwas gehapert. So erfährt man leider gar nicht was damals eigentlich genau passiert ist, oder was Sterling die letzten Jahre überhaupt hat so reich werden lassen. Klar das kann ich den nächsten Büchern noch aufgeklärt werden, aber ich finde in diesem Band wäre dafür schon genug Zeit gewesen, so dass es sich eher wie unnötiges in die Länge ziehen angefühlt hat.
Auch mit Adair hatte ich zwischenzeitlich so meine Probleme, denn sie war mir etwas zu zickig und arrogant. Ich glaube zwar schon das sie einen guten Kern hat, hoffe aber das dieser in den nächsten Bänden vielleicht noch etwas stärker hervorkommt und sie noch eine Entwicklung durchmacht.
Dennoch sind Sterling und Adair auf jeden Fall besondere Charaktere was ich gut fand und auch das sowohl aus der Vergangenheit, wie auch aus der Gegenwart erzählt wurde.
Das in diesem Buch wieder viel mit Klischees gearbeitet wird, damit habe ich nach den Royal Büchern schon gerechnet und es ist tatsächlich auch eingetroffen. Der arme Junge, der Bad Boy und Außenseiter kommt natürlich unglaublich reich wieder und dann noch Adair die verwöhnte Millionärstochter haben wirklich beide viele Klischees vereint, aber das hat mich nicht mal besonders gestört.
Mich haben die Klischees tatsächlich eher zum schmunzeln gebracht und ich denke man muss das Buch auch einfach mit einem Augenzwinkern an machen Stellen lesen.
Insgesamt hat mir der Auftakt der Reihe
also ganz gut gefallen und auch wenn ich mir etwas mehr erhofft habe, freue ich mich schon auf Band zwei.

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Veröffentlicht am 17.10.2021

Eine mitreißende und authentische Geschichte, aber leider kein Highlight

Was wir in uns sehen - Burlington University
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin ein großer Fan der Autorin und liebe besonders ihre Ivy Years ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich bin ein großer Fan der Autorin und liebe besonders ihre Ivy Years und Brooklyn Years Reihe total. Und ich wollte auch das neue Buch von ihr lieben, aber leider ist der Funke nicht ganz übergesprungen.
Ich habe zwar schnell in die Geschichte hinein gefunden und der Schreibstil ist wie gewohnt schön flüssig und leicht zu lesen, aber ich habe noch ein wenig schwer getan mit den Protagonisten. Genauer gesagt mit Dylan.
Ich bin mit ihm einfach nicht so richtig warm geworden. Er hat mich oft einfach aufgeregt und war mir zu unreif, weshalb ich auch nicht ganz nachvollziehen konnte was Chastity in ihm gesehen hat. Selbst wenn er nicht wusste das Chastity in ihn verliebt ist und sie nur als Freundin sieht, schaut man doch nicht einfach zu wenn seine eigene Freundin so mit seiner Freundin (Chastity) umgeht. Dennoch muss man auch sagen, dass er schon süß und fürsorglich sein kann und auch ein bisschen entwaffnend ist mit seiner lockeren Art.
Chastity dagegen habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Sie hat viel erlebt und kämpft noch sehr mit ihrer Vergangenheit. Generell finde ich es immer wieder erschreckend womit Sekten gerade in Amerika überall mit durchkommen. Chastity kämpft aber nicht nur mit der Vergangenheit, sondern auch mit ihrer Zuneigung zu Dylan hat sie mir oft leid getan, besonders wenn er gerade mal wieder vor ihr rummacht. Dennoch ist sie so ein fröhlicher und manchmal etwas gutgläubiger Mensch, was bewundernswert ist und man einfach gerne haben muss.
Insgesamt eine wirklich mitreißende und authentische Geschichte mit vielen Emotionen und Gefühlen die mir gut gefallen hat, auch wenn der letzte Rest gefehlt hat um ein Highlight zu werden. Ich freue mich trotzdem schon sehr auf die Geschichte von Dylans Zwillingsschwester im nächsten Band.

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Veröffentlicht am 27.09.2021

Eine spannende, nervenaufreibende und gleichzeitig emotionale Geschichte

Bedrohliche Gefühle
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und vielleicht hatte ich zu zu hohe Erwartungen an das Buch, aber es konnte mich nicht vollkommen überzeugen.
Das lag vor allem an dem Schreibstil der Autorin oder der Übersetzung, da bin ich mir nicht sicher. Das das Buch in der Erzählperspektive geschrieben ist, war da gar nicht das größte Problem, daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Das Problem für mich wahr eher, dass die Perspektiven der Protagonisten mitten im Kapitel ohne Kennzeichnung plötzlich gewechselt haben und das mitten drin auch plötzlich Zeitsprünge waren, die mich ziemlich verwirrt und aus dem Lesefluss gerissen haben.
Wenn man darüber allerdings hinweg sieht, war die Geschichte und vor allem der Plot Twist ziemlich gut, auch wenn ich mir vielleicht noch etwas mehr Spannend im Mittel- und Endteil gewünscht hätte.
Vor allem empfand ich es sehr überraschend das Wears Valley trotz der Katastrophe, mit den Bergen und der kleinen Gemeinschaft die einen ans Herz gewachsen ist, richtig etwas von einem Wohlfühlort hatte.
Gerade Sela mochte ich von beginn an, sie ist einfach so liebenswert, ruhig und gleichzeitig realistisch. Sie ging mir nie auf den Keks und mit ihrer lieben und hilfsbereiten Art schafft sie es tatsächlich auch Ben für sich einzunehmen.
Das ist zunächst gar nicht so einfach, denn Ben ist wirklich ein Einzelgänger. Er lebt sehr zurückgezogen, hat kaum Kontakt zu anderen Menschen und man denkt zu beginn schon das er ziemlich schrullig ist. Er macht allerdings eine tolle Entwicklung im laufe der Geschichte durch, nicht zuletzt dank Sela und man merkt wie er sein Herz langsam öffnet und geselliger wird.
Auch die Entwicklung ihrer Beziehung fand ich in Anbetracht der Umstände ziemlich gut umgesetzt und nachvollziehbar. Vor allem spürt man gleich das Knistern zwischen den beiden, was mir gut gefallen hat.
Insgesamt eine großartige Idee für eine Geschichte, die spannend war und gleichzeitig emotional und nervenaufreibend. Auch die Protagonisten haben mir gut gefallen, wenn nur nicht dieser verwirrende Schreibstil gewesen wäre, hätte das Buch Highlight potenzial gehabt.

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