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Veröffentlicht am 30.07.2023

Thriller aus dem ewigen Eis

Der Riss
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Zur Geschichte

Antarktis: Der Biologe Emilio Rauwolf und der Geologe Pietro Malatesta von der Neumayer III Station sind auf dem Weg ein Vulkanfeld nach Aktivitäten zu untersuchen. Doch nach einem verhängnisvollen ...

Zur Geschichte

Antarktis: Der Biologe Emilio Rauwolf und der Geologe Pietro Malatesta von der Neumayer III Station sind auf dem Weg ein Vulkanfeld nach Aktivitäten zu untersuchen. Doch nach einem verhängnisvollen Notruf und den Versuch den beiden Männern zur Hilfe zu kommen, gelten diese als vermisst. Was war nur geschehen, sind sie im ewigen Eis ums Leben gekommen oder konnten sie sich in Sicherheit bringen.

Die Vulkanologin Antonia Rauwolf soll als Ersatz für den Geologen einspringen, um das Vulkanfeld zu untersuchen. Doch wird sie nicht mit offenen Armen empfangen, da der Stationsleiter ihren Absichten nicht vertraut. Zwar hat er Recht, dass sie nicht nur wegen der Vulkane auf der Station ist, doch sie ist auch Wissenschaftlerin. Sie möchte auch ihren Bruder Emilio retten, weil sie die einzige Person auf der Station ist, die glaubt das ihr Bruder noch lebt. Wird sie ihn finden und wer von ihren neuen Kollegen ist hier Freund oder Feind?

Zum Autor

Thilo Winter ist ein deutscher Schriftsteller und Wissenschaftsjournalist. In seinen Reportagen berichtet er über Unterwasserforschung mit Tauchrobotern, archäologische Funde in abtauenden Gletschern, den Klimawandel als Ursache für den Untergang früher Kulturen und die Zukunft der Polargebiete. Winter arbeitet u.a. für die Zeitschriften Spiegel Geschichte, Bild der Wissenschaft und Spektrum der Wissenschaft. Er studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Ethnologie. Er ist ein versierter Romanautor, mit "Der Riss" legt er seinen ersten Wissenschaftsthriller vor. (Lovelybooks)

Der Riss ist für mich das erste Buch des Autors. Der Schreibstil ist flüssig und der Inhalt der Geschichte gut recherchiert.

Meine Meinung

Ich habe mich mit der Geschichte ein bisschen schwergetan. So richtig warm bin ich mit der Story in der ersten Hälfte nicht geworden. Die Spannung hat ein bisschen gebraucht, aber dann war es doch noch ganz interessant und ein bisschen zog die Geschichte doch an. Ich stelle mir aber einen Thriller schon etwas packender vor.

Antonia ist eine Frau, die verzweifelt nach ihrem Bruder sucht und fest davon überzeugt ist, dass er nach den ganzen Wochen immer noch lebt. Dabei macht sie es allen schwer und weil sie keine Unterstützung durch den Stationsleiter bekommt, versucht sie es auf eigene Faust, mit ein bisschen Unterstützung. Dabei ist ihr jedes Mittel recht, was ich auch gut verstehen kann. Ich finde ihre mutige und unerschütterliche Art sehr beeindruckend. Auch ihren ständigen Beschützer Arlo, finde ich sehr sympathisch. Ich hätte mir aber für die Geschichte noch mehr tiefe gewünscht.

Fazit

Die Handlung hätten ein wenig mehr Spannung und Tiefe gebrauchen können, aber wenn man sich für die Antarktis interessiert, ist dies eine interessante Geschichte. Wenn man mit einem Thriller rechnet, sollte man nicht Zuviel erwarten. Entscheidet einfach selbst, ob es eine Geschichte für euch sein könnte. Ich bin auf jeden Fall froh, durchgehalten zu haben und das Buch komplett gelesen zu haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.07.2017

Eine schwere Entscheidung

Bea geht
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Zur Geschichte

Sebastian und seine Frau lernen sich früh kennen und wie das Schicksal so will, wird sie schwanger. Bea tritt in ihr Leben und gemeinsam wollen sie der Herausforderung Eltern zu sein, entgegen ...

Zur Geschichte

Sebastian und seine Frau lernen sich früh kennen und wie das Schicksal so will, wird sie schwanger. Bea tritt in ihr Leben und gemeinsam wollen sie der Herausforderung Eltern zu sein, entgegen treten. Die ersten 3 Jahre geht alles gut. Bis eines Tages bei einem Spaziergang Bea zusammenbricht. Im Krankenhaus lässt sich nichts feststellen, aber mit der Zeit kommen die Anfälle immer häufiger und Bea`s Eltern fällt immer mehr auf, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Ihre Entwicklung verzögert sich und bald muss sie sowohl in einen besonderen Kindergarten, sowie später auch in eine besondere Schule. Die Medikamente und auch die Pflege werden immer intensiver, die Verzweiflung ihrer Eltern immer größer. Doch die Ärzte bleiben ratlos und Bea`s Krankheit und eine passende Therapie, wird leider nicht gefunden.

Da Bea eine kleine gesunde Schwester hat, fällt es den Eltern sehr schwer beiden gleich gerecht zu werden. Die ständigen Krankenhausaufenthalte und der Alltag mit ihr, zehren an ihren Nerven. Sie lieben Bea zwar, aber sie wird immer auf dem Stand einer 1 1/2 jährigen bleiben. Ihre Pflege muss immer mehr und intensiver gewährleistet sein. Sie wissen irgendwann nicht mehr weiter und müssen eine sehr schwere Entscheidung treffen, sie geben sie mit 13 Jahren in eine Vollzeitpflegeeinrichtung.

Meine Meinung

Sebastian Willing will mit seinem Buch "Bea geht - Ein Abschied auf Raten", von dem schweren Weg den er und seiner Familie gehen mussten berichten. Denn dieses Buch, ist keine erfundene Geschichte, sondern eine Geschichte, welche das Leben geschrieben hat. Ein Schicksal mit dem er und seine Familie bis heute leben müssen.

Bea ist inzwischen 17 Jahre alt und glücklich in ihrem neuen Zuhause, die Entscheidung sie wegzugeben, war für sie wohl die richtige. Sie ist vollzeitbetreut, auf ihre Bedürfnisse wird eingegangen und diese Struktur ist für sie das Richtige. Da ich selber früh Mutter geworden bin, kann ich sehr gut nachvollziehen wie es ist, sich ständig Sorgen zu machen. Wir sind total glücklich, das unsere Tochter gesund zur Welt gekommen ist und wir niemals vor so eine schwere Entscheidung gestellt werden. Das größte Glück ist, wenn alle gesund sind. In Bea`s Fall kann man einfach nur hoffen, dass sie in ihrer eigenen kleinen Welt für immer glücklich ist. Ich war mir erst überhaupt nicht sicher, ob das Buch für mich das Richtige ist, weil ich sehr emotional bin und schnell bei mir die Tränen fließen. Aber da der Autor aus meinem Wohnort kommt, konnte ich einfach nicht anders und habe mich doch herangewagt. Ich habe absoluten Respekt davor, dass die Familie sich 13 Jahre so intensiv um Bea gekümmert hat und ihre Erlebnisse mit diesem Buch versuchen zu verarbeiten. Dennoch ist mir das Buch teilweise zu distanziert geschrieben, Gefühle und Entscheidungen kommen manchmal zu hart rüber, aber jeder verarbeitet erlebtes anders.

Wer Bea und ihre Familie kennen lernen möchte, sollte das Buch einfach lesen und wer wissen möchte, wie es nach dem Buch mit ihr weiter ging kann das auf Sebastian Willing`s Blog verfolgen.

Veröffentlicht am 29.04.2017

gutes Potential

Wenn du mich tötest
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Zur Geschichte

Kinlochbervie ist ein kleiner Küstenort in Schottland. Die Ortsansässigen arbeiten hart für ihr Geld und genießen es nach Feierabend zusammen zu sitzen und sich bei einem guten Bier Geschichten ...

Zur Geschichte

Kinlochbervie ist ein kleiner Küstenort in Schottland. Die Ortsansässigen arbeiten hart für ihr Geld und genießen es nach Feierabend zusammen zu sitzen und sich bei einem guten Bier Geschichten zu erzählen. Selbst in der Touristensaison sieht man nicht viele Gäste. Doch eines Tages taucht der deutsche Tourist Julian Than total verwirrt im einzigen Hotel im Ort auf und sucht Hilfe. Er war mit seiner Frau Laura mehrere Tage am nicht weit entfernten Strand zelten, doch dann ist sie spurlos verschwunden.

Die ortsansässige Polizei ist überfragt, dadurch wenden sie sich an das Scottish Police Department im 2 Stunden entfernten Inverness. Da Detektive Sergeant John Gills aus der Gegend kommt, wird er von seinem Vorgesetzten kurzerhand für die Ermittlungen hingeschickt. Während der Befragungen des Ehemanns kommen etliche Fragen auf und John Gills fängt an, an seinen Aussagen zu zweifeln. Als dann auch noch eine Frauenleiche angeschwemmt wird, die kaum zu identifizieren ist, aber Ähnlichkeiten mit der deutschen Touristin aufweisen, gerät Julian Than in Verdacht sie getötet zu haben. Doch dieser beteuert vehement seine Unschuld.

Meine Meinung

„Wenn du mich tötest“ von Karen Winter ist ein Psychothriller aus dem Droemer-Verlag und eine in sich abgeschlossene Geschichte. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und die Autorin hat es geschafft einem die Gegend sehr bildlich darzustellen. Auch in die Gedanken und Gefühle der Protagonisten konnte man sich gut reinfühlen und ich war total gespannt, wie die Geschichte endet.

Die Zwischensequenzen aller beteiligten Personen ist auch sehr gut umgesetzt, so erfährt man viel Hintergrundinformationen und auch deren Verlauf, warum sie für die Geschichte wichtig geworden sind. So erhält man viele unterschiedliche Einsichten die dafür sorgen das es nicht langweilig wird.

Die Story hat auf jeden Fall Potential, es kam jede Menge Spannung auf wie man sich einen Thriller vorstellt, aber leider war das Ende eher unspektakulär. Ich habe mir ein interessanteren Abschluss erhofft, doch da wurde ich enttäuscht und mit einer offenen Frage zurück gelassen. Was ist das für ein Ende für einen Thriller? Trotz alle dem hat mir die Geschichte viele spannende Lesestunden beschert, auch wenn mir nicht alles gefallen hat.

Veröffentlicht am 15.01.2017

Ein übel launiger Hauptprotagonist

Das Lazarus-Syndrom
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Das Lazarus-Syndrom von Guido M. Breuer ist ein Thriller, welcher sich mit dem äußerst spannenden Thema der Organmafia auseinandersetzt. Dieses Buch hat von Anfang an meine Neugier geweckt, da ich ein ...

Das Lazarus-Syndrom von Guido M. Breuer ist ein Thriller, welcher sich mit dem äußerst spannenden Thema der Organmafia auseinandersetzt. Dieses Buch hat von Anfang an meine Neugier geweckt, da ich ein starkes Interesse an medizinischen Themen habe. Ebenso habe ich bisher noch kein Buch von Guido M. Breuer gelesen und war daher sehr gespannt, ob es mich in seinen Bann ziehen kann.

Geschichte:

Dr. Johannes Krafft, genannt "Joe the Butcher", war ein anerkannter Chirurg in der Transplantationsmedizin und hatte einen Lehrstuhl an der Uni Köln. Nach einem schweren Unfall verliert er seine Frau und sein ungeborenes Kind. Aufgrund dieses schweren Schicksalsschlages verfällt er dem Alkohol und verliert fast seinen gesamten Lebenswillen. Inzwischen arbeitet er nur noch als ambulanter Operateur in einer Organspende-Organisation und hält sich so weit es geht von allen Menschen fern.

Als sein damaliger Kommilitone Robert Weber, ihn um Hilfe bittet und kurz darauf mit einem bisher unbekannten Mittel umgebracht wird, bemerkt er, dass es immer mehr passende Organspender gibt. Joe beginnt Fragen zu stellen und gerät dadurch nicht nur selbst ins Visier der Ermittlungen, sondern auch ins Visier der Organmafia. Doch wer ist noch alles in die Sache involviert und wie groß sind die Gefahren? Kann er den Preis seiner Neugier zahlen und alles alleine bewältigen?

Meine Meinung:

Der Titel "Das Lazarus-Syndrom", passt sehr gut. Da man das Wort "Lazarus" öfter im Buch in den unterschiedlichsten Variationen wiederfindet. Das Cover spiegelt die Geschichte wieder, dass Skalpell passt zu dem medizinischen Aspekt und der schwarze Hintergrund könnte die düstere Organmafia darstellen.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, alles wurde sehr einfach geschrieben und viele Sachen wurden versucht zu erklären und einzubringen.

Guido M. Breuer hat sich ein heikles Thema ausgesucht, über das man erstmal natürlich den Mut aufbringen muss darüber zu schreiben. Aber leider hat mich das Buch nicht ganz überzeugt. Der Spannungsbogen hielt sich in Grenzen, die Mittäter waren nicht überraschend und der Hauptprotagonist bekam erst relativ am Ende ein paar Sympatie Punkte von mir. Ich persönlich möchte die Protagonisten ins Herz schließen und mich mit ihnen identifizieren können. Klar kann ich verstehen, wenn man die große Liebe seines Lebens verliert, dass man nicht mehr ganz die selbe Person ist wie zuvor. Aber ich empfand die Alkoholsucht von Joe zu sehr in den Vordergrund gerückt, sodass der Rest der Geschichte an Relevanz verloren hat.

Die Story trotzdem interessant, aber für mich eher eine Geschichte für nebenbei. Wer sich aber für das Thema Organmafia interessiert und sich von einem übel launigen Hauptprotagonisten nicht abschrecken lässt, wird die Geschichte trotzdem mögen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Recherche
  • Charaktere
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 31.05.2025

Geschichte hat Potential

DUNKLES L.A.
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Zur Geschichte

Detective Johnny Sánchez hat seine komplette Familie verloren und sinnt auf Rache. Doch um diese zu bekommen, muss er den Drogenkönig Byron Maxwell finden und ihn dingfest zu machen. Hierzu ...

Zur Geschichte

Detective Johnny Sánchez hat seine komplette Familie verloren und sinnt auf Rache. Doch um diese zu bekommen, muss er den Drogenkönig Byron Maxwell finden und ihn dingfest zu machen. Hierzu scheut er sich auch nicht, ungenehmigte Missionen durchzuführen und sich mit etlichen Leuten anzulegen, damit er seinem Ziel näherkommt.

Bei der Mission ist einiges schiefgelaufen, aber dadurch kommt er auch an eine wichtige Informantin ran. Doch kann sie ihm wirklich helfen? Wird er seine Rache bekommen?

"Baue keinen Mist, Johnny. Du steckst nicht in der Irrenanstalt, weil ich deine Familie kannte, deinen Vater. Und dich. Ich weiß, warum du das tust und wer du bist. Dich will ich noch wieder erkennen können, hörst du? Johnny? Keinen Mist bauen."
eBook S. 12 von 85

Zu dem Autor

FGWA, geboren 1989, lebt in Wien, wo er auch schreibt und gelegentlich Zeitreisen unternimmt, wenn Dr. Emmett L. Brown seine Hilfe benötigt. Neben Abenteuern quer durch Zeit und Raum hört er viel Musik als treibende Kraft für das Schreiben von Geschichten, vor allem Rock. Wenn er mal nicht in den DeLorean steigt oder Kontakt mit den Rockgöttern wie Jimi Hendrix, Van Halen oder Ozzy Osbourne für neue Ideen aufnimmt, lässt er sich von Filmen, Serien, Comics, Büchern, Videospielen und all den anderen nerdigen Dingen begeistern. Ach ja, einen Job hat er ebenfalls. Denn wie Clark Kent besitzt auch er eine bescheidene Geheimidentität.
(Lovelybooks)

Meine Meinung

Dunkles L.A. ist im Stil der 80er Jahre Cop-Filme/-Serien geschrieben. Als ich das eBook zur Verfügung gestellt bekommen habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass viel passieren kann in einem 85 Seiten Buch. Doch es wurde eine Menge Inhalt auf diese 85 Seiten gepackt. Mir fehlte hier oft der Kontext, wichtige Charakterinformationen/-kommunikationen, besseres Wordbuilding und Szenen-Breaks bzw. Zwischensequenzen.

Mal wurde der Nachname genannt, dann wieder der Vorname und man wusste überhaupt nicht, kenne ich den Charakter schon oder nicht. Auch so wurde viel zu wenig, von den Charakteren erzählt, um wirklich mit diesen warm werden zu können. Ein bisschen kam zwar später Informationen zu dem Hauptprotagonisten, aber auf die anderen Cop`s wurde nicht viel eingegangen.

Die Charaktere haben zwar schon miteinander gesprochen, aber meistens war da kein wirkliches Gefühl dahinter. Irgendwie kannten sich die Charaktere schon seit Jahren, aber dass diese hier wirkliche Emotionen miteinander teilen, hat mir gefehlt. Teilweise musste ich über die Unterhaltungen mehrfach drüber lesen, um zu verstehen was gemeint war oder warum dies gesagt wurde. Durch Punkt- und Kommasetzung passte leider auch nicht immer die Sinnhaftigkeit der Dialoge. Mal waren zu viele Satzzeichen, dann diese wieder ein wenig rar, aber jeder hat da seine eigene Art Situationen rüberzubringen.

Größtenteils wurden gute Szenen-Breaks eingebaut, manchmal musste man aber doch vermehrt über einen Part lesen, damit man verstand, dass man sich schon in der nächsten Szene befindet. Hier hätte ich mir gewünscht, dass Zwischensequenzen besser umgesetzt werden, um besseres Verständnis dafür zu bekommen.

Die Beziehung zwischen Detective Johnny Sánchez mit seinem Auto Cynthia war im Vergleich zu seinen Mitprotagonisten deutlich umfangreicher ausgebaut, vielleicht ein wenig zu sehr. Das Leute ihrem Auto einen Namen geben, ist ja nicht ungewöhnlich, aber was einem in der Geschichte präsentiert wird, ist schon ein wenig to much.

"Wie wunderschön du doch bist. Diese traumhaften Augen. Diese zarte Haut, die dich umgibt. So makellos, so prachtvoll in jedem Lichtverhältnis. Ich hoffe, dir gefiel die Dusche genauso wie mir", voller Hingabe schwebten seine Finger über ihre Lippe. "Und dann diese schwere Süße. Es ist unbeschreiblich magisch. Die Bestandteile deines Körpers sind so fest verbaut, doch jede Berührung ist elektrisierend."
eBook S. 47 von 85

Fazit

Dunkles L.A. hat Potential eine gute Story zu werden, aber aktuell kann man es mit 85 Seiten nur als Drehbuch nehmen für eine Folge einer Cop-Serie. Wenn noch 200 – 400 Seiten dazu kommen würden, die Charaktere besser vorgestellt werden würden, sowie die Dialoge zwischen den Charakteren ausgebaut und Zwischensequenzen eingebaut werden würden, könnte hier eine spannende Geschichte rauskommen, wie die 80er Jahre Cop-Filme früher gewesen sind.

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