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Veröffentlicht am 22.12.2021

Mich hat es immer wieder verwirrt

Showdown - Ich bin dein Tod
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Die Schauspielerin Allie Cramer ist spurlos verschwunden. Ihr Double wurde am Set angeschossen und schwer verletzt. Doch wo ist die aufstrebende Schauspielerin? Ihr Schwester Cassie macht sich auf die ...

Die Schauspielerin Allie Cramer ist spurlos verschwunden. Ihr Double wurde am Set angeschossen und schwer verletzt. Doch wo ist die aufstrebende Schauspielerin? Ihr Schwester Cassie macht sich auf die Suche nach ihr, doch sie weiß nicht, ob sie ihrem Verstand trauen kann, oder ob sie langsam aber sicher verrückt wird. Nach dem Angriff eines Fans ist sie psychisch angeschlagen. Doch sie will unbedingt ihre Schwester finden, auch wenn sie sich nicht besonders gut verstanden haben. Als jedoch weitere Anschläge verübt werden, die mit dem Film zu tun haben, gerät Cassie immer mehr unter Verdacht, immerhin war sie es, die das Ende des Films umgeschrieben hatte, sodass Allies Rolle erschossen werden sollte. Hat sie das nur gemacht, um sie zu töten? Oder steckt vielleicht etwas ganz anderes dahinter?


Ich habe mich von Anfang an mit dem Buch schwergetan. Ganz am Anfang war es spannend, als Allies Double angeschossen wurde und plötzlich den Set-Mitarbeitern klar geworden ist, was los ist. Aber schon der Wechsel zu Cassie hat es mir schwergemacht. Es ist vieles so konfus und ich habe schnell nicht mehr richtig durchgeblickt.

Das alles wurde dann noch schlimmer, als mit dem Voranschreiten der Handlung immer mehr Charaktere zu Wort kamen. Mir waren es einfach zu viele. Ich habe den Überblick verloren. Ich hatte sehr früh eine Theorie und war mir so sicher, dass ich damit richtig lag, dass bei mir keine Spannung aufkommen wollte.

Die Vergangenheit – genauer, das, was vor 10 Jahren passiert ist – nimmt einen großen Stellenwert ein. Immer wieder wird darauf Bezug genommen und für mich war auch hier zu schnell klar, was wirklich geschah.

Ich bin mit Cassie nicht warm geworden. Ich konnte ihre Entscheidungen oft nicht nachvollziehen und schaffte es nicht, eine Verbindung zu ihr aufzubauen.


Fazit: Ich habe früher sehr gern die Bücher von Lisa Jackson gelesen und als ich dieses Buch entdeckt und den Klappentext gelesen habe dachte ich, das wird wieder ein Thriller für mich! Leider lag ich damit falsch. Ich hatte von Anfang an Probleme mit dem Buch und konnte zu Cassie keine Verbindung aufbauen. Ich hatte sehr früh eine Theorie und war davon sehr überzeugt, daher habe ich das ganze Buch unter der Prämisse gelesen und hatte letztlich auch recht. Allerdings ist mir dadurch die Spannung flöten gegangen.

Die Auflösung ist weit hergeholt, aber ich hatte es erwartet. Insgesamt muss ich sagen, dass mich das Buch nicht packen konnte, sondern überwiegend vor allem verwirrt hat. Es war nicht meins. Von mir bekommt es 2 Sterne für die Idee und den Schreibstil, der dann, wenn er mich nicht gerade verwirrt hat, sehr angenehm war. Mehr ist für mich aber leider nicht drin.

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Veröffentlicht am 28.10.2021

Leider wieder zu dramatisch für mich

Don't HATE me
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Achtung: Band 2 einer Reihe mit Cliffhanger!

5 Monate ist es her, dass Kenzie erfahren hat, was damals wirklich mit Ada passiert ist – oder zumindest eine Version davon. Sie ist zutiefst verletzt von ...

Achtung: Band 2 einer Reihe mit Cliffhanger!

5 Monate ist es her, dass Kenzie erfahren hat, was damals wirklich mit Ada passiert ist – oder zumindest eine Version davon. Sie ist zutiefst verletzt von Lyalls Lüge und auch der Tatsache, dass er schuld ist am Tod eines Mädchens. Sie will nichts mehr mit ihm zu tun haben, obwohl sie ihn noch immer liebt.
Lyall ist am Boden. Er weiß, dass es seine Schuld ist, dass er Kenzie verloren hat und dass er nie wieder eine Frau wie sie finden wird, wenn er überhaupt eine andere wollte, was er nicht tut. Für ihn gibt es nur Kenzie.
Seine Mutter versucht zu Kuppeln aber Kenzie jeden Tag zu sehen, macht alles nur noch schwerer. Sie wird ihm niemals eine weitere Chance geben, oder?


Beide Protagonisten sind den Großteil des Buches ziemlich deprimiert. Gut, sie haben die „Liebe ihres Lebens“ verloren. Kenzie zweifelt an sich selbst, ihrer Menschenkenntnis und allgemein an allem. Und Lyall ist gefühlt alles egal, weil er ja nichts anderes verdient hat.

Mir hat der zweite Teil gegen Ende etwas besser gefallen, als der erste, aber wieder war mir das Buch insgesamt viel zu dramatisch.

Kenzie und Lyall sind beide nach wie vor sehr, sehr dramatisch. Sie lieben sich noch, aber Kenzie blockt ihn sofort ab und will seine Seite der Geschichte nicht hören. Das ist so Kindergarten! Sie steigert sich da wirklich sehr rein und irgendwann möchte ich sie nur noch ins Meer schubsen!

Lyall wiederholt die meiste Zeit eigentlich immer nur, dass er eine Frau wie Kenzie nicht verdient.

Mir waren es zu viele Wiederholungen, zu viel Drama, zu viel hin und her. Ich habe ja die Enthüllung rund um Lyall und Ada ganz anders empfunden als Kenzie. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum sie ihn behandelt, als habe er Ada vorsätzlich erschossen oder so. Sie tut wirklich so, als habe er ganz genau gewusst, was sie vor hat und hat so gehandelt, damit das alles so kommt und das ist einfach nicht so.

Ich habe auch persönliche Erfahrungen mit Menschen mit psychischen Problemen, auch mit der angesprochenen „Störung“ und ich kann das bestätigen, dass das so läuft, aber wenn man es nicht weiß, ist man eben schnell überfordert und weiß nicht, wie man damit umgehen soll.

Gegen Ende wurde es wieder richtig dramatisch – einerseits ganz gut, aber dann kam der Cliffhanger und ich fand das echt krass. Zum einen, weil das ja einfach nicht wahr ist und zum anderen, einfach wegen Lyalls Familie. Echt bei der Familie braucht man wirklich keine Feinde mehr.


Fazit: Insgesamt war auch Band 2 nicht meins. Mir waren beide Protagonisten zu dramatisch. Sie haben sich selbst sehr leid getan und die ständigen Wiederholungen haben genervt. Lyall ist fest davon überzeugt Kenzie nicht verdient zu haben, sie zweifelt an ihrer Menschenkenntnis und ich sage, jemand der so extrem überreagiert ist kein Verlust. Ich empfand Kenzies Verhalten als viel zu übertrieben und kindisch. Lyall dagegen leidet sehr betont. Alles andere gerät darüber in den Hintergrund.
Kurz vor Schluss dachte ich, jetzt würde es deutlich besser, aber sofort wurde erneut die Dramakeule geschwungen für den Cliffhanger und ich war einfach nur noch genervt. Ich werde Band 3 nicht so schnell lesen, ich empfand Band 1 und 2 überwiegend schlicht anstrengend.

Von mir bekommt das Buch wegen der schönen Szenen zwischendurch 2 Sterne, mehr war leider nicht drin.

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Veröffentlicht am 28.10.2021

Mir war das Buch leider viel zu dramatisch

Don't LOVE me
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Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Kenzie hatte alles so schön geplant, aber dann kommt alles ganz anders. Ihr Sommerjob wird einem „Bonzen-Balg“ gegeben und sie muss sich eine Alternative suchen. ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit Cliffhanger!

Kenzie hatte alles so schön geplant, aber dann kommt alles ganz anders. Ihr Sommerjob wird einem „Bonzen-Balg“ gegeben und sie muss sich eine Alternative suchen. Sie landet im Heimatort ihrer Mutter, wo sie Lyall begegnet. Aus ihm wird sie einfach nicht schlau. Der ganze Ort warnt sie vor ihm und mal ist er irgendwie ganz nett, vielleicht sogar süß und dann wieder ein arroganter Kotzbrocken.
Kenzie ahnt nichts von seinem dunklen Geheimnis.


Ich muss ganz ehrlich sagen, dass das so ein „alles hätte so schön sein können“-Buch für mich war. Aber mir waren die beiden Protagonisten und allgemein die ganze Stimmung zu dramatisch.

Klar ist es für Kenzie hart, wenn sie den festzugesagten Job nicht bekommt, keine Frage, aber wie sie damit umgeht und quasi alles in die Ecke wirft, schmollt und meint, dass das eh alles nichts mehr wird, fand ich sehr unreif.
Dafür gefiel es mir wieder recht gut, dass sie in ihrem Bus gelebt hat, das machte sie wieder sympathischer und schwächte den ersten „Diven“-Eindruck wieder ab.

Der ganze Ort hasst Lyall, Kenzie hat aber keine Ahnung warum, als sie ihn kennenlernt. Wenn man weiß, was los ist, ist das trotzdem krass. Ja, Lyall war ein A… aber er konnte nicht absehen, zu was das führen würde.
Das ist auch so ein Punkt: Lyall neigt dazu sich im Selbstmitleid zu suhlen. Ja, es ist schlimm was passiert ist und wie alle darauf reagieren. Es ist zum kotzen, wie seine Familie drauf ist und wie sie alle um sich herum manipulieren und benutzen. Ich kann verstehen, dass ihn das belastet. Ich kann auch verstehen, dass er sein Geheimnis bewahren will – zum einen, weil er muss und zum anderen, wer möchte das an die große Glocke hängen?

Ich kann teilweise auch Kenzies Reaktion verstehen – er hat sie angelogen, definitiv. Aber sie reagiert mir zu krass. Ich sehe das anders als sie, bzw. ich interpretiere das, was sie da erfährt anders.
Vielleicht liegt es an ihrem Hintergrund bzw. an ihren persönlichen Erfahrungen, aber ich habe auch schon mal am Abgrund gestanden und ich kenne auch solche Situationen.


Fazit: Insgesamt waren mir die beiden Protagonisten und das Buch im Allgemeinen zu dramatisch. Es ist gefühlt immer alles oder nichts. Es gibt einiges an Klischees, es ist eben mal wieder eine reiche Familie und eine Außenseiterin. Aber was mich am meisten gestört hat war das Ende. Ja, Lyall hat sich wie ein A… verhalten und es war sch… wie er damit umgegangen ist, aber Kenzies Reaktion fand ich schlimmer. Ich saß da und dachte mir nur: ernsthaft?! Ich fand die Reaktion einfach total unverhältnismäßig.

Von mir bekommt das Buch 2 Sterne, weil es wirklich Potential hatte und ich es manchmal zwischendrin auch mochte, aber insgesamt passt für mich einiges nicht richtig.

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Veröffentlicht am 27.10.2021

Mir fehlte es an Spannung und Gefühl

Eigenbedarf
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Achtung: Band 3 einer Reihe!


Das Ehepaar Szymanski – beide schon ziemlich alt – sollen nach über 40 Jahren ihre Wohnung verlieren. Das Haus – und einige andere in der Nachbarschaft – wurde aufgekauft ...

Achtung: Band 3 einer Reihe!


Das Ehepaar Szymanski – beide schon ziemlich alt – sollen nach über 40 Jahren ihre Wohnung verlieren. Das Haus – und einige andere in der Nachbarschaft – wurde aufgekauft und soll nun kernsaniert werden, bevor die einzelnen Wohnungen schließlich als Luxuseigentumswohnungen weiterverkauft werden sollen. Doch das Ehepaar will sich nicht vertreiben lassen, sie wollen kämpfen! Dabei soll ihnen die Gesellschaft für unkonventionelle Maßnahmen helfen – eine Gruppierung, die den kleinen Leuten mit unkonventionellen, oft auch illegalen, Mitteln hilft, sich gegen „die Großen“ zu wehren. Gemeinsam wollen sie Miethaien das Handwerk legen.


Das Thema ist top aktuell. Ich meine wer von uns hat noch nichts vom aktuellen Wahnsinn mitbekommen? Mietwohnungen sind nur für horrende Summen zu bekommen, alles was geht wird verkauft und das zu aberwitzigen Preisen und die Spirale geht immer so weiter. Die Normalverdiener werden immer weiter aus den Städten verdrängt und treiben wiederum die Mieten im Umland nach oben und immer so weiter. Es ist ein Kreislauf, bei dem man sich immer wieder fragt, ob er wohl je ein Ende finden wird, oder ob irgendwann auch hier der große Crash kommt. Mietpreisbremse, -deckel, und co. sollen den Wahnsinn stoppen, schaffen es aber nicht. Und wenn Otto Normalmieter richtig pech hat, gerät er an einen Miethai und kommt unter die Räder.

Es wäre wirklich toll, wenn man sich auch im echten Leben an einen Verein wenden könnte, wie die Gesellschaft für unkonventionelle Maßnahmen, denn sie kämpfen wirklich für den „kleinen Mann“ – wenn auch nicht immer ganz legal.

Die Idee des Buches fand ich wirklich toll, auch den Bezug auf das aktuelle Thema und die Idee mit der Gesellschaft für unkonventionelle Maßnahmen. Die Umsetzung empfand ich aber immer wieder als sehr trocken. Es gibt witzige Momente, aber ich hatte von Anfang an Probleme in das Buch hineinzukommen. Die vielen Charaktere und Szenenwechsel haben mich verwirrt und es irgendwann habe ich den Überblick verloren.

Das Buch wurde zum Ende hin spannend und ich fand die Auflösung „ungewöhnlich“, wie es Programm zu sein scheint – ob das aber realistisch ist, weiß ich nicht. Aber mir persönlich war es zu wenig Spannung. Mich hatten die Charaktere zu diesem Zeitpunkt leider längst verloren. Es hat für mich alles zu lang gedauert. Zwischendrin hätte ich mehr Emotionen gebraucht.


Fazit: Es geht in diesem Buch um ein top aktuelles Thema mit dem jeder von uns bestimmt auch schon irgendwie in Berührung gekommen ist: der Wahnsinn auf dem Immobilienmarkt. Das wird auch sehr schön herausgearbeitet und dargestellt, auch die Tricks, wie die „Großen“ dabei gegen die „Kleinen“ vorgehen und warum das Erfolg hat. Aber mir haben die Emotionen gefehlt. Ich empfand die Art zu erzählen als zu distanziert, zu steif und nüchtern. Es gab sehr viele Charaktere und Szenenwechsel. Ich habe leider bald den Überblick verloren. Mich konnten sie nicht packen, zudem fehlten mir wie bereits erwähnt die Emotionen.
Zum Ende hin wurde das Buch spannend, davor empfand ich es nicht so.

Insgesamt ein sehr interessantes Thema, aber die Umsetzung war nur bedingt meins. Von mir bekommt das Buch 2 Sterne – mehr war leider nicht drin.

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Veröffentlicht am 13.10.2021

Leider war dieses Buch nicht meins

Die zuckersüße Braut des Rockers
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Achtung: Sammelband einer Kurzroman-Reihe!

Marie war als Teenager mit Walker zusammen und unendlich glücklich. Doch irgendwann konnte sie mit all dem Blut, den Leichen und der Gewalt in seinem Leben nicht ...

Achtung: Sammelband einer Kurzroman-Reihe!

Marie war als Teenager mit Walker zusammen und unendlich glücklich. Doch irgendwann konnte sie mit all dem Blut, den Leichen und der Gewalt in seinem Leben nicht mehr umgehen und floh. Vergessen hat sie Walker aber nie. Jetzt ist Marie zurück in der Stadt, auf der Flucht vor einem anderen sehr gefährlichen Mann, der Marie für sich will. Schon bald läuft sie Walker in die Arme, der Marie ebenfalls nie vergessen hat. Um das Leben ihres Bruders zu retten, der sich den MC zum Feind gemacht hat, willigt Marie in den Deal ein, den ihr Walker anbietet: sie gehört ihm, dafür darf ihr Bruder leben. Doch kann Walker sie vor dem Monster beschützen, das längst ihre Spur aufgenommen hat?


Walker ist immer wieder ein A… - ja, er ist der Präsident eines MCs aber manchmal ist er Marie gegenüber wirklich ein riesen A…! Ich kann verstehen, wie es ihm geht, das wird schön herausgearbeitet. Er liebt sie immer noch und als sie ihn damals verlassen hat, hat ihm das das Herz gebrochen. Heute hat er natürlich Angst, dass genau das wieder passiert. Also versucht er alles, um Marie bei sich zu behalten. Was er aber manchmal außer Acht lässt, ist die emotionale Ebene. Er zieht an einer Stelle eine Nummer ab, die ich ihm mit Sicherheit nicht so schnell verziehen hätte – das ist auch einer meiner Kritikpunkte, aber nur ein kleiner.

Marie hat Angst, aber sie verhält sich auch immer wieder etwas doof. Wie kann sie erwarten, dass ein Mann wie ihr Ex nicht herausbekommt, wo sie früher gewohnt hat? Eben, doof. Gut, das mit Walker war wahrscheinlich unbewusst ihr Wunsch, dass er sie aufsucht, dass er sie einkassiert und sie eine zweite Chance bekommen.
Doch auch hier: ich kann ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen, wie sie ihn mit dem Mist, den er da abzieht, vor allem an einer Stelle, einfach durchkommen lässt. Er hat Sch… gebaut und sie mies behandelt und es ist ihre Schuld? Meiner Meinung nach nicht. Und sowas regt mich dann auf.

Was mich aber noch viel mehr aufgeregt hat ist eine bestimmte Sache im Buch. Achtung: es folgt ein Spoiler, aber den muss ich leider erwähnen, weil der mir die Glaubwürdigkeit des Buches zum Teufel geschickt hat.


SPOILER !!!





Walker und Marie haben jedes Mal ungeschützten Sex und sie nimmt nicht die Pille, was er noch von früher weiß. Okay, Schwangerschaft also nicht weit hergeholt. Was mich aber extrem gestört hat: im Moment des Ergusses weiß (!!!) er, dass er sie gerade geschwängert hat und auch sie weiß es sofort, dass sie jetzt schwanger ist. Sorry, aber das ist einfach nicht möglich. Sowas von total und absolut nicht, dass das leider für mich die Glaubwürdigkeit des Buches zerstört hat. Das wirkt einfach so bescheuert, dass ich das Buch deswegen beinahe abgebrochen hätte.






SPOILER ENDE!



Fazit: Die Grundidee fand ich gut und auch spannend. Leider haben mich zwei Dinge extrem gestört. Zum einen, dass sich Walker an einer Stelle echt wie ein absoluter A… benimmt und Marie das sofort vergibt – das könnte ich nicht und mich regt sowas immer auf. Und zum anderen der Spoiler, den ich leider benennen musste, weil mir das die Glaubwürdigkeit des Buches zerstört hat. Ab da konnte ich es nicht mehr richtig ernst nehmen.

Ich mag in der Regel die Bücher von Bärbel Muschiol sehr gern, aber dieses hier war leider nicht meins. Von mir bekommt es ganz knappe 2 Sterne.

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