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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2021

Als Frau alleine mit Rucksack unterwegs in Südamerika!

Reisefieber - Als Frau allein durch Mexiko und Südamerika
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Antonia Ludwig ist alleine mit Rucksack durch Südamerika gereist. In diesem Buch erzählt sie im Tagebuchstil von dieser Reise, gibt Tipps für die Vorbereitung und das Reisen als Frau alleine. Dazu hat ...

Antonia Ludwig ist alleine mit Rucksack durch Südamerika gereist. In diesem Buch erzählt sie im Tagebuchstil von dieser Reise, gibt Tipps für die Vorbereitung und das Reisen als Frau alleine. Dazu hat sie eine Liste ihrer Highlights in den bereisten Ländern erstellt. Zusätzlich gibt es neben einigen Bildern im Buch selber noch einen Link, unter dem man sich noch deutlich mehr Bilder anschauen kann.
Ich finde das Buch sehr informativ, leider fehlt mir ein wenig die Begeisterung. Der Tagebuchstil kann mich jetzt nicht wirklich mitreissen, ich hätte mir da mehr Details und Emotionen gewünscht. Mehr über die Begegnungen unterwegs.
Trotzdem ist das Buch gut zu lesen und sicherlich ein guter Einstieg, wenn man eine derartige Reise plant, da sehr viele praktische Informationen vermittelt werden, die man gut verwenden kann.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

Konnte mich nicht überzeugen

Moorgold - Ein Erzgebirgskrimi
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Das Cover ist ein echter Hingucker. Der Prolog nimmt einen gleich gefangen, ist spannend und atmosphärisch. Leider kann der Rest der Geschichte da nicht mithalten. Kommissarin Annalena Krest wird mit dem ...

Das Cover ist ein echter Hingucker. Der Prolog nimmt einen gleich gefangen, ist spannend und atmosphärisch. Leider kann der Rest der Geschichte da nicht mithalten. Kommissarin Annalena Krest wird mit dem Knochenfund eines lange Vermissten und dem gewaltsamen Tod eines Puppenspielers konfrontiert. Da ihr Kollege Lorenz gerade eine Auszeit nimmt, muss sie die Ermittlungen führen. Der Krimi ist im Erzgebirge verortet, an der Grenze zu Tschechien. Sicherlich eine mystische Gegend mit vielen Sagengestalten und Legenden, die auch immer wieder zitiert werden. Leider verliert sich die Autorin immer wieder in Beschreibungen der Umgebung, die für mich oft deutlich zu detailliert sind („Rechter Hand passierte sie in diesem Moment das Annaberger Krankenhaus, dann links den Fastfood-Imbiss und die Tankstelle bis zur Kreuzung nach Wiesenbad.“) Wir nehmen teil an Annalenas Gedanken, die sich sehr oft darum drehen, wie wohl ihr Kollege in dieser Situation regieren würde. Jedoch bleiben sämtliche Protagonisten sehr blass, es fehlt an wirklicher Tiefe. Darunter leidet natürlich auch die Spannung. Es gibt keinen großen Spannungsbogen, die Ermittlungen laufen so vor sich hin. Erst gegen Ende wird es etwas aufregender. Auch der Sprachstil hat mir zu schaffen gemacht. Er wirkt altmodisch und kann mich nicht mitnehmen. Unnötige Wiederholungen und zu viel Alltäglichkeiten stoppen den Lesefluss weiter. Ich denke, aus dem Thema hätte man mehr machen können.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Ansprechendes Debut, aber ich fand keinen Zugang zur Hauptprotagonistin!

Blutwild
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Gleich auf den ersten Blick fällt das Cover ins Auge. Das Hackmesser, das den Titel zerteilt und die starke Farbe. Als Kontrast dazu der gelbe Farbschnitt. Ein Hingucker auf jeden Fall. Und er macht deutlich, ...

Gleich auf den ersten Blick fällt das Cover ins Auge. Das Hackmesser, das den Titel zerteilt und die starke Farbe. Als Kontrast dazu der gelbe Farbschnitt. Ein Hingucker auf jeden Fall. Und er macht deutlich, daß es im Buch nicht zimperlich zugeht. So startet der Prolog gleich sehr heftig und auch der Start des Buches ist nichts für schwache Nerven. Die ehemalige Kommissarin Anka wird mit dem Trauma ihrer Vergangenheit konfrontiert, doch anfangs scheint ihr niemand zu glauben. Es beginnt eine zerreißende Jagd zwischen Wahrheit, Lüge, Einbildung und Alpträumen. Die Kapitel sind kurz und es gibt immer wieder Kapitel mit Rückblicken, die immer mehr von den Geschehnissen früher offenlegen. So lässt sich das Buch auch wegen der flüssigen Schreibweise zügig lesen. Leider kann ich mich nicht so ganz mit der Hauptprotagonistin Anka anfreunden. Sie bleibt für mich nicht greifbar, vieles ist für mich nicht nachvollziehbar und auch die Story ist teilweise etwas verworren. Es werden einige Nebenschauplätze aufgemacht, die aber eher noch mehr Verwirrung bringen. Darunter leidet die Spannung. Für ein Thriller Debut ganz ansprechend, aber kein Buch, dass mich fesselt und das ich nicht mehr aus der Hand legen möchte.

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Veröffentlicht am 23.10.2025

Sehr gut recherchiert, aber leider keine Liebesgeschichte, eher eine Kriegsgeschichte. Nicht so meins.

Der Krieger und die Königin
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Das Cover hat mich gleich angesprochen. Die Autoren kenne ich schon lange und habe bislang immer sehr viel Freude an ihren Büchern gehabt. Sehr gut recherchierte Historienromane, die einen mitnehmen konnten ...

Das Cover hat mich gleich angesprochen. Die Autoren kenne ich schon lange und habe bislang immer sehr viel Freude an ihren Büchern gehabt. Sehr gut recherchierte Historienromane, die einen mitnehmen konnten und einen tiefen Einblick in die damalige Zeit geben. Leider hat mich dieses Buch in dieser Hinsicht enttäuscht. Es war zwar wieder sehr gut und tiefgreifend recherchiert und damit sehr informativ, aber leider fehlte mir die versprochene Liebesgeschichte. Die findet erst ganz am Ende des Buches statt und das auch nur irgendwie halbherzig. Dabei ist Waltrada auf dem Cover zu sehen. Dafür werden die restlichen Seiten mit ständigen kriegerischen Auseinandersetzungen gefüllt, die der Held Garibald glänzend übersteht. Nicht so wirklich meins, zudem ich mich auch mit der Unmenge an Personen, Verwandschaftsverhältnisse und Orte besonders zu Anfang recht schwer getan habe. Da kam dann auch nicht wirklich ein Lesefluss auf, was es recht anstrengend machte, dem Buch und seiner Geschichte zu folgen. Für Fans der Frühgeschichte Bayerns sicherlich zu empfehlen, wer eine tolle Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Gefängnisalltag und viel Zeit zum Nachdenken!

Inside
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Im April 2022 wird Boris Becker zu 30 Monaten Gefängnis in Großbrittanien verurteilt. Und direkt nach der Urteilsverkündung muß er die Strafe antreten. Das Buch beschreibt den Alltag in den zwei Haftanstalten ...

Im April 2022 wird Boris Becker zu 30 Monaten Gefängnis in Großbrittanien verurteilt. Und direkt nach der Urteilsverkündung muß er die Strafe antreten. Das Buch beschreibt den Alltag in den zwei Haftanstalten und die Überlebensstrategien dort. 22 Stunden alleine in der Zelle, Gewaltverbrecher rund um einen herum, viele der Mitinhaftierten kennen Becker überhaupt nicht. Er hat viel Zeit zum Nachdenken über sein Leben und seine Verfehlungen. Aber hat er wirklich daraus gelernt? Schnell stellt sich heraus, wer seine wirklichen Freunde sind, wer noch zu ihm steht, ihm helfen will. Er lernt einige Mithäftlinge besser kennen und es entwickeln sich neue Freundschaften. Am Ende ist er nach 8 Monaten wieder frei, weil er nach Deutschland abgeschoben wird. Wir erfahren viel über seine Gedanken rund um diese Haft, wie er dank Lilian die Zeit übersteht und was er hoffentlich gelernt hat. Nicht wirklich passend fand ich die "Fanbriefe", die er im Gefängnis erhalten hat. Sie mögen Becker zwar Kraft gegeben haben, aber im Grunde sind sie nichtssagend. Auch die vielen Rückblicke auf Spiele von früher und ehemalige Gegner im Tennis sind nicht wirklich zielführend. Eine interessante Lektüre über den tiefen Fall eines ehemaligen Helden, der sehr viele Fehler gemacht hat und nun hoffentlich bessere Entscheidungen trifft. Ich wünsche ihm und seiner Frau alles Gute für die Zukunft.

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