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Veröffentlicht am 09.12.2021

Gelungene Ergänzung der Reihe

Die Rückkehr der Zwerge 1
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Worum geht’s?
Als Gemmenschnitzer Goïmron zufällig auf ein Buch stößt, das eigentlich nur von Tungdil Goldhand selbst stammen kann, ist die Aufregung groß. Seit einem verheerenden Unglück gilt dieser eigentlich ...

Worum geht’s?
Als Gemmenschnitzer Goïmron zufällig auf ein Buch stößt, das eigentlich nur von Tungdil Goldhand selbst stammen kann, ist die Aufregung groß. Seit einem verheerenden Unglück gilt dieser eigentlich als verschollen, doch die letzten Einträge lassen keinen Zweifel daran, dass er noch leben muss. Gemeinsam mit seinen Gefährten macht sich Goïmron auf die Reise, um Tungdil zu finden – und stolpert mitten hinein in ein Gewirr aus Machtgier und ungeahnten Gefahren.


Meine Meinung
Auch wenn ich die eigentlichen fünf Teile der Zwergenreihe noch nicht vollständig gelesen hatte, war ich ziemlich neugierig auf diesen neuen Band. Bei der Gelegenheit wollte ich auch gleich einmal herausfinden, ob man als Neueinsteiger in der Lage sein würde, den Handlungsabläufen problemlos zu folgen.

Das Volk der Zwerge ist für mich tatsächlich auch in den anderen Bänden der Reihe immer ein wenig gewöhnungsbedürftig geblieben, was insbesondere zu Beginn nicht immer ganz angenehm beim Lesen war. Was mir an diesem Buch aber wirklich gut gefallen hat, war der Aufbau des Worldbuildings. Auch wenn die Masse an Namen am Anfang nicht gerade hilfreich für eine Neuorientierung waren, haben doch zumindest die Beschreibungen der Welt, in die wir beim Lesen eintauchen dafür gesorgt, dass das Interesse an der Geschichte bestehen bleibt.

Gut gefallen hat mir außerdem der Schreibstil. Insbesondere in längeren Reihen leidet mitunter gerne mal die Qualität des Stils, was hier allerdings glücklicherweise nicht der Fall war. Hin und wieder waren mir einige Beschreibungen zwar etwas zu ausführlich und langatmig, aber im Großen und Ganzen konnte mich die Umsetzung dieser Geschichte auf jeden Fall überzeugen.


Fazit
Ob man jetzt bereits eingefleischter Fan der Zwerge ist und wieder in diese Welt eintauchen will oder ganz neu in die Reihe einsteigen möchte – mit diesem Buch ist sowohl das eine, als auch das andere möglich. Wer sich in einer spannenden Fantasywelt verlieren möchte, dem kann ich diese Geschichte daher nur ans Herz legen.

Von mir gibt es dafür vier Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2021

Netter Krimi mit Urlaubsfeeling

Stürmische Algarve
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Worum geht’s?
Eigentlich sollte es ein ganz normaler Tag für Journalistin Anabela Silva werden. Als sie jedoch bei einem Spaziergang zufällig auf ein verdächtig wirkendes Wohnmobil stößt, stolpert sie ...

Worum geht’s?
Eigentlich sollte es ein ganz normaler Tag für Journalistin Anabela Silva werden. Als sie jedoch bei einem Spaziergang zufällig auf ein verdächtig wirkendes Wohnmobil stößt, stolpert sie förmlich über eine Leiche. Die örtliche Polizei geht von einem tragischen Unfall aus, doch spätestens als die Leiche des Ehemanns der Toten angespült wird, glaubt Anabela nicht mehr an einen Zufall und stolpert unversehens mitten hinein in die haarsträubenden Verstrickungen der Welt der Reichen und Schönen.


Meine Meinung
Auch wenn ich die Reihe um Anabela Silva bisher noch nicht kannte, hat mir der Einstieg in Band vier keine größeren Probleme bereitet. Der Schreibstil liest sich recht angenehm und flüssig, was es dem Leser trotz des eigentlich eher unaufgeregten Spannungsbogens leicht macht, den Handlungsabläufen zu folgen.

Was für mich tatsächlich ein Highlight der Geschichte dargestellt hat, war das Urlaubsfeeling, das durch die Landschaftsbeschreibungen bei mir geweckt wurde. Auch wenn die eigentliche Krimihandlung dabei mitunter eher ein wenig in den Hintergrund gedrängt wird, habe ich mich beim Lesen nicht gelangweilt.

Die einzelnen Charaktere blieben für mich über einen langen Zeitraum irgendwie nicht so wirklich greifbar, was mich nicht ganz so positiv überrascht hat. Eventuell wären mir aber zumindest die Protagonisten irgendwie sympathischer gewesen, hätte ich sie bereits über drei Bücher hinweg begleitet und ihre Entwicklungen dabei beobachten können.


Fazit
Wer auch in der kalten Zeit des Jahres auf der Suche nach ein wenig Urlaubsstimmung ist, der greift mit dieser Geschichte nicht daneben. So richtig konnte mich der Spannungsbogen zwar nicht überzeugen, wenn man sich aber eher auf einen unaufgeregten Urlaubskrimi einstellt, wird man auch hier nicht enttäuscht.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2021

Erschreckend glaubwürdiges Zukunftsszenario

Coup
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Worum geht’s?
Als ein russischer Kampfjet mitten über der Ostsee abgeschossen wird, versinkt die EU im völligen Chaos. Während auf der einen Seite Diskussionen über einem drohenden Krieg ausbrechen, wird ...

Worum geht’s?
Als ein russischer Kampfjet mitten über der Ostsee abgeschossen wird, versinkt die EU im völligen Chaos. Während auf der einen Seite Diskussionen über einem drohenden Krieg ausbrechen, wird an anderer Stelle der Sturz des deutschen Kanzlers geplant. In einem Sumpf aus politischen Machtspielchen und Eigeninteresse schiebt sich jedoch noch jemand anderes in den Vordergrund – und dessen Planung steht gefährlich nah vor ihrem Abschluss.


Meine Meinung
Politthriller haben immer schon ein gewisses Grundspannungspotenzial, was zumindest bei mir bereits vor dem Lesen eine Erwartungshaltung aufbaut, die hier aber glücklicherweise nicht enttäuscht wurde.

Dem Schreibstil kann man beim Lesen recht gut folgen, wobei mich insgesamt tatsächlich eher der Spannungsbogen überzeugt hat. Da die hier beschriebenen Ereignisse nicht mal besonders abwegig erscheinen, weckt die Geschichte fast schon automatisch das Interesse des Lesers und konnte zumindest meine eigene Neugierde auf den weiteren Verlauf der Handlung über einen doch recht langen Zeitraum hinweg aufrecht erhalten.

Was mir ein wenig Probleme bereitet hat, war der sprichwörtliche Dschungel aus auftretenden Figuren und ihren Interessen. Alle Charaktere und ihre Verstrickungen auseinanderzuhalten war für mich doch ein kleines Stück Arbeit, das mir beim Lesen trotz aller Spannung abverlangt wurde, zumal in meinen Augen wirklich niemand dabei war, dem man wirkliche Sympathie und ein übergeordnetes Interesse entgegen bringen wollte.


Fazit
Wer Politthriller mag, der wird auch dieses Buch mit ziemlicher Sicherheit mögen. Durch die Figuren und ihre Interessen muss man sich zwar ein wenig durcharbeiten, das Lesevergnügen insgesamt wird dadurch aber definitiv nicht verdorben.

Dafür gibt es vier Bücherstapel von mir.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.11.2021

Schöne Mischung aus Bildband und Biographie

Little Book of Chanel
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Meine Meinung
Wer bei der wunderschönen Aufmachung dieses Buches noch nicht schwach geworden ist, den sollte doch zumindest der Inhalt interessieren.

In einer überwiegend ausgeglichenen Mischung aus Texten, ...

Meine Meinung
Wer bei der wunderschönen Aufmachung dieses Buches noch nicht schwach geworden ist, den sollte doch zumindest der Inhalt interessieren.

In einer überwiegend ausgeglichenen Mischung aus Texten, Fotografien und Modezeichnungen begleitet man als Leser den Aufstieg Gabriele Chanels zu einer der einflussreichsten Modedesignerinnen ihrer Zeit. Besonders spannend fand ich dabei, dass neben der Person Coco und ihrer Markenzeichen auch die Hintergrundgeschichten zu unterschiedlichen Produkten ihrer Marke durchleuchtet wurden. Dabei muss man kein Modeexperte sein, um die Leidenschaft und den Enthusiasmus zu spüren, der nicht nur zu Lebzeiten der Designerin hinter dem Unternehmen steckt.

Entsprechend des Formats können hier natürlich nicht alle angesprochenen Themen und Bereiche in aller Tiefe bearbeitet werden, aber auch in Kurzform ist dieses Buch ausgesprochen informativ und interessant zu lesen – und dabei sogar auch noch sehr gut zu Dekorationszwecken geeignet.


Fazit
Egal ob Modefan oder nicht, in diesem Buch bekommt jeder Leser spannende Einblicke in das Leben und Wirken einer der berühmtesten Modedesignerinnen der Welt. Die vergleichsweise geringe Länge des Buches macht es zu einem kurzweiligen Lesevergnügen für zwischendurch, mit dem man gleichzeitig auch noch Regal oder Kaffeetisch schmücken kann.

Dafür verteile ich vier Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 18.11.2021

Wundervolles Abenteuer für Groß und Klein

Der Ruf des Schamanen
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Worum geht’s?
Diplomatentochter Laila ist unheilbar krank und wird sehr wahrscheinlich sterben. Nach unzähligen Arztbesuchen und fehlgeschlagenen Behandlungen bringen ihre Eltern sie in eine Kinderklinik ...

Worum geht’s?
Diplomatentochter Laila ist unheilbar krank und wird sehr wahrscheinlich sterben. Nach unzähligen Arztbesuchen und fehlgeschlagenen Behandlungen bringen ihre Eltern sie in eine Kinderklinik in Lima, wo sie auf El Rato trifft. Der Junge sprüht nur so vor Energie und verbringt seine Zeit auf der Kinderstation der Klinik, obwohl er augenscheinlich gesund ist. Gemeinsam erkunden die beiden ihre Umgebung und stoßen dabei auf Aufzeichnungen, die die Heilung unzähliger Krankheiten verspricht. Kurzentschlossen wollen die beiden den peruanischen Dschungel auf der Suche nach dieser geheimnisvollen Wunderblume durchsuchen – doch das ist gar nicht mal so leicht.


Meine Meinung
Diese Geschichte begeistert mit absoluter Sicherheit nicht nur kleine, sondern auch große Leser.

Der wirklich angenehm zu lesende Schreibstil ermöglicht einen schnellen Einstieg in die Handlung und macht es trotz der stellenweise eher ungewöhnlichen Formatierung leicht, förmlich durch die Seiten zu fliegen. Auf die ein oder andere sehr schwer zu verfolgende Textstelle hätte man zwar vielleicht verzichten können, optisch interessant war der beispielsweise spiralförmig oder quer über die Seite verlaufende Text aber schon.

Die Charaktere wurden mit wirklich viel Liebe gestaltet, weshalb man als Leser eigentlich gar nicht anders kann, als sie ins Herz zu schließen. El Rato und Laila bei ihren Abenteuern zu begleiten hat Spaß gemacht, insbesondere weil dabei so eine bunte Mischung aus Figuren und Themen in die Handlung eingeflochten wurde. Auf den ersten Blick mag die Zusammenstellung hier vielleicht einige Fragen aufwerfen, die Umsetzung konnte mich aber definitiv mit Logik, Stringenz und authentischen Charakteren überzeugen.


Fazit
Der Ruf des Schamanen ist eine wirklich schöne Geschichte, die Leser jeden Alters begeistern und für einige Stunden in eine andere Welt entführen kann. Wer nach einem ungewöhnlichen Leseabenteuer für die ganze Familie sucht, der wird hier auf jeden Fall fündig werden.

Dafür verteile ich vier Bücherstapel.

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