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Manasa

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2025

Nicht ganz wie erwartet

Die Frau des Farmers
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Ich finde das Cover dieses Buches sehr ansprechend und Titel sowie Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Das Buch erzählt die Geschichte Helens, welche eigentlich den Weg einer Künstlerin anstrebt, ...

Ich finde das Cover dieses Buches sehr ansprechend und Titel sowie Klappentext haben mich neugierig gemacht.

Das Buch erzählt die Geschichte Helens, welche eigentlich den Weg einer Künstlerin anstrebt, der Liebe wegen dann jedoch die Rolle einer Bauersfrau im Lake Distrikt übernimmt.

Den Erzählstil selbst finde ich eingängig, jedoch sind vorkommende Zeitsprünge vor allem Anfangs etwas verwirrend. Zudem erfüllt das Buch nicht ganz meine Erwartungen, da ich damit gerechnet hatte, etwas mehr über die Arbeiten am Hofe und das alltägliche Leben in diesem Teil Großbritanniens zu erfahren.

Gut gefallen haben mir die Illustrationen, welche die Lektüre etwas aufgelockert haben sowie die zahlreichen Rezepte. Ja, diese unterbrechen zwar den Lesefluss, da sie doch sehr häufig vorkommen, jedoch freue ich mich schon sehr darauf, einige davon selbst auszuprobieren und kann mir sicher sein, dass sie authentisch sind.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Interessant

Treppe aus Papier
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Ich fand an diesem Buch das Cover sowie den Klappentext sehr spannend. Da man aber ein Buch bekanntlich nicht daran bewerten darf bin ich eine Erste-Seiten-Leserin, wenn es um die Entscheidung geht, mir ...

Ich fand an diesem Buch das Cover sowie den Klappentext sehr spannend. Da man aber ein Buch bekanntlich nicht daran bewerten darf bin ich eine Erste-Seiten-Leserin, wenn es um die Entscheidung geht, mir ein Buch zuzulegen oder eben nicht. Und Mann oh Mann, der brachiale Einstieg in diese Geschichte hat mich - in Zusammenspiel mit Titel, Cover und Inhaltsangabe - sofort für sich gewonnen.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich nach diesem ersten Satz erst einmal eine Weile gebraucht habe, um in das Buch zu finden. Und irgendwie habe ich es dann doch nicht ganz geschafft, mich zu 100% in der Geschichte wohl zu fühlen. Vielleicht habe ich es zur falschen Zeit gelesen. Es handelt sich hierbei definitiv nicht um einen Sommer-Schmöker, den man so nebenbei liest. Die vielen Handlungsstränge und Zeiten, welche teilweise übereinander liegen, verlangen schon ein wenig Aufmerksamkeit beim Lesen.

Das Thema ist kein neues, viele Autoren haben sich bereits daran versucht, die NS-Zeit "aufzuarbeiten". Das Besondere an diesem Buch ist sicherlich die Perspektive, welche ich genial gewählt empfinde. Nicht ganz so ideal finde ich, dass versucht worden ist, so viele andere Geschichten mit einzuflechten.

Dennoch, ein gutes Buch, das es sich lohnt zu lesen, wenn man der Lektüre seine volle Aufmerksamkeit widmen kann. Und eine Thematik, mit der es gerade jetzt wichtig ist, sich auseinanderzusetzen.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Etwas vage

Anna oder: Was von einem Leben bleibt
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Mich haben bei diesem Buch sofort Titel, Cover und Klappentext angesprochen und den Einstieg fand ich grandios.

Der Autor erzählt aus dem Leben seiner Urgroßmutter Anna, geboren 1866, welche sich bereits ...

Mich haben bei diesem Buch sofort Titel, Cover und Klappentext angesprochen und den Einstieg fand ich grandios.

Der Autor erzählt aus dem Leben seiner Urgroßmutter Anna, geboren 1866, welche sich bereits ab dem Jugendalter alleine behaupten muss und schließlich mit 20 Jahren eine stelle als Lehrerin in Cobbenrode antritt. Die Liebe zu einem jungen Mann aus dem Dorf bleibt ihr aufgrund ihrer Stellung zunächst verwehrt bis dessen Vater stirbt. Anna heiratet Clemens und gibt damit ihren Beruf und ihre Selbstständigkeit auf. Doch was als Ende ihrer Emanzipation scheint, ist gerade erst deren Anfang...

Mir gefällt der Schreibstil des Autors, er ist leicht zu lesen. Was ich an dem Buch besonders spannend fand, ist die Thematik, ich wollte mehr über das Leben von Frauen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts erfahren. Teilweise habe ich das, jedoch hätte es für mich durchaus mehr sein dürfen. Der Autor schneidet sehr am Rande immer wieder Weltgeschichtliches an, was ich interessant fand um das Leben seiner Urgroßmutter in einen Kontext zu bringen. Er hat das Buch sicher im Rahmen seiner Möglichkeiten auch so gut wie möglich recherchiert, wie er erwähnt, gibt es nicht viel, was vom Leben von Anna übrig geblieben ist und es lebt auch niemand mehr, der sie persönlich gekannt hat. Für mich war es dann aber doch ein wenig zu viel "Füllmaterial": zu viele Mutmaßungen, sehr lange Beschreibungen, unnötige Aufzählungen und Wiederholungen, die den Lesespaß etwas getrübt haben.

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Veröffentlicht am 04.07.2022

Mehr erwartet

Die Familie
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Das Cover hat mich direkt angesprochen, auch Inhaltsangabe und die Leseprobe - vor allem der Prolog - haben mir sehr zugesagt.

Kurz zusammengefasst geht es um die Freundschaft von Antonia und Sofia, beide ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen, auch Inhaltsangabe und die Leseprobe - vor allem der Prolog - haben mir sehr zugesagt.

Kurz zusammengefasst geht es um die Freundschaft von Antonia und Sofia, beide Töchter von Mafiosi, seit kleinster Kindheit an eine enge Freundschaft verbindet. Als Antonias Vater jedoch versucht, der Familie zu entkommen hat dies Auswirkungen auf alle Charaktere, die in dem Buch eine Rolle spielen...

Ich muss gestehen, ich habe mir mehr von dem Buch erwartet. Der Erzählstil ließ in meinen Augen kaum Spannung aufkommen. Die Persönlichkeiten der Figuren werden dem Leser zwar beschrieben, ich konnte dennoch keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Ich mag es, wenn ein Buch so lebendig geschrieben ist, dass man das Gefühl hat, in der Geschichte mittendrin zu sein. Dieses Gefühl ist bei "Die Familie" leider ausgeblieben.

Ein großer Kritikpunkt ist zudem das Korrektorat der deutschen Fassung. Bei einem Buch, das über einen namhaften Verlag herausgegeben wird, darf diese nicht passieren. Da kommen im Text einfach mal zwei Doppelpunkte hintereinander vor oder es schleicht sich die Ziffer "6" mitten in ein Wort.

Ich bin mir sicher, dass das Buch anderen Lesern zusagen wird. Für mich war es leider nicht der große Treffer.

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Veröffentlicht am 07.12.2021

Etwas mehr erwartet

Gelassen leben
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Auf das Buch "Gelassen leben" war ich sehr gespannt. Mich sprachen sowohl das Cover als auch die Leseprobe an. Da ich selbst versuchte, mich in Achtsamkeit zu üben und dem Leben gelassen gegenüberzustehen, ...

Auf das Buch "Gelassen leben" war ich sehr gespannt. Mich sprachen sowohl das Cover als auch die Leseprobe an. Da ich selbst versuchte, mich in Achtsamkeit zu üben und dem Leben gelassen gegenüberzustehen, war ich gespannt darauf, ob das Buch neue Ansätze liefern kann...

Beginnen wir mit den positiven Punkten:
Mit gefällt die Aufmachung des Buches. Das Format ist klein und handlich, das Cover schön gestaltet, es strahlt bereits viel Ruhe aus.
Ich mag, dass die Lektüre einfach geschrieben ist und viel Inspiration bietet, da es zahlreiche verschiedene Ideen bietet, wie man Stress vermindern und die Gelassenheit erhöhen kann.
Die Kapitel sind sehr übersichtlich gestaltet.

Was mir nicht so gut gefällt ist, dass mich das Buch eher an eine Sammlung von Zeitungsartikeln erinnert. Manche Themen, die meiner Meinung nach wichtig wären, werden zu Oberflächlich behandelt. Auch das Papier ist sehr dünn, wodurch sich das Buch nicht sehr wertig anfühlt. Somit würde ich es eher nicht als zum Verschenken geeignet betrachten.
Zudem bietet das Buch - wie oben erwähnt - viele Ideen, allerdings nichts wirklich Neues. Ich habe das alles bereits in dieser oder ähnlicher Form gelesen.

Somit eine Empfehlung für alle, die sich mit dem Thema noch nicht oder kaum beschäftigt haben.