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Veröffentlicht am 08.12.2021

Erkenntnisse eines Lebens

Die Begegnung. Eine Geschichte über den Weg zum selbstbestimmten Leben
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Als ich Die Begegnung zu lesen begonnen habe, habe ich mich auf ein kleines Experiment eingelassen. Ich habe mich wieder einmal aus meiner Komfortzone herausbewegt - mit Erfolg! Mir hat Jochen ...

Als ich Die Begegnung zu lesen begonnen habe, habe ich mich auf ein kleines Experiment eingelassen. Ich habe mich wieder einmal aus meiner Komfortzone herausbewegt - mit Erfolg! Mir hat Jochen Schweizers "Lebensgeschichte" unglaublich gut gefallen. Die Begegnung hat sich überraschend flüssig lesen lassen, war sehr einnehmend, spannend erzählt und wirkt definitiv nach. 

Norwegen: In einer stürmischen Nacht treffen zwei Männer in einer einsamen Hütte im Wald aufeinander. Hakon, der bereits am Ende seines Lebens angekommen ist und der junge Sverir, der auf der Flucht vor seiner Vergangenheit nicht weiß wie es weitergehen soll. Die beiden Männer kommen ins Gespräch. Sverir berichtet von seiner tristen Kindheit und Jugend, dass er von zu Hause ausgerissen ist, weil ihn ohnehin niemand haben will. Und so beginnt der weit über 90-jährige Hakon seine Lebensgeschichte, die von Abenteuer, Mut, Zielstrebigkeit, Erfolg aber auch von schlimmen Schicksalsschlägen, Verlust, Trauer und Einsamkeit gezeichnet ist, zu erzählen.

"Da lag ein Mann mitten in der Unendlichkeit des Meeres friedlich schlafend auf einem Kajak und neben ihm lag regungslos ein weißer Wal."

(Zitat aus Die Begegnung, Seite 113)

Die Begegnung ist ein sehr tiefgründiger und schicksalshafter Roman. Jochen Schweizer lässt uns auf ruhige Art und Weise und ohne belehrend zu wirken an seinen Erfahrungen und Erkenntnissen seines Lebens teilhaben.

"Du bist nicht gescheitert ... du bist nur in einer neuen Situation. In Wahrheit gibt es kein Scheitern, sondern nur neue Situationen, die man als Herausforderung begreifen kann und auch muss, um am Ende an ihnen zu wachsen."

(Zitat aus Die Begegnung, Seite 119)

Während der Anfang des Buches noch dem "verlorenen" Sverir gewidmet ist, ist es in den weiteren Abschnitten Hakon, von dessen Lebensweisheiten wir einen Gewinn ziehen können. Mich hat Hakons bewegtes Leben zutiefst beeindruckt. Es ist ein Leben voller Abenteuer, unzähliger Chancen und schwieriger Entscheidungen, die er treffen musste. Ich habe mit Hakon auf seinen Reisen und Expeditionen mitgefiebert, gehofft und gebangt. Ich war aber auch unglaublich beeindruckt von seinem Durchhaltevermögen und Zielsetzungen. Es ist zwar kein perfektes und fehlerfreies, dafür aber ein selbstbestimmtes Leben, auf welches Hakon zurückblickt. Ein Leben auf das er mit Stolz zurück blicken kann.

Zwischen Hakons Erzählungen sind kleine Kapitel, sogenannte Zwischenspiele, eingestreut, in denen Hakon und Sverir sich gemeinsam austauschen und reflektieren. Diese Abschnitte haben ein wenig das Tempo der Geschichte gedrosselt. Es waren genau diese kleinen Atempausen, die mich nachdenklich gestimmt haben und in denen auch ich Parallelen gezogen habe und über die Bestimmung meines Lebens nachgedacht habe.

Das Ende des Buches war einerseits erfüllend, andererseits schwermütig. Doch so wie Sverir hatte auch ich am Schluss das Gefühl wichtige Erkenntnisse dazu gewonnen zu haben.

Fazit:

Jochen Schweizer hat mich sehr beeindruckt. Die Begegnung ist ein sehr philosophisches und tiefgründiges Buch, das eine mitreißende Lebensgeschichte erzählt. Es geht um die Suche nach dem Sinn des Lebens, darum ein selbstbestimmtes Leben zu führen und seine Ziele mit Leidenschaft zu verfolgen.

Ich kann das Buch all jenen weiterempfehlen, die sich gerne von intensiven Lebenserfahrungen inspirieren lassen.

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Veröffentlicht am 07.12.2021

Überzogen und schwarzhumorig, den Blick auf den dramatischen Hintergrund aber nicht verlierend

Barbara stirbt nicht
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Wenn Rentner Walter Schmid frühmorgens das Bett verlässt, duftet das Haus normalerweise nach Kaffee. Doch an diesem einen schicksalsträchtigen Morgen riecht Herr Schmid nichts, was bedeutet, ...

Wenn Rentner Walter Schmid frühmorgens das Bett verlässt, duftet das Haus normalerweise nach Kaffee. Doch an diesem einen schicksalsträchtigen Morgen riecht Herr Schmid nichts, was bedeutet, dass Barbara etwas zugestoßen sein muss. Barbara, Herrn Schmids Ehefrau ist auf dem Weg ins Badezimmer zusammengebrochen und fortan ans Bett gefesselt. Sie ist zu schwach um aufzustehen, schläft fast durchgehend und mag auch nichts mehr essen. Nun ist es an Herrn Schmid, der noch nie in seinem Leben Kaffee gekocht oder eine Tütensuppe zubereitet hat, sich um Barbara, den Haushalt und die Einkäufe zu kümmern.

Alina Bronsky hat mit Barbara stirbt nicht ein urkomisches, schwarzhumoriges, bitterböses aber auch zutiefst emotionales Portrait einer Ehe gezeichnet, die sich über die Jahre in Routinen festgefahren hat.

"Ich mische mich nicht in Barbaras Angelegenheiten ein und sie sich nicht in meine. ... Aber wenn sie mal nicht da ist? Oder nicht kann? ...Warum sollte sie nicht da sein?"
(Zitat aus Barbara stirbt nicht)

Alina Bronsky ist die allwissende Erzählerin, wobei es Herr Schmid ist, der im Fokus steht. So orientiert sich auch der Schreibstil an Herrn Schmid. Prägnant und auf den Punkt gebracht mit wenig Raum für Emotionen. Für mich absolut perfekt und passend.

Barbara stirbt nicht als Hörbuch zu hören, hat sich für mich als Genuss herausgestellt. Thomas Anzenhofers Lesung ist einfach genial. Seine Interpretation von Herrn Schmid ist ganz großes Kino. Er trifft genau den richtigen Ton. Ich hatte beim Hören tatsächlich das Gefühl, als ob Herr Schmid neben mir stehen würde. Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte noch nie eine perfektere Lesung gehört zu haben.

Walter, im Buch "nur" als Herr Schmid bezeichnet, hat sich mit seiner unsympathischen, ruppigen Art und seiner kleinkarierten Denkweise in mein Herz geschlichen. Er ist ein Grantler und Nörgler durch und durch. Zu seinen erwachsenen Kindern hat er keinen sehr guten Draht. Sohn Sebastian ist in seinen Augen mit der falschen Frau verheiratet und Tochter Susanne lebt seltsamerweise seit Jahren mit ihrer besten Freundin zusammen. Außerdem verurteilt er so ziemlich alles Nicht-Deutsche, wenngleich selbst Barbara osteuropäische Wurzeln hat und einer Einwandererfamilie entstammt.

"Ich hab heute diese Dicke im Wald gesehen. Deine Freundin. Die Russin. ...Sie spricht so schlimm Deutsch, deine Freundin. ... Stell dir vor, ich wäre nicht so streng gewesen, was wären wir jetzt? ... Wir wären hier Russen, Barbara. Und unsere Kinder wären Russen. Hättest dir deinen deutschen Pass auf die Stirn kleben können –hätte nichts geholfen."
(Zitat aus Barbara stirbt nicht)

Herr Schmid ist ein Mann der alten Schule. Seit über 50 Jahren mit seiner Barbara verheiratet, hat er noch nie! einen Finger im Haushalt gekrümmt. Widerwillig und weil es sein muss, tritt er aus seiner Komfortzone heraus, lernt mit Hilfe des polnischen Fernsehkochs Medinski und der dicken Verkäuferin in der Bäckerei zu kochen und backen. Während sich Herr Schmid um seine Frau kümmert, kommen Freunde und Bekannte zu Besuch, um Barbara noch ein letztes Mal zu sehen. Doch je mehr Menschen kommen, umso mehr verschließt Herr Schmid die Augen vor der Wahrheit. Denn Barbara stirbt nicht. Sie muss sich nur ein bisschen ausruhen und was essen.

Trotz aller Leichtigkeit, mit welcher Alina Bronsky die Geschichte erzählt, ist die Tragik allgegenwärtig. Ich habe Barbara stirbt nicht mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehört und Herrn Schmids unfreiwilligen Wandel vom chauvinistischem Eigenbrötler zum hilfsbereiten und liebevollen Ehemann unglaublich gern verfolgt. Wobei man auch sagen muss, dass Herr Schmid kein schlechter Mensch ist. Es ist eher so, dass er seine Gefühle nicht heraus lassen kann, diese tief im Herzen unter Verschluss hält. Und er kann bis zum Schluss nicht komplett aus seiner Haut heraus. Herr Schmid ist eben wie er ist, aber er lernt langsam mit der neuen Situation umzugehen.

Einzig das Ende kam für mich etwas zu plötzlich. Ich war einfach noch nicht bereit diese humorvolle und zwischen den Zeilen wunderbar warmherzige Geschichte loszulassen.

Für mich ist Barbara stirbt nicht ein unerwartetes Jahreshighlight und Walter Schmid ein Protagonist, der mich so schnell nicht mehr loslassen wird. Absolute Empfehlung!

Fazit:

Derb, schwarzhumorig, bitterböse, humorvoll, aber auch zutiefst emotional! Der Spagat zwischen Witz und Traurigkeit ist Alina Bronsky mehr als geglückt. Walter Schmid, der im Haushalt sein Leben lang keinen Finger krumm gemacht hat, muss sich plötzlich um seine pflegebedürftige Ehefrau Barbara kümmern.

Die Lesung von Thomas Anzenhofer, der den ruppigen Ton und den nüchternen Charakter von Herrn Schmid auf den Ton genau trifft, ist einfach nur genial.

Für mich ist Barbara stirbt nicht ein unerwartetes Lesehighlight und bekommt eine absolute Empfehlung von mir!

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Veröffentlicht am 05.12.2021

Liebe Jane!

Von ganzem Herzen ...
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Liebste Jane,

Wie gerne würde ich dir persönlich für dein literarisches Erbe danken. Für deine höchst unterhaltsamen und romantischen Geschichten von starken und selbstbestimmten Frauen, die ...

Liebste Jane,

Wie gerne würde ich dir persönlich für dein literarisches Erbe danken. Für deine höchst unterhaltsamen und romantischen Geschichten von starken und selbstbestimmten Frauen, die ermutigen für seine Ideale einzustehen.

Dein unverkennbarer Humor und deine Spitzzüngigkeit überdauern die Zeit und machen jedes deiner Werke zu etwas ganz Besonderem. Dein Charme und Esprit ist auch in jeder Zeile zu spüren, die du in den Briefen an deine geliebte Schwester Cassandra geschrieben hast. Danke, dass du uns in dieser Form an deinem Alltag teilhaben lässt und uns intime Einblicke in dein Privatleben gewährst.

Von ganzem Herzen,
Deine J.

💜💜💜💜💜

Nie habe ich mich Jane Austen näher gefühlt als beim Lesen dieser sehr persönlichen Biografie. Die Briefe, welche Jane uns hinterlassen hat, zeugen nicht nur von ihrem literarischen Geschick und ihrer Scharfsinnigkeit, sondern geben uns auch einen sehr lebhaften Einblick in die Regency-Zeit.

Gegliedert in die verschiedenen Lebens- und Schaffensphasen von Jane Austen, beginnend mit ihrem 20. Lebensjahr, erfahren wir durch die von Penelope Hughes-Hallett getroffene Briefauswahl viel Persönliches von Jane. Die meisten der Briefe sind an Janes ältere Schwester Cassandra gerichtet, mit der sie ein innige Beziehung und Freundschaft über Distanz geführt hat. Ich habe mich beim Lesen der Briefe wie bei einem Teekränzchen mit einer guten Freundin gefühlt. Denn es sind viele ganz alltägliche Dinge, die Jane zu berichten hatte. Jane erzählt welche Bälle und Teegesellschaften sie besucht hat, wie es um die Familie und den Haushalt bestellt ist, über Kutschfahrten und Ausflüge zu den Brüdern und die neuesten Trends zu Stoffen und Kleidern. 

Ergänzt werden die Briefe durch Kommentare und erklärende Erläuterungen der Autorin Penelope Hughes-Hallett, sowie durch zahlreiche wunderschöne Illustrationen, Fotos, Portraits, Landschaftszeichnungen und Auszügen aus Janes Werken. So habe ich einen allumfassenden Eindruck von der damaligen Zeit, aber auch den Inspirationsquellen der Autorin erhalten. 

Von mir als großem Fan von Jane Austen gibt's eine absolute Leseempfehlung. Zudem ist das Buch unglaublich bezaubernd gestaltet und ein richtiges Schmuckstück im Bücherregal. Solltet ihr auf der Suche nach einem besonderen Geschenk sein, kann ich diese tolle Schmuckausgabe von ganzem Herzen empfehlen.


Fazit:

Von ganzem Herzen ist eine ganz außergewöhnliche und besondere Biografie der weltberühmten Autorin.  Durch Briefe an Bekannte und Verwandte, zumeist aber an ihre Schwester Cassandra, lässt uns Jane Austen an ihrem Leben, ihrem Alltag und ihrer Gefühlswelt teilhaben.  Ausgeschmückt ist das Ganze mit zahlreichen Bildern der Zeit sowie Zitaten und Auszügen aus den Werken der Autorin. Ich bin begeistert und kann die wunderschöne Schmuckausgabe aus dem wbg Theiss Verlag vorallem Fans der Aurorin wärmstens empfehlen.  



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Veröffentlicht am 04.12.2021

Hörerlebnis für kleine Bücherwürmer

SAMi – dein Lesebär - Der größte Schatz der Welt
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Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin SAMi, der kleine Lesebär. Stecke dein Buch in meine Eisscholle und ich entführe dich in fantastische Welten. Du brauchst nichts anderes zu machen als meiner ...

Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin SAMi, der kleine Lesebär. Stecke dein Buch in meine Eisscholle und ich entführe dich in fantastische Welten. Du brauchst nichts anderes zu machen als meiner Stimme zu lauschen, die bunten Bilder im Buch zu bewundern und dich wegzuträumen.

Naja, die Sache mit dem Wegräumen klappt bei unserer 2-jährigen Tochter noch nicht ganz so gut. Für Begeisterung und strahlende Kinderaugen sorgt SAMi aber auf jeden Fall.

SAMi, der Lesebär kam gut verpackt bei uns zu Hause an. Im Starteset dabei waren neben dem Bär noch ein Ladekabel und das Lesebär-Buch Der größte Schatz der Welt. Bevor man das Hörerlebnis starten kann, muss der Bär erstmal eingerichtet werden. Hierfür wird eine WLAN-Verbindung und Zugang zum Internet benötigt. Die Installation ging laut Papa relativ schnell und einfach. Für das spätere Aufladen haben wir SAMi einfach eine Stunde mittels eines handelsüblichen Adapters und dem beiliegenden USB-Kabel an die Steckdose angeschlossen. Und dann gings auch schon los!

SAMi hat auf seiner Mütze einen Anschaltknopf. Ist der Bär mal munter, gibt er sofort Anweisungen was zu machen ist und ersucht ein Buch in seine Eisscholle einzulegen. Ich war wirklich überrascht wie toll das System funktioniert. SAMi liest exakt den Text der jeweiligen aufgeschlagenen Seite vor. Wie bei einem Hörbuch. Und als Goodie kann man eben noch im Buch mitlesen und sich die Bilder anschauen. Die Lautstärke lässt sich über Druck auf die Ohren regulieren. Wirklich alles sehr simpel und kinderleicht. Meine 2-jährige Tochter das Prinzip sofort verstanden.

Allerdings muss ich auch sagen, dass sie fast noch etwas zu klein für den Bären ist. Sie liebt in heiß, keine Frage, allerdings fehlt ihr noch die notwendige Geduld zum Stillsitzen. Die Altersangabe ab 3 Jahren ist da schon gut und richtig gewählt.
Was meine Tochter dafür unglaublich gerne hört, ist das Lied am Ende der Geschichte. Und auch das Buch selber schaut sie sich wahnsinnig gerne an. Erzählt wird die Geschichte des kleinen Affen Mono, der sich auf die Suche nach einem Geschenk für seine Mama macht. So durchstreift er den Dschungel und trifft auf viele verschiedene Tiere, die ihn Ratschläge und Weisheiten mit auf dem Weg geben. Es ist eine wunderschöne Botschaft, die das Buch vermittelt; dass es nicht die materiellen Dinge sind, die man für das Glück im Leben braucht.
Die Geschichte wird wirklich sehr schön und deutlich vorgelesen und sogar mit Dschungelgeräuschen untermalt. Alles Top!

Neben dem im Starter-Set enthaltenen Buch gibt es bereits eine feine Auswahl weiterer Vorlesebücher aus dem Ravensburger Verlag. Meine Tochter hat sofort Peppa Pig entdeckt und einen entsprechenden Brief ans Christkind geschrieben. Ich bin gespannt, ob das Vorlesen und Zuhören bei Peppa besser klappt, bin aber zuversichtlich.

Auch wenn der Bär bei uns noch nicht so viel im Einsatz war, kann ich eine absolute Empfehlung aussprechen. Er ist robust (er hat schon ein paar Stürze überlebt) und sehr hochwertig verarbeitet und die bisherige Buchauswahl spricht meine Tochter auf jeden Fall an. Ich denke allein schon die strahlenden Kinderaugen sprechen für sich.

Fazit:

SAMi, der Lesebär macht das Lesen zu einem interaktiven Erlebnis. Er fördert das selber Lesen, ersetzt aber keinesfalls Mama und Papa. Der Bär ist wirklich hochwertig und sehr robust und bietet jetzt schon eine tolle Auswahl an kompatiblen Büchern. SAMi bringt die Augen meiner 2-jährigen Tochter jedes Mal aufs Neue zum Strahlen. Empfehlen würde ich den Bären aber eher ab 3 Jahren.

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Veröffentlicht am 30.11.2021

Oh du fröhliche!

Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht
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Oh du fröhliche! Es weihnachtet wieder in Entenhausen. Als bekennender Fan der Weihnachtscomics aus dem Egmont Comic Verlag musste natürlich auch Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht bei ...

Oh du fröhliche! Es weihnachtet wieder in Entenhausen. Als bekennender Fan der Weihnachtscomics aus dem Egmont Comic Verlag musste natürlich auch Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht bei mir einziehen. Das Buch ist eine Neuauflage des Comics aus den 60er Jahren, ist wunderschön illustriert und erzählt den bekannten Klassiker der Weltliteratur im "Entenhausener Stil". Ich bin begeistert!

Der habgierige und selbstsüchtige Ebenezer Scrooge ist die Vorlage für den knausrigen Dagobert Duck, für dem das Weihnachtsfest herausgeschmissenes Geld ist. Donald und die Neffen Tick, Trick und Tack schmieden daher einen Plan. Als Geister der Weihnacht verkleidet wollen sie ihrem kautzigen Onkel an die Beseutung des Weihnachtsfestes erinnern.

Ich finde diese leicht abgeänderte und vereinfachte Interpretation der Weihnachtsgeschichte wirklich sehr unterhaltsam und gelungen. Auf 32 großformatigen Seiten wird die Geschichte kindgerecht und mit relativ wenig Text, dafür aber mit großen und liebevoll gestalteten Illustrationen, erzählt.

Als Draufgabe gibt's im Anschluss noch vier einseitige weihnachtliche Comics, in denen der tollpatschige Onkel Donald von einem Fettnäpfchen ins nächste Tritt. Eine wunderbar herrliche und witzige Ergänzung!

Ich habe das Buch jetzt schon mehrfach selber gelesen und auch meiner 2-jährigen! Tochter vorgelesen. Ja, richtig gelesen. Meine Tochter ist 2 Jahre und liebt die Geschichte mit den lustigen Enten. Die Länge ist für sie auch perfekt. Kurz und knackig und ihre kindliche Ungeduld wird nicht überstrapaziert.

Für mich ist das Buch ein weiteres Highlight aus dem Hause Egmont! Absolute Leseempfehlung!

Fazit:

Onkel Dagobert alias Ebenezer Scrooge und Tick, Trick und Track als die Geister der Weihnacht. Ich bin begeistert von der Neuinterprätation des Klassikers. Ein Buch für Jung und Alt toll illustriert. Ich kann Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht uneingeschränkt weiter empfehlen!

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