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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2022

Enttäuschend

Layla
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Klappentext: Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine Amour fou – bis zu dem Tag, an dem Leeds’ ...

Klappentext: Auf der Hochzeit von Laylas Schwester lernen sie sich kennen und lieben: Leeds, der seinen Lebensunterhalt als Musiker verdient, und Layla. Es ist eine Amour fou – bis zu dem Tag, an dem Leeds’ eifersüchtige Ex-Freundin versucht, Layla zu erschießen. Danach ist Layla nicht mehr sie selbst. Um die Beziehung zu retten und Layla zu stabilisieren, mietet Leeds das Haus, in dem sie sich kennengelernt haben. Doch dort scheint nicht alles mit rechten Dingen zuzugehen. Laylas Zustand verschlechtert sich zusehends – so sehr, dass Leeds zu außergewöhnlichen Mitteln greifen muss, damit ihr beider Leben nicht völlig außer Kontrolle gerät …

Nachdem Verity mein erstes Buch der Autorin war und es mich so sehr in seinen Bann gezogen hat, dachte ich, dass Hoover mich auch mit Layla fesseln würde. Leider war dies nicht der Fall.

Die Liebesgeschichte von Leeds und Layla las sich auf den ersten Seiten zwar romantisch, dennoch hoffte ich auf spannende Wendungen, da auch Verity als „nicht-hoover-typisches Werk“ bezeichnet wurde. Gerade als es anfing, spannend zu werden, driftete die Geschichte ins Übernatürliche ab, was leider einfach nicht mein Genre ist. Es erweckt in mir immer den Anschein, als wär es der Autorin zu anstrengend, die Geschichte mit logischen Elementen zu klären, weswegen sieer zu Geistern und weiteren unerklärlichen Begebenheiten greift.

Leider absolut kein Buch für mich, dennoch habe ich mich durch die Seiten gequält, um nicht doch noch eine gute Wendung zu verpassen – vergebens.

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Veröffentlicht am 07.01.2022

Nicht überzeugend

The Couple Next Door
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Du besuchst mit deinem Ehemann deine Nachbarin und lässt dein Baby allein Zuhause, weil die Babysitterin kurzfristig abgesagt hat. Es ist direkt nebenan, ihr habt das Babyfone dabei und schaut abwechselnd ...

Du besuchst mit deinem Ehemann deine Nachbarin und lässt dein Baby allein Zuhause, weil die Babysitterin kurzfristig abgesagt hat. Es ist direkt nebenan, ihr habt das Babyfone dabei und schaut abwechselnd alle halbe Stunde nach der Kleinen. Doch als ihr nach dem feuchtfröhlichen Abend nach Hause kommt, steht die Haustüre offen. Du rennst nach oben in das Kinderzimmer und findest nur ein leeres Bett vor. Wo ist dein Baby?

Ich wurde leider von Anfang an nicht wirklich warm mit der Geschichte. Weder mit der Handlung noch mit dem Schreibstil oder den Charakteren.

Das Thema an sich, schien Potenzial zu haben, doch gefühlt wurde die Handlung unnötig lang in die Länge gezogen. Die Geschichte an sich hätte viel schneller erzählt werden können und beinhaltete aus meiner Sicht leider einiges an Füllszenen.

Die Charaktere blieben für mich blass, nicht anfassbar und somit weder nachvollziehbar noch konnte man eine Beziehung zu einem der Personen aufbauen oder Sympathien entwickeln.

Einige Wendungen machten jedoch neugierig und erweckten die Erwartungen, aber flachte die Euphorie ziemlich schnell wieder ab.

Ebenso der Schreibstil konnte mich nicht erreichen. Es las sich oftmals wie eine emotionslose Aneinanderreihung von Sätzen, die weder beim Schreiben noch beim Lesen Spaß zu machen scheinen.

Verschenktes Potenzial mit platten Charakteren.

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Veröffentlicht am 20.12.2021

Dein Trauma holt dich ein

Night Falls. Du kannst dich nicht verstecken
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Sandra alias Sandy scheint ein perfektes Leben zu haben. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum ...

Sandra alias Sandy scheint ein perfektes Leben zu haben. Ein Traumhaus mitten in der Natur. Einen Mann, der sie auf Händen trägt. Eine 15-jährige Tochter, ihr großes Glück. Bis aus dem Traum ein Alptraum wird: Zwei Fremde dringen in ihr Haus ein, schlagen ihren Mann brutal nieder und nehmen Mutter und Tochter als Geiseln. Draußen tobt ein Sturm. Es gibt keinen Ausweg. Schon gar nicht für Sandra. Denn sie kennt einen der Männer — und wollte ihn um jeden Preis vergessen.

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen geschrieben. An sich eine gute Sache, um einen allumfassenderen Blick für die Ereignisse, Hintergründe und vor allem Zusammenhänge zu bekommen. Nach und nach werden die einzelnen Erzählfäden zusammengewoben und bilden am Ende ein vollständiges Bild.
Was mir leider gar nicht gefallen hat, war die Perspektive des Hundes, da diese für mich die komplette Spannung und Seriosität genommen hat. Schade.

Die Charaktere waren so weit wie nötig beschrieben, um Einblicke in ihre Gefühlswelt zu bekommen und Handlungen nachvollziehbarer zu machen.
Was mir jedoch total fehlte: Der Punkt, an dem Sandra verstand, um wen es sich bei einem der Männer handelt. Die Fäden wurden nach und nach zu einem Strang genommen, jedoch fehlte jeglicher Aha-Moment bei ihrem Charakter. Von einer auf die andere Seite wurde es als Fakt hingenommen, wer der Peiniger ist, was für mich absolut nicht nachvollziehbar war.

An sich eine gute Idee, jedoch konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich umhauen. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass sich dieser einzelne Tag über knapp über 300 Seiten zog oder ob einfach die Würze bzw. die Spannung fehlte. Ich konnt einfach nicht warm werden.

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Veröffentlicht am 08.12.2021

Drama statt Thriller

Das andere Haus
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Caroline und ihr Ehemann Francis wollen ihren Problemen und dem immer tröger werdenden Alltag entfliehen und beschließen, einen Häusertausch mit einem Unbekannten zu machen. Als sie in der Nähe von London ...

Caroline und ihr Ehemann Francis wollen ihren Problemen und dem immer tröger werdenden Alltag entfliehen und beschließen, einen Häusertausch mit einem Unbekannten zu machen. Als sie in der Nähe von London in ihrem neuen Tauschhaus angekommen sind, merkt Caroline von Anfang an, dass irgendwas nicht stimmt. Gegenstände tauchen auf, die sie an ihre Vergangenheit erinnern und auch die aufdringlich erscheinende Nachbarin kommt ihr irgendwie seltsam vor.

Die Geschichte wir aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt, sodass derdie Leserin Einblicke in die verschiedenen Gefühlslagen der Charaktere erhält. Größtenteils wird die Geschichte jedoch aus Carolines Sicht erzählt. Ebenso wird die Geschichte auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, um einen möglichst allumfassenden Einblick zu gewähren.

Ich bin leider sehr enttäusch, da ich auf einen spannenden Psychothriller hoffte, aber mit einem Familiendrama abgespeist wurde. Gefühlt dreht sich die Handlung nur um Carolines Affäre, die sie noch immer stark zu beschäftigen scheint.
Ihr Ehemann, der tablettenabhängig war, versucht, einen erneuten Draht zu ihr zu finden, was aber aufgrund von Carolines Festhalten an ihrer Affäre kaum möglich zu sein scheint.

Aber auch wenn das Buch etwas ganz anderes ist, als ich erwartet hatte, las sich die Geschichte leichtfüßig und plätscherte nur so dahin.

Alles in allem bin ich dennoch sehr enttäuscht.

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Veröffentlicht am 17.11.2021

Gute Idee, schwache Umsetzung

Meine wunderbare Frau
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Ein Ehepaar der etwas anderen Art. Sie sind glücklich verheiratet, haben zwei Kinder, ein gutes Einkommen und niemand würde vermuten, was sie wirklich in ihrer Freizeit machen. Inspiriert von einem Serienmörder, ...

Ein Ehepaar der etwas anderen Art. Sie sind glücklich verheiratet, haben zwei Kinder, ein gutes Einkommen und niemand würde vermuten, was sie wirklich in ihrer Freizeit machen. Inspiriert von einem Serienmörder, werden sie zu Nachahmern und entführen Frauen, denn: Morden erfrischt jede noch so festgefahrene Ehe.

Der Schreibstil an sich hat mir sehr gut gefallen. Er war leichtfüßig, flüssig und ließ sich sehr gut konsumieren. Leider machte er nicht wett, dass die Seiten vor sich hinplätscherten, ohne jedoch an Fahrt aufzunehmen. Es wurde viel umschrieben, ausschweifend erzählt, aber man wurde nie mit in das eigentliche Geschehen genommen. Vielmehr setzt man sich von Anfang bis Ende mit den Gedanken des Ehemanns auseinander, der zwar in etwa weiß, was seine Frau tut, aber nur Vermutungen über die tatsächliche Umsetzung anstellen kann.
So plagen ihn die Ungewissheit und die Belanglosigkeiten seines Alltags.

Die Charaktere bleiben bis zum Schluss hin sehr blass. Mir war es nicht möglich, zu irgendjemandem eine Verbindung oder auch nur Sympathie aufzubauen. Sie waren mir schlichtweg egal, weswegen das ganze Mitfiebern nicht stattgefunden hat.

Eine gute Idee, aber die Umsetzung war für mich leider sehr, sehr schwach. Lediglich am Ende gab es eine kleine Wendung, die zwar überraschend, aber alles andere als Spannung aufbauen konnte.

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