1896, Berlin - - ein düsteres Netzwerk wird entlarvt [#2 - Auguste Fuchs]
Der Tod des Taschenspielers+ + Spannender Krimi in einer tollen historischen Kulisse + +
In diesem Buch führt uns die Autorin in die schillernde Welt des Varieté und zeigt uns eine Gesellschaft im Aufbruch. Es gibt immer mehr ...
+ + Spannender Krimi in einer tollen historischen Kulisse + +
In diesem Buch führt uns die Autorin in die schillernde Welt des Varieté und zeigt uns eine Gesellschaft im Aufbruch. Es gibt immer mehr Automobile auf den Straßen und die Elektrizität kommt in die Häuser. Sie zeigt aber auch die Schattenseiten auf. Verstoßene und unerwünschte Kinder, die in fraglichen Einrichtungen aufwachsen.
Die Hauptfigur ist die junge Photographin Auguste Fuchs, die mit einem Kriminalassistenten liiert ist und deshalb recht nah an polizeilichen Ermittlungen dran ist. Ich denke diese Beziehung ist im ersten Band "Der Tod der Schlangenfrau" entstanden.
Im aktuellen Fall war sie zufällig in der Nähe eines Tatortes und hat auf Bitten des Hauptkommissars Fotos der Auffindesituation gemacht. Auf einem Bild ist ein seltsames undeutliches "Wesen" zu sehen. Entgegen des Klappentextes hat das aber nicht wirklich viel Bedeutung für den Fall.
Ich möchte gar nicht viel zur Handlung schreiben, weil die Geschichte sehr kurzweilig ist und jede zusätzliche Information der Spannung schadet.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin großen Wert auf die Sprache gelegt hat und einige Figuren in breiter Berliner Schnauze sprechen.
Falls die Reihe fortgeführt wird, würde ich auf jeden Fall wieder zugreifen.