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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.02.2023

Zu oberflächlich

The truth behind your lies
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Fünf Freunde wollen ihr Abitur auf einer abgeschiedenen Berghütte feiern. Die Hütte haben sie über ihr Mobbingopfer Jan bekommen, der sich aber an ihnen rächen möchte. Die peinlichsten Szenen will er online ...

Fünf Freunde wollen ihr Abitur auf einer abgeschiedenen Berghütte feiern. Die Hütte haben sie über ihr Mobbingopfer Jan bekommen, der sich aber an ihnen rächen möchte. Die peinlichsten Szenen will er online stellen und seinen Klassenkameraden zugänglich machen. Doch die Fünf ahnen nichts davon...

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, besonders für ein Jugendbuch. Diese lese ich selbst ganz gerne und bin immer neugierig, ob das Buch für den Unterricht geeignet wäre.
Es gibt ein paar wichtige Themen wie Mobbing oder Drogenkonsum. Allerdings bleibt alles seltsam ungelöst und oberflächlich, weswegen ich das Buch für ungeeignet halte.

Leider hatte das Buch zwei Fehler in der Logik. Einmal waren die Kameras defekt, aber Jan wusste trotzdem genau, was bei Jens im Zimmer passiert ist. Vorher hat er aber noch gerätselt, was passiert sein könnte. Aber viel gravierender war der Fehler am Ende, denn die Live-Schaltung ist im Wohnzimmer und komischerweise hat die Übertragung dann aber in ein Schlafzimmer gewechselt. Einen Bewegungsmelder gibt es aber nicht, denn es passiert Jan mehrmals, dass er Leute am Video übersieht.

Zusätzlich bleibt mir alles zu oberflächlich. Jeder hat natürlich schlimme Probleme und das muss alles herauskommen bei diesem Urlaub. Gleichzeitig gibt es zu viele lose Enden, die mich als Leser ratlos zurücklassen.

Fazit: Die Leseprobe war so toll, aber das Buch hält leider nicht, was diese versprochen hat und hat mich enttäuscht.

Veröffentlicht am 04.02.2023

Zu tief im Thema Stress

Die unglaubliche Kraft der Natur
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Stress ist in aller Munde. Jeder ist gestresst. Und auch Tiere und Pflanzen zeigen Stress. Aber ist Stress negativ? Madlen Ziege beleuchtet dieses Thema in diesem Buch. Angestoßen wurde diese Idee bei ...

Stress ist in aller Munde. Jeder ist gestresst. Und auch Tiere und Pflanzen zeigen Stress. Aber ist Stress negativ? Madlen Ziege beleuchtet dieses Thema in diesem Buch. Angestoßen wurde diese Idee bei ihr durch ihre Forschung an Kaninchen in Frankfurt. Denn müsste die Stadt die Kaninchen nicht mehr stressen als die Natur.

Leider war ich sehr enttäuscht von dem Buch. Ich kannte den Vorgänger und das war alles so kurzweilig und viel weniger theoretisch.
Es gibt viele Fachbegriffe und es wird viel erklärt und definiert. Allein was Stress ist, wird über ein Drittel des Buches definiert. Dabei finde ich die Beispiele teilweise wenig passend wie zum Beispiel den Schauspieler dem das Bühnenbild fehlt.
Leider hatte ich irgendwann auch das Gefühl, dass es in eine esoterische Richtung geht. Also die Tipps für den Menschen waren für mich eher aus einem Ratgeber. Das hat dann wiederum nicht zu der ganzen biologischen Theorie gepasst.

Gut gefallen hat mir, wie die Autorin sich und ihre Erfahrungen einbringt. Das hätte gerne noch mehr sein dürfen.

Veröffentlicht am 06.03.2022

Langweilig

Der fürsorgliche Mr. Cave
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Terrence Caves Leben nimmt eine schreckliche Wendung als sein Sohn Reuben stirbt. Vorher hatte er schon seine Frau verloren. Nun gibt es nur noch ihn und seine Tochter Bryony. Er setzt alles daran sie ...

Terrence Caves Leben nimmt eine schreckliche Wendung als sein Sohn Reuben stirbt. Vorher hatte er schon seine Frau verloren. Nun gibt es nur noch ihn und seine Tochter Bryony. Er setzt alles daran sie zu beschützen. Dabei hat er als größte Gefahr einen Jungen erkannt, der bei Reubens Unfall dabei war.

Das Buch ist komplett aus der Sicht von Mr. Cave geschrieben. Es ist eine Erzählung der Vorkommnisse für Bryony.

Das Thema an sich finde ich schon interessant. Wie sehr kann man seine Kinder schützen? Was ist legitim?
Leider konnte mich dass Buch aber nicht begeistern. Mr. Cave gleitet immer mehr ab. Man weiß nicht, was ist wahr, was ist Traum, was ist Fantasie. Es ist dann schwer zu folgen für den Leser. Wobei ich es gegen Ende zu am leichtesten fand. Aber die Mitte ist schwierig.

Viel mehr störte mich, dass man gerade zu Beginn das Gefühl hat, dass nichts passiert oder immer wieder das Gleiche. Zwischendurch passiert einfach zu wenig. Am Ende erklärt sich das dann, aber ich empfand es als langweilig. Die Spannung war verloren gegangen.
Ein großes Problem ist auch, dass niemand so richtig symphatisch ist.

Fazit: Ich habe mich eher durch das Buch gequält. Es war keine Freude und zu wenig positiv, wobei es auch einfach der falsche Zeitpunkt gewesen sein könnte. Mir war es zu negativ und langweilig.

Veröffentlicht am 06.01.2022

Miserabler Klappentext

All In - Zwei Versprechen
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Dies ist ein Paradebeispiel, wie man mit Hilfe eines Klappentextes ein Buch nicht mehr lesenswert machen kann. Erstens spoilert der Klappentext Band 1. Zweitens fasst er quasi die komplette Handlung, die ...

Dies ist ein Paradebeispiel, wie man mit Hilfe eines Klappentextes ein Buch nicht mehr lesenswert machen kann. Erstens spoilert der Klappentext Band 1. Zweitens fasst er quasi die komplette Handlung, die in Band 2 interessant ist, zusammen. Lieber Lyx- Verlag, warum soll ich das Buch denn dann noch lesen?

Wie man den Klappentext entnehmen kann, geht es um Theo und Kacey, die zusammen finden, weil sie beide den Verlust verarbeiten müssen.

Ich hatte etwas Bedenken, weil Theo in Band 1 echt anstrengend war. Aber ich mochte Theo hier total gerne. Wobei seine Selbstlosigkeit teilweise etwas zu viel war. Kacey hat sich leider nicht viel zu Band 1 verändert.

Ich fand toll, wie das Thema Trauer im Buch erzählt wird. Das ist nicht leicht und ist hier sehr gut gelungen. Und auch der weitere Verlauf, wenn man eine neue Beziehung eingeht, war sehr gut ausgeführt.
Gut auch der Hinweis am Ende bezüglich gesundheitlicher Gefahren.

In beiden Büchern stört mich der Sex anstatt von Gesprächen. Wobei es in Band 1 noch schlimmer war.

Nachdem die beiden zueinander gefunden haben, war das Buch für mich eher langweilig. Es hätte deutlich kürzer sein dürfen. Und nachdem er Klappentext ja schon viel verrät, war das Buch vollkommen frei von Überraschungen.

Veröffentlicht am 05.08.2021

Schreibstil hat mir nicht gefallen

A Reason To Stay (Intensive New-Adult-Romance von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jennifer Benkau) (Liverpool-Reihe 1)
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Billy beginnt ein neues Leben in Liverpool. Sie will unbedingt den Job im Museum. Als ihr Cedric begegnet, fühlt sie sich sofort zu ihn hingezogen. Aber er verbringt nur eine Nacht mit einer Frau. Als ...

Billy beginnt ein neues Leben in Liverpool. Sie will unbedingt den Job im Museum. Als ihr Cedric begegnet, fühlt sie sich sofort zu ihn hingezogen. Aber er verbringt nur eine Nacht mit einer Frau. Als sie die Gründe erfährt muss sie entscheiden, ob ihr das reicht für eine Nacht.

Der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Beispielsweise dieses Oh my fand ich stolpernd zu lesen. Da es mein erstes Buch der Autorin ist, kann ich nicht sagen, ob der Stil sich von den anderen Büchern unterscheidet.

Am meisten hat mich aber das letzte Drittel gestört. Da wurde noch so viel Neues angefangen, ohne dass auf Cedric näher eingegangen wird. Tatsächlich habe ich das Gefühl, dass man kein Gewitter erlebt hat.

Die Themen, die angeschnitten wurden, fand ich interessant. Aber mir fehlt die Tiefe und die Emotionen. Alles bleibt irgendwie oberflächlich. Auch die erotischen Szenen passen dazu nicht richtig und fühlen sich wie Fremdkörper an.

Ich sehe das Potential in der Geschichte und das wichtige Thema, das Cedric betrifft. Die Umsetzung hat mich nicht überzeugt.

Fazit: Gute Idee, aber Schreibstil und Emotionen konnten mich nicht begeistern.