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Veröffentlicht am 22.01.2022

In der Falle

Keiner wird leben
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„Keiner wird leben“ von Loreth Anne White ist ein packender Thriller, in dem die acht Gäste eines Luxusresorts in einer tödlichen Falle stecken.
Ein abgeschiedenes Resort in der Wildnis lockt mit einem ...

„Keiner wird leben“ von Loreth Anne White ist ein packender Thriller, in dem die acht Gäste eines Luxusresorts in einer tödlichen Falle stecken.
Ein abgeschiedenes Resort in der Wildnis lockt mit einem versprochenen Luxusaufenthalt acht illustre Gäste an, von denen jeder ein dunkles Geheimnis verbirgt. Doch statt Erholung wartet der Tod, denn ein heftiges Unwetter schneidet alle Verbindungen zur Zivilisation ab und einer nach dem anderen verliert sein Leben. Der Chef der Polizeistation Mason Deniaud und die Such- und Rettungsdienstleiterin Callie Sutton versuchen alles, um rechtzeitig zu den Eingeschlossenen zu gelangen, aber der tödliche Countdown läuft unerbittlich ab und hinterlässt eine blutige Spur.

Die Parallelen zu alten Agatha Christie Romanen sind eindeutig beabsichtigt und mit vielen Querverweisen direkt zitiert. Die Autorin hat das bekannte Thema aber spannend umgesetzt und mit Zeit-, Orts- und Perspektivwechseln eine mitreißende Dynamik erzeugt. Schon der Einstieg verspricht viele Geheimnisse und Hochspannung in dem geschickt konstruierten Thriller.
Das Setting punktet mit einem gelungenen Gruselfaktor, der durch das Unwetter und die unerbittliche Natur noch verstärkt wird. Die acht unfreiwilligen Gäste werden recht schnell dezimiert, wobei nach und nach klar wird, welches furchtbare Geheimnis alle von ihnen verbindet. Schuld und Rache spielen eine große Rolle und sorgen für erschreckende Enthüllungen und ein hohes Spannungslevel.
Neben den Geschehnissen in der Lodge legt die Autorin fast gleichwertig den Fokus auf das Rettungsteam Mason und Callie und ihre Suche nach den Vermissten. Die privaten Hintergründe der beiden Ermittler fügen sich perfekt in die Geschichte ein und wirken nicht aufgesetzt oder konstruiert. Ich mag die Dynamik der beiden, die mit ihren Ecken und Kanten sehr sympathisch und authentisch bleiben.
Die komplexe Story entwickelt durch die schnellen Wechsel einen unerbittlichen Sog, dem man sich beim Lesen nicht entziehen kann. Die unerwarteten Twists lassen es bis zum Finale spannend bleiben und die Auflösung erschreckt und überrascht zugleich.

Mein Fazit:
Der Thriller konnte mich absolut überzeugen und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 21.01.2022

Zauberhafte Kleinstadt

New Hope - Der Glanz der Hoffnung
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„New Hope – Der Glanz der Hoffnung“ von Rose Bloom ist der zweite Band ihrer emotionalen Reihe um die zauberhafte Kleinstadt in den Bergen.
Graham Campbell ist mit Herz und Seele Ranger und liebt sein ...

„New Hope – Der Glanz der Hoffnung“ von Rose Bloom ist der zweite Band ihrer emotionalen Reihe um die zauberhafte Kleinstadt in den Bergen.
Graham Campbell ist mit Herz und Seele Ranger und liebt sein abgeschiedenes Leben in seiner einsamen Blockhütte am See. Einzig die benachbarte Ferienhütte ist ihm ein Dorn im Auge, denn durch die wechselnden Mieter wird seine selbstgewählte Ruhe gestört. Als eines Tages die hübsche Liz nebenan einzieht, will er sich höflich aber widerwillig vorstellen. Doch Liz knallt ihm kurzerhand die Tür vor der Nase zu und geht ihm weitläufig aus dem Weg. Entgegen seiner Gewohnheit stört dies Graham, denn Liz geht ihm nicht mehr aus dem Kopf.

Der Name des idyllischen Örtchens in den kalifornischen Bergen ist offenbar Programm, denn bereits Grahams Schwester Lake und ihr Freund Wyatt fanden hier im Vorgängerband eine neue Hoffnung. Nun bekommen im zweiten Teil auch Graham und Liz eine Chance auf Glück.
Grumpy Graham ist lieber allein in der Natur als unter Menschen, wobei er für die Kinder des Pfadfindercamps eine Ausnahme macht. Der grummelige Ranger hat ein großes Herz und einige dunkle Dämonen, aber hinter der abweisenden Schale verbirgt sich ein sensibler und liebenswerter Mann.
Liz flieht in die Abgeschiedenheit von New Hope, da sie endlich zur Ruhe kommen will. Seit einem traumatischen Zwischenfall vor einem Jahr ist Liz verstummt und sie hat es satt, sich dafür zu rechtfertigen. Zu Anfang fühlt sie sich von Graham eingeschüchtert und versteckt sich lieber, aber nach und nach versprühen New Hope und seine warmherzigen Einwohner ihren magischen Zauber und Liz beginnt, sich anderen Menschen und vor allem Graham gegenüber zu öffnen.
Rose Bloom hat ein Händchen für emotionale Lovestorys, die einen beim Lesen mitten ins Herz treffen. Das malerische Setting und die sympathischen Charaktere, machen es einem leicht, durch die Seiten zu fliegen. Ich habe mit Graham und Liz mitgehofft und mitgefiebert, da man sich dem heftigen Knistern zwischen beiden nicht entziehen kann. Der Funke springt klar über und ich bin gespannt auf den nächsten Band.

Mein Fazit:
Warmherzig, romantisch und wunderschön! Ich gebe eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 15.01.2022

Geschickt konstruiert

Ewig währt die Angst
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„Ewig währt die Angst“ von Mike Omer ist ein packender Thriller, der in die Welt der Sekten und Menschenfänger führt.
Abby Mullen ist Verhandlungsspezialistin der New Yorker Polizei, die gemeinsam mit ...

„Ewig währt die Angst“ von Mike Omer ist ein packender Thriller, der in die Welt der Sekten und Menschenfänger führt.
Abby Mullen ist Verhandlungsspezialistin der New Yorker Polizei, die gemeinsam mit ihrem Partner die schwierigsten Fälle zu einem glücklichen Ende führt. Doch ihr neuer Fall ist sehr persönlich. Als Kind war Abby Teil der radikalen Wilcox-Sekte und musste als Siebenjährige ein verheerendes Massaker miterleben, welches nur sie und noch zwei weitere Kinder überlebten. Eins dieser Kinder, Eden, bittet sie nun verzweifelt um Hilfe. Ihr achtjähriger Sohn wurde entführt und die Kidnapper verlangen fünf Millionen Dollar Lösegeld. Die Spur führt erneut ins Zentrum einer Sekte und Abby muss sich alten Alpträumen stellen.

Dies ist mein erstes Buch des Autors und ich kann jetzt schon sagen, dass ich dieser Reihe definitiv treu bleiben werde. Das liegt nicht nur an dem verstörenden Cliffhanger am Ende, sondern an dem atmosphärischen Sog, den Mike Omer mit seinem Schreib- und Erzählstil erzeugen kann.
Die Hauptfigur Abby hat äußerlich mit ihrer traumatischen Vergangenheit abgeschlossen und kämpft aktuell mit den alltäglichen Problemen einer alleinerziehenden Mutter. Zwischen ihrem fordernden Job, ihren Kindern und den Streitereien mit ihrem Ex-Mann bleibt nicht viel Zeit für anderes. Doch ihre Alpträume werden schlagartig lebendig, als sie Eden gegenübersteht. In Flashbacks flimmern die über dreißig Jahre alten Erlebnisse immer wieder hervor und Abby muss sich selbst beweisen, dass sie stärker als das Trauma ist.
Die Entführungsgeschichte ist sehr geschickt konstruiert und die Wechsel zur Perspektive des Täters sind äußerst beklemmend und erzeugen Gänsehaut. Seine Identität lauert lange im Dunkeln und dadurch bleibt auch die Spannungskurve auf sehr hohem Niveau. Die manipulative Dynamik innerhalb der Sekte ist fesselnd beschrieben und man ist immer wieder überrascht, wie perfide dieses Konstrukt aufgebaut ist. Die facettenreichen Charaktere sind voller Geheimnisse, Ecken und Kanten und konnten mich komplett in ihren Bann ziehen. Trotz der eigentlich sehr ernsten und Gänsehaut erzeugenden Story, blitzt in einigen Dialogen ein trockener Humor auf, den ich einfach herrlich fand und der zur Situation passte. Genau diese kleinen Details machen den Reihenauftakt so besonders, so dass ich mich schon auf den nächsten Band freue.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.01.2022

Gefallener Stern

Die Akten der Ars Obscura
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„Die Akten der Ars Obscura“ von Anika Ackermann erzählt eine spannende Fantasy Story voller Geheimnisse und Gefahren.
Aurora war eine fast schon legendäre Agentin der Ars Obscura. Aber nach einem schrecklichen ...

„Die Akten der Ars Obscura“ von Anika Ackermann erzählt eine spannende Fantasy Story voller Geheimnisse und Gefahren.
Aurora war eine fast schon legendäre Agentin der Ars Obscura. Aber nach einem schrecklichen Vorfall in Island, bei dem ihr bester Freund und Partner ums Leben kam und Aurora furchtbare Narben davontrug, ist sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Der Chef der Ars Obscura verspricht ihr nun einen vollkommen langweiligen Job als Torwächterin in London. Doch statt sich nur mit ihrem mürrischen Kollegen Caspian herumzuschlagen, löst Aurora ungewollt eine Kette von Ereignissen aus, die nicht nur sie in tödliche Gefahr bringen.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Aurora erzählt, die nach ihren traumatischen Erlebnissen in Island in London einen Neuanfang wagen will. Ihr Chef Adriel ist unerwartet fürsorglich und rücksichtsvoll, was man von ihrem neuen Partner Caspian nicht unbedingt behaupten kann. Doch wie so häufig täuscht der erste Eindruck und hinter der düsteren Fassade von Caspian stecken jede Menge interessante Geheimnisse.
Die Grundidee ist nicht unbedingt neu, aber die Umsetzung hat mir in diesem Buch richtig gut gefallen. Aurora ist eine überzeugende Hauptfigur, deren innere Zerrissenheit nachvollziehbar beschrieben ist. Sie hat ihre wichtigste Bezugsperson verloren und trieb danach ziellos durchs Leben. Die Rückkehr zur Ars Obscura ist ein erster vorsichtiger Schritt zurück zu einer gewissen Normalität. Wobei Aurora noch nicht ahnt, dass damit ein neuer Abgrund auf sie lauert.
Anika Ackermann hat jede Menge unerwartete Twists in ihre Handlung eingebaut, so dass es bis zum Schluss nie langweilig wurde. Die Vielseitigkeit ihrer Charaktere hat mir sehr gefallen, denn so wirken sie nicht glatt und klischeehaft. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und ich finde den Mix aus Action, Spannung, tiefen Emotionen und auch Humor absolut gelungen.

Mein Fazit:
Ich hatte viel Spaß beim Lesen und gebe eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 14.01.2022

Wolf und Lämmchen

Fighting to breathe
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„Fighting to breathe“ von Aurora Rose Reynolds ist der Auftakt der Alaska Love Storys und erzählt eine herzzerreißende Liebesgeschichte um eine zweite Chance.
Lea Lamb kehrt nach fünfzehn Jahren in ihre ...

„Fighting to breathe“ von Aurora Rose Reynolds ist der Auftakt der Alaska Love Storys und erzählt eine herzzerreißende Liebesgeschichte um eine zweite Chance.
Lea Lamb kehrt nach fünfzehn Jahren in ihre kleine Heimatstadt in Alaska zurück, um ihrer Mutter bei ihrer schweren Krebserkrankung beizustehen. Damals verließ sie nach dem Unfalltod ihres Vaters ihre Heimat und gleichzeitig den Mann, den sie nach ihrem Schulabschluss heiraten wollte. Austin Wolf ist immer noch wütend auf Lea, aber als er erfährt, dass beide durch Lügen voneinander ferngehalten wurden, muss er sich entscheiden, ob er um Lea kämpfen will. Sie ist immer noch die Liebe seines Lebens und er kann sich mit keiner anderen Frau eine Zukunft vorstellen.

Ich liebe die Geschichten von Aurora Rose Reynolds und in dieser Reihe packt sie in Sachen Emotionen und Taschentuchalarm noch eine Schippe drauf. Ich bin aber sehr dankbar, dass sie die schwierige und komplizierte Ausgangssituation nicht durch ein ewiges Drama ausreizt, sondern Austin recht früh erkennen darf, dass ihre lange Trennung nicht durch Lea bedingt war.
Lea flieht nach dem Tod ihres Vaters vor ihren Gefühlen, denn sie will nie wieder diesen Schmerz fühlen. Aber als sie merkt, dass dies ein Fehler war, den sie gern rückgängig machen möchte, wird sie geschickt manipuliert. Das gleiche geschieht mit Austin, der sie unbedingt finden wollte und daran gehindert wurde.
Austin ist natürlich ein starker Alphamann, wie könnte es bei der Autorin auch anders sein, aber er ist auch sensibel und aufmerksam. Die Perspektiven wechseln zwischen Lea und Austin, so dass man in beide Gefühlswelten einen tiefen Einblick erhält. Die Story enthält einige ernste Dramen, aber sie werden nicht künstlich aufgebauscht oder wirken konstruiert. Stattdessen fiebert man bei der erneuten Annäherung von Lea und Austin mit ganzem Herzen mit und darf sich natürlich auf ein süßes Happy End freuen.

Mein Fazit:
Liebenswerte Charaktere und eine emotionale Second-Chance-Story versprechen großartige Lesestunden. Von mir eine klare Empfehlung!

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