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Der_Blaue_Mond

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2023

eigenwillig

Happy New Year – Zwei Familien, ein Albtraum
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Pünktlich zum neuen Jahr wurde das Werk gelesen. Nun was soll ich sagen, es war irgendwie nix mit dem spannenden Thriller. Für mich war das Werk viel zu langatmig und aufgeplustert.
Es treffen sich drei ...

Pünktlich zum neuen Jahr wurde das Werk gelesen. Nun was soll ich sagen, es war irgendwie nix mit dem spannenden Thriller. Für mich war das Werk viel zu langatmig und aufgeplustert.
Es treffen sich drei Freundinnen mit ihren Familien zu Sylvester. Die Frauen kennen sich schon seit vielen Jahren und es sind ganz unterschiedliche Charaktere. Es läuft nicht harmonisch und es ist fragwürdig, warum überhaupt an dieser Konstellation festgehalten wird. Nach der Party fehlt am nächsten Tag die Tochter einer Familie, spurlos. Oder doch nicht ohne Spuren?
Der Schreibstil ist einfach. Aber die Erzählperspektive wechselt ständig. Es sind kurze Kapitel, daher ist die wechselnde Perspektive immer wieder eine Eingewöhnung. Für mich eine Unterbrechung und kein Zugewinn.
Auf den letzten Seiten dann doch aufkommende Spannung. Aber insgesamt leider zu spät.

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Veröffentlicht am 16.05.2022

wo ist die Magie?

Salate zum Sattessen
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Das Büchlein lässt mich enttäuscht zurück. Es hat gerade mal 62 Seiten und recht wenig Rezepte. Die meisten sind leider nicht vegetarisch oder vegan. Dafür 15 Euro finde ich überteuert.
Die Magie habe ...

Das Büchlein lässt mich enttäuscht zurück. Es hat gerade mal 62 Seiten und recht wenig Rezepte. Die meisten sind leider nicht vegetarisch oder vegan. Dafür 15 Euro finde ich überteuert.
Die Magie habe ich nicht finden können. Zum Beispiel wird es als magisch beschrieben Kartoffelsalat aus lauwarmen Kartoffeln mit warmen Dressing zu übergießen. Das kenne ich schon von meiner Großmutter und ist für mich daher auch kein bisschen magisch, sondern Standard.
Die Bilder sind nett und appetitlich, aber für den fortgeschrittenen Koch sind die Rezepte alle eher unaufregend. Da gibt es wesentlich kreativere Kochbücher. Manche Rezepte warten auch mit einer ziemlich langen Zutatenliste auf. Aber was ich lange nicht gegessen habe ist ein italienischer Brotsalat - Panzanella. Das ist schon lecker und definitiv sättigend. Also danke dafür.
Fazit: für Anfänger gut geeignet, Profis werden sich langweilen

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Veröffentlicht am 02.02.2022

blutige Unterhaltung

Red Hands – Tödliche Berührung
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Brutal, spannend und ein bisschen viel Zombiekreatur. Der Horror ist nicht mein bevorzugtes Genre, das hat sich bei diesem Werk wieder gezeigt.
Aufbauend auf ein Attentat, wie wir es leider schon aus der ...

Brutal, spannend und ein bisschen viel Zombiekreatur. Der Horror ist nicht mein bevorzugtes Genre, das hat sich bei diesem Werk wieder gezeigt.
Aufbauend auf ein Attentat, wie wir es leider schon aus der Realität kennen, ein Auto fährt ungebremst in eine Parade Fußgänger, entwickelt sich das Drama in ungeahnte Dimensionen.
Für Fans von blutigen Erzählungen und Horror Geschichten der direkten Art. Mir war es zu abstrus und weit hergeholt. Das indirekte Erschauern durch Psychospielchen a la Stephen King wäre mir lieber gewesen. Der Plott hier ist überschaubar und grausam. Trotzdem spannend, die Neugier hat es mich zu Ende lesen lassen.
Also wer auf blutige Unterhaltung steht ist hier bestens aufgehoben.

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Veröffentlicht am 23.01.2022

Sie leben unter uns...

Die Flüchtigen
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Basis ist ein sehr spannender Gedanke. Es gibt Lebewesen unter uns, die Flüchtigen, aber das wissen nur wenige. Sie sind schnell, Meister im Verstecken und eigentlich eine harmlose, sich stetig anpassende ...

Basis ist ein sehr spannender Gedanke. Es gibt Lebewesen unter uns, die Flüchtigen, aber das wissen nur wenige. Sie sind schnell, Meister im Verstecken und eigentlich eine harmlose, sich stetig anpassende Spezie.
Der Roman spielt in den 2040ern und ist eine Mischung aus Klassenkampf, KI versus Mensch, social scoring und eben den Flüchtigen.
Dazu kommt noch Familie und die Suche nach der plötzlich verschollenen vierjährigen Tochter.
Der Schreibstil ist umfassend und oft zu langwierig komplex. Mir fehlte eine klare Struktur. Es gibt einige wenige Kapitel, die allerdings nicht für Struktur sprechen. Einerseits gelungen finde ich die wechselnde Typographie, die klar machen soll, von welcher Erzählperspektive aus gerade berichtet wird. Andererseits nervte mich die ständig wechselnde Perspektive und die Eigenheiten der Buchstaben. Ebenso bin ich kein Freund der Buchstabenverwechslungen. Mir ist schon klar, dass das alles gewählt wurde um den Inhalt auch optisch zu unterstützen, aber das war für meinen Geschmack zu viel.
Mit steigender Seitenanzahl wird das Werk kreativer, kraftvoller und dynamischer. Trotzdem habe ich nicht wirklich Zugang gefunden, einiges erschien mir mehr als unlogisch.
Die Grundidee finde ich aber wirklich gelungen.
Fazit: für Science-Fiction Liebhaber kann es geniales Werk sein.

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Veröffentlicht am 14.01.2022

Männer, Western und Krieg

Die tristen Tage von Coney Island
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Aus der Zeit gefallen. Mir suggerierte das Cover eine völlig andere Richtung. Statt Freude auf dem Rummel sind diese short stories eher düster und traurig.
Und immer stehen Männer im Fokus. Und Western ...

Aus der Zeit gefallen. Mir suggerierte das Cover eine völlig andere Richtung. Statt Freude auf dem Rummel sind diese short stories eher düster und traurig.
Und immer stehen Männer im Fokus. Und Western und Krieg und das Meer. Also ehrlich gesagt habe ich keinen wirklichen Zugang gefunden. War aber trotzdem immer neugierig auf die nächste Geschichte.
Toll ist das Nachwort indem man einiges erfährt, der Autor ist nur 28 Jahre alt geworden und verstarb 1900 an den Folgen seiner Tuberkoloseerkrankung.
Für das Alter und diese Zeit war Stephen Crane definitiv seiner Zeit voraus. Die Texte sind gespickt mit kreativen Metaphern und man spürt die Experimentierfreude am Schreiben zwischen den Zeilen. Außerdem verfügte er über eine ordentliche Portion Humor, gepaart mit einigen skurillen Situationen wirkt das manchmal sehr erhellend. Für mich war das blaue Hotel die beste Geschichte.
Schade, dass ihm nicht weitere Lebensjahre gegönnt waren.

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