Cosy Crime mit Keksen
Das Geheimnis der SchokoladenkekseEin humorvoller Wohlfühlkrimi welcher Lust auf Mehr macht. Mir hat der Erste Band von Hannah Swensen nicht nur wegen der Rezepte sehr gut gefallen. Das Cover ist sehr bunt gestaltet. Der Leser erkennt ...
Ein humorvoller Wohlfühlkrimi welcher Lust auf Mehr macht. Mir hat der Erste Band von Hannah Swensen nicht nur wegen der Rezepte sehr gut gefallen. Das Cover ist sehr bunt gestaltet. Der Leser erkennt ein gemaltes Haus, welches das im Roman vorkommen Cookie Jar darstellt. Im Hintergrund kann man ein weiteres blaues Gebäude erkennen. Der Klappentext weiß Spannung zu erzeugen und verrät dem Leser keine wesentlichen Details. In der Geschichte geht es um die junge Bäckerin Hannah Swensen, welche sich mit einem Cafe selbständig gemacht hat. Aufgrund eines Mordes an ihrem „Lieblingslieferanten“ Ron hat sie das Detektiven gepackt und sie ermittelt mit Hilfe des Polizisten Bill, dem Ehemann ihrer Schwester Andrea und hofft den Mörder zu fassen.
Die Hauptprotagonistin ist eine absolute Sympathiefigur. Sie ist eine lebhafte und fröhliche Persönlichkeit. Neben ihrer Leidenschaft für das Backen kümmert sie sich hingebungsvoll um ihren sehr intelligenten Kater Moishe, welcher anhand ihrer Mimik ihre Gefühlsregungen sehr gut einschätzen kann. Er gibt der schon so liebevollen Geschichte eine humorvolle Verzierung.
Als wesentliche Nebenfiguren der Geschichte treten ihre Angestellte Lisa, ihre Schwester Anna und deren Mann Bill, sowie ihre Mutter Delores und der Zahnarzt Norman in Erscheinung. Gerade Anna ist eine gute Ergänzung zu Hannah und weiß ihrer Schwester in entscheidenden Situationen zu helfen. Ebenfalls sehr lustig ist die Tatsache, dass ihre Mutter Delores ständig versucht Hannah mit verschiedenen Männern zu verkuppeln. Dies zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Der Aufbau der Geschichte ist sehr stringent und es sind keine Zeitsprünge zu verzeichnen. Die Erzählung spielt in der Gegenwart. Die Spannung der Geschichte trägt sich über die gesamte Lesezeit und erst am Ende wird der wahre Täter gefasst. Der Schreibstil ist sehr locker, liebevoll und stimmig mit der Geschichte. Die Übersetzung ins Deutsche ist somit meiner Meinung nach gut gelungen. Als Zielgruppe des Romans kommen tendenziell eher Frauen in Betracht, aber auch mir als Mann hat die Geschichte gut gefallen. Als Besonderheit sind die in den Handlungen vorkommenden „Kekskreationen“ zu nennen. Die Autorin hat innerhalb der Geschichte insgesamt sieben Rezepte zum Nachbacken mit einer ausführlichen Beschreibung hinterlegt. Am Ende des Buches findet der Leser eine Übersicht über alle Rezepte. Das Fazit ist positiv. Mir hat die Geschichte um Hannah Swensen viel Freude bereitet und ich würde gerne eine Fortsetzung darüber lesen.