gelungener Auftakt
Das Erbe der DschinnMeinung
Die Geschichte wird aus wechselnden Erzählperspektiven erzählt (Anthony, Cassie und Will). All diese Charaktere könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein, da sie aus verschiedenen ...
Meinung
Die Geschichte wird aus wechselnden Erzählperspektiven erzählt (Anthony, Cassie und Will). All diese Charaktere könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein, da sie aus verschiedenen "Schichten" stammen. So erhält man aufgrund der sich abwechselnden Perspekte Einblicke in die Emotionen, Gedanken und vor allem das Setting, welches diese Charaktere zeichnet/ausmacht.
Während man zunächst den Eindruck hat, als würden es drei Erzählungen von unterschiedlichen Leben sein, verknüpfen sich die Personen im Verlauf des Buches und ergeben somit ein großes Ganzes, welches mich zum Staunen bringen konnte.
Das Setting ist wie das Cover düster gehalten und man spürt direkt das finstere Flair, welches einen von Seite zu Seite immer entgegen zu springen scheint. Allerdings schafft es die Autorin durch humorvolle/spritzige Dialoge dem Ganzen ein wenig Witz abzugewinnen, sodass während des Lesens das ein oder andere Schmunzeln über meine Lippen huschte.
Der Schreibstil ist flüssig, bildgewaltig und fängt besonders diese Stimmung zwischen Düsternis und Spannung in jeder einzelnen Passage ein.
Fazit
Für mich ein gelungener Auftakt, welcher Lust auf mehr macht und dessen Setting und besondere Gestalten ich schlichtweg genossen habe. 4.5 von 5 Sternen