Beril Kehribars Debüt entführt den Leser in ein fesselndes, magisches Abenteuer
Schattenthron 1: Erbin der DunkelheitHier sitze ich nun und starre auf ein leeres Blatt Papier. Eigentlich sollten mir die Worte nur so herausfließen, aber ganz ehrlich? Ich bin noch immer sprachlos.
Kann man eine Rezension wirklich mit: ...
Hier sitze ich nun und starre auf ein leeres Blatt Papier. Eigentlich sollten mir die Worte nur so herausfließen, aber ganz ehrlich? Ich bin noch immer sprachlos.
Kann man eine Rezension wirklich mit: Was?! Wieso?! Beril, echt jetzt?! WTF? Nee, oder! beginnen? Kann man unzählige Worte wie: episch, grandios, unübertrefflich, einzigartig, neu, spannend, mitreißend,
ganz einfach unkommentiert aneinanderreihen? Am liebsten würde ich, denn genau dieses Gedankenwirrwarr tobt momentan in meinem Kopf, wenn ich an Beril Kehribars Debüt denke. Aber auch genau diese Gefühle sind es, die mich festhalten und immer wieder aufs Neue in diese faszinierende Welt namens Eseria zurückgehen lassen. Ich möchte das Dollengebirge und den Erlenwald erkunden, die fliegende Insel Erloven besuchen und mich in sämtlichen Städten genauestens umschauen. In Eseria gibt es so viel zu entdecken, das könnt ihr mir glauben! Man trifft auf Elfen, auf Menschen, auf mysteriöse Pflanzen und Tiere und allem wohnt ein gewisser Hauch Magie inne. Wer Beril ein klein wenig kennt, sprich ihr schon etwas länger auf ihrem Instagramaccount folgt, weiß, dass sie immer für eine Überraschung gut ist und so lässt einem der ein oder andere Satz schon ein wenig schmunzeln, #kuchenverbindet .
„Schattenthron“ ist Fantasy, wie ich sie liebe! Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an abholen und bis zum Schluss ganz fest halten können. Berils Schreibstil ist gut verständlich, fließend und macht zu jeder Zeit Lust auf mehr. Alles passt zusammen, der Aufbau der Geschichte ist logisch, der Weltenbau gut durchdacht, Beschreibungen detailliert und bildgewaltig eingefügt. Ein Bauteil greift ins nächste, ein riesiges Netz entsteht, bei dem man allerdings nie das Gefühl hat, den Überblick zu verlieren. Man verfällt förmlich in einen Leserausch, der abrupt durch den verheerendsten Cliffhanger ever unterbrochen wird. Beril, wie konntest du nur!!!
Die Charaktere habe ich allesamt ins Herz geschlossen. Kaaya hat meiner Meinung nach ein so großes Herz. Sie opfert sich komplett für ihre Liebe auf. Ich habe so oft den Atem angehalten und gedacht: „Das geht nicht gut… mach das nicht“. Aber Kaaya ist stark, eine wahre Kämpfernatur, die ihren Weg geht.
Aber ich habe euch ja noch gar nicht verraten, worum es eigentlich geht:
Kaaya und Arian wohnen zusammen in einem kleinen Häuschen im Erlenwald. Sie sind Freunde, jedoch jeder für sich hin- und hergerissen von den eigenen Gefühlen für den jeweils anderen. Diese Gefühle bleiben jedoch unausgesprochen, da Arians Seele gestohlen wird. Für Kaaya ist klar: Sie muss ihren Arian retten. Koste es was es wolle. Auf ihrer Suche lernt sie Arians Bruder Aron kennen, sowie dessen Gefährtin Luana, eine Elfe. Gemeinsam mit den beiden und der Erdmagierin Oriana geht die Suche weiter. Je näher sie dem Geheimnis kommen, desto mehr wird ihnen bewusst, wie gefährlich alles ist und ihnen wird nach und nach klar wieviel größer der Gedanke der Rettung eigentlich ist.
Euch erwartet ein spannungsgeladenes, magisches, geheimnisvolles Abenteuer, in dem ihr euch hoffentlich genauso wohlfühlen werdet wie ich!
5/5 ⭐