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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2025

holprig erzählt

Our Infinite Fates
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Und täglich grüßt das Murmeltier. So geht es zumindest der Hauptdarstellerin Evelyn, die seit Jahrhunderten immer wieder die ersten 18 Jahre eines Lebens lebt um dann von ihrer großen Liebe Arden getötet ...

Und täglich grüßt das Murmeltier. So geht es zumindest der Hauptdarstellerin Evelyn, die seit Jahrhunderten immer wieder die ersten 18 Jahre eines Lebens lebt um dann von ihrer großen Liebe Arden getötet zu werden. Und dann erneut auf die Welt zu kommen, um erneut zu lieben und zu sterben. Warum das Ganze? Und wie diesen Kreislauf durchbrechen?

Das ist in Kurzform die Geschichte und leider passiert ansonsten nicht wirklich viel. Man erfährt, was so in einem Schnelldurchlauf die letzten Male passiert ist. Und in der Gegenwart kämpft Evelyn darum, wenigstens einmal das Geschehen zu verändern. Ich habe irgendwie nicht richtig einen Draht zu den beiden bekommen. Ja, das Mädel ist freundlich und warmherzig und liebt ihre aktuelle Schwester. Und er ist der geheimnisvolle Typ, den man sehr lange nicht verstehen kann, da seine Gefühle und Intentionen nicht erklärt werden. Dennoch fehlten mir Empathie und Spannung. Es wird einfach sehr holprig erzählt. Da hatte ich mir etwas anderes erhofft.

Veröffentlicht am 12.05.2024

enttäuschend

Weil ich an dich glaube – Great and Precious Things
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Rebecca Yarros wird ja gehypt, als hätte sie die Fantasywelt neu erfunden. Ich kenne ihre Romane noch nicht, dachte aber, ein netter Liebesroman könnte nicht schaden.

Leider, leider finde ich diesen Roman, ...

Rebecca Yarros wird ja gehypt, als hätte sie die Fantasywelt neu erfunden. Ich kenne ihre Romane noch nicht, dachte aber, ein netter Liebesroman könnte nicht schaden.

Leider, leider finde ich diesen Roman, der in teurer Hardcover-Aufmachung erschienen ist, ganz fürchterlich klischeehaft und vorhersehbar. Und total unrealistisch. Camden, ein Kriegsveteran mit einer posttraumatischen Störung trifft auf Willow, die er als Jugendlicher aus der Ferne angehimmelt hat. Hier von Liebe zu sprechen, finde ich prinzipiell überzogen. Aber der Schreibstil ist voll schlechter Metaphern, voll Kitsch und Gedöns. Puh, das liest sich echt für mich, wie ein leichte und seichte Seifenoper, für die ich aber nicht 23 Euro hinlegen würde und die mir auch keine 5 Minuten im Gedächtnis bleiben wird.

Wenn Frau Yarros ihre Fantasybücher auch so geschrieben hat, dann sind die sicher nichts für mich.

Veröffentlicht am 16.09.2022

sehr leichte Lektüre

Kleine Wunder
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Mich hat die Geschichte enttäuscht. Es ist kein Plot, der sich stringent durchzieht, für mich zu finden gewesen. Ja, die drei Nonnen sind nett. Aber mehr auch nicht. Es fehlte mir Tiefgang und Witz und ...

Mich hat die Geschichte enttäuscht. Es ist kein Plot, der sich stringent durchzieht, für mich zu finden gewesen. Ja, die drei Nonnen sind nett. Aber mehr auch nicht. Es fehlte mir Tiefgang und Witz und über weite Strecken auch jede Spannung. Ich hatte mir mehr oder anderes erwartet. Sehr leichte Lektüre.

Veröffentlicht am 12.05.2022

falsche Erwartungen

Liquid
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"Liquid" klang genau nach meinem Beuteschema. Ein spannender Thriller mit ein wenig SF-Thematik. Eine starke Frau, die gegen einen mächtigen Gegner die Wahrheit ans Licht bringen muss. Und dazu ein wirklich ...

"Liquid" klang genau nach meinem Beuteschema. Ein spannender Thriller mit ein wenig SF-Thematik. Eine starke Frau, die gegen einen mächtigen Gegner die Wahrheit ans Licht bringen muss. Und dazu ein wirklich ansprechendes Cover. Aber dann kam es doch ein wenig anders als von mir erhofft.

Ja, ich weiß, man sollte mit seinen Erwartungen haushalten, wenn man einen neuen Autor ausprobiert. Aber oft wurde ich hier durch die vorgestellten Bücher auf wunderbare neue Bücher aufmerksam.

Leider hat mich aber bald sehr vieles gestört an Liquid. Der Erzählstil ist langatmig, detailverliebt, umständlich. Die Darsteller agieren immer knapp neben dem, was ich als realistisch und authentisch bezeichnen würde. Das eigentliche Thema bleibt lange etwas schwammig. Die Bedrohung wird sehr plakativ durch viele derbe Morde in Szene gesetzt, deren Brutalität mir zu überdreht und der Situation gar nicht angemessen erschien. Die Heldin ist für meinen Geschmack einerseits zu schlagkräftig und andererseits zu blauäuig. Und die Darstellung des Drogenbarons war mir zu naiv und positiv.

Weder der Plott noch die Dialoge konnten mich überzeugen. Das Buch war überhaupt nicht Meines.

Veröffentlicht am 20.02.2022

nur quer gelesen

Der Herzgräber
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Als Heather den Nachlass ihrer Mutter ordnet, findet sie Briefe, die an einen Serienmörder gerichtet waren. Die beiden hatten wohl lange einen Schriftwechsel. Als Heather merkt, dass Morde geschehen, die ...

Als Heather den Nachlass ihrer Mutter ordnet, findet sie Briefe, die an einen Serienmörder gerichtet waren. Die beiden hatten wohl lange einen Schriftwechsel. Als Heather merkt, dass Morde geschehen, die typisch für den noch inhaftierten Michael Reave scheinen, macht sie sich daran, eigene Nachforschungen anzustellen. U.a. versucht sie mit dem Täter zu sprechen, um mehr zu erfahren.

Ziemlich schnell war ich genervt von der Handlung. Ich fand, es ist alles wenig glaubwürdig und sehr aufgesetzt. Die Hauptdarstellerin besticht weder durch Kompetenz noch durch ein interessantes Wesen. Auch das restliche Personal dieses Krimis konnte mich nicht überzeugen. Bald habe ich nur noch quer gelesen.

Selten schreibe ich Rezensionen, die wirklich von einem Buch abraten. Aber hier kann ich leider keine Empfehlung aussprechen. Ich habe zum Ausgleich einen alten Nesbo rausgekramt und gleich mal 200 Seiten am Stück genossen. Der Herzgräber hat mich überhaupt nicht überzeugt. Schade.